DE367279C - Sicherheitsvorrichtung fuer Gaslampen zur Verhuetung unbeabsichtigter Gasausstroemung - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Gaslampen zur Verhuetung unbeabsichtigter Gasausstroemung

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DE367279C
DE367279C DEG53716D DEG0053716D DE367279C DE 367279 C DE367279 C DE 367279C DE G53716 D DEG53716 D DE G53716D DE G0053716 D DEG0053716 D DE G0053716D DE 367279 C DE367279 C DE 367279C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung für Gaslampen zur Verhütung unbeabsichtigter Gasausströmung. Eine große Gefahr .bei Gasbeleuchtungsanlagen besteht bekanntlich darin, daß häufig bei noch ,brennenden Lampen der Haupthahn abgesperrt oder die Gaszufuhr auf andere Weise unterbrochen wird (Gasautomaten) und hierbei häufig unterlassen wird, die einzelnen geöffneten Gashähne der Lampen oder sonstigen Brenner zu schließen, so daß bei Wiederherstellung der Gaszufuhr Gas in den Raum dringt und so häufig Anlaß zu Gasvergiftungen oder Explosionen gibt.
  • Vorliegende Erfindung bezweckt nun, diesen Übelstand zu beheben und besteht im wesentlichen darin, daß in der Leitung vor dem :Gashahn eine ein Ventil betätigende Membran oder ähnliches Organ (Glocke, Kolben us.w.) eingeschaltet wird, wobei das hindurchströmende Gas die beiden Seiten der Membran nacheinander passiert, und zwar -durch eine entsprechende Drosselöffnung, so daß der Druck zu beiden Seiten der Membran bei Gasdurchflug verschieden ist (um den Drosselverlust), während bei Gasstromlosigkeit @zu .'beiden Seiten der Membran eine Druckgleichheit besteht. Die Steuerung des Ventils erfolgt nun: zweckmäßig in der Weise, daß dieses 'bei Stromlosigkeit infolge Gewichts- oder Federwirkung schließt, bei Gasdurchflug hingegen durch die Membran geöffnet wird @bzw. offen gehalten -wird. Ist der Gashahn geschlossen, so wird infolge der unvermeidlichen. Undichtigkeiten des nur durch sein Eigengewicht oder einen schwachen Federdruck schließenden Ventils ein allmählicher Druckausgleich zwischen Leitung rund Membranraum stattfinden. Wird nun der Halm geöffnet, so findet :zunächst ein plötzlicher Druckabfall auf der -der Ausflußseite zugekehrten Membranseite statt, und die Membran wird infolgedessen das Ventil öffnen und infolge des nun einsetzenden Gasdurchflusses offen halten. Wird nun die Gaszufuhr abgesperrt, so findet auch bei offen bleibendem Gashahn ein Druckausgleich zu beiden Seiten der Membran statt, das Ventil schließt, wie erwähnt, infolge Gewichts- oder Federwirkung und bleibt jetzt geschlossen, auch wenn die Gaszufuhr -wieder einsetzt, da der nur auf den Ventilquerschnitt wirkende Gasdruck bei entsprechenden Bemessungen nicht das Ventilgewicht b'zw. den Federdruck zu überwinden vermag. Etwaige kleine Undichtigkeitsverluste vermögen keinen bemerkenswerten Druckunterschied zu beiden Sei- I ten der Membran hervorzurufen und, das Ventil anzuheben, da bekanntlich die Druckverluste bei gegebenen Querschnittsverhältrissen mit den Quadraten der Durchflug 4 mengen wachsen. Um wieder die Gasflamme zum Brennen zu ibringen, ist also erforderlich, den Gashahn für '.kurze Zeit zu schließen, um so den vorhin erwähnten allmählichen Druckausgleich zwischen Gasleitung und Membranraum herbeizuführen und hierauf Aden Hahn I erst wieder zu öffnen, wobei dann, wie vorhin erwähnt, der normale Gasausfluß erfolgt.
  • In der Zeichnung ist eine solche Vorrichtung mit nach oben führendem :Gasstrom (Stehlichtbrenner) schematisch dargestellt.
  • Es bedeutet hierin a die das Ventil b steuernde Mebran, während c die Dross,elverbindang zwischen. den beiden Mernbranräumen darstellt. Diese besteht hier, wie aus der Zeichnung ersichtlich, aus entsprechenden Bohrungen im. Ventilkörper. d ist der hinter dieser Vorrichtung eingeschaltete Gashahn. Das Gas tritt durch den Anschlug e in die Vorrichtung ein, passiert diese durch das Ventil , den unteren Membranraum, den D rossel 1 anal c, den oberen Mem:branraum und verläßt .die Vorrichtung durch den Gashahn d. Um die Saugwirkung zu erhöhen, wird zweckmäßig die Austrittsmündung in dem oberen Mebranraum f als saugende Düse ausgebildet.
  • Die Wirkungsweise ist an Hand der vorausgegangenen Erläuterungen aus der Darstellung ohne weiteres ersichtlich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. :Sicherheitsvorrichtung für Gaslampen zur Verhütung des Ausströmens von Gas bei geöffnetem Gasbahn. nach voraufgegangener Unterbrechung der Gaszufuhr, bei welcher die Zuflußleitung bei Stromlosigkeit durch einen Ventilkörper infolge Gewichts- oder Federwirkung abgeschlossen, bei Gasdurchtritt dagegen durch eine Membran infolge Druckungleichheit zu beiden Seiten derselben offen :gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (b) nicht ganz dicht schließt und an der Gasaustrittsseite ein besonderes Absperrorgan (z. B. Hahn d) angebracht ist.
  2. 2. Sicherheitsvorrichtung für Gaslampen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verbindung der beiden Membranräume (oberhalb und unterhalb der Membran) herstellende Drosselöffnung durch im Querschnitt entsprechend :bemessene Bohrungen unmittelbar im Ventilkörper erzielt wird und die in dem oberen, dem Gaszufluß aibgekehrten Membranraum endigende Kanalmündung als, saugende Düse ausgebildet ist.
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