DE367276C - OEltransformator mit im Innern eingebautem Anzapfungsschalter - Google Patents
OEltransformator mit im Innern eingebautem AnzapfungsschalterInfo
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- DE367276C DE367276C DES52970D DES0052970D DE367276C DE 367276 C DE367276 C DE 367276C DE S52970 D DES52970 D DE S52970D DE S0052970 D DES0052970 D DE S0052970D DE 367276 C DE367276 C DE 367276C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/0005—Tap change devices
Landscapes
- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
Description
Öltransformatoren mit Anzapfungen zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses
werden meist in der Weise ausgeführt, daß sämtliche Umscbaltklemmen mittels Durchführungsisolatoren
durch den Kastendeckel geführt sind. Vielfach mangelt es· aber an Platz
für diese Ausführungsart, und es müssen dann
die Schaltklemmen unterhalb des Deckels angeordnet werden. Zum Umschalten muß in
diesem Fall der Deckel oder der ganze Transformatorkern angehoben werden. Man hat
daher bereits Öltransformatoren gebaut mit im Innern eingebauten Anzapfungsschalter für
umschaltbare Anzapfungen mit Umschaltklemmen und1 mit von außerhalb des Gehäuses verstellbarem
Kontaktstück.
Nach der vorliegenden Erfindung werden nun die für die jeweils gewünschte Spannung
zu verbindenden Umschaltklemmen auf Stäben aus Isoliertnasse übereinanderliegend angeordnet,
während 'die zu den verschiedenen einstellbaren Spannungen gehörigen einzelnen
Kontaktreihen kreisförmig angeordnet sind. In der Mittelachse des so gebildeten Kontaktgehäuses
befindet sich eine drehbare Walze mit einem Kontaktstück, welches die Verbindung
zwischen den übereinanderliegenden Kontakten
der einzelnen Kontaktreihen herstellt.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auf beiliegender Abbildung in einer beispielsweisen
Ausführungsform dargestellt, und zwar in Abb. 1, 5 undo in einem senkrechten
Schnitt durch den öltransformator, während Abb. 3 und14 Detailkonstruktionen zeigen und
Abb. 2 eine andere Ausführungsform des Anzapfungsschalters
veranschaulicht.
Wie z. B. aus Abb. 1 und 3 ersichtlich, sind die einzelnen Umschaltklemmen kreisförmig
als Kontakte α angeordnet, uod (die jeweils für die gewünschte Spannung· zu verbindenden
Klemmen sind auf Stäben s aus Isoliermasse übereinanderliegend angeordnet. In der Mittelachse
des 'Kontaktgehäuses ist eine drehbare Walze b vorgesehen, die ein Kontakt-
stück c tragt, welches die Verbindung zwischen
den übereinanderliegenden Kontakten herstellt.
Die Drehung der Walze b und damit die Umschaltung der Anzapfung erfolgt mittels
eines durch eine kleine verschließbare Öffnung des Transformatordeckels eingeführten Steckschlüssels
d. Der ganze Anzapfungsschalter bekommt infolge der charakteristischen Anto
Ordnung der Kontakte röhrenförmige Gestalt und kann infolgedessen in sehr gedrängter
Form gebaut werden. Der Schalter wird am Transformatorgestell befestigt oder am Gehäusedeckel
aufgehängt.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 sind die Anzapfungen am Nullpunkt eines Dreb>
, Stromtransformators liegend dargestellt. Na- , türlich kann der Schalter auch für eine belie- '■■
bige andere Verbindungsart der Anzapfungs- j oder Umschaltklemmen benutzt werden. So
ist z. B. in Abb. 5 die Verwendung des Umschalters bei Einphasentransformatoren dargestellt.
Die Anzapfungen liegen hierbei an dem unteren Ende der beiden Schenkelwicklungen,
und die Verbindung zwischen beiden Schenkeln wird durch den Schalter über die eine oder andere Anzapfung hergestellt.
Eine etwas andere Ausführungsart des Schalters z.B. für Anzapfungen.bei in Dreieck
geschalteten Drehstromtransformatoren ist in Abb. 6 dargestellt. Die Anzapfungen liegen
hierbei in der Mitte jeder Schenkel wicklung m und werden wieder nach Bedarf durch den
Schalter verbunden. Der Schalter ist jedoch hierbei gewissermaßen die Verkupplung dreier
Einzelschalter. In Abb. 5 und 6 sind die Be- ; zugsziffern entsprechend den Abb. 1, 2, 3, 4
eingetragen. Die jeweils zu verbindenden Kontakte liegen wieder übereinander, jedoch
sind die zu den verschiedenen Phasen gehörigen Kontakte getrennt durch der jeweiligen
Spannung zwischen den Einzelphasen entsprechende größere Abstände. Ebenso sind
jetzt drei Schaltkontaktstücke vorhanden, die auf der Mittelwalze isoliert voneinander aufgesetzt
sind.
Zum Anzeigen der jeweiligen Schalterstellung bzw. Transformatorenspannung ist am
Umschaltschlüssel d ein Mitnehmer e ange- i bracht, der in den Einschnitt f einer Scheibe g
eingreift. Diese Scheibe ist auf den über den Gehäusedeckel herausragenden Teil h des Umschalters
drehbar aufgesteckt und wird nach erfolgtem Umschalten durch das Verschlußstück i in der jeweilig durch den Mitnehmer e
eingestellten Lage festgeklemmt. Unterhalb dieser Scheibe befinden sich auf dem Deckel ,
entsprechend den verschiedenen Schalterstellungen die Marken I, II, III, IV. Durch den
Scheibeneinschnitt/ wird jeweils die der Schalterstellung entsprechende Marke sichtbar
; alle übrigen Marken sind von der Scheibe verdeckt.
Bei einer anderen Ausführungsart (nach
Abb. 2) wird der Umschaltscblüssel d unter Zwischenschaltung eines Isolierstückes k fest
mit der Schaltwalze b verbunden. Der Schlüsselt ragt hierbei durch den Gehäusedeckel, und
das Umschalten kann ohne Öffnen einer Verschlußklappe erfolgen. Die Schalterstellung
wird bei dieser Ausführungsart zweckmäßig durch einen an dem vorstehenden. Teil des
Schlüssels befestigten Zeiger e festgelegt. Diese Ausführungsart kann in entsprechender
Weise auch bei den in Abb. 5 und 6 dargestellten Varianten angewendet werden.
Claims (5)
1. Öltransformator mit im Innern eingebauten Anzapfungsschalter für umschaltbare
Anzapfungen mit Umschaltklemmen und mit von außerhalb des Gehäuses
verstellbarem Kontaktstück, dadurch gekennzeichnet, daß die für die jeweils
gewünschte Spannung zu verbindenden Umschaltkontakte übereinanderliegen, während die zu den verschiedenen einstellbaren
Spannungen gehörigen einzelnen Kontaktreihenkreisförmig angeordnet sind.
2. öltransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Kontaktreihen auf Stäben aus Isoliermasse angeordnet sind.
3. Öltransformator nach Anspruch 1 und 2, mit den den einzelnen Schalterstellungen
entsprechenden Marken oberhalb des Gehäusedeckels, dadurch gekennzeichnet,
daß eine die Marken abdeckende drehbare Scheibe jeweils nur die der eingeschalteten
Stellung entsprechende Marke durch einen in der Scheibe angebrachten Einschnitt sichtbar macht.
4. Öltransformator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein am
Umschaltschlüssel angebrachter Mitnehmer beim Umschalten in den Einschnitt der
drehbaren Scheibe eingreift und letztere entsprechend der Schalterstellung einstellt.
5. Öltransformator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Umschaltschlüssel unter Zwischenschaltung eines isolierenden Teiles fest mit der
Schaltwalze verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES52970D DE367276C (de) | 1920-05-02 | 1920-05-02 | OEltransformator mit im Innern eingebautem Anzapfungsschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES52970D DE367276C (de) | 1920-05-02 | 1920-05-02 | OEltransformator mit im Innern eingebautem Anzapfungsschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367276C true DE367276C (de) | 1923-01-20 |
Family
ID=7489015
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES52970D Expired DE367276C (de) | 1920-05-02 | 1920-05-02 | OEltransformator mit im Innern eingebautem Anzapfungsschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367276C (de) |
-
1920
- 1920-05-02 DE DES52970D patent/DE367276C/de not_active Expired
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