DE367641C - Apparat zum Messen von Gewindedurchmessern - Google Patents

Apparat zum Messen von Gewindedurchmessern

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DE367641C
DE367641C DEH89333D DEH0089333D DE367641C DE 367641 C DE367641 C DE 367641C DE H89333 D DEH89333 D DE H89333D DE H0089333 D DEH0089333 D DE H0089333D DE 367641 C DE367641 C DE 367641C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures
    • G01B5/204Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures of screw-threads

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Apparat zum Messen von Gewindedurchmessern. Zum Messen der Flankendlurehmesser von Gewindebohrern mit drei Schneiden (von dreiteiligen Gewindebohrern) gibt es noch keine betriebspraktische Meße@nrichtung. Vorliegende Erfindung soll diese Lücke ausfüllen.
  • Trägt man in ein rechtwinkliges Koordinatensystem die Schnittpunkte der Flankenh.albmesser und Steigungen beispielsweise des Löwenherzgewindes ein, so liegen diese Schnittpunkte mit geringen Abweichungen auf einer schrägen Geraden. In der Albb. r ist Aas dargestellt. Dieses Merkmal läßt sich zum Messen der DuTchmesser dreiteiliger Gewindebohrer nutzbar machen.
  • Die schrägliegende Gerade c in der Abb. r bildet beispielsweise mit :der Abszi.ssenachse a den Winkel a - z8°. Halbiert man ,den Winkel a .du:reh die schräge Gerade b, so bildet letztere mit der Abszissenachhs-e a den Winkel ß -9°. Ordnet man in einem entsprechenden Aufbau drei Schiehen an, die um 12o° gegeneinander versetzt sind (Abb.2) und von,denen ,der erste horizontal, tder zweite unter dem Winkel ß, der :dritte unter dem Winkel: a li%-t, so stellen. sich di.e innenliegenden Meßspitzen,der Schieber bei Einstellung auf einen, bestimmten Durchmesser automatisch auf die richtige Gewindesteigung ein.
  • Das Ansetzen ,der Schieber auf .die Schraubenlinie ödes Flankendurchmessers ist in .der Abb.3 .schematisch dargestellt. Es bedarf nunmehr noch einer Übertragung der Schieberbewegung auf eine Skala; sie wird weiter unten geschildert werden.
  • Die Meßspitzen der .drei Schieber' können als Spitzen oder als Kimmen ausgeführt werden. Sie sind vertikaleinige Zehntelmillimeter verschiebbar eingerichtet, damit die geringen Abweichungen einzelner Gewinde :aus der Geraden c (Abt. z) heraus sowie die ,geringen Differenzen, :die bei zu dünnen oder ,zu dicken Gewinden in der Vertikallage ;der Meßspitzen auftreten, ausgeglichen werden können. Diese Versc'hi-ehungen, die klein sind, lassen sich beispielsweise in einfacher Weise durch eine eritsprechende Exzentrizität zwischen M.eßspitze und deren Führungsschaft erreichen.
  • Eine Ausführungsform der soeben grundsätzlich geschilderten Meßeinrichtung ist In ,der Abb. 4 wiedergegeben. Der Schieber a, der im Schnitt zu sehen ist (die schrägen Schieber b und c sind nicht zu sehen), ist in dem Aufbau d gelagert undi kann durch Heben und Senken.. des Hohlkea ls e verschoben, d. h. auf verschiedene Durchmessereingestellt werden. Die Spitze f des Schiebers ist :einige Zehntelmillimeter vertikal verschiebbar. Der Schieber d wird durch :die Bügelfeder g stets gegen die Hohlkegelfläche gedrückt, er läuft also beim Heben des Hohlkegels automatisch zurück, er ist ferner durch die Feder 1a gegen Drehung gesichert. Das Senken und Heben des Hohlkegels geschieht durch die Gewindemutter i, :die den Hohlkegel !durch die federnde Verbindung k mitnimmt. Der Hohlkegel ist außerdem durch :den Stift l geführt und gegen Drehung gesichert. Der auf den zu messenden Gewindedurchmesser zu beziehende Vorschub der 'Schieber hängt von -der vertikalen Bewegung des Hohlkegels ab, letztere wird durch die Gewindemutter i veranlaßt. Die Gewindemutter isst meßtrommelartig ausgebildet und trägt die Skala 1n, deren Intervalle i mm breit sind und Hundertstel Millimeter Gewindedurchmesser bed-euten. Damit :die Messung einwandfrei beobachtet werden kann" ist der Hohlkegel e fensterartig durchbrochen, so daß nur die in Abb.5 schematisch angegebenen Führungsstege stehenbleiben. Außer der Feinskala in läßt sich eine Grobskala an der Gewindespindel oder an dem Führungsbolzen l einrichten, an :der :die Millimeterdurchmesser abzulesen sind.
  • Die Ausführungsformen lassen .sich so ausbilden, daß nicht nur mit drei Meßspitzen gearbeitet werden kann, sondern auch mit zwei <.>der mehr als drei, sa;daß das Meßgerät gestattet" j,edien Gewindebolzen zu messen, ganz gleich,, ob er igar nicht geteilt ist, oder ob er zwei, :drei oder mehrteilig beschaffen isst. Es wird dazu zwischen denn beiden sdxräg angeordneten Schiebern b und c (Abb. 5) .gegenüber :denn horizontal angeordneten Schieber a ein zweiter Horizontalschiebern .eingefügt. Da die beiden Schie-,hertr und, n d,einz heute üblichen Flankenmikrometer entsprechen, muß die Meß-spitze von raumgekehrt als die Spitzen: von a, b und c ausgeführt sein.,. d. h., sind die Spitzen von a, b, c kegelförmig, so muß die von n eine Kimmne sein und umgekehrt.
  • Eine Flarnkendurchmessermessu:n:g mit mehr als zwei Meßspitzen hat auch den Vorteil gegenüber der Messung mit ;dem heute üblichen Flankenmikrometer, welches wie -eine Rachenlehre benutzt wird, daß die gefühlsmäßige Beurteilung fortfällt, weil, sofern an der Gewindemutter i eine Ratsche angebracht ist, ein immer gleichbleibender Meßdruck gegeben. ist.
  • Besonders erwähnenswert ist noch, daß die in Abb. i angegebenen Winkel gleichzeitig für das Lh- und SI-Gewinde verwendet werden können. Der so eingerichtete Apparat ist also verwendbar für die ganzen beiden Durchmesserreihen.:des L1- und SI-Gewindes, und zwar innerhalb der Durchmesser für zw:ei-, drei- und mehrgeteilte Gewindebolzen, wobei hauptsächlich mit kegelförmigen Spitzen gearbeitet werden kann:, so daß nur in wenigen; Fällen ein: Auswechseln .der Kimmenspitz-e des Schiebers n notwendig ist, während -das Auswechseln der Kegelspitzen nur beim Übergang von einer zur anderen Gewindeart nötig wird.
  • ,Der Apparat läßt sich .auch so ausführen, :daß sich -die für einbestimmtes Gewinde oder für bestimmte Teilungen notwendigen Schie-:berwi:nk el einstellen lassen, so daß die Konstruktion universal anwendbar ist. Bei Anwendung einer .größeren .als hier ,angegebenen Vertikalverschiebung der Meßspitzen lassen sich übrigens auch bei nicht einstellbaren Schiebern :die für ein bestimmtes Arbeitsgebiet in Frage kommenden Hauptgewinde in einem Meßapparat zusammenfassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Messen von: Gewindedurchmessern, vorwiegend Flankendurchmessern, gekenmizeichnet :durch mehrere, vorwiegend drei, in einem Gehäuse radial auf dienselben Mittelpunkt gerichtete Schieber, die sich mit ihren gegebenenfalls zwecks Ausgleichs kleiner Differenzen vertikal verschiebbaren Meßköpfen beim Einstellen des Apparates auf einen Gewindedurchmesser bzw.beim Messen selbsttätig .auf die zu :dein Durchmesser passende Steigung einstellen, derart, daß sich z. B. ein Schieber horizontal, -ein zweiter unter dem Winkel 2 , ein dritter unter dem Winkel a verschiebt, wobei a ;der Winkel ist, .der sich; mit der Absziss enachse ergibt, wenn durch die Schnittpunkte der in :ein rechtwinkliges Koordinatensystem eingetragenen Gewindehalbin,esser und Gewindesteigungen; der zu messenden Gewindeart eine ausmitteln'de Gerade .gelegt wird, und wobei ferner die Schieber durch geeignete Mittel angetrieben. wenden und ihre Bewegung oder die der Antriebselemente in irgendeiner Weise kenntlich gemacht wird.
DEH89333D 1922-04-04 1922-04-04 Apparat zum Messen von Gewindedurchmessern Expired DE367641C (de)

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