DE368544C - Gestell fuer Menschen- und Tierschaedel - Google Patents

Gestell fuer Menschen- und Tierschaedel

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DE368544C
DE368544C DEK72600D DEK0072600D DE368544C DE 368544 C DE368544 C DE 368544C DE K72600 D DEK72600 D DE K72600D DE K0072600 D DEK0072600 D DE K0072600D DE 368544 C DE368544 C DE 368544C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B23/00Models for scientific, medical, or mathematical purposes, e.g. full-sized devices for demonstration purposes
    • G09B23/28Models for scientific, medical, or mathematical purposes, e.g. full-sized devices for demonstration purposes for medicine
    • G09B23/30Anatomical models

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Description

  • Gestell für lnenschen- und Tierschädel. Die Erfindung betrifft ein Gestell für Menschen- und Tierschädel, um sie für die Zwecke der Aufbewahrung, des Studiums oder für Lehrzwecke in der erforderlichen naturgemäßen Lage festzuhalten: Dabei soll der Unterkiefer vollkommen bewegungsfähig in die richtige Lage zum Oberkiefer gebracht und in dieser festgehalten werden, ohne da.ß deshalb der Schädel und der Unterkiefer durch- B6hrlöcher o. dgl. verletzt zu werden brauchen.
  • Die Vermeidung besönderer Befestigungs-oder Verbindungsmittel für . den Unterkiefer bringt, neben dem Vorteil der weitgehendsten Schonung und Erhaltung des Schädels, noch den Vorteil mit sich, daß der Unterkiefer zwecks Studium jederzeit bequem vom Oberkiefer entfernt und ebenso. rasch aber auch wieder in die Gebrauchsstellung gebracht werden kann.
  • In den beigefügten Zeichnungen ist das neue Schädelgestell in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigen die Abb. i bis 3 in Seiten-, Stirnansicht und Grundriß ein solches Gestell für einen Menschenschädel, während die Abb. q., 5 und 6 gleichfalls in Seiten-, Stirnansicht .und Grundriß ein derartiges Gestell für einen Tierschädel wiedergeben.
  • Das wesentlichste Kennzeichen dieses neuen Schädelgestelles besteht darin, daß am eigentlichen Ständer a außer einer zweckmäßig fingerförmig gestalteten Auflageplatte b,, die dem Schädel als Sitz dient, noch ein oder mehrere bei c drehbar gelagerte zweiarmige Halter d vorgesehen sind, die durch das Schädelloch nach innen greifend, bei einem Anziehen des Halters d den Schädel auf seine Unterlageplatte b anpressen, und ihn dadurch ohne weiteres sicher und doch jederzeit leicht lösbar festhalten. Die Halter können durch ein beliebig gestaltetes Sperrorgan f in der zum Festhalten des Schädels bestimmten Gebrauchsstellung d (s. Abb. i) gesichert werden.
  • Bei dem dargestellten Beispiel besteht dieses Sperrorgan aus einem bei g drehbar gelagerten, U-förmig gestalteten Bügel f, der mit einem als Handgriff dienenden kurzen Stift k oder Knopf versehen ist.
  • Zum federnden Anpressen des Unterkiefers gegen den Oberkiefer dient ein besonderer, an 'der Grundplatte b zweckmäßig drehbar angeordneter federnder Arm i, der an seinem vorderen Ende mit einem bei k drehbar gelagerten Querarm m versehen ist, dessen entsprechend der Form des Unterkiefers leicht aufgebogene Enden den letzterer von beiden Seiten leicht umgreifen und ihn so gegen eine seitliche Verschiebung sichern.
  • Das Aufsetzen des Menschenschädels geschieht folgendermaßen: Die beiden Halter d werden nach Lösen der Verriegelung f in die in Abb. i mit unterbrochenen Linien dargestellte Lage dl gebracht. Dann setzt man den Schädel so auf die Platte b oder deren Finger, daß die beiden nach oben gerichteten Halterarme in das Schädelloch eingreifen. Nun drückt man die nach unten stehenden Halterarme soweit in der eingezeichneten Pfeillichtung nach unten ins Innere des Ständers a, bis die oberen Arme sich innen gegen die Schädelwand anlegen. Damit wird der Schädel auf die Unterlage b festgepreßt. Nun hat man nur noch nötig, die unteren Hebelarme innerhalb des Ständers a zu sichern, was dadurch geschieht, daß die Sperrorgane f von der mit unterbrochenen Linien dargestellten Stellung f in die Stellung f1 bewegt werden. Die Enden der unteren Halterafmed sind zweckmäßig rechtwinklig nach außen umgebogen und dienen als Anschläge für die Sperrorgane f, um ein unbeabsichtigtes Öffnen der Sperrorgane f auf alle Fälle auszuschließen.
  • Hierauf wird auf den federnden Arm i, der sich zuerst in cier aus Abb. i ersichtlichen strichpunktierten Stellung il befindet, der Unterkiefer derart aufgesetzt, daß er von dem Querarm -in oder dessen aufgebogenen Enden, welche gleichfalls federnd ausgebildet sind, festgehalten wird, und dann durch Herunterdrücken undDrehung in die Gebrauchsstellung i unter den Oberkiefer gebracht. Der federnde Arm i preßt in diesem Fall den Unterkiefer genügend fest gegen den Oberkiefer, so daß unter Vermeidung jedweder sonstiger Verbindungsmittel der natürliche Bewegungsvorgang des Unterkiefers ohne weiteres gezeigt werden kann.
  • Bei dem für Tierschädel bestimmten, in Abb. q. bis 6 dargestellten Schädelgestell ist die fingerförmig ausgebildete Grundplatte b, entsprechend der abweichenden Bauart des Tierschädels gegenüber dem Menschenschädel, am Ständer a nicht horizontal, sondern in starker Neigung angeordnet, damit der Tierschädel in die richtige Horizontallage kommt. Auch ist hierfür nur ein bei c drehbar gelagerter Halter d mit Sperrorgan f erforderlich, und zwar deshalb, weil zufolge der besonderen Bauart des Tierschädels in diesem Fall die Grundplatte noch mit einem von innen angreifenden, federnden Andruckarm n ausgerüstet werden kann, ohne deshalb das Aufbringen des Tierschädels auf das Gestell zu behindern. Der für den Unterkiefer bestimmte federnde Arm i ist gleichfalls seitlich in dieStellungilzü bewegen und besitzt ebenfalls eine den Unterkiefer mit ihren aufgebogenen Enden umschließende Querschiene m.
  • Die Art und Weise, wie in beiden Fällen das Schädelskelett auf dem Tisch oder seinem sonstigen Standort angeordnet ist, ist beliebig. Ob dies mit Hilfe von Kugelgelenken, Scharnieren o. dgl. geschieht, ist gleichgültig und die zweckmäßige Form kann jeweils nach den besonderen Verhältnissen gewählt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i . Gestell für Menschen- und Tierschädel, gekennzeichnet durch einen Ständer (a) mit einer zweckmäßig fingerförmig gestalteten Auflageplatte (b) und einem oder mehreren drehbar gelagerten Haltern (d), die, in das Schädelloch nach innen greifend, beim Anziehen und Sicheln der Halter (d) diese auf die Auflageplatte (b) pressen, und außerdem noch gekennzeichnet durch einen an der Auflageplatte (b) drehbar angeordneten federnden Arm (i) mit zum Festhalten des Unterkiefers bestimmtem Querarm (m). z. Gestell für Tierschädel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Halter (d) durch einen an der Auflageplatte (b) starr angeordneten federnden Andruckarm (ia) ersetzt wird, der sich in gleicher Weise wie der drehbare Halter (d) innen an die Schädelwand anlegt und im Verein mit einem anderen Halter (d) den Tierschädel auf die Auflageplatte (b) preßt.
DEK72600D 1920-04-08 1920-04-08 Gestell fuer Menschen- und Tierschaedel Expired DE368544C (de)

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