DE36854C - Hebevorrichtung - Google Patents

Hebevorrichtung

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Publication number
DE36854C
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DE
Germany
Prior art keywords
chain
worker
roller
basket
lifting device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36854D
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English (en)
Original Assignee
F. GERKEN in Berlin SW., Hagelsbergerstr. 42, p. Adr. FRANZ GERKEN
Publication of DE36854C publication Critical patent/DE36854C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/16Mobile or transportable lifts specially adapted to be shifted from one part of a building or other structure to another part or to another building or structure
    • B66B9/187Mobile or transportable lifts specially adapted to be shifted from one part of a building or other structure to another part or to another building or structure with a liftway specially adapted for temporary connection to a building or other structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
F. GERKEN in BERLIN. Hebevorrichtung.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 16. December 1885 ab.
Wenn Arbeiter Gegenstände nach oben tragen, z. B. Steine auf das Baugerüst, so gehen sie leer wieder nach unten. Gewicht und Kraft derselben während des Heruntergehens zum Aufwärtsziehen von Last zu benutzen, ist der Zweck der in Fig. 1 dargestellten Hebevorrichtung.
Ueber die Rolle ä geht die starke Kette b, an der die Körbe cc hängen; dieselben sind viereckig und so grofs, dafs ein Arbeiter darin stehen kann, und bis zur Höhe von 1 m mit (nicht eingezeichneten) Brettern bekleidet. In jedem Korb befindet sich eine Walze d, an der eine schwächere Kette e befestigt ist, deren anderes Ende unten mit dem Boden fest verbunden ist.
Der Arbeiter legt nun, ehe er nach oben geht, in den unteren Korb eine Last, schwerer als er tragen kann; er geht dann, oben angekommen , nicht leer wieder nach unten, sondern er stellt sich in den oberen Korb, windet mittelst der Drehkurbel k die Kette e auf die Walze d und zieht dadurch den anderen Korb mit der Last nach oben, während sich die Kette auf der anderen Walze von selbst abwindet.
. Diese Stellung des Apparates zeigt Fig. 1.
Der obere Korb ist mit Mauersteinen beladen, welche in Holzmollen liegen, wie sie die Steinträger gewöhnlich benutzen. Es sind in Schulterhöhe zwei Querstäbe durch den Korb gelegt, auf welche die beladenen Holzmollen gleich von der Schulter eingesetzt und von denen sie oben bequem gleich auf die Schulter zum Weitertragen genommen werden können. Die Querstäbe werden beim Abwärtsfahren fortgenommen. Der Steinträger findet nun jedesmal, wenn er oben kommt, schon zwei Holzmollen voll Steine vor, welche er bei seinem vorigen Niedergang aufgezogen hatte.
Die Rolle α hat auf ihrem Umfang Vertiefungen oder,, wie in Fig. 2, Stifte, damit auf ihr die Kette b nicht gleiten kann. An der Rolle α sind zwei Sperrräder, in deren Zähne die Sperrklinken ff eingreifen.
Letztere sind zum gleichzeitigen bequemen Aussetzen der einen und Einsetzen der anderen durch das Blech g·, Fig. 1 und 3, mit einander verbunden. Durch die grofsen Löcher des Bleches g kommen die Sperrklinken//, durch die kleinen Langlöchex werden Nägel eingeschlagen, an denen das Blech g seine Führung hat.
Statt der Ketten e kann man auch eine aufrecht stehende Zahnradstange oder eine straff gespannte Zahnradkette am Boden einerseits und am Apparat andererseits befestigen, in welche ein durch die Kurbel k zu bewegendes Zahnrad eingreift. Auch kann die Walze d fortfallen und der Arbeiter direct an der Kette e ziehen.
Ist die zu hebende Last dem Körpergewicht des Arbeiters gleich oder fast gleich, so kann die Walze d, Kurbel k und Kette e ganz fortfallen.
Man stellt dann zwischen beiden Körben c c ein straff gespanntes Seil (oder Kette) h, Fig. 1, auf, woran (oder worin) der Arbeiter mit den Händen oder mit Instrumenten fassen und je nach Bedürfnifs nach oben oder nach unten schieben kann und auch im Stande ist, die Geschwindigkeit seines Niederganges zu regeln.
Seil (oder Kette) h ist oben an dem Eisenwinkel i, Fig. i, 2 und 4, befestigt und unten mit dem Boden fest verbunden und straff gespannt.
Die Vorrichtung ist auch auf schräg liegenden Flächen anwendbar, wenn man statt der Körbe c Laufwagen an die Kette b hängt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung der am Boden einerseits und an den Walzen d d andererseits befestigten Ketten e e, zu dem Zweck, dafs ein im oberen Korb c befindlicher Arbeiter durch Ziehen an der mit dem Boden fest verbundenen Kette e den mit einer Last, welche schwerer als der Arbeiter selbst ist, beladenen anderen unteren Korb c nach oben befördert, welches dadurch geschieht, dafs der Arbeiter durch Drehen an der Kurbel k die Kette e auf die Walze d aufwickelt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36854D Hebevorrichtung Expired - Lifetime DE36854C (de)

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