DE386753C - Scheibenfoermige Elektrode fuer Metalldampfapparate - Google Patents
Scheibenfoermige Elektrode fuer MetalldampfapparateInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
- H01J13/02—Details
- H01J13/04—Main electrodes; Auxiliary anodes
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0072—Disassembly or repair of discharge tubes
- H01J2893/0088—Tubes with at least a solid principal cathode and solid anodes
- H01J2893/0089—Electrode systems
Landscapes
- Electrolytic Production Of Metals (AREA)
Description
DEUTSCHES UEICH
AUSGEGEBEN
Al 15. DEZEMBER 1923
■REICHSPATENT AMT
PATENTSCHRIFT
- M 386753 KLASSE 21 g GRUPPE
(S 48424 Vm\aig*)
Es ist bekannt geworden, als Elektrode für Vakuumapparate, insbesondere als Anoden,
scheibenförmige Körper zu verwenden. Die Erfindung hat nun die Ausgestaltung der
scheibenförmigen Körper nach der Richtung hin zum Gegenstand, daß die Scheibenfläche
als Sitzfläche ausgestaltet wird, und zwar derart, daß der größte Teil der gegebenenfalls
mit einer mittleren Öffnung versehenen Gesamtscheibenfläche als Sitzfläche ausgebildet
ist. Hierdurch ergeben sich breite Stoßflächen, die eine vorzügliche Abdichtung zwischen den
Elektroden und jenen Konstruktionsteilen gestatten, auf denen sie aufsitzen und die dem
sich verdichtenden Metalldampf den Durchtritt erschweren. Im besonderen ist diese
Anordnung gemäß der Erfindung zweckmäßig bei den bekannten Anodenanordnungen, bei
denen die Anoden als ringförmige, aus An-
ao odenringen und Trennstücken abwechselnd geschichtete Körper angeordnet sind (Patent
305807). In weiterer Ausbildung der Erfindung können die Scheiben hohl ausgestaltet
werden, so daß die Höhlung einem Kühlmittel den Durchtritt gestattet. Dabei können sowohl die Elektroden hohl ausgestaltet
werden als auch die Trennstücke, die die einzelnen Anodenringe isolierend voneinander
trennen.
Die Anordnung von Höhlungen in der scheibenförmigen Anode oder dem scheibenförmigen
Trennstück oder beiden bietet nicht nur die Möglichkeit der Kühlung, sondern macht auch die an die Höhlungen grenzenden
Wände der Anode elastisch, so daß auf die zwischen den Anoden und Trennstücken liegenden Dichtungsscheiben ein federnder
Druck wirkt, der die Abdichtung verstärkt.
Die Scheibenform bietet aber ferner noch die Möglichkeit, die Dichtung in der Querrichtung
zu unterteilen und z. B. zwischen einem Dichtungsring von kleinem und einem solchen von großem Durchmesser einen
Zwischenraum freizulassen, der als Verdich-
*) Von dem Patentsucher ist als Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing, Morit\
Schenkel in Charlottenburg.
tungsraum für durch den inneren Ring durch- j getretenen Metalldampf und, wenn er sich
mit flüssigem Metall gefüllt hat, als Flüssigkeitsdichtung dient. Auch kann in diesem
Fall der Dichtungsring auf der dem Licht- : bogen abgekehrten Seite aus einem elastischen :
Material wie Gummi bestehen, das besser ; dichtet als Asbest o. dgl. \
Die Abbildung veranschaulicht zwei Ausführungsformen der zuletzt geschilderten Abart des Erfindungsgegenstandes in senkrechtem
Schnitt.
Zwischen tellerförmigen Trennstücken i, die zweckmäßig aus hitzebeständigem Isolier- j
material bestehen, liegen Elektroden 2 in ! Form runder Scheiben. Die Trennstücke sind
ebenso wie die Anoden in der Mitte gelocht und bieten hier Raum zum Durchtritt der
Stromzuführungen und Kühlleitungen. Die ao Elektroden weisen eine gegen die mittlere
Bohrung offene Höhlung 3 auf, in die Kühlrohre 4 hineinragen, die entweder im Kreis
durch die Elektrode geführt und mit Wasser gespeist sind oder radial gegen den wirksamen
Teil der Elektrode gerichtet sind und Kühlluft einführen. In der Abbildung ist links
die eine, rechts die andere Ausführungsfofm i
dargestellt.
Die Trennstücke sowohl wie die Anoden weisen in der Mitte ihrer Stoßfläche Ringnuten
auf, so daß zwischen den Anoden und Trennstücken ringförmige Hohlräume 5 ge- j bildet werden, die nach innen zu durch einen t
Gummiring 6, nach außen durch einen Asbestring 7 abgeschlossen und zweckmäßig mit
Asbestwolle q. dgl. gefüllt sind. j
Die Anoden und Trennstücke werden durch j einen; oder mehrere am Boden 8 und dem
oberen Druckring 9 (der mit dem Gehäusedeckel identisch sein kann) angreifende Spannbolzen
fest gegeneinandergepreßt. Ihre Abdichtung gegeneinander erfolgt in erster Linie
durch die Gummiringe 6, während die Asbest- : ringe 7 im wesentlichen als Vordichtungen
dienen und die Asbestwolle in dem Ringraum 5 zum Auffangen des Quecksilbers dient. Die
Aussparung der Ringnut in den Wänden der Hohlanode schwächt sie an dieser Stelle derart,
daß sie elastisch wird und nach der Art von Tellerfedern die Dichtungsringe gegen die
benachbarten Trennstücke anpreßt, auch wenn die Wände so stark sein sollten, daß sie
selbst nicht federn. j
Eine zweite Ausführungsform ist in Abb. 2 j veranschaulicht. Sie unterscheidet sich von j
der soeben beschriebenen lediglich dadurch, | daß Trennstücke 1' und Anoden 2' nicht als 1
ebene, sondern als flache, hohlkegelförmige Scheiben ausgebildet sind. Auch der Boden 8'
bietet dem untersten Trennstück einen kegelförmigen Sitz.
Die Kegelform der Stoßflächen gewährleistet eine selbsttätige Zentrierung und eine sichere
Abdichtung. Etwa durch die Vordichtung 7' durchtretendes Metall wird durch seine Schwere
gezwungen, sich in dem unteren Teil des Hohlraumes 5' zu sammeln und allmählich eine Flüssigkeitsvorlage zu bilden.
Die dargestellten Ausführungsformen setzen
den Angriff des Lichtbogens an der Außenwand der Anode voraus, die Erfindung erstreckt
sich aber auch auf die umgekehrte Anordnung, bei der der Lichtbogen innen angreift;
in diesem Falle liegen die Gummidichtungen außen.
Claims (7)
1. Scheibenförmige Elektrode für Metalldampfapparate,
dadurch gekennzeichnet, daß der größte Teil der gegebenenfalls mit einer mittleren öffnung versehenen
Gesamtscheibenfläche zum Zwecke einer besseren Dichtung als Sitzfläche ausgebildet
ist.
2. Scheibenförmige Elektrode nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
die Scheiben als Hohlscheiben ausgebildet sind.
3. Scheibenförmige Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wände der Scheiben federn.
4. Scheibenförmige Elektrode nach Anspruch ι und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die an der Sitzfläche mit Ringnuten versehenen Scheiben durch die Ringnuten in den Wänden so geschwächt sind, daß
die Wände federn.
5. Scheibenförmige Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
in der Mitte gelochte Elektrode eine gegen die Mitte offene Höhlung aufweist.
6. Scheibenförmige Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
die Scheiben als Hohlkegelscheiben ausgebildet sind.
7. Scheibenförmige Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Elektrodenringe mit Trennstücken zu einem Anodenkörper zusammengeschichtet sind, wobei die Trennstücke ebenso wie
die Anodenkörper hohl oder mit Ringnuten oder hohl und mit Ringnuten oder
mit sonst federnden Wänden ausgebildet sein können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES48424D DE386753C (de) | 1918-06-05 | 1918-06-05 | Scheibenfoermige Elektrode fuer Metalldampfapparate |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES48424D DE386753C (de) | 1918-06-05 | 1918-06-05 | Scheibenfoermige Elektrode fuer Metalldampfapparate |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE386753C true DE386753C (de) | 1923-12-15 |
Family
ID=7486846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES48424D Expired DE386753C (de) | 1918-06-05 | 1918-06-05 | Scheibenfoermige Elektrode fuer Metalldampfapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE386753C (de) |
-
1918
- 1918-06-05 DE DES48424D patent/DE386753C/de not_active Expired
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