DE368071C - Fuellfederhalter - Google Patents
FuellfederhalterInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
- B43K5/02—Ink reservoirs
- B43K5/04—Ink reservoirs flexible
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pens And Brushes (AREA)
Description
- Füllfederhalter.
Die Mnd#mg i t eine Füllfeder mit zwei zur Aufnahme ider aus Farbstoff und Lö- sungsmittel zu bildenden Schreibflüssigkeit dienenden, hinterekanderfieg:end-ein: Kammern und zeichnet @sich, vor anderen Federn dersel= bei Art dadurch: aus, daß' beide Kammern .durch: eine absperrbare Öffnung verbunden sind, und ferner dadurch, .daß' das Absperr- gliied beim Zusammenpressen der Flüssig- keitsikammer dme Verhindungsöffnung fr,ei#- gibt.. Die -,Zeichnungen veranschaulichen eine beispielsweise Ausführungsform dien Erfin- dung. AM:. i ist ein Längssdimtt idurch-die Fül!1'- fedier. Abib. a ist -ein "ähnlicher, in größ:eriem: Maß- stäbe veransebeulichter Schnitt der Füllfeder rechtwinklig zu ,dem -der Abb. i. #Abh. 3 ist ein der Abb. i ähnlicher @Schnitt .und' zeigt eine a%(eändertie Ausführungsform ,der Füllfeder. Abb. q. äst ein der Abib. 2 ähnlicher Schnitt ei:nler weiteren abgeänderten Ausführungs- form Ader Füllfeder: Abb. ä Sindt iSchnitte eiuz4lner Teile der Feder für eich, schraubt ist. Der Halter 2 dient zur Aufnahme der Schreibfeder 3, q.. Das hohle Ende des Schaftes, i steht mit dem Behälter 5, welcher die Sobreibfiüssngkei.t enthält, in Verbindung. Der Behälter 5 ist ,mit der Schreibfeder 3 durch hin Rohr 6 verbunden, welches an dem ,der Feder zunächstliegenden Ende konisch ausgebildet :ist und, genau. :n die konisch geformte Öffnung 7 des Halters 2 paßt. Die konische öffnung 7 läuft in den Kanal 8 aus, welcher in die Öffmung 9 eines Kanals fo der Schreibfeder 3 mündet. Der Kanal fo erstreckt sich in, an sich bekannter Weise ;bis unter ,die Federspit@z@e q.. Der Hohlraum in dem Schaft i ist in zwei Kammern i i und 12 unterteilt. Die Kammer 12 dient zur Aufnahme JesBehälters 5, während die Kammer i i zur Unterbri%bung des pulverisierten Tintenkörpers dient. Die Trennung beider Kammernil, 12 kann auf irgendeine geeignete Weise herbeigeführt werden. Eine zweckmäßige und ,einfache Ausführung ist die Herstellung des Füllfederschafties in zwei Teile i und fa. Der Teil i ist an einem Ende mit einem rohrartigen Vorsprung 13 ausgestattet, welcher von geringerem Durehmess,er als der übrige Schaftteil i ist und in den Schaftteil fa greift. Die innere Wandung ,dies oberen Teiles dieses Vorsprunges 13 ist -dabei konisch ausgebildet und dient als Sitz für ein Absperriiiittell14. Letzteres ist an dem einen: Ende des Rohres; 6 befestigt und ist verstärkt ,und konisch ausgeführt; es ruht auf dem Sitz des Vorsprunges, 13 auf, wenn das Rohr 6 .in seiner tiefsten Lage eingestellt ist. Ein am Schaftende i angebrachter, nach einwärts gerichteter Flansch 15 begrenzt die Einstellung des Rohrendes 14. Dieser Flansch ist so bemessen, ,d'aß Beine Beschickung des in der Kammer ri enthaltenen Tintenkörpers zwischen dem Flansch, 15 und Ader Rohrwand 6 hindurch .möglich :isst. Der Flansch 15 liegt .in einem gewissen rAbstande von dIem Sitz des Absperrorgans, 14 entfernt und ist aus einem *Stück mit dem Ansatz 13 hergestellt.Abb.6 Ist leine aabgeärndertie Ausführungs- form des Beschickungsorgans für .die Schreib- flüssigkeit. Abb. 7 ist eine ,teils .in Ansicht und teils: im Schnitt veranschaulichte Anordnung der eigentlichen Feder in Verhindung mit dIem Beschickungsorgan für die Flüssigkeit. Abb.8 ist ein ,Schnitt ides einen Endes einer abgeänderten Ausführungsform der Füll'fedier. Abb. 9 ist ein Schnitt -durch @dne mit der Füllfeder nach Ab h. 8 verwendete Kappe. Abb. io Ist eine Ansicht ,des Beschickungs- organs. Abb. i i ist ein ,Schnitt durch @die Tinten- kammer. Abbi. i2 ist ein Schnitt durch, dien (Sitz für das Absperrorgan. Dlie Füllfeder ist reit einem Behälter zur Aufnahme des. Tintenkörp;er:si ausgesrtattet, welch letzterer dem Behälter zugeführt wind, der Idas .Wasser oder eine "ähnliche Flüssigkeit zur Herstellung ider Sch r#-ibflüssngkeit ent- hält. Nach den Abb. r Fundi a, besteht die Füllfeder au,s dem bekannten Schaft r, wel- cher mit dem Halter 2 der eigentlichen Feder lösbar in an . sich 'bekannter Weise ver- - Die Arbei.tsweisie ;der Feder, soweit sie bis jetzt beschrieben worden ist, ist folgende: Der Halter 2 wind! von, :dem ,Schaft i losgesehrau bt und- die Kammer i i mit dem Tinhenkörpe:r angefüllt. Hierauf wird der Hal'- i #er 2 wieder an dem Schlaft i befestigt, wobei das Ende 14 -des Rohres 6 die Verbindung i cwischen Kammar i i und 12 absperrt und der Tintenkörper nicht aus der Kammer i i in fen Behälter 5 gelangen kannwährend gleich-@eitig das konische obere Ende ;des Rohres 6 n den konischen Teil 7 des Halters :2 gepreßt Äri ,d. Beim Zusammendrücken -dies Behälters 5 n bekannter Weise und Eintauchen der Fe- I erspifze in eine geeignete Flüssigkeit wird ,die letztere ;infolge ,der auftretenden Saugwirkung,in ,dien. Behälter 5 eingesaugt. Wenn jedoch vor Zusammenpressen ,dies Behälters 5 zwecks Ansaugens .der .Flüssigkeit der Halt:er 2 von dem Schaft i so weit gelöst wird, daß sich das Ende des Rohre , 6 von seinem Sitz abhebt, dann wird ein Ansauigen der Flüssigkeit durch das Rohr 6 in den Behälter 5 auch gleichwütig ein Ansaugen des in der :Katniner i i enthaltenen Tintenkörpers zur Folge haben, dessen Betragshöhe durch die Größe des. Abstandes bestimmt wird, um xelchen der Halter 2 auf dem Schaft i losgeschraubt ist. Beim Zurückschrauben dies Halters 2 wird das: Rohren die 1¢ wieder fest :gegen seinen ,'Sitz gepreßt und die Verbindung zwischen .der Kammer 12 und dem B-e-,hälter 5 abgesperrt. Die ' fertiggemi.:schte Schreibflüssigkeit tritt .nun aus ,dem Behälter 5 durch das Rohr 6 ,in ,die Feder 3, d.. Bei der vorliegenden: Füllfhder ist @es lediglich notwendig, ,durch Anfüllen der Feder mit Wasser die in der Feder zu erzeugen, da selbst bei fortgesetztem Gebrauch @derFeder stets nur eine geringe Menge ,des Tintenkörpers nötig und somit ein häufiges Auffüllen nicht @erforderlich ist.
- In Abb. 2 wird :die Füllfeder mit dem Absperrmitter 14 :in ,geöffneter Stellung veran-,schaulicht. Bei entsprechender Einstellung dieses Mittels ist es .nun möglich, die gewünschte Menge des mit ,dem Wasser zu vermischenden Tintenkörpers zu regeln. So z. B. wird bei Abheben des:Mittel:s von seinem S tz 1q. ersteres in Eingriff mit dem Flansch 15 treten und @dabei die ,Zufuhr ,des Tintenkörpers, welcher in der Kammer i i enthalten ,ist, von. dem Behälter 5 abschneiden, aber die Menge ein den Behälter 5 treten lassen, welche zwischen dem Flansch 15 und ,dem Ventilsitz sich befindet, wenn Wasser angesaugt wird.
- An Stelle der Verwendung eines Roteres 6 kann ,die .Schreibfeder 3 mit- einem Rohr 6a ausgestattet sein, welches, vollständig .durch dien Halter 2 hindurchtritt, wobei das freie Rohrende konisch ausgebildet ist und sich ödes ,Schaftteiles i gegen deri ,in ,dem Ende 13" vorgesehenen Sitz legt. Das Ende 13" ist m,it einer Öffnung 2o ausgestattet, welche einerseits mit dem Behälter 5 und anderseits mit der Kammer i i in Verbindung ,steht. Bei dieser Anordnung .ist die Arbeitsweise ,der Füllfeder die gleiche wie vorbeschri eben: Der Halter 2 wird von. ,dem Schaftteil! i :so weit gelöst, bis dadurch das Ende -des Rohres 6a von seinem Sitz 13a abgehoben wird. Wenn nun Wasser durch Üae Rohr 6a Odem Behälter 5 zugeführt wund, so wirst auch: gleichzeitig ,eine geringe Menge des in :der Kammer i i enthaltenen Tintenkörpers in den Behälter: 5 mit eingeführt. Ist der Halter, iz jedoch
festgeschraubt, so daß das Rohr 611 in. ,den Teil' r3e einpaßt, so kann ,das in. der Kammer i i enthalterne .Material nicht mehr in :den Be- hälter 5 treten. Die Abb. ¢ bis 7 zeigen eine abgeänderte Ausführung, in welcher das Absperrmittel am Endre 14 ,des Rohres 6 in -einer Hilfskam- mer 9o untergebracht ist. Vermittels einer Stellmutter 9,1, die mit einer. @Öinung 92 aus- gebildet äist, kann die Größe der Hiffskaanner 9o entsprechend geregelt werden. Es hat sich herausgestellt, ,daß die Beschickung der Schrelbflüssigkeit in :dem Behälter 5 idurch, die Öffnung g2 der iMutter 9.i und. das Rohr 6 in die Federspitze .wesentlich erleichtert und verbessert wird, wenn-entweder ,die eine oder ,die andere -dieser abgeänderten Ausführungs- formen oder ,beide angewendet werden. Die erste dieser Ausführungsformen bestehlt in der Anwendung eines Leiters 30, welcher .durch: das Rohr 6 hindurehtritt rund aus Draht, Kautschuk o., dgl. hergestellt sein kann. Die Größe und, Form desselben mu,ß derart gewählt sein, ,daß ;die Flüssigkeit :daran u bgehindert entlangfließen kämm. Wenn der Leiber 30 aus Draht ihergestelft wind, so wind -das ,eine rEnde in, dem Rohr 6 an .dem unke- ren Teil :des Rohransatzes 14 (Abb. 7) der- art befestigt, diaß -der Leiter 30 durch 'die Mitte ,des Rohres; 6 tritt und-, in Kontakt mit .der SChr,ai.bfeder 3 kommt. Nach -dier Anor.d- n.ung der Abb:,6 üst der Lefer 3o als ein flacher Streifen aus !Hartgummi; oder ähn- lichem Material hergestellt und besitzt 'die Form eines Keiles, welcher, rin ein Edde ,des Rohres 6 hineingetrieben ist und durch das andere Ehde (des Rohres 6 hindurchtritt. Da ider Leiter won nur geringer (Stärke isst, eignet er sich vorziiglich: als Beschickungs- mittel für idie Flüssigkeit. Zweckmäßig d-st es, stets ;das eine rEnde dies Leiters. in, Kon- takt mit der .Schreibfeder 3 zu halten. ;Eine weitere Verbesserung in der Besch:ik- k ung der @Schrieibfiüssdgkeit kann durch ent- sprechende Abändierung des Halters 3 erzielt werden. Es hat such herausgestellt, daß bei gewellter Aus-fivhrung der Mutter 31 :(Abb. 4 und 7) eine Beschickung der Flüssigkeit wesentlich erleichtert und ,dadurch .ein steter Fluß derselben erzielt wird. Die Erhöhungen 31 in Verbindung mit,denNuten 32, welche an 'dem Kanal! 33 der Schreibfeder vorgesehen sind, bieten der Flü@s@siiä geit eine ungehinderte Durchfiuß,bahm zur Fe4dersp;itze, ohne ein Überfließen oder sonstige andere Nachteile zu verursachen. Nach den Abb. 8 hi,s, 12 wind eüne abge- ändierte Ausführung ider Feder an dem der Federspitze entgegengesetzten Ende gezeigt. Der Federschaft i ist mit Innengewinde aus- gebildet, rin ,das @di@e Tintenkamnrner 4o einge- schraubt isst, welche am Ende mit einer Ein- richtung :zur Regelung ides (Behälters, 5 aus- gerüstet ist, welche aus einer Mutter 9i mit einer @Üffnung 92 und dem Absp,errmitt,el! i4 und -dem Rohr 6 =besteht. In Verbindung hier- mit findet eine Kappe 41 Verwendüng, weldhe an ider Kammer 40 festgeschraubt wird und zweckmäßig mit eiinem R.ilugflansch ausgebil- det ist, der ,den Durchmesser .des Fülffeder- schaiftes i besitzt (Abb. 8). Die Kappe 41 ist mit einte konischen Aussparung 42 aus@ge- füihrt, rin welche Idas ,Ende des Leiters 6 greift, wenn ,die Kappe 41 an, der Kammer 40 fest- geschraubt -ist. Die Arbeitsweise dieser Aus- führungsfarm der Füllfeder .ist folgende: Soll ,die Feder mit einer Flüssigkeit rund' mit dem Tintenkörper aus der Kammer 5o ange- füllt werden, s0 @vvnrd die Kappe 41 lOsge- schraubt, so ,daß idaadurch 'das Rohr- 6d nach aufwärts bewegt .wird. Der Behälter wird :nun in bekannter Weise zusrarnmengedirüakt und: die Flüssigkeit angesaugt, wobei gldich- zeitig der Tintenkörper !mitgeführt wird, welcher vorher !in, die Hiffslirammer trat. Nach- Auslösten .des Druckas. auf ;den Behäl- ter 5 wird :die Kappe qa' wiiedier festgeschraubt und Idas Absperrmittel gegen ,die Mutter qi ,eingestellt. ,Sold der Tintenkärp,er in der Kammer 50 :nachgefüllt werden, ,so wird die Kappes 41 vollständig losgeschraubt und ent- fernt. Die iSrheidewand 5.i verhündert hier- bei .das. iGlied 6, 14 :.da.Xan., .eine Logenände- rung einzunehmen und idabei# ,das abgerundete Endre dies Gliedes, 6 von seinem iSitz 42 in der Kappe 4i zu verstellen.
Claims (1)
-
PATENT-ANSpRUcIi: Füllfederhalter mit zwei. zur Aufnahme ider aus .Farbstoff und Lösungsmittel zu bildenden Schreibflüssigkeit: dienenden hiintereinanderliegeuden Kammern:, ge- ;kennzeichnet idurch eine mittels: eines röhrenförmigen Absperrgliedes (6) ab- sperrbare Öffnung, die beide Kammern (5 und rr) derart verbindet, daß ;das Ab- Sperrglied (6) beim Zusammenpressen ,der FlÜssügkeitskammer (5) die Verbin- dungsöffnung freigibt, so ,daß gleichzeitig ,mit allem Ansaugen der Flüssd@gkeit durch ,die Federspitze nach dieser Kammer (5) ,der in der anderen Klammer (iii) enthal- tene Farbstoff in @clie Flüssügkeitskammer (5) eingeführt wird und sich hier mit der Flüssigkeit vermischt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB24867/21A GB178406A (en) | 1921-04-11 | 1921-09-20 | Improvements in fountain pen |
| FR541408D FR541408A (fr) | 1921-04-11 | 1921-09-22 | Perfectionnements aux porte-plumes à réservoir |
| DEW59675D DE368071C (de) | 1921-04-11 | 1921-10-20 | Fuellfederhalter |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US178406XA | 1921-04-11 | 1921-04-11 | |
| FR541408T | 1921-09-22 | ||
| DEW59675D DE368071C (de) | 1921-04-11 | 1921-10-20 | Fuellfederhalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE368071C true DE368071C (de) | 1923-01-30 |
Family
ID=21784825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW59675D Expired DE368071C (de) | 1921-04-11 | 1921-10-20 | Fuellfederhalter |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE368071C (de) |
| FR (1) | FR541408A (de) |
| GB (1) | GB178406A (de) |
-
1921
- 1921-09-20 GB GB24867/21A patent/GB178406A/en not_active Expired
- 1921-09-22 FR FR541408D patent/FR541408A/fr not_active Expired
- 1921-10-20 DE DEW59675D patent/DE368071C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB178406A (en) | 1922-10-19 |
| FR541408A (fr) | 1922-07-27 |
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