DE367206C - Vorrichtung zum Magnetisieren von permanenten Magneten - Google Patents
Vorrichtung zum Magnetisieren von permanenten MagnetenInfo
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- DE367206C DE367206C DEL49229D DEL0049229D DE367206C DE 367206 C DE367206 C DE 367206C DE L49229 D DEL49229 D DE L49229D DE L0049229 D DEL0049229 D DE L0049229D DE 367206 C DE367206 C DE 367206C
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F13/00—Apparatus or processes for magnetising or demagnetising
- H01F13/003—Methods and devices for magnetising permanent magnets
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Description
- Vorrichtung zum Magnetisieren von permanenten Magneten. Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um mittels eines besonderen elektromagnetischen Apparates permanente, aus einem-Block bestehende Magnete mit mehr als zwei Polen abwechselnder Polarität, sogenannte Luzy-Magnete, zu magnetisieren. In dem Apparat sind mehrere Elektromagnete vereinigt, die einerseits feste oder bewegliche polare Enden besitzen, anderseits mit einem oder mehreren Bodenstücken verbunden sind, welche die Stellung der Elektromagnete zu ändern gestatten. Letztgenannte Vorrichtung hat den Zweck, mit dem Magnetisierapparat Magnete verschiedener Größe zu magnetisieren.
- Der Apparat besitzt Vorrichtungen, welche entsprechend der Zahl der vorhandenen Elektromagnete, der Form der polaren Enden und der Anbringungsweise der Elektromagnete auf ihrem Bodenstück veränderlich sind, wie sich aus den Abbildungen ergibt, in welchen einige Ausführungsbeispiele dargestellt sind.
- Die Abb. z und 2 zeigen die Anordnung eines Elektromagneten, der besonders dazu bestimmt ist, permanente, aus einem Block bestehende Magnete mit vier Polen zu magnetisieren. Ein solcher Magnet 8 ruht unmittelbar auf den Enden der Kerne 9, zo, Ti, 12. Damit der Apparat Magnete verschiedener Größe aufnehmen kann, greifen die inneren Enden der Kerne in Nuten 13, 14, =5, 16 ein, welche Gleitbahnen im Bodenstück bilden, so daß sich die Kerne der Elektromagnete radial verschieben lassen und ebenso wie die Erregerspulen der Mitte des Apparates sich nähern oder von ihr entfernen können.
- Die Abb. 3 und 4 zeigen eine andere Ausführung für die Magnetisierung aus einem Block bestehender vierpoliger Magnete, bei welcher die Kerne der Spulen fest im Bodenstück angebracht sind. Auch diese Anordnung ist für Magnete verschiedener Größen geeignet. Zu diesem Zwecke besitzen die oberen.Enden =7, 18, x9 und 2o der Kerne die Form eckiger Kasten oder Gehäuse, in welchen Eisenstangen 21, 22, 23, 24 gleiten können, die durch irgendein geeignetes Mittel festgestellt werden können. Entsprechend seinen Größenverhältnissen ruht dann der zu magnetisierende Körper auf den Stangen entweder im Innern der Spulen oder außerhalb der Spulen, wie dies bei 26 und 27 in den Abb. 3 und 4 punktiert dargestellt ist.
- Die Abb. 5 zeigt eine andere Anordnung zum Magnetisieren vierpoliger Magnete. In einem ringförmigen Bodenstück 29 sind radial vierErregerspulenangeordnet, deren Kerne 30, 31, 32 und 33 sich parallel zu ihrer Achse verschieben lassen, um sich der Mitte des Apparates zu nähern oder von ihr zu entfernen. Diese Kerne können irgendwie festgestellt werden. Der zu magnetisierende Körper ruht auf der Mitte des Apparates auf den polaren Enden der Kerne.
- Die in den Abb. z, 2 bis 5 dargestellten Einrichtungen können in ihrer Form verändert werden und alle Hilfsteile enthalten, die dazu dienen können, den Abstand zu verändern, welcher die polaren Enden trennt, um zu magnetisierende Körper beliebiger Größe aufzunehmen. Diese Anordnungen können eine beliebige Zahl von Erregerspulen und von Kernpaaren enthalten; sie können also dazu verwendet werden, vielpolige Magnete mit einer beliebigen Zahl von Polpaaren zu magnetisieren, wobei die aufeinander folgenden Pole ein und desselben Magneten immer abwechselnd positiv und negativ (N und *S) sind, falls die Bewicklungen der Spulen derartig gewählt sind, daß die polaren Enden der Kerne selbst abwechselnd negativ und positiv (S und N) magnetisiert werden.
- Als Vorteil der Erfindung ergibt sich die Herstellung permanenter Magnete mit vielen Polen aus einem Block und abwechselnder Polarität, die für dieselben Zwecke wie die zweipoligen Magnete verwendet werden können, jedoch auch für neue Apparatetypen in Betracht kommen, wie z. B. für Magnetmaschinen mit beweglichem Magnet, für elektrische Meßapparate, Telefonapparate, tragbare elektrische Beleuchtungsapparate, Zeitmeß-Signalapparate usw. Die vielpoligen Magnete aus einem Block können wie die zweipoligen sehr kräftige, zusammengesetzte Magnete bilden, indem man mehrere von ihnen vereinigt oder übereinander anbringt.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUcH: Verfahren zur Magnetisierung permanenter, aus einem Block bestehender Magnete mit mehr als zwei Polen abwechselnder Polarität, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme des Magneten, die die abwechselnden Polaritäten erhalten sollen, gleichzeitig in Berührung mit den Polenden der Kerne von Erregerspulen gebracht werden, welche von einem Gleichstrom derart durchflossen werden, daß die Enden ihrer Kerne ebenfalls der Reihenfolge nach abwechselnde Polarität erhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR367206X | 1918-02-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367206C true DE367206C (de) | 1923-01-18 |
Family
ID=8894387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL49229D Expired DE367206C (de) | 1918-02-01 | 1919-11-05 | Vorrichtung zum Magnetisieren von permanenten Magneten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367206C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE752486C (de) * | 1938-01-21 | 1953-12-07 | Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt | Hilfsvorrichtung zum Magnetisieren von Dauermagnetkoerpern |
| DE1037010B (de) * | 1952-11-19 | 1958-08-21 | Imag J Maechler A G | Magnetisierungseinrichtung zum Aufmagnetisieren der durch Weicheisenteile miteinander verbundenen Permanentmagnete dynamoelektrischer Maschinen |
-
1919
- 1919-11-05 DE DEL49229D patent/DE367206C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE752486C (de) * | 1938-01-21 | 1953-12-07 | Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt | Hilfsvorrichtung zum Magnetisieren von Dauermagnetkoerpern |
| DE1037010B (de) * | 1952-11-19 | 1958-08-21 | Imag J Maechler A G | Magnetisierungseinrichtung zum Aufmagnetisieren der durch Weicheisenteile miteinander verbundenen Permanentmagnete dynamoelektrischer Maschinen |
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