DE3688674T2 - Hydroxypropylcelluloseether enthaltende Mittel mit verzögerter Wirkstoffabgabe. - Google Patents

Hydroxypropylcelluloseether enthaltende Mittel mit verzögerter Wirkstoffabgabe.

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DE3688674T2 DE86308985T DE3688674T DE3688674T2 DE 3688674 T2 DE3688674 T2 DE 3688674T2 DE 86308985 T DE86308985 T DE 86308985T DE 3688674 T DE3688674 T DE 3688674T DE 3688674 T2 DE3688674 T2 DE 3688674T2
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Description

  • Diese Erfindung betrifft feste pharmazeutische Formulierungen zur anhaltenden Freisetzung, insbesondere Tabletten, die hydrophilen polymeren Celluloseether enthalten.
  • Polymere Zusammensetzungen wurden weit verbreitet als Grundmatrix für gepreßte Tabletten verwendet. Solche Tabletten enthalten typischerweise mindestens ein Medikament oder Vitamin, dessen Freisetzungsgeschwindigkeit in das System durch die Grundmatrix verzögert oder kontrolliert wird. Tabletten zur kontrollierten Freisetzung sind wünschenswert, da sie eine Methode zur Abgabe einer lange anhaltenden Dosis in einer einzigen Verabreichung ohne Überdosis für den Patienten darstellen.
  • Typischerweise verwendet man eine wirksame Menge der Polymermatrix-zusammensetzung. Es ist wünschenswert, eine so geringe Menge der Polymerzusammensetzung wie möglich zu verwenden, um für das gewünschte Freisetzungsprofil zu sorgen, so daß eine minimale Dosismenge oder gute Preßeigenschaften erhalten werden. Für solche Anwendungen wird günstigerweise eine stark hydrophile Polymerzusammensetzung verwendet. Eine solche Zusammensetzung zeigt eine schnelle Hydratisierung und bildet eine Gel-artige Schicht in der Tablette, durch die der Wirkstoff in das System freigesetzt wird. Ein Beispiel einer bevorzugten hydrophilen Polymerzusammensetzung ist ein Celluloseether, der als METHOCEL K4M und K15M von The Dow Chemical Company vertrieben wird und eine Hydroxypropoxyl-Substitution zwischen 4 und 12 Gew.-% und eine Methoxyl-Substitution zwischen 19 und 25 Gew.-% aufweist.
  • US-A-4,369,172 offenbart, daß Hydroxypropylmethylcelluloseether mit einem Hydroxypropoxylgehalt von 9 bis 12 Gew.-% und einem Molekulargewicht-Zahlenmittel von weniger als etwa 50.000 für die beste anhaltende Freisetzung sorgen. Weiterhin wird die Wirkung der Hydratisierung und Gelbildung zugunsten der chemischen Zusammensetzung der Hydroxypropylmethylcellulose in den Hintergrund gestellt.
  • Celluloseether wie etwa METHOCEL K sind wünschenswerte Polymermatrix-Zusammensetzungen, da sie von natürlich vorkommender Cellulose stammen und frei-fließende, leicht preßbare Pulver sind. Unglücklicherweise zeigen nicht alle Celluloseether eine schnelle Hydratisierung und ergeben daher kein gewünschtes Freisetzungsprofil für gepreßte Tabletten. Hydroxypropylcellulose ist kommerziell beispielsweise in Form von Körnern erhältlich. Solche Körner eignen sich nicht zum Pressen von Tabletten und zeigen keine schnelle Hydratisierung.
  • JP-A-79-74855 offenbart die Verwendung von wasserlöslichen Cellulosederivaten mit einer feinen Teilchengröße als Tablettenbindemittel. Das Pulver wird durch Sprühtrocknen einer Lösung des Cellulosederivats gebildet und weist einen mittleren Durchmesser von weniger als 20 Mikrometer, vorzugsweise von weniger als 15 Mikrometer auf. In einem Beispiel werden Tabletten durch Verpressen von Körnern hergestellt, die 73 Gew.-% Penicillin, 22,5 Gew.-% Laktose, 4 Gew.-% der feinteiligen Hydroxypropylcellulose und 0,5 Gew.-% Magnesiumstearat enthalten. Es wird nicht gelehrt, daß die feine Teilchengröße eine Verzögerung bei der Freisetzung von Wirkstoff aus den Tabletten bewirkt.
  • US-A-3852421 offenbart die Verwendung bestimmter wasserunlöslicher Hydroxyalkyl- und Hydroxyalkylalkylcellulosen als Vehikel zur Förderung der Tablettenauflösung. Es ist erforderlich, daß die Cellulosederivate durchschnittlich insgesamt 0,1 bis 1,30 Mol substituierte Hydroxyalkylgruppen und Alkylgruppen pro wasserfreien Glucoseeinheiten, 0,05 bis 1 Mol substituierte Hydroxyalkylgruppen pro wasserfreie Glucoseeinheit und durchschnittlich 0 bis 1,0 Mol substituierte Alkylgruppen pro wasserfreie Glucoseeinheit besitzen. Es ist bevorzugt, Cellulosederivate als Teilchen mit einer feinen Größe zu verwenden, so daß mindestens 90 % kleiner als 100 Mikrometer, vorzugsweise kleiner als 80 Mikrometer sind, um die Auflösungsdauer zu verringern.
  • Research Disclosure Nr. 25914 offenbart, daß die Freisetzung eines Wirkstoffs aus einer Tablette zur anhaltenden Freisetzung, die einen Hydroxypropylmethylcelluloseether (HPMC) spezifizierter Qualität umfaßt, durch Verringerung der Teilchengröße des Celluloseethers verzögert wird. Insbesondere ist es erforderlich, daß der Celluloseether eine Hydroxypropoxyl-Substitution von etwa 7 bis etwa 12 Gew.-%, eine Methoxyl-Substitution von etwa 28 bis etwa 30 Gew.-% und ein Molekulargewicht-Zahlenmittel von mindestens 15.000 aufweist. Mindestens etwa 90 Gew.-%, vorzugsweise mindestens etwa 95 Gew.-% der Teilchen des Celluloseethers müssen ein 100 Mesh (150 Mikrometer) Sieb passieren. Es wird nicht gelehrt, daß diese Teilchengröße die Tablettenauflösung verzögern würde, wenn man andere Celluloseether verwendet. Da die Beschreibung des Standes der Technik in diesem Dokument auf Celluloseether mit einer Hydroxypropoxyl-Substitution von etwa 4 bis etwa 12 Gew.-% und einer Methoxyl-Substitution von etwa 19 bis etwa 25 Gew.-% verweist, wird im Gegenteil klar gelehrt, daß eine Hydroxypropoxyl- und insbesondere eine Methoxyl-Substitution für die länger anhaltende Freisetzung kritisch ist. Es wird in einer Liste geeigneter Tablettenbindemittel auf Hydroxypropylcellulose verwiesen, es wird aber nicht gelehrt, daß diese Bindemittel in einer ungebräuchlichen Teilchengröße verwendet werden sollten.
  • Noch ein weiterer Faktor, der die Eigenschaften der Tablette beeinflußt, sind die chemischen Charakteristika des verwendeten Wirkstoffs. Bestimmte Polymere können für manche Wirkstoffe vorteilhaft verwendet werden, aber nicht für andere. Der Grad der Wasserlöslichkeit des Wirkstoffs, das Molekulargewicht und der Diffusionskoeffizient in einer hydratisierten Polymergelschicht können kritisch sein.
  • Es wäre wünschenswert, weitere Celluloseether-Polymermatrix- Materialien zu besitzen, die ausreichende Freisetzungsprofile zur Verwendung in pharmazeutischen Formulierungen, wie etwa insbesondere Tabletten ergeben.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine feste pharmazeutische Formulierung zur anhaltenden Freisetzung zur oralen Verabreichung bereit, umfassend mindestens einen Wirkstoff, 5 bis 90 Gew.-% einer polymeren Grundmatrix, die einen wasserlöslichen Celluloseether und gegebenenfalls ein hydrophiles Kolloid umfaßt, und gegebenenfalls ein oder mehrere Trägermittel oder Vehikel, dadurch gekennzeichnet, daß der Celluloseether Hydroxypropylcelluloseether mit einer Hydroxypropoxyl-Substitution von 20 bis 80 Gew.-% und einer feinen Teilchengröße ist, so daß mindestens 50 Gew.-% der Celluloseether-Teilchen ein 100 Mesh (150 Mikrometer) Sieb passieren können.
  • Die Formulierung wird durch inniges Vermischen einer wirksamen Menge von mindestens einem Wirkstoff in Form eines Pulvers mit einer funktionell wirksamen Menge eines feinteiligen Hydroxypropylcelluloseethers hergestellt. Der Celluloseether ist in Form eines Pulvers. Sofern vorhanden, werden die fakultativen Inhaltsstoffe ebenfalls, vorzugsweise als Pulver, zugesetzt. Das innige Gemisch wird zur Bildung einer festen Tablette Preßbedingungen unterworfen. Die Celluloseether-Zusammensetzung ist ausreichend fein, daß die Freisetzung der Wirkstoffzusammensetzung aus der festen Tablette bei Kontakt mit einer wäßrigen sauren Umgebung bei 37ºC länger verzögert wird verglichen mit einer Tablette, die mit einer chemisch identischen aber gröberteiligen Hydroxypropylcelluloseether-Zusammensetzung formuliert wurde.
  • Diese Erfindung eignet sich zur Bereitstellung fester pharmazeutischer Formulierungen, die mindestens einen therapeutischen Wirkstoff mit einem Celluloseether aufweisen, der anhaltende Freisetzungseigenschaften zeigt, und gegebenenfalls auch Trägermittel und Vehikel aufweist.
  • Die erfindungsgemäße Hydroxypropylcelluloseether- Zusammensetzung (HPC) besitzt eine ausreichende Hydroxypropoxyl-Substitution, um das Polymer wasserlöslich zu machen. Ein solcher Anteil kann variieren und reicht typischerweise von 20 bis 80 Gew.-% und vorzugsweise von 40 bis 80 Gew.-%, wie in der National Formulary beschrieben ist. Solche Celluloseether können durch Reaktion von Propylenoxid mit Alkalicellulose hergestellt werden. Hydroxypropylcelluloseether ist kommerziell unter dem Markennamen KLUCEL von Hercules und NISSO HPC von Nippon Soda ohne weiteres erhältlich.
  • Die erfindungsgemäße HPC ist in Form eines Pulvers und hat eine ausreichend feine Teilchengröße, daß die Freisetzung von Wirkstoffen aus einer festen Formulierung bei Kontakt mit einer wäßrigen sauren Umgebung bei 37ºC länger verzögert wird verglichen mit einer Tablette, die mit einer chemisch identischen aber gröberteiligen HPC formuliert ist. Typischerweise ist diese Teilchengröße ausreichend, daß die HPC bei Kontakt mit einer wäßrigen Umgebung eine schnelle Hydratisierung zeigt und eine Gel-artige Schicht bildet. Eine solche Teilchengröße kann variieren, auch wenn jede zur Bildung einer Gel-artigen Schicht ausreichende Größe verwendet werden kann, und sie ist typischerweise ausreichend, wenn mindestens 50 Gew.-% der Teilchen ein 100 Mesh (150 Mikrometer) Sieb passieren können und vorzugsweise, wenn mindestens 70 Gew.-% ein 100 Mesh (150 Mikrometer) Sieb passieren können.
  • Für Zwecke dieser Erfindung ist der Celluloseether chemisch identisch, wenn er eine Hydroxypropoxyl-Substitution, wie als HPC NF Grad definiert, besitzt und in 2 %-iger wäßriger Lösung eine Viskosität im Bereich von etwa 50 % der Viskosität der feinteiligen Zusammensetzung aufweist. Der Celluloseether ist grob, wenn die Teilchengrößenverteilung einen höheren Gewichtsanteil größerer Teilchen als der feinteilige Celluloseether aufweist.
  • Der Celluloseether ist im wesentlichen wasserlöslich. Im wesentlichen wasserlösliche Ether neigen zur spontanen Dispergierung ihrer Moleküle in den Wassermolekülen
  • Man verwendet eine funktionell wirksame Menge des Celluloseethers. Eine solche Menge ist eine Menge, die zur Verzögerung der Freisetzung des therapeutischen Wirkstoffes ausreicht. Vorzugsweise ist die verwendete Menge die Minimalmenge, die erforderlich ist, um die verzögerte Freisetzung zu ergeben. Eine solche Menge kann variieren und reicht typischerweise von 5 bis 90 Gew.-%, vorzugsweise von 5 bis 25 Gew.-% und am meisten bevorzugt von 10 bis 17 Gew.-%, bezogen auf das Tablettengewicht, obwohl jede funktionell wirksame Menge verwendet werden kann.
  • Die feste pharmazeutische Formulierung, wie etwa z.B. ein pharmazeutisches Arzneimittel oder Vitamin, kann zur Beeinflussung einer Krankheit oral verabreicht werden. Der Wirkstoff bzw. die Wirkstoffe können eine wasserlösliche oder eine wasserunlösliche Zusammensetzung sein. Eine wasserlösliche Zusammensetzung ist eine Zusammensetzung, die ihre Moleküle spontan in einem wäßrigen Medium dispergiert, und eine wasserunlösliche Zusammensetzung ist eine Zusammensetzung, welche diese spontane Dispergierung nicht zeigt. Geeignete wasserlösliche Zusammensetzungen umfassen z.B. Aspirin, Theophylin, Pseudoephedrin-HCl, Ascorbinsäure, Riboflavin und andere. Geeignete wasserunlösliche Zusammensetzungen umfassen z.B. Naproxyn, Ibuprofen und andere. Wasserlösliche Zusammensetzungen sind für das erfindungsgemäße Verfahren besonders geeignet, da sie während der Gelbildung zur Auflösung und Diffusion durch die hydratisierte Celluloseetherschicht neigen.
  • Man verwendet mindestens einen therapeutischen Wirkstoff in einer beliebigen wirksamen Dosierungsmenge. Eine solche Menge ist eine ausreichende Menge, um die zu behandelnde Krankheit zu beeinflussen. Die Menge kann gemäß dem verwendeten spezifischen Wirkstoff bzw. den verwendeten spezifischen Wirkstoffen variieren, und solche Variationen gehören zum Wissen des Fachmanns. Typischerweise kann der Wirkstoff bis zu 95 Gew.-% der gepressten Tablette verwendet werden, obwohl man jeden beliebigen Gewichtsanteil verwenden kann.
  • Gegebenenfalls kann in Verbindung mit der erfindungsgemäßen HPC ein zusätzliches hydrophiles Kolloid verwendet werden. Geeignete hydrophile Kolbide sind wasserlösliche Celluloseether wie etwa Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC). Es ist nicht kritisch, daß solche fakultativen hydrophilen Kolbide feinteilige Zusammensetzungen sind, obwohl dies für bestimmte Wirkstoffe wünschenswert sein kann. Für solche Zusammensetzungen ist es wünschenswert, daß die HPMC eine ausreichende Teilchengröße besitzt, daß mindestens 70 Gew.-% ein 100 Mesh (150 Mikrometer) Sieb passieren können und vorzugsweise mindestens 70 Gew.-% ein 140 Mesh (100 Mikrometer) Sieb passieren können. Die als HPMC 2208 USP und HPMC 2910 bezeichneten HPMC sind bevorzugt. Solche HPMC haben einen Hydroxypropoxylgehalt zwischen 4 und 12 Gew.-% und einen Methoxylgehalt zwischen 19 und 30 Gew.-%. Die HPMC können in 2 %-iger wäßriger Lösung eine Viskosität zwischen 100 und 100.000 cps (0,1 bis 100 Pa x 5) zeigen und sind von The Dow Chemical Company unter dem Markennamen METHOCEL ohne weiteres kommerziell erhältlich.
  • Die fakultative HPMC kann in jeder funktionell wirksamen Menge verwendet werden. Eine solche Menge kann variieren und reicht typischerweise von 5 bis 75 Gew.-% des Polymergemisches und bis zu 90 Gew.-% der Tablette in Kombination mit der HPC. Vorzugsweise wird die HPC mit mehr als 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht von HPMC und HPC verwendet, da die Fließeigenschaften und dadurch die Preßeigenschaften für die Tablettenherstellung verbessert werden.
  • Typischerweise können Tabletten ein oder mehrere fakultative Trägermittel oder Vehikel wie etwa Verdünnungsmittel oder Füllstoffe, Bindemittel, Schmiermittel, Auflösungshilfen und Gleitmittel enthalten. Verdünner oder Füllstoffe sind Mittel, die für Form- und Bindeeigenschaften sorgen können. Beispiele geeigneter Verdünnungsmittel oder Füllmittel sind Laktose, Mannitol, Saccharose und Maisstärke. Typischerweise können solche Verdünner oder Füllmittel in der Formulierung bis zu 80 Gew.-% und vorzugsweise bis zu 60 Gew.-% verwendet werden. Bindemittel sind Mittel, welche die Komponenten der Tabletten aneinander binden können und werden typischerweise in einem Naßgranulierungsverfahren verwendet. Beispiele geeigneter Bindemittel sind Akazia, Stärke, Gelatine und Polyvinylpyrrolidinon. Typischerweise werden solche Bindemittel von 3 bis 8 Gew.-% verwendet. Schmiermittel sind Mittel, die das Haften an Formwände oder Stanzflächen verhindern können. Beispiele geeigneter Schmiermittel sind Magnesiumstearat und Stearinsäure Solche Schmiermittel werden typischerweise in einer Menge von 0,5 bis 3,0 Gew.-% verwendet. Auflösungshilfen sind Mittel, die das Aufbrechen der Tablette zum geeigneten Zeitpunkt ermöglichen. Beispiele geeigneter Auflösungshilfen sind Maisstärke, Guargummi, Kartoffelstärke und Algininsäure. Gleitmittel sind Zusammensetzungen, die das Fließen des Pulvers unterstützen können. Ein Beispiel eines geeigneten Gleitmittels ist Silikastaub. Typischerweise werden solche Gleitmittel in einer Menge von 0,1 bis 3,0 Gew.-% verwendet.
  • Der Wirkstoff bzw. die Wirkstoffe, der Celluloseether und fakultative Inhaltsstoffe werden in Pulverform gleichmäßig zusammengemischt, um ein homogenes Gemisch zu ergeben. Das Gemisch wird dann gepreßt, um eine feste Tablette zu erhalten. Vor dem Pressen kann das Gemisch einem Naß- oder Trockengranulierungsprozeß ausgesetzt werden. Das Pulver oder das granulierte Gemisch wird in die Form einer Tablettenpresse geführt, und es wird ausreichender Druck zur Bildung einer festen Tablette angelegt. Ein solcher Druck kann variieren und liegt typischerweise im Bereich von 1.000 bis 6.000 psi (7 bis 41 MPa) und ist vorzugsweise etwa 2.000 psi (14 MPa) Kraft. Eine feste Tablette kann unter üblichen Lagerungs- und Handhabungsbedingungen ihre Form im wesentlichen beibehalten. Die Tablette behält ihre feste Form auch nach Verabreichung bei und sorgt für eine anhaltende Freisetzung der aktiven Zusammensetzung durch Diffusion und Zersetzung.
  • Günstigerweise können die Bestandteile für die pharmazeutische Formulierung in einem Trockengranulierungsprozeß oder einem Naßgranulierungsprozeß behandelt werden. In einem Trockengranulierungsprozeß wird das Gemisch vor dem Tablettieren vorgepreßt und zur gewünschten Größe vermahlen. Bei einem Naßgranulierungsprozeß wird das Gemisch vor dem Tablettieren vereinigt und mit einer polymeren Bindemittel- Lösung zu Körnern geformt und dann mit der gewünschten Teilchengröße sortiert und/oder getrocknet. Die Größe des granulierten Gemisches ist für die Freisetzungsrate des Wirkstoffs nicht kritisch. Die Freisetzungsrate wird erfindungsgemäß durch die Teilchengröße des Celluloseethers vor dem Granulieren beeinflußt.
  • Die Tabletten eignen sich zur Verabreichung von einem oder mehreren therapeutischen Wirkstoffen an Menschen. Bei Kontakt mit der wäßrigen, sauren Umgebung, die typischerweise in Menschen vorliegt, lösen sich die Tabletten langsam auf. Typischerweise wird die saure Umgebung durch Magensäfte geliefert und ist etwa bei 37ºC.
  • Feste Tabletten, die mit der erfindungsgemäßen feinteiligen Celluloseether-Zusammensetzung formuliert wurden, besitzen überraschenderweise ein längeres Freisetzungsprofil verglichen mit Tabletten, die mit einer chemisch identischen Celluloseether-Zusammensetzung formuliert wurden, die eine höhere Teilchengrößenverteilung besitzt. Wenn die Cellulose-Zusammensetzung eine ausreichend kleine Teilchengröße hat, so daß mindestens 50 Gew.-% ein 100 Mesh (150 Mikrometer) Sieb passieren können, sind mindestens eine Stunde, vorzugsweise mindestens zwei Stunden und besonders bevorzugt mindestens 4 Stunden mehr erforderlich, daß die Tabletten ihren Wirkstoff bzw. ihre Wirkstoffe freisetzen, verglichen mit Tabletten, die mit einer chemisch identischen Celluloseether-Zusammensetzung formuliert wurden, die eine Teilchengröße besitzt, worin weniger als 50 Gew.-% ein 100 Mesh (150 Mikrometer) Sieb passieren können.
  • Die folgenden Beispiele dienen nur zur Veranschaulichung und sollen den Umfang der Erfindung nicht beschränken.
  • Beispiel 1
  • Es werden die Teilchengrößenverteilungen von zwei HPC-Proben gemessen und die Ergebnisse sind in Tabelle A dargestellt. TABELLE A Siebgröße Mesh (Mikrometer) Gewichtsprozent zurückgehalten * Kein erfindungsgemäßes Beispiel.
  • Eine Tablette wird unter Verwendung der HPC-Proben aus Tabelle A formuliert. Die Formulierung ist:
  • 68,3 % Laktose Fast Flo (Foremsost McKesson)
  • 16,0 % Pseudoephedrin, HCl-Salz
  • 15 % HPC-Polymer
  • 0,7 % Magnesiumstearat.
  • Die Tabletten haben 750 mg und werden bei 3.000 psi (20,7 MPa) in einer 1/2 Zoll (1,3 cm) Standard-Hohlstanze gepreßt. Die Tabletten werden in einer USP-Rühr-Auflösungsvorrichtung bei 100 UPM in einer 0,1 N HCl-Lösung bei 37ºC aufgelöst. Der in Abhängigkeit von der Zeit aufgelöste Prozentanteil ist in Tabelle B angegeben. TABELLE B Zeit (Stunden) Prozent Auflösung (1) * Kein erfindungsgemäßes Beispiel (1) Prozent Pseudoephedrin, HCl-Salz in der Lösung aufgelöst.
  • Dieses Beispiel veranschaulicht die verzögerte Freisetzungswirkung, die eine feinteilige (mindestens 50 Gew.-% passieren ein 100 Mesh (150 Mikrometer) Sieb, HPC #1) HPC für einen Wirkstoff ergibt gegenüber der Freisetzung von einer grobteiligen HPC (HPC C-1).
  • Beispiel 2
  • Es werden Tabletten unter Verwendung der HPC von Beispiel 1 in Kombination mit HPMC 2910 und HPMC 2208 hergestellt. Die Tablettenformulierung ist:
  • 78 % Laktose, sprühgetrocknet
  • 9 % HPMC
  • 6 % HPC
  • 5 % Riboflavin
  • 2 % Stearinsäure
  • Die Tabletten haben 1.000 mg und werden bei 3.000 psi (20,7 MPa) in einer 1/2 Zoll (1,3 cm) Standard-Hohlstanze gepreßt. Die Auflösungsraten der Tabletten werden nach der Methode von Beispiel 1 gemessen und die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle angegeben. Zeit (Stunden) Prozent Auflösung Test gestoppt * Kein erfindungsgemäßes Beispiel. 2) Besitzt einen Hydroxypropoxylgehalt zwichen 7 und 12 Gew.-%, einen Methoxylgehalt zwischen 28 und 30 Gew.-% und in 2%-iger wäßriger Lösung eine Viskosität von etwa 4.000 cps (4 Pa x s) 3) Besitzt einen Hydroxypropoxylgehalt zwichen 4 und 12 Gew.-%, einen Methoxylgehalt zwischen 19 und 25 Gew.-% und in 2 %-iger wäßriger Lösung eine Viskosität von etwa 4.000 cps (4 Pa x s).
  • Dieses Beispiel veranschaulicht die Vorteile, die eine feinteilige HPC gegenüber bekannten Polymeren zur anhaltenden Freisetzung zeigt.
  • Beispiel 3
  • Eine grobteilige HPC wird zu einer feineren Teilchengröße kugelgemahlen und in der folgenden Tabelle mit einer groben HPC verglichen. Siebgröße Mesh (Mikrometer) Gewichtsprozent zurückgehalten * Kein erfindungsgemäßes Beispiel.
  • Es werden Tabletten gemäß der folgenden Formulierung hergestellt:
  • 56,67 Prozent Laktose
  • 16 Prozent Pseudoephedrin, HCl-Salz
  • 26,67 Prozent HPC
  • 10,67 Prozent Magnesiumstearat.
  • Es werden drei Tabletten hergestellt, eine unter Verwendung von HPC C-2*, eine unter Verwendung der 100 bis 140 Mesh (100 Mikrometer) Fraktion von HPC-2 und eine unter Verwendung der (200 Mesh (< 70 Mikrometer) Fraktion von HPC-2.
  • Die Auflösungsraten der Tabletten werden gemäß der Methode von Beispiel 1 gemessen und die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle gezeigt: Zeit (Stunden) HPC-2 (-100 bis -140 Mesh) (-150 bis -100 Mikrometer) Prozent aufgelöstes HPC C-2* HPC-2 ((-200 Mesh) (E70 Mikrometer) * Kein erfindungsgemäßes Beispiel

Claims (14)

1. Feste pharmazeutische Formulierung zur anhaltenden Freisetzung zur oralen Verabreichung, umfassend mindestens einen Wirkstoff, 5 bis 90 Gew.-% einer polymeren Grundmatrix, die einen wasserlöslichen Celluloseether und gegebenenfalls ein hydrophiles Kolloid umfaßt, und gegebenenfalls ein oder mehrere Trägermittel oder Vehikel, dadurch gekennzeichnet, daß der Celluloseether Hydroxypropylcelluloseether mit einer Hydroxypropoxyl-Substitution von 20 bis 80 Gew.-% und einer feinen Teilchengröße ist, so daß mindestens 50 Gew.-% der Celluloseether-Teilchen ein 150 Mikrometer (100 mesh) Sieb passieren können.
2. Formulierung nach Anspruch 1 in Tablettenform.
3. Formulierung nach Anspruch 1 oder 2, worin die Hydroxypropoxyl-Substitution von 40 bis 80 Gew.-% beträgt.
4. Formulierung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die Menge an Hydroxypropylcelluloseether von 10 bis 17 Gew.-% beträgt.
5. Formulierung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin mindestens 70 Gew. -% der Celluloseether-Teilchen das Sieb passieren können.
6. Formulierung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das hydrophile Kolloid vorhanden ist.
7. Formulierung nach Anspruch 6, worin das hydrophile Kolloid Hydroxypropylmethylcelluloseether mit einem Hydroxypropoxylgehalt zwischen 4 und 12 Gew.-%, einem Methoxylgehalt zwischen 19 und 30 Gew.-% und einer Viskosität in 2 %-iger wäßriger Lösung zwischen 0,1 und 100 Pa s (100 und 100.000 cps) ist.
8. Formulierung nach Anspruch 7, worin der Hydroxypropylmethyl- celluloseether in einer Menge von 5 bis 75 Gew.-% des Gesamtgewichts des Hydroxypropylcellulose- und Hydroxypropylmethylcelluloseethers vorhanden ist.
9. Formulierung nach Anspruch 7 oder 8, worin der Hydroxypropylcelluloseether mindestens 30 Gew.-% des Gesamtgewichts des Hydroxypropylcelluloseethers und des Hydroxypropylmethylcelluloseethers umfaßt.
10. Formulierung nach Anspruch 9, worin mindestens 70 Gew.-% der Hydroxypropylmethylcelluloseether-Teilchen ein 150 Mikrometer (100 mesh) Sieb passieren können.
11. Formulierung nach Anspruch 10, worin mindestens 70 Gew.-% der Hydroxypropylmethylcelluloseether-Teilchen ein 100 Mikrometer (140 mesh) Sieb passieren können.
12. Formulierung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin der Hydroxypropylcelluloseether das Reaktionsprodukt einer Reaktion von Propylenoxid mit Alkalicellulose ist.
13. Verwendungeine eines wasserlöslichen Hydroxypropylcelluloseethers mit einer Hydroxypropoxyl-Substitution von 20 bis 80 Gew.-% und einer feinen Teilchengröße, so daß mindestens 50 Gew.-% der Celluloseether-Teilchen ein 150 Mikrometer (100 mesh) Sieb passieren können, gegebenenfalls mit einem hydrophilen Kolloid als polymere Grundmatrix einer festen pharmazeutischen, mindestens einen Wirkstoff umfassenden Formulierung zur anhaltenden Freisetzung zur oralen Verabreichung, um die Freisetzung des Wirkstoffes daraus verglichen mit einem ansonsten identischen Hydroxypropylcelluloseether einer höheren Teilchengröße weiter zu verzögern.
14. Verwendung nach Anspruch 13, worin der Hydroxypropylcelluloseether und/oder das hydrophile Kolloid und/oder deren Mengen wie in einem der Ansprüche 3 bis 12 angegeben sind.
DE86308985T 1985-11-18 1986-11-18 Hydroxypropylcelluloseether enthaltende Mittel mit verzögerter Wirkstoffabgabe. Expired - Lifetime DE3688674T2 (de)

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