DE36691C - Vorrichtung zur Ableitung der in Kochtöpfen entwickelten Dämpfe in den Feuerzug - Google Patents

Vorrichtung zur Ableitung der in Kochtöpfen entwickelten Dämpfe in den Feuerzug

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Publication number
DE36691C
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DE
Germany
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flue
discharging
cooking pots
vapors developed
hollow body
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36691D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. FRANKE in Potsdam, Waldemarstr. 14
Publication of DE36691C publication Critical patent/DE36691C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/20Removing cooking fumes
    • F24C15/2042Devices for removing cooking fumes structurally associated with a cooking range e.g. downdraft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1886 ab.
Der von den Kochtöpfen aufsteigende Wasserdampf schlägt sich an allen kalten Stellen der Küchenräume und der sonst zu Kochzwecken benutzten Räume nieder und verursacht schädliche Feuchtigkeit. Mit dem Dampf entsteigen den Kochtöpfen häufig weithin sich unangenehm bemerklich machende Gerüche. Mittelst der hier veranschaulichten Vorrichtung soll dies leicht vermieden werden; es werden mit ihr die lästigen Dämpfe durch den Schornstein fortgeführt, welcher den Zug für das Feuer unter den Kochtöpfen unterhält.
Mitten auf der Kochplatte, unter welcher im Herd das Feuer brennt, ist der Hohlkörper A aufgestellt worden und so befestigt, dafs unten sein Hohlraum mit dem Feuerkanal in offener Verbindung steht. In der Wand des sonst nach aufsen ganz geschlossenen Hohlkörpers ist ringsum eine Anzahl Löcher Z angeordnet, welche durch Klappen d geschlossen gehalten werden. Diese letzteren hängen in sehr einfach gestalteten Gelenken, nur durch ihr Eigengewicht gehalten, vor den Löchern.
Auf den Kochtopf wird ein etwas hoch gewölbter Deckel B gesetzt, der unten einen nach innen umgebogenen Rand hat. Dieser ragt seitlich ringsum über den Rand des Topfes hinweg und ist in diesem unteren überspringenden Theil durchlöchert.
Oben am Deckel befindet sich ein Ansatzrohr c.und. an diesem, mit einem Rohrgelenk befestigt, ein zweites Rohrstück s, dessen Achse auch bei normaler Stellung des Rohrgelenkes etwas gegen das erste Rohr c geneigt steht.
Das offene Ende des Rohres s wird in die Wand des Hohlkörpers A durch dasjenige Loch I hineingeführt, welches für einen bestimmten auf dem Feuer stehenden Topf am nächsten für diese Rohreinführung oder sonst am bequemsten liegt. Durch ein Drehen, Verschieben oder Biegen in dem Gelenk zwischen den Rohrstücken c und 5 wird immer eins der Löcher I leicht zu erreichen sein, auch kann man dazu den oberen Theil des Hohlkörpers A gegen dessen unteren Theil in der Ringfalzung / herumdrehen.
Durch die untere Randdurchlochung des Deckels B wird unter diesen durch den Schornsteinzug Luft angesaugt und durch die Rohre c und s und durch den Hohlkörper in den Feuerkanal geleitet und mit den Feuergasen fortgeführt. Diese Luft nimmt allen Wrasen und alle den Kochtöpfen entsteigenden Ge-^ rüche auf und mit fort.
Die ganze Vorrichtung kann auch in einen Kochtopf selbst hineingelegt sein und nimmt dadurch die einfache Gestalt an, welche in Fig. 3 und 4 dargestellt ist.
Der Hohlkörper A ist in dem Kochtopf selbst an dessen Wandung angebracht und mündet auch so in den Feuerzug. Oben führt aus dem Deckel B ein Rohr c mit seiner nach unten weisenden Mündung s direct in den Hohlraum A ein.
Wenn der Topf einmal ohne Deckel be-
nutzt werden soll, so deckt man den Hohlraum A einfach zu und hängt dazu zweckmäfsig eine kleine Klappe d zur Seite des Hohlraumes im Gelenk an der Topfwandung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur Ableitung der in Kochtöpfen entwickelten Dämpfe in den Feuerzug die Anordnung eines in den letzteren mündenden Hohlkörpers A, welcher durch die Rohre c s mit den Kochtopfdeckeln B in Verbindung steht, welche letztere an ihrem unteren, nach innen eingezogenen Rande mit Luftzuführungsöffnungen versehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36691D Vorrichtung zur Ableitung der in Kochtöpfen entwickelten Dämpfe in den Feuerzug Expired - Lifetime DE36691C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908525C (de) * 1950-08-08 1954-04-08 Taenzer S Original Grudeofenfa Kochgeraete mit Wrassenabfuehrung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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