DE638096C - Dauerelektroden fuer die elektrolytische Aluminiumherstellung - Google Patents
Dauerelektroden fuer die elektrolytische AluminiumherstellungInfo
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- DE638096C DE638096C DEM128187D DEM0128187D DE638096C DE 638096 C DE638096 C DE 638096C DE M128187 D DEM128187 D DE M128187D DE M0128187 D DEM0128187 D DE M0128187D DE 638096 C DE638096 C DE 638096C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25C—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25C3/00—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
- C25C3/06—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
- C25C3/08—Cell construction, e.g. bottoms, walls, cathodes
- C25C3/12—Anodes
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/06—Electrodes
- H05B7/08—Electrodes non-consumable
- H05B7/085—Electrodes non-consumable mainly consisting of carbon
- H05B7/09—Self-baking electrodes, e.g. Söderberg type electrodes
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Description
ENTAMT
in Mailand, Italien
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf selbstbackende Elektroden in ihrer Anwendung
bei elektrolytischen Zellen zur Aluminiumherstellung. Diese Elektroden bestehen in
elektrischer Hinsicht immer aus zwei unter sich vollkommen verschiedenen. Teilen, und
zwar dem durch die Ofenwärme gebackenen und gut stromleitenden Teil, welcher das
arbeitende Ende der Elektrode darstellt und
ίο sich genau über dem Schmelzbad befindet, und
dem ungebackenen Teil, der aus grüner Paste besteht und nur sehr schlechtes Leitvermögen
besitzt.
Um einen möglichst geringen Spannungsverlust zu gewährleisten, ist es von großer Wichtigkeit,
die Anordnung so zu gestalten, daß dauernd eine unmittelbare Stromzuführung an den gebackenen
Teil der Elektrode stattfindet. Ein solches Elektrodensystem ist bereits bekannt,
ao und zwar wird bei demselben der Strom mittels eiserner, seitlich in die Elektroden eingelagerter
Bolzen zum gebackenen Teil der Elektrode geführt. Sobald die Elektrode abgebrannt ist,
werden diese Anschlüsse jeweils aus dem Stromkreis ausgeschaltet, um eine Verunreinigung des
Bades zu vermeiden. Darauf wird die Stromzuführung durch andere höher in der Elektrode
eingelagerte Anschlüsse bewirkt.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, daß die Anschlüsse durch mit Gewinde
versehene Stäbe oder Rohre ersetzt werden, welche dergestalt im Innern der Elektrode
angebracht sind, daß sie die selbstbackende Masse in der Längsrichtung durchlaufen, ohne
den äußeren Mantel zu berühren. Die selbstbackende Masse nimmt an der Berührungsfläche
mit den Stromzuführungen schraubenflächenartige Form an, so daß die Stromzuführungen
fortschreitend nach oben hin aus der Anode herausgeschraubt werden können, sobald sich
die Notwendigkeit dazu zeigt. Dieselben können außerdem auch zur Aufhängung der Anode
selbst dienen. Um eine leichte Drehung der Rohre oder Stäbe ohne Beeinträchtigung des
elektrischen Kontakts zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, ein besonderes Gewinde mit mehr
oder weniger abgerundeten Kanten anzuwenden, welches durch die schraubenförmige Bewegung
eines ungleichseitigen Dreiecks erzeugt wird, dessen längste Seite parallel zur Schraubenachse
steht und dessen kürzeste Seite die schraubenförmige Fläche erzeugt, die schräg abwärts gegen die Schraubenachse geneigt ist,
während die dritte Seite des Dreiecks eine schräg aufwärts geneigte schraubenförmige
Fläche erzeugt.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform
einer elektrolytischen Zelle gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt i-i; Abb. 2 stellt auf der linken Seite
dieselbe Vorrichtung von oben'gesehen und auf
der rechten Seite im Querschnitt 2-2 dar.
Mit 3 ist der Mantel der Elektrode bezeichnet, mit 4 die selbstbackende Masse, mit 5 die
stromzuführenden Rohre, die im angeführten Beispiel in Anzahl vier vorhanden sind.
Die Zelle ist mit einem Deckel 6 aus wärmeisolierendem Material versehen, bestehend aus
entfernbaren Segmenten. Auf dem Deckel ist ein Trichter 7 angebracht, der die glatte Fläche
der Elektrode umfaßt. Der Trichter dient zur Beschickung mit Aluminiumoxyd, das solchermaßen
auf Kosten der bei der Backung der Elektrodenmasse entwickelten Wärme vorgewärmt
wird. Die Einfüllung des Materials in die Zelle geht auf diese Weise so vor sich, daß
die Korrosion der Elektrode vermieden wird.
Auf dem Deckel 6 sind Vorrichtungen zum Rübren des Bades angebracht, bestehend z. B.
as aus waagerechten Armen 8, die man mittels der Hebel 9 senkrecht bewegen kann. Die in der
Abbildung dargestellte Vorrichtung kann auch durch eine andere ersetzt werden, die ebenfalls
eine waagerechte Bewegung um eine senkrechte Achse gestattet, um im Falle, daß ein senkrechtes
Rühren nicht genügt, die Zelle zu entpolarisieren. Sowohl die Beschickung mit Aluminiumoxyd als
auch alle anderen hiermit verbundenen Maßnahmen kann man in den einzelnen Abteilungen
der Zelle getrennt vornehmen.
Auf dem Deckel der Zelle kann vorteilhaft ein Abzug, z.B. das Rohr 10, zur Entfernung der
entwickelten Abgase und des Staubes angebracht sein.
Die· in der Zeichnung beispielsweise dargestellte Zelle ist rund und mit nur einer Anode
versehen. Indes kann die beschriebene Anordnung auch für andere, z. B. mit mehreren
Anoden· versehene Zellentypen verwendet werden.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist dadurch gegeben, daß der äußere Mantel der
Anode, im Gegensatz zu dem der bisher gebräuchlichen Typen, vollständig glatt, ohne
Löcher öder Vorsprünge ausgeführt ist. Diese besondere Gestaltung gestattet es, der Zelle
eine rationellere Form zu geben. Auch wird, da die Zelle leicht bedeckt werden kann, eine
leichte Entfernung der Abgase sowie die beschriebene Wärmewiedergewinnung durch den
Trichter 7 ermöglicht. Außerdem wird durch die beschriebene Vorrichtung die Aufhängung
der Anode erheblich vereinfacht und der Spannungabfall im Innern infolge des sehr kleinen
Abstandes, den man zwischen der Stromzuführung und dem unteren Ende der Elektrodenmasse
einhalten kann, vermindert. Die Nachstellung der Stromzuführungen kann sogar fortlaufend
erfolgen, wenn man für ihre Bewegung z. B. einen Motor verwendet.
Claims (4)
1. Dauerelektroden aus selbstbackender Masse mit Metalleinlagen für die Stromzu-.
führung für die elektrolytische Aluminiumherstellung, dadurch gekennzeichnet, daß in
die Elektroden der Längsrichtung nach mit Gewinde versehene herausschraubbare Stäbe
oder Rohre eingelagert sind.
2. Dauerelektroden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die den
Strom der Anode zuführenden Rohre oder Stäbe ein besonderes Gewinde mit zweckmäßig
abgerundeten Kanten angewendet wird, welches durch die schraubenförmige Bewegung eines ungleichseitigen Dreiecks
erzeugt wird, dessen längste Seite parallel zur Schraubenachse steht und dessen kürzeste
Seite die schraubenförmige Fläche erzeugt, welche schräg abwärts gegen die
Schraubenachse geneigt ist.
3. Dauerelektroden nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
stromzuführenden, mit Gewinde versehenen Stäbe oder Rohre der Anode auch zur Aufhängung
der Anode dienen.
4. Dauer elektroden nach Anspruch 1
bis 3, gekennzeichnet durch einen motorischen Antrieb für die fortlaufende Nachstellung
der mit Gewinde versehenen Stäbe oder Rohre.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Berlin, gedrückt in der reichsdruckerH
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT638096X | 1933-07-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE638096C true DE638096C (de) | 1936-11-11 |
Family
ID=11295141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM128187D Expired DE638096C (de) | 1933-07-22 | 1934-07-22 | Dauerelektroden fuer die elektrolytische Aluminiumherstellung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE638096C (de) |
| NL (1) | NL39635C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE816160C (de) * | 1948-10-30 | 1951-10-08 | Elektrokemisk As | Anordnung zur Gasaufsammlung bei elektrischen OEfen |
| DE1179722B (de) * | 1961-07-04 | 1964-10-15 | Elektrokemisk As | Ofen zur schmelzelektrolytischen Herstellung von Aluminium |
-
0
- NL NL39635D patent/NL39635C/xx active
-
1934
- 1934-07-22 DE DEM128187D patent/DE638096C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE816160C (de) * | 1948-10-30 | 1951-10-08 | Elektrokemisk As | Anordnung zur Gasaufsammlung bei elektrischen OEfen |
| DE1179722B (de) * | 1961-07-04 | 1964-10-15 | Elektrokemisk As | Ofen zur schmelzelektrolytischen Herstellung von Aluminium |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL39635C (de) |
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