DE368787C - Fliehkraftregler - Google Patents

Fliehkraftregler

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DE368787C
DE368787C DEH89348D DEH0089348D DE368787C DE 368787 C DE368787 C DE 368787C DE H89348 D DEH89348 D DE H89348D DE H0089348 D DEH0089348 D DE H0089348D DE 368787 C DE368787 C DE 368787C
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stepped
centrifugal governor
spring
centrifugal
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
    • G05D13/10Centrifugal governors with fly-weights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description

Der den Gegenstand der Erfindung .bildende Fliehkraftregler ist dadurch gekenn- - zeichnet, daß· die ausschlagenden Schwungmassen eine Belastungsfeder mittels treppenförmig abgestufter Hebel spannen, die sich auf treppenförmig abgestuften Wällzbahnen abwälzen.
Die Abb. ι und 2 veranschaulichen die Erfindung, aa sind die Schwungmassen, hb ihre
ίο treppenförmig abgestuften Hebel, cc die treppenförmig abgestuften Wälzbahnen; d ist die Belastungsfeder.
Der Zw1CCk der Anordnung wird am besten veranschaulicht, wenn man sie mit der durch das deutsche Patent 42713 bekannten Anordnung vergleicht, bei der an Stelle der abgestuften Hebel gezahnte Segmente und an Stelle der , abgestuften Wälzbahnen Zähnstangen verwendet sind. Bei der bekannten Anordnung ist der Charakter des Reglers, d. h. wie sich sein Hub mit der Drehzahl ändert, im Grundsatze festgelegt, und zwar so ungünstig, daß man diese Anordnung selten brauchen kann. Bei der Anordnung dagegen, die den Gegenstand der Erfindung bildet, hat man es in der Hand, den Charakter des Reglers innerhalb weiter Grenzen beliebig zu gestalten, je nachdem, wie man die Abstufungen und wie man die Feder wählt.
Im Vergleich mit einer anderen bekannten Anordnung, bei der der Ausschlag der Schwungmassen durch glatte, nicht abgestufte Hebel auf glatte, nicht abgestufte Wälzbahnen übertragen wird, hat die vorliegende Anordnung den gewichtigen Vorteil, daß man die einzelnen nacheinander wirkenden Hebelarme im günstigsten Teile ihres Ausschlages wirken lassen kann, wo angenähert reines Abwälzen stattfindet, die gleitende Reibung also gering ist.
Für eine stark statische Regelung z. B. nach Linie I in Abb. 3 braucht man eine harte Feder und eine Abstufung, die in radialer Richtung im Verhältnis zum Aus-
4.5 schlage stark zunimmt, etwa wie in Abb. 1. Für eine minder statische Regelung z. B. nach Linie III in Abb. 3 braucht man eine weiche Feder und eine Abstufung, die in radialer Richtung im Verhältnis zum Ausschlage w-enig zunimmt, etwa wie in Abb. 2. Im einzelnen sind selbstverständlich die Gewichte der zusammenwirkenden Teile zu berücksichtigen, ferner, daß die Fliehkraft an erst zunehmendem, dann abnehmendem Hebelarm wirkt. ' .
Vielfach wird verlangt, daß der Regler im ersten Teile statisch ist, im zweiten Teile aber weniger, z. B. nadhi 'dem Linienzuge I-II in Abb. 3. Das erreicht man, indem man die Abstufungen im ersten und zweiten Teile verschieden macht. Für !Schwungradwal'zenzugmaschinen ist eine Regelung erwünscht, die im mittleren Teile statischer ist als im ersten und im. letzten Teile, etwa nach der in Abb. 3 dargestellten Linie I, II, Auch .das kann man innerhalb gewisser Grenzen- idfurch eine 'entsprechende Abstufung erreichen. Eine ähnliche Regelung ist auch für Gasmaschinen am Platze, die mit Dampfturbinen zusammenarbeiten, damit. sie die Schwankungen der Belastung weniger spüren.
Die konstruktive Anordnung kann man verschieden wählen, entweder nach Abb. 1 mit oben liegender Muffe oder nadh Abb. 2 mit unten liegender Muffe.
Will man bei der Anordnung nach Abb. 1, die mit ihrem ruhenden Gehäuse und den tiefliegenden Schwungmassen besonders für sehr schwere Regler vorteilhaft ist, schon bei sehr kleinen Geschwindigkeiten einen Reglerausschlag haben, so ist die Federkraft abzustufen,, indem man <z. B. zwei Federn verwendet, eine schwächere, weichere, die idle Schwungmassen aa und das die Wäizbahnen cc tragende Gehäuse hochhält, und eine stärkere, härtere Feder, auf die das die Wälzibahnen tragende Gehäuse erst trifft, nachdem es schon einen kleinen Hub zurückgelegt hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fliehkraftregler, dadurch gekennzeichnet, daß die ausschlagenden Schwungmassen (aa) eine Belastungsfeder (d) mittels treppenförmig abgestufter Hebel (hl·) spannen, die sich auf treppenförmig abgestuften1 Wälzibahnen (cc) abwälzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH89348D Fliehkraftregler Expired DE368787C (de)

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