AT225264B - Stromleitende Verbindung zwischen einem Aluminiumleiter und einem Kupferleiter und Verfahren zur Herstellung dieser Verbindung - Google Patents

Stromleitende Verbindung zwischen einem Aluminiumleiter und einem Kupferleiter und Verfahren zur Herstellung dieser Verbindung

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  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

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    Stromleitende'Verbindung   zwischen einem Aluminiumleiter und einem
Kupferleiter und Verfahren zur Herstellung dieser Verbindung 
Elektrische Kontaktstellen zwischen Leitern aus Aluminium und solchen aus Kupfer sind bei Anwesenheit von Feuchtigkeit der Kontaktkorrosion ausgesetzt. Es ist bekannt, an solchen Verbindungsstellen Bime- tallteile aus Kupfer und Aluminium einzubauen, wobei der Aluminiumteil mit dem Aluminiumleiter und der Kupferteil mit dem Kupferleiter verbunden wird. Die Verbindungsstelle zwischen Aluminium und Kupfer im Bimetallteil muss dann feuchtigkeitsdicht isoliert sein, damit keine Kontaktkorrosion auftritt. 



   Die Verbindung im Bimetallteil kann mechanischer Art oder geschweisst sein. Für eine lösbare Verbindung zwischen einem Aluminiumleíter und einer   Kupferanschlussklemme   wird beispielsweise ein Bimetallstab   mit seinem Aluminiumende mit dem   Aluminiumleiter und das Kupferende mit der Kupferklemme ver-   bunden. Der Bimetallstab kann aus einem Aluminiumbolzen   und einem Kupferbolzen durch Abbrennstumpfschweissung hergestellt werden. Die Stossstelle wird an der Oberfläche mit einem Lacküberzug vor Korro- sion geschützt. Eine solche Verbindung mittels eines festen Bolzens vermeidet auch die Nachteile in bezug auf Stromübergang, die einer Klemmverbindung an einem Leiterseil anhaften.

   Bei der beschriebenen Austuh-   rung sind jedoch Form und Grösse der Bimetallstäbe durch   die Möglichkeiten der Schweissmaschine begrenzt, und die Schweissung macht die ganze Verbindung teuer. Die Schweissverbindung weist auch infolge der Bildung einer spröden Zwischenschicht eine geringe mechanische Festigkeit auf. Eine mechanische Verbindung in den Bimetallteilen ist ebenfalls umständlich und teuer und auf Grund des schlechteren Stromüberganges nicht erwünscht. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine stromleitende Verbindung zwischen einem Alu-   miniumleiterund einem Kupferleiter. Sie ist gekennzeichnet durch ein mindestens teilweise vernickeltes Alu-      miniumanschlusssttick, das   einerseits an den Aluminiumleiter angeschweisst und anderseits am vernickelten   Teil mechanisch mit dem Kupferleiter verbunden ist. Die Nickelschicht schtitzt den Aluminiumanschlussbol-    zen gegen Korrosion an der Kontaktstelle mit dem Kupferleiter. Zwischen Nickel und Kupfer besteht keine   Korrosionsgefahr. An der Grenzstelle zwischen dem Nickelüberzug   und dem freien Aluminium an der Oberfläche des Anschlussstückes kann sie durch einen feuchtigkeitsdichten Überzug auf einfache Weise beseitigt werden.

   Der Kupferleiter kann sowohl ein verseilter Leiter als auch ein Apparateanschlussbolzen sein. 



  Unter Kupfer sollen hier sowohl Kupfer als auch Kupferlegierungen wie Messing und Bronze verstanden sein. 



  Die Verbindung des Anschlussstückes mit dem Kupferleiter wird z. B. mittels einer üblichen. mit Federscheiben versehenen Bronze- oder verzinkten Tempergussklemme bewerkstelligt. 



   Das teilweise vernickelte Anschlussstück kann auf einfache Weise vorfabriziert und an Ort und Stelle an den Aluminiumleiter angeschweisst werden. Form und Grösse des Anschlussstückes können   beiderFabri-   kation beliebig gewählt werden. Die Bolzen können gerade oder gebogen, rund oder flach hergestellt werden. Besonders vorteilhaft ist diese unbeschränkt Fabrikationsmöglichkeit zur Herstellung von Verbindungen zwischen einem Bündelleiter und einem Apparateanschluss, wobei ein gegabeltes Anschlussstück benötigt wird. 



   Fürdas Vernickeln der Anschlussbolzen kommen die bekannten Verfahren in Frage. Es soll ein porenfreier, festhaftender und abriebfester Überzug aufgebracht werden. Geeignet ist beispielsweise die strom-   lose Vernickelung in   einem Hypophosphitbad. Die   Anschlussstücke   werden dabei auf einfache Weise durch Eintauchen in das Bad vernickelt. Der nicht eingetauchte Teil bleibt nickelfrei und wird an den Alumini- 

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   umleiter angeschweisst, wobei dann   keine Nickelschicht die   Verschweissung   beeinträchtigt. Die Anschlussstücke werden nur so weit vernickelt, als es die Verbindung mit dem Kupferleiter erfordert. Es genügt eine
Schichtdicke von ungefähr 40 Mikron. Durch eine solche Schicht wird der elektrische Übergangswiderstand nicht   wesentlichbeeinflusst.

   Diestromlose Vernickelungist z. B.   in der Schweizer Patentschrift Nr. 349464   (USA-Patentschrift Nr. 2, 819, 187) beschrieben.   Der Anschlussbolzen kann aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung,   z. B.   einer   Aluminium- Ma gnesium- Siliziumlegierung, bestehen.   



   Das Verschweissen des nickelfreien Endes des teilweise vernickelten Aluminiumanschlussbolzens mit dem Aluminiumleiter erfolgt mittels bekannter Schweissverfahren, vorzugsweise auf aluminothermischem Wege. Die beiden zu verbindenden. Ende'n werden zusammengepresst, während die zum Verschweissen benötigte Wärme durch eine zur Reaktion gebrachte aluminothermische   Masse''Thermitmischung), die ich   in einer auf die Enden aufgeschobenen Hülle befindet, geliefert wird. Das Verfahren ist in den Schweizer Patentschriften Nr. 267742 und Nr. 271436 beschrieben. Auf diese Weise können Aluminium-und Stahl-   aluminiumseile mit Anschlussbolzen   versehen werden, wobei an Stelle des Aluminiums auch eine Aluminiumlegierung treten kann. Es können aber auch volle Stromleiter mit vernickelten Anschlussbolzen verbunden werden.

   Die Schweissverbindung kann auf bekannte Weise durch Aufbringen eines Verstärkerungsrohres mechanisch verstärkt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Stromleitende Verbindung zwischen einem Aluminiumleiter   und einem Kupferleiter, gekennzeichnet durch ein mindestens teilweise vernickeltes   Aluminiumanschlussstuck,   das einerseits an den Aluminiumleiter angeschweisst und anderseits am vernickelten Teil mechanisch mit dem Kupferleiter verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Stromleitende Verbindung nach Anspruch 1 zwischen einem Bündelleiter und einem Apparatenschluss, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussstück gabelförmig ausgebildet ist.
    3. Verfahren zur Herstellung einer stromleitenden Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das nickelfreie Ende des teilweise vernickelten Anschlussstückes auf aluminothermi- schem Wege durch Erhitzen der zu verbindenden, zusammengepressten Enden mit Hilfe einer zur Reaktion EMI2.1 dem Aluminiumleiter verschweisst wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussbolzen auf stromlosem Wege in einem Hypophosphitbad vernickelt wird.
AT380761A 1961-05-22 1961-05-15 Stromleitende Verbindung zwischen einem Aluminiumleiter und einem Kupferleiter und Verfahren zur Herstellung dieser Verbindung AT225264B (de)

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