DE368105C - Anschlusshuelse fuer Heizwiderstaende aus Silit - Google Patents

Anschlusshuelse fuer Heizwiderstaende aus Silit

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DE368105C
DE368105C DESCH62723D DESC062723D DE368105C DE 368105 C DE368105 C DE 368105C DE SCH62723 D DESCH62723 D DE SCH62723D DE SC062723 D DESC062723 D DE SC062723D DE 368105 C DE368105 C DE 368105C
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heating resistors
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/02Details
    • H05B3/06Heater elements structurally combined with coupling elements or holders

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  • Resistance Heating (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Anschlußschuh für Heizwiderstände aus Silit für elektrisch beheizte Koch- und Heizapparate.
Bisher wurden die Anschlüsse in der Weise ausgeführt, daß um die stärker gehaltenen Enden der Heizwiderstandsstäbe versilberter Eisendraht in fest angezogenen, spiralförmigen Windungen gelegt und verknotet ίο wurde, dessen beide freien Enden gabelförmig gespreizt wurden, zwischen die sich später beim Anschließen die Klemmschraube legt. Man hat ferner vorgeschlagen, die Enden der Heizwiderstandsstäbe in Hülsen einzubetten, welche gleichzeitig als Anschlußklemmen ausgebildet sind, wobei eine innige Kontaktverbindung dadurch erzeugt werden soll, daß die Hülse mit durch den Mantel reichenden Öffnungen ausgestattet ist, durch welche nach dem Metallspritzverfahren ein Metallüberzug bzw. eine innige Verbindung zwischen Anschlußhülse und Silitstab hergestellt werden soll.
Diese bekannten Einrichtungen haben den 2g Nachteil, daß durch das wiederholte Einschalten des elektrischen Stromes und das wiederholte starke Erhitzen der Anschlußkontakt ausgedehnt wurde, wobei gleichzeitig eine Oxydation auf der Anschlußfläche stattfand, wodurch dann späterhin die innige Kontaktverbindung aufgehoben wurde.
Erfindungsgemäß wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß die metallische Verbindung zwischen Stab und Anschlußorgan von der Luftzufuhr abgeschnitten wird, indem ein im Querschnitt größer gehaltenes, an einem Ende flach und dicht gedrücktes Metallrohr unter Zwischenlagerung von eingestampftem Metallpulver den Heizwiderstandsstab umschließt und durch feuerbeständiges Material abgeschlossen wird.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Ansicht bzw. Längsschnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht.
Der Anschlußschuh besteht aus einem Me- i
[ tallrohr a, zweckmäßig aus Kupfer, welches
an einem Ende dicht gepreßt, wellenförmig gebogen und am Ende zu aufgeschlitzt ist,
! zwecks Anschließen an die stromführenden
! Klemmen innerhalb des Koch- oder Heiz-
apparates.
Das Metallrohr α ist im freien Querschnitt größer als das stärker gehaltene Ende des Heizwiderstandsstabes b und umschließt diesen in der Weise, daß der Zwischenraum zwisehen Stab b und Rohr α fast auf der ganzen ! Länge mit eingestampftem Metallpulver c ausgefüllt und durch eine feuerfeste, eingekittete ] Masse d luftdicht abgeschlossen werden kann. Die feuerfeste Masse d aus Schamotte ist nicht mit Wasser, sondern mit Wasserglas j angerührt, welches die Eigenart besitzt, daß es nach dem Erstarren der Masse fest wird, und somit keine porösen Stellen bildet, also einen luftdichten Abschluß bewirkt.
Wenn beim Gebrauch der elektrische Strom durch den Heizwiderstandsstab b fließt, wird derselbe bis' zu den stärkeren Enden weißglühend, während die letzteren infolge des größeren Querschnittes und Widerstandes nicht so heiß werden. Durch die Erwärmung dehnt sich das Metallpulver c und auch das Rohr α wohl gleichfalls, dagegen das letztere infolge der äußeren Abkühlung weniger, so daß durch die auftretende Spannung eine innige metallische Verbindung zwischen Stab und Anschlußschuh bewirkt wird. Hierdurch wird das Überspringen von elektrischen Funken und durch den luftdichten Abschluß ein Verbrennen verhindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Anschlußhülse für Heizwiderstandsstäbe aus Silit für. elektrisch beheizte Koch- und Heizapparate, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußhülse die Enden des Heizwiderstandsstabes (6) mit Zwischenraum umschließt, wobei der freie Raum an der Verbindungsstelle mit dem Heizstabwiderstand (b) mit stromleitenden Metallspänen (c) und luftabschließender Masse (d) ausgefüllt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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