DE36635C - Zwischenregulator - Google Patents

Zwischenregulator

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DE36635C
DE36635C DENDAT36635D DE36635DA DE36635C DE 36635 C DE36635 C DE 36635C DE NDAT36635 D DENDAT36635 D DE NDAT36635D DE 36635D A DE36635D A DE 36635DA DE 36635 C DE36635 C DE 36635C
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DE
Germany
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parts
ratchet wheel
thermometer
wheel
regulation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36635D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. HALBIG in Düsseldorf
Publication of DE36635C publication Critical patent/DE36635C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/275Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing element expanding, contracting, or fusing in response to changes of temperature
    • G05D23/27535Details of the sensing element
    • G05D23/2754Details of the sensing element using bimetallic element

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Treatment Of Semiconductor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
FRANZ HALBIG in DUSSELDORF. Zwischenregulator.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. October 1885 ab.
Die calorischen Leistungen von Centralheizungen, insbesondere von Wasser- und Luftheizungen, unabhängig vom Heizer zu machen, Ueberhitzungen oder das Umgekehrte zu vermeiden, ist Zweck nachstehend beschriebener Erfindung.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 die Vorderansicht des Zwischenregulators dar, woraus die Arbeitsweise des eigentlichen oder mechanischen Regulators ersichtlich ist, während Fig. 2 die Seitenansicht darstellt und leicht die elektrische Wirkungsweise verfolgen lä'fst. In beiden Figuren sind L die Metallständer, auf welchen die ebenfalls metallische Achse A gelagert ist. Der eine Ständer L hat noch einen besonderen Arm H mit den Schrauben e und / und trägt den Elektromagneten E. el und// sind zwei kupferne Schleiffederchen, deren eine Enden bei e bezw. / mit der elektrischen Leitung e c bezw. f d verbunden werden, und deren andere Enden / vermöge eigener Federkraft beständig auf der Oberfläche des Rades S schleifen und hierdurch eventuell die Stromschlüsse vom Thermometer T auf das Sperrrad S übertragen. Beide Federn e Z und/Z, sowie die Schrauben e und f sind so isolirt, dafs ein e I durchlaufender Strom nicht auf fl übergehen kann, und umgekehrt. Mit der Achse A ist das Sperrrad 5 und die Seiltrommel W fest und metallisch verbunden, so dafs nur ein gemeinsames Drehen dieser Theile möglich ist. Das Sperrrad S ist aus Metall und besitzt vier Zähne Ji1Ji2./?3 und /?*, die auf der Peripherie .des Rades genau um 90 ° versetzt sind. Von J?1 bis /ΐ2 und hs bis /ι4 reichend, sind zwei Isolirplatten i i und P i1 so auf dem Sperrrade S befestigt, dafs dessen dem Ständer L zugekehrte Fläche vollkommen glatt ist. E ist ein Elektromagnet mit dem als Sperrklinke verwendeten Anker M, welcher sich um C dreht.
B stellt ein galvanisches Element vor, welches keinen besonders starken Strom zu liefern braucht, und kann ein sogenanntes Braunsteinelement sein. K bezeichnet die Kohle mit der Klemmschraube d, Z das Zink mit der Schraube b. T ist ein Metallthermometer (kann aber auch ein Quecksilberthermometer sein) und wird in den zu heizenden Räumen aufgehängt. Das Ende q spielt zwischen den beiden Klemmschrauben c und d, so je nach Temperatur und Einstellung ein Mal den Strom bei c, das andere Mal bei d schliefsend.
Die nöthigen elektrischen Verbindungen bestehen aus folgenden Drahtleitungen:
Der Ständer L wird mittelst Klemmschraube g und Drahtes g m mit der Spule des Elektromagneten E verbunden, deren anderes Ende η nach α ζην Kohle K des Elementes führt; vom Zink Z bezw. b bis ρ führt eine Leitung zum Thermometer T und von letzterem laufen zwei Leitungen ce und df nach den Schleiffederchen el undfl.
Mittelst der Kurbel K kann ein Gewicht P auf die Seiltrommel aufgezogen werden, und ist dieses Gewicht die eigentliche treibende Kraft des Regulators. Diese Kraft kann, wie es gezeichnet ist, direct auf die Bewegung der
Achse wirken oder auch indirect, d. h. mittelst Zahnräderübersetzung, was aber Nebensache der Construction ist.
Mit dem beschriebenen elektrischen Zwischenregulator ist der mechanische Hauptregulator verbunden, im gezeichneten Falle durch die gemeinschaftliche Achse A. Dieser besteht aus zwei Röhren, deren eine V die Verbrennungsluft unter den Rost des Centralofens, und deren andere R die Feuergase nach dem Schornstein leitet.
In beiden Röhren sind die Klappen V und R so eingesetzt, dafs sie sich ungehindert um ihre eigene Achse drehen können, und sind so zu-Sammengekuppelt, dafs beide gleichzeitig offen oder geschlossen sind. Statt der Klappen können auch Schieber oder sonstige Luftabsperrvorrichtungen gewählt werden.
Die Wirkungsweise des Apparates ist nun folgende: Auf der Zeichnung ist der ganze Apparat in Ruhe dargestellt. Das Thermometer soll beispielsweise zwischen 18 und 200 reguliren; auf der Zeichnung steht es in der Mitte, also auf ca. 190. Die Klappen V und R sind offen, daher das Feuer im Centralofen am Brennen. Sollte das Thermometer auf i8° sinken, so bleibt der Zwischenregulator in Ruhe, desgleichen der Hauptregulator, da die mit dem Thermometer verbundene Schleiffeder/ / gerade auf der Isolirschicht il il steht und infolge dessen kein Stromschlufs möglich ist.
Steigt die Temperatur auf 200, so schliefst die Zunge q den Strom, welcher folgenden Weg durchläuft:
Vom Zink des Elementes mittelst b nach ρ des Thermometers, von da durch q nach c, von c nach e und /, durch letzteres auf Rad S übertragen, nach A, von A auf Ständer L und Schraube g, von g nach m, η, α zur Kohle des Elementes. Die sofortige Folge dieses Stromschlusses ist die Anziehung des Ankers M, wodurch das Sperrrad S ausgeschaltet wird und das Gewicht P die Drehung der Achse A in der Richtung des Pfeiles bewirkt. Sobald sich aber das Rad S um ca. 10 bis 20° gedreht hat, ist die Isolirschicht /1Z1 nach / von el gekommen (wie auf der Zeichnung punktirt angegeben), und hierdurch ist der vorher geschlossene Strom wieder unterbrochen. Der Anker M fällt wieder ab, das Rad S dreht sich jedoch um volle 90 ° bis zum nächsten Zahn Λ3, wo die Sperrklinke M alsdann den Mechanismus aufhält. Mit dem Rade S haben sich auch die Klappen V und R um 900 gedreht und dadurch die Luftzufuhr unter den Rost und den Rauchabzug abgeschlossen. Ferner steht nach der Drehung die Schleiffeder e I immer noch auf der Isolirschicht i1 i\ während die andere Schleiffeder f I nun mit dem Rade S in Contact ist.
Die Folge des Luft- und Rauchabschlusses des Centralofens wird eine Verminderung der Temperatur in den zu heizenden Räumen sein. Nach einiger Zeit wird das Thermometer auf 18° fallen. Dadurch wird aber wieder ein Strom geschlossen, welcher dieses Mal denselben Weg wie vorher nimmt, nur statt über c, e, I nach S, wird er jetzt über d,f, I nach 5 gehen. Gerade wie früher wird der Anker M angezogen, das Sperrrad S ausgeschaltet und die Achse A vorwärts getrieben. Die andere Isolirschicht i i erreicht nun die Schleiffeder//, der Strom wird hierdurch unterbrochen, der Anker M. fällt auf das Rad S zurück und schleift so lange, bis der Zahn /14 kommt, welcher den Mechanismus dann zum Stehen bringt. Durch diesen zweiten Stromschlufs wurde also eine weitere Drehung der Achse A um 900 bewirkt und die Klappen V und R wieder geöffnet. Dieses so beschriebene Spiel wiederholt sich so lange, bis das Gewicht P abgelaufen ist.
Es ist klar, dafs das Gewicht P so gewählt werden kann, dafs es mit Energie die Arbeit des Hauptregulators vollführt, und dafs die Seiltrommel u. s. w. so hergestellt werden kann, um eine 24stündige Arbeitsleistung zu gewähren.
Der hier beschriebene Zwischenregulator ist ebenso zur Regulirung bei Luft-, Dampf- und Ofenheizungen zu verwenden, kann auch als Druck- oder Feuchtigkeitsregulator Verwendung finden, sobald man das Thermometer durch ein Manometer oder Hygrometer ersetzt.

Claims (2)

Patent-Anspruch: Ein Zwischenregulator, welcher Wasser, Dampf, Luft u. dergl. für Heizungs- und Lüftungszwecke auf bestimmte Temperatur, bestimmten Druck- oder Feuchtigkeitsgehalt erhalten soll, und bei welchem die durch den vermittelst eines Thermometers, Manometers, Hygrometers oder ähnlicher Apparate erzeugte, Stromschlufs bewirkte elektromagnetische Kraft nur dazu benutzt wird, um eine andere gröfsere und constante Kraft P auf die eigentlichen Regulirungstheile wirken zu lassen, charakterisirt durch folgende Theile:
1. die Anordnung des Ausschaltewerkes, bestehend aus dem als Sperrklinke verwendeten Anker M, welcher nach jedem Stromschlufs gehoben wird, und dem Sperrrade S, welches den Eingriff der eigentlichen Triebkraft bewirkt oder hemmt;
2. das Sperrrad S mit den Zähnen /z1 u. s. w. und den Stromunterbrechungsschichten i i und i ! i 1J welche derart zu einander und zu den (Temperatur- u. s. w.) Regulirungstheilen versetzt sind, dafs bei ganz geschlossenen oder offenen Regulirungstheilen jmmer einer der Zähne h1. . . von der Sperrklinke M gehalten wird und gleich-
zeitig einer der Schleiftheile e I oder f I auf eine der Stromunterbrechungsschichten zu liegen kommt, während der andere Schleiftheil mit dem metallischen Theile des Rades in Contact steht;
die gegenseitig isolirten Schleiftheile e I und fl, welche je mit dem Maximal- bezw. Minimalstand des Thermometers u. s. w.
verbunden sind und den durch letztere geschlossenen Strom auf das Sperrrad S und den Ständer L übertragen;
die feste Verkupplung der eigentlichen Regulirungstheile, wie z. B. V oder R oder V und R mit dem Sperrrade S, mittelst der gemeinschaftlichen Achse A oder deren Fortsetzung.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36635D Zwischenregulator Expired - Lifetime DE36635C (de)

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