DE36844C - Abzapfverfahren - Google Patents
AbzapfverfahrenInfo
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- DE36844C DE36844C DENDAT36844D DE36844DA DE36844C DE 36844 C DE36844 C DE 36844C DE NDAT36844 D DENDAT36844 D DE NDAT36844D DE 36844D A DE36844D A DE 36844DA DE 36844 C DE36844 C DE 36844C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
- B67D1/04—Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
- B67D1/0468—Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers comprising means for the recovery of the gas acting on beverages
Landscapes
- Devices For Dispensing Beverages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeuäthschaften.
W. NOLL in MINDEN i. W. Abzapfverfahren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. December 1885 ab.
Die ,beiliegende Zeichnung stellt eine zur Ausübung des Abzapfverfahrens dienende Vorkehrung
dar, mittelst welcher es ermöglicht wird, aus zwei neben einander stehenden gefüllten
Bierfässern zu gleicher Zeit zu verzapfen , und zwar mittelst der beiden Fafskräne
α α, deren Zahl nach Belieben vergröfsen
werden kann, um eine dementsprechende Anzahl Fässer zu gleicher Zeit in Anstich zu nehmen_
Die gedachte Vorkehrung besteht aus den beiden bereits bekannten syphonartigen Fafskränen
a a, deren konischer Spundzapfen der Länge nach in der Mitte so weit gebohrt ist,
dafs der kreisförmige Raum b zwischen Spundzapfen und Steigrohr dem Durchgang der Bierleitung
entspricht, ferner aus den Ventilen c c und dem Verbindungsrohr e mit dessen Verbindungsschraube.
Die in Rede stehende Vorkehrung hat den Zweck:
ι. durch Verbindung mehrerer kleiner bezw. auch gröfserer Fässer das öftere lästige Anstechen
eines einzelnen Fasses zu vermeiden;
2. ein bereits seit längerer Zeit in Anstich befindliches Fafs mit dem Inhalt der damit
verbundenen folgenden Fässer zu vermischen, wobei letztere ihre überschüssige Kohlensäure
dem mehr oder weniger an Kohlensäure ärmer gewordenen Rest des ersteren zuführen;
3. die Verbindung jedes einzelnen Fasses rückwärts von dem Windkessel lüftdicht abzuschliefsen,
so dafs ein Zurücktreten des Bieres sowohl wie der in1 demselben enthaltenen
Kohlensäure in die Luftleitung bezw. den Kessel absolut unmöglich ist.
Die Functionen der Vorkehrung sind folgende: Wird beispielsweise zuerst nur ein einzelnes
Fafs mit einem der beiden Fafskräne α α versehen und der Röhrensatz e mit der Luftleitung
in Verbindung gebracht, so wird der im Ventil c befindliche Schliefskegel gehoben,
nachdem der Zapfhahn der Schankstelle, welcher mit einem der beiden Steigrohre d d verbunden,
geöffnet ist. Ist nun das Fafs B bis auf Y2 oder V3 seines Inhalts entleert uud hat
der Rest eine Nacht oder längere Zeit gestanden, so wird der in B befindliche Luftraum den
gröfsten .Theil der Kohlensäure des in B zurückgebliebenen Bieres in sich aufgenommen
haben; nimmt man nun beispielsweise am folgenden Tage ein neues gefülltes Fafs in
Anstich und verbindet dasselbe in der in der Zeichnung dargestellten Weise, nachdem man
die zur Schankstelle führende Rohrleitung von dem Steigrohr des Fasses B entfernt und an
die des Fasses A gebracht hat, so wird bei geöffnetem Zapfhahn der Rest des Bieres in B
durch die Steigrohre / und deren Verbindung gehen, den Kegel des Ventils c am Fafs A
heben und in das Fafs A durch die kreisförmige Oeffnung b gelangen, um sich mit dem
vollen Inhalt des neuen Fasses zu vermischen. Nachdem nun das Fafs vollständig geleert ist,
verfolgt die in dem Fafs B befindliche, mit einem Theil Kohlensäure vermischte Luft den
Rest desselben, nachdem der letztere vollständig in A übergegangen, durch den Kanal b auf die
Oberfläche des Fasses A; um nun die Luft, welche sich in B angesammelt hat, von dem
neu angestochenen Fafs A abzusperren, dient Ventil e als Sperrmittel, so dafs das Fafs A
so wenig mit dem leergewordenen Fafs B, wie mit dem Windkessel in dauernder Verbindung
steht.
Die geleerten Fässer können beliebig zur Raumvergröfserung des Windkessels dienen.
Beim Anstich eines neuen Fasses ist durch die beschriebene Vorkehrung ein Eintreten des
Bieres in die Rohrleitung oder den Windkessel selbst bei Undichtigkeit des Ventils e unmöglich,
da das zurückgedrängte Bier zunächst die leeren Fässer erreicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Verfahren, mehrere Bierfässer in der Weise zu verbinden, dafs deren Inhalt sich beim Abzapfen mischt und die in dem geleerten Fafs verbliebene Kohlensäure oder mit Kohlensäure gemischte Luft auf den Inhalt des folgenden Fasses drückt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36844C true DE36844C (de) |
Family
ID=312635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36844D Expired - Lifetime DE36844C (de) | Abzapfverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36844C (de) |
-
0
- DE DENDAT36844D patent/DE36844C/de not_active Expired - Lifetime
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