DE367441C - Aus abwechselnd uebereinandergeschichteten, ringfoermigen Anoden und Trennstuecken bestehender Elektrodenkoerper - Google Patents

Aus abwechselnd uebereinandergeschichteten, ringfoermigen Anoden und Trennstuecken bestehender Elektrodenkoerper

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Publication number
DE367441C
DE367441C DES49325D DES0049325D DE367441C DE 367441 C DE367441 C DE 367441C DE S49325 D DES49325 D DE S49325D DE S0049325 D DES0049325 D DE S0049325D DE 367441 C DE367441 C DE 367441C
Authority
DE
Germany
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separators
anodes
arrangement according
approaches
hollow
Prior art date
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Expired
Application number
DES49325D
Other languages
English (en)
Inventor
Moritz Schenkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
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Priority to GB1815420A priority patent/GB145778A/en
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/04Main electrodes; Auxiliary anodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0088Tubes with at least a solid principal cathode and solid anodes
    • H01J2893/0089Electrode systems

Landscapes

  • Primary Cells (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 22. JANUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21g GRUPPE
(S 49325
Zusatz zum Patent 319516.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Dezember 1918 ab. Längste Dauer: 29. Oktober 1930.
Das Hauptpatent !betrifft eine Anordnung·
der Elektroden in Vakuuimapparaten, bei der ringförmige Anoden und -Trennstücke ülbereinandergeschichtet und au einem Körper vereinigt sind.
Gegenstand der Erfindung· ist die weitere Ausbildung dieser Anordnung in der Richtung, eine !bessere Abdichtung der Elektroden und der Trennstüoke gegeneinander zu er-
to zielen. Ist 'der Raum, den die der Angriffsseite des Lichtbogens abgekehrten Teile der Elektroden begrenzen, stank evakuiert, so findet leicht ein Überspringen von einer Stoßfuge zur anderen statt. Infolgedessen er-
15. schien es empfehlenswert, die Druckverminderung auf dieser Seite der Elektroden niedrig zu (halten oder unter Umständen ganz darauf ,zu verzichten und hier atmosphärischen -Druck zuzulassen. Der dann vorhandene Druckunterschied zwischen beiden Seiten des Elektrodenkörpers macht aber eine noch vollkommenereAbdichtung erforderlich. Auch ist der Lichtbogen bestrebt, von der Stirnfläche der Anode zur Stoßfuge zu wandern, und1 die in dieser liegende Abdichtung wird infolgedessen! allmählich mit kondensiertem Quecksilber durchsetzt und stromleitend!, wodurch dann die Zerstörung der Trennstücke herbeigeführt und· Überschläge gegen die Gefäßwand bei der Anodendurchführung erzeugt werden.
Gemäß der Erfindung wird eine vollkommenere Abdichtung dadurch erzielt, daß den Stoßfugen zwischen den Elektroden und Trennstücken an der dem Lichtbogen abgekehrten Seite eine !Flüssigkeit, insbesondere ein leicht sohmel'zendes Metall, iwie Quecksilber, vorgelagert wird.
lElektrodenanordnungen gemäß der Erfindung sind in verschiedenen Ausführungsformen auf der Zeichnung in senkrechtem Schnitt dargestellt.
iBei der Ausfüihrungsform gemäß1 Abb. r sind ringförmige Anoden i1 gegeneinander und gegen die untere Druckplatte 2 bzw. den oberen Druckring 3 (der mit dem Gehäusedeckel identisch sein kann) durch Trennstüoke 4, 5, 6, 7 isoliert, die die Form von gelochten Tellern 4, 5, 6 oder Bechern 4', 5', 6', 7 besitzen. Zwischen den Anoden, den Trennstücken und den Teilen 2 und 3 liegen Asbestdichtungsringe 8 ■ Der so geschichtete
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Moritz Schenkel in Charlottenburg.
Hohlkörper wird durch einen oder mehrere an der Platte 2 angreifende Spannbolzen zu einem starren Körper vereinigt.
Gemäß der Erfindung sind nun an der Innenkante aller oder einzelner Trennstücke zylindrische -Ansätze 10, 11, 12 von verschieden großem Durchmesser konzentrisch angeordnet, die <bis zu dem obersten Trennstück 4 hochgeführt sind'. Die Zwischenräume zwisehen den Zylindern 'bilden mit den Innenkanten der Elektroden taschenförmige Vorlagen 13, die, mit Quecksilber gefüllt, je zwei Asbestdichtungen 8 abdecken und als Luftdichtung wirken.
.Zwecks Erzielung langer Kriechwege können die Spiegel der so gebildeten Quecksilbervorlagen 13 abgestuft werden, wie es die Zeichnung beispielsweise zeigt.
Die Zuleitungen sind durch diese Vorlagen hindurchgeführt.
Bei der in Abb. 2 'dargestellten Ausführungsform weisen die Elektroden Hohlräume 15 auf, in denen das durch stromführende Kühlrohre 16 zu- und abgeführte Kühlmittel umläuft. Die zylindrischen Ansätze io', 11', 12' sind hier gleich hoch, desgleichen der Stand des Quecksilbers in den durch sie gebildeten Vorlagen; infolgedessen wirkt auf alle Anoden der gleiche Dichtungsdruck, und es ergeben sich gleich lange Kriechwege.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 sind die Trennstücke 24 gleichförmig; ihre inneren Ansätze 25 sind nicht Zylinder, sondern Hohlkegel, und auch die hohlen Anoden 27 ragen mit hohlen hohlkegelförmigen Ansätzen 28 zwischen die Ansätze 25 der Trennstücke. Auf diese Weise entsteht über jeder Dichtung eine Tasche 29, die mit Quecksilber gefüllt wird. Der Vorteil dieser Anordnung liegt in der Gleichförmigkeit der Elektroden und der Trennstücke und in der geringen Ouecksilbermenge, die zur Füllung der Taschen benötigt wird. Die Ansätze 25 und 28 wirken ferner | als Kühlrippen. Die Kühlung der Anoden ; und ihrer Ansätze .durch das von innen züge- , führte Kühlmittel ist sehr wirkungsvoll. j
Die in Ahb. 4 dargestellte Ausführungsfonm unterscheidet sich von der letztbeschriebenen nur durch die Zylinderform der Ansätze 25' und 28' der Trennstücke und Elektroden, die verschiedene Durchmesser aufweisen und 'konzentrisch ineinandergreifen. Der Mittelteil 30 der Bodenplatte ist aufwärts gewölbt, so daß auch eine Vorlage 31 für die unterste Dichtung entsteht. Die zylindrische Form der Taschen erleichtert das Einführen der Strom- und' Kühlmittelzuleitungen. Besondere Vorteile bietet die in Ahb. 5 dargestellte Ausführungsform. Hier weisen sowohl die hohlen Anoden 32 wie die Trennstücke 33 die Form von Hohlkegeln mit verstärktem Mittelteil auf. Über den zwischen ihnen liegenden Dichtungsringen 34 bilden ihre inneren Teile Taschen 35 zur Füllung mit Quecksilber. Die Bodenplatte 37 bietet dem untersten Trennstück einen kegelförmigen Sitz und' weist selbst einen Hohlkegelansatz zur Bildung einer Vorlage auf.
Abgesehen von dem Vorteil gleicher Form und Größe aller Anoden bzw. Trennstücke sorgt die Kegelform aller Teile für eine selbsttätige Zentrierung und eine sichere Abdichtung.
Die dargestellten Ausfübrungsformen setzen den Angriff des 'Lichtbogens an der Außenwand der Anoden voraus. Die Erfindung erstreckt sich aber auch auf die umgekehrte Anordnung, bei der der Lichtbogen innen angreift; in diesem Falle sind die Flüssigkeitsvorlagen an der Außenseite des Außenkörpers angeordnet.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Aus abwechselnd ülbereinandergeschichteten, ringförmigen Anoden und Trennstücken !bestehender Elektrodenkörper gemäß Patent 319s 16, dadurch gekennzeichnet, daß den Stoßfugen zwischen den Elektroden und den Trennstücken auf der dem Lichtbogen abgekehrten Seite eine Flüssigkeit, etwa ein leicht schmelzendes Metall, z. B. Quecksilber, in Behältern vorgelagert ist, die durch konzentrische, sich über die Stoßfugen erstreckende, zylindrische oder hohlkegelförmige Ansätze der Elektroden oder Trennstücke gebildet werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze sich bis in dieselbe Ebene erstrecken. ioo
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennstücke und ihre Ansätze gleich groß sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze der hohlen Anoden hohl sind.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schaffung der Flüssigkeitsbehälter die Anoden und Trennstücke selbst hohlkegelförmig ausgebildet sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die die Anoden und1 Trennstücke zusammenhaltende Bodenplatte einen Ansatz zur BiI-dung eines Flüssigkeitsbehälters aufweist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DES49325D 1918-12-08 1918-12-08 Aus abwechselnd uebereinandergeschichteten, ringfoermigen Anoden und Trennstuecken bestehender Elektrodenkoerper Expired DE367441C (de)

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