DE366640C - Sicherheitshaken fuer Hebewerke - Google Patents

Sicherheitshaken fuer Hebewerke

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DE366640C
DE366640C DEK80327D DEK0080327D DE366640C DE 366640 C DE366640 C DE 366640C DE K80327 D DEK80327 D DE K80327D DE K0080327 D DEK0080327 D DE K0080327D DE 366640 C DE366640 C DE 366640C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/22Rigid members, e.g. L-shaped members, with parts engaging the under surface of the loads; Crane hooks
    • B66C1/34Crane hooks
    • B66C1/36Crane hooks with means, e.g. spring-biased detents, for preventing inadvertent disengagement of loads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

(KSo327
Es sind bereits Sicherheitshaken für Hebewerke bekannt, die aus zwei gegeneinander hin gerichteten Hakengliedern bestehen, so daß lei der Einschwingung der beiden Glieder in Gebrauchsstellung der Lasthaken in der von den beiden Hakengliedern gebildeten gemeinsamen Bucht hängt. Dabei kommt es häufig vor, daß bei Entlastung des Hebeseiles die beiden Hakenglieder in Offenstellung geraten und dadurch den Lasthaken freigeben. Beim Gegenstand der Erfindung wird eine derartige Auslösung des Lasthakens auch bei Schlaffwerden des Seiles dadurch vermieden, daß das eine Hakenglied, welches ausgeschwungen werden kann, einen Längsschlitz besitzt und sich mittels einer in diesem Schlitz angeordneten Feder auf einem am festen Hakenglied angeordneten Zapfen abstützt. Durch die Feder wird das schwingbare Hakenglied so nach oben gedrückt, daß eine an ihm angeordnete keilförmige Nase sich seitwärts gegen den mit dem Lastseil verbundenen Ring lehnt. Infolgedessen wird eine Drehung des beweglichen Hakengliedes, die eine Auslösung des Lasthakens zur Folge haben könnte, unabhängig von der Belastung verhindert.
Abb. ι ist eine Ansicht einer Bütte, die mittels eines Sicherheitshakens an einem Kabel befestigt ist.
.Abb. 2 ist eine Seitenansicht des Hakens geschlossen.
Abb. 3 ist eine ähnliche Ansicht bei Beginn der Öffnung des Hakens.
Abb. 4 ist eine ähnliche Ansicht, die die Teile in Auslösestellung zeigt.
Abb. 5 ist eine Endansicht mit den Teilen in der Stellung nach Abb. 2.
Der Sicherheitshaken besteht aus einem Hakenglied 1 und einem Hakenglied 2.
Das Hakenglied 1 umfaßt einen oberen Haken 3, einen unteren Haken 4 und einen quer laufenden Zapfen 5, der das Hakenglied 2 trägt.
Ein Schlitz 6 (Abb. 3) geht vom Hakenende 3 nach oben und nach innen und endet
B66640
in einer nach oben gehenden Kerbe 7. In ähnlicher Weise erstreckt sich der Schlitz 8 nach innen vom Hakenende 4 aus, das vorzugsweise abgerundet ist, und dieser Schlitz | endet in eine leicht nach unten gehende Ver- ! tiefung 9. I
Das Hakenglied 2 besteht aus einer Platte, ! die in einem das Hakenglied 1 durchsetzenden ί Schlitz 10 liegt. Dieser Schlitz geht durch das j Hakenglied 1 von seiner Vorder- bis zu seiner ί Rückenfläche. Das Hakenglied 2 ist mit i einem länglichen, schrägen Schlitz 11 ver- i sehen, durch den der Zapfen 5 hindurchgeht. Das Hakenglied 2 hat einen oberen Haken 12 und einen unteren Haken 13, welche sich in entgegengesetzter Stellung in bezug auf die Haken 3 und 4 des Hakengliedes 1 befinden. Ein Schlitz 14 geht nach innen vom Hakenende 12 schräg nach oben und endet in einem nach unten abgebogenen Schlitz 15, der im rechten Winkel zum Schlitz 14 angeordnet ist. Ein Schlitz 16 geht vom Hakenende 13 ab einwärts. Die Anordnung ist so getroffen, daß I:ei eingeschwungenem Hakenglied 2 (Abb. 3) die Kerbe 7 am inneren Ende des Schlitzes 6 sich mit dem inneren Ende des Schlitzes 14 und die Vertiefung 9 des Schlitzes 8 mit dem inneren Ende des Schlitzes 16 deckt, so daß Kupplungsringe 20, 21 durch die gebildeten Öffnungen eingesetzt werden können.
Eine Feder 22 ist in dem Schlitz 11 angebracht, und zwar zwischen dem Zapfen 5 und dem oberen Ende des Schlitzes; der Schlitz ist in solcher Weise geneigt, daß die Feder den Haken 2 gegenüber dem Haken 1 zu verschieben sucht, um die Teile in der in Abb. 2 gezeigten Stellung zu halten.
In dieser Stellung legt sich die von den Schlitzen 14 und 15 gebildete Nase 25 gegen den Ring 20, und dadurch wird eineBewegung des Hakengliedes 2 um den Zapfen 5 verhindert.
Wenn das zweite Hakenglied in dieser Weise gegen Bewegung festgehalten ist, dann wird die aus den Schlitzen 8 und 16 gebildete Öffnung, durch welche der Ring 21 eingeführt wurde, von den beiden Hakengliedern vollständig umschlossen, so daß dieser Ring aus der Kupplung nicht gelöst werden kann. Ein ; Herausnehmen des Ringes 21 ist nur dann j möglich, wenn das Hakenglied 2 von Hand ! entgegen der Spannung der Feder 22 nach j unten bewegt und dann um den Zapfen 5 j gedreht wird (Abb. 3). j
In der Stellung nach Abb. 4 kann der Ring 21 leicht entfernt werden. Man sieht, daß die Öffnung, die den Ring 20 aufnimmt, durch die. Haken 3 und 12 gebildet wird, und daß hierdurch der Ring 20 unabhängig von der gegenseitigen Stellung der beiden Hakenglieder immer gegen Auslösung gesichert ist.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sicherheitshaken für Hebewerke, bestehend aus zwei schwingbar aneinander befestigten Teilen, deren obere und untere Enden als nach entgegengesetzter Seite gerichtete Haken ausgebildet sind, um in Gebrauchsstellung den Befestigungsring für das Hebeseil und den Befestigungsring für die Last zu umschließen, dadurch gekennzeichnet, daß in dem ausschwingbaren Hakenglied (2) eine keilförmige Nase (25) derart nachgiebig gegen den Ring (20) des Hebeseiles gepreßt wird, daß selbst bei Schlafiwerden des Seiles eine selbsttätige Ausschwingung und Verschiebung des einen Hakengliedes gegenüber dem anderen verhindert wird.
  2. 2. Sicherheitshaken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine in einem Schlitz (11) des beweglichen Hakengliedes (2) angeordnete Feder (22) sich einerseits gegen einen an dem festen Hakenteil (1) angebrachten Zapfen (5) und anderseits gegen einen Punkt an dem beweglichen Hakenglied (2) abstützt, so daß das bewegliche Hakenglied (2) nur unter Überwindung der Spannung der Feder (22) ausgeschwungen werden kann.
  3. 3. Sicherheitshaken nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (14) in dem ausschwingbaren Hakenglied (2), der den Ring (20) des Hebeseiles umgreift, aus zwei im Winkel zueinander liegenden Teilen besteht, um bei der x\usschwingung um den Ring (20) gleichzeitig eine Verschiebung gegenüber dem anderen Hakenglied (1) möglich zu machen.
  4. 4. Sicherheitshaken nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der gleichzeitigen Ausschwingung und Verschiebung des einen Hakengliedes (2) mit Bezug auf den anderen die den Ring (20) des Hebeseiles umfassenden Schlitze der beiden Hakenglieder in einer Lage bleiben, in welcher der Ring (20) nicht freigegeben wird, während die entgegengesetzten Enden der beiden Hakenglieder so weit voneinander entfernt werden, daß eine Herausnahme oder Einsetzung des Lastbügels (21) möglich gemacht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK80327D 1921-02-03 1921-12-31 Sicherheitshaken fuer Hebewerke Expired DE366640C (de)

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