DE366186C - Sicherheitsvorrichtung fuer Foerderkorbbeschickungsanlagen - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung fuer FoerderkorbbeschickungsanlagenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B17/00—Hoistway equipment
- B66B17/14—Applications of loading and unloading equipment
- B66B17/16—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
- B66B17/20—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages
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Description
- Sicherheitsvorrichtung für Förderkorbbeschickungsanlagen. Es ist bekannt, zur Regelung des Zulaufes der Förderwagen zum Schacht an den Gleisen Sperrvorrichtungen für die Förderwagen anzuordnen, die beispielsweise mit dem Steuerhebel der Aufschiebevorrichtung in Verbindung stehen oder auch von-der Aufschiebevorrichtung selbst bei ihrer Bewegung aus-und eingeschaltet werden.
- Nach der Erfindung werden die Sperrvorrichtungen mit besonderen, ihre Ausschaltung bewirkenden Antriebsvorrichtungen versehen, deren Krafttnittelzuleitung zugleich finit der des Motors für die Aufschiel;evorrichtung aus- und eingeschaltet wird. Die Sperrvorrichtung kann dabei in beliebiger bekannter Kreise, z. B. als Sperrhebel, Gleisbremse o. dgl., ausgebildet und wie der Motor finit beliebigen Antriebsmitteln, wie Druckluft, Dampf, elektrischem Strom, betrieben werden. Ein am Gleis angebrachter Sperrhebel, der durch ein Gewicht in Sperrstellung gebracht wird, ist beispielsweise in an sich bekannter Weise mit einem Preßluftkolben verbunden. Der Zvlinder dieses Kolbens ist dann an die zum Zvlinder des Motors führende Preßluftleitung angeschlossen. Die Sperrvorrichtung wird daher durch den Druck der Preßluft so lange in Ö ffnungsstellung gehalten, als der Motor Preßluft erhält und infolgedessen die Aufschiebevorrichtung arbeitet. Dabei kann man beliebig viele Sperrvorrichtungen an die zum Motor führende Leitung anschließen, und zwar solche, die in dem gleichen Gleiszug liegen und etwa (len Zulauf zur Aufschiebevorrichtung oder den Ablauf vom Förderkorb regeln, oder auch solche, die den Lauf der I#@irderwagen in l:enachbarten Gleisen regeln. In einfacher und betriebssicherer greise wird
dadurch errc ficht. daL) stets alle in Betracht konunenden Sperrvorrichtungen, w() sie auch liegen inhgen, sich in der richti-en Lage l;e- tIn:ien, wenn (Sie _iufscliiel;e%-#,rrichtun arbeitet. Die einander entsprechenden Sperrvorrich- tur`en der tiel:enein<inderliegencien. zur Be- schickung verschiedener Filr(lerkürl e dienen- den Gleise kann inan durch eine Beineinsame Antriel):vorrichtuü@ bedienen, und zwar der- art. daß stet: die eine Vorrichtung eingeschal- tet und (Sie andere ausgeschaltet "viel. Zweck- inäliig wird ;labei die Antriebsvorrichtung durch den einfahrenden 1#iir(lerkorl) unige- sreuert. Zu dem Zweck wird beispielsweise zwischen den beiden Scliaclittrümern ein kipp- barer, mit der Steuerung verbundener Heliel angeordnet. der durch -len T-i3rderlcorl) tim- gelegt wird. In der Zeichnun` sind zwei Ausführungs- formen der Sicherheitsvorrichtung dargestellt. Es zeigen; Al)b. i eine 'Vorrichtung mit Sperrhebeln, Abb. 2 eine Vorrichtung mit Schwenk- bühne, Abb. 3 eine Vorrichtung mit gemeinsamem Antrieb zweier Sperrvorrichtungen verschie- dener Gleise. In dem zum Schacht a (Abb. i) führenden Gleise b sind die Sperrhebel c und (1 ange- ordnet, die durch ihre Gegengewichte c auf- ;erichtet werden, so daß sie die Förder- wagen f aufhalten. -Mir den Hebeln sind die Kolben g und h verbunden, die in Zvlin(lern i und i` angeordnet sind. Diese Zylinder sind an die Prerluftleitung 1 angeschlossen, welche von der Steuerung m zum Zylinder o des An- triebsmotors der Aufschiebevorrichtung p führt. Es werden somit die Kolben g und lt stets so lange angeliol@en und damit die Sperr- hebel c so lange niedergelegt. wie der Zylin- der (? des «Motors zum Vorschub seines Kol- bens Druckluft enthält. Bei elektrisch ange- trie::enen Aufachie.' evorrichtungen kann inan beispielsweise in bleicher Reise die Sperr- hebel durch Elektromagnete ausschalten, die ini Stromkreis des Motors liegen. Bei der Vorrichtung nach A1)1). z ist die in an sich bekannter Weise angeordnete Schwenkbühne r mit dein 1soll)en s des Zy- lin,lers t verbunden. der an (Sie Leitung 1 an- geschlossen ist. so dal.@ (Sie Bühne durch die Preßluft entge-en der Wirkun- des Gewich- tes :: niedergelegt wird. Sie dient somit auch als Sicherheitsvorrichtung. Bei der Vorrichtung nach Abb.3 wird durch den Druckluftzvlinder v sowohl die Sperrvorrichtung -.v wie (Sie Sperrvorrich- tung s l c lit!iit, (Sie im Gleise des anderen Scli;iclittrui,ie, liegt. Die Sperrhebel worden durch (ie;#cu@ei@ichte v, s in die Sperrlage `e- nl-cn, @@;ilirend die lioll)enstan-e des Druck- luftzvlin@lor@ r durch Anschläge r, 2 entweder ,1; n einen olcr den andren Sperrhebel so au,schwcnkt, datä (las 1)etreffen(le Gleis frei- wird. Das L"nisteuern der Antriebs- vorrichtun- v erfolgt durch den einfahrenden l#-ilrclerkori). der den mit einer Rolle .l ver- schenen, zwischen den beiden Scliaclittriiniern angeordneten Hegel 3 aus der einen Isncllage in die andere wirft. Von Hand kann gegel-e- nenfalls die Unisteuerung mittels des Hebels erfolgen. Für (las Beschicken von Förder- gestellen mit nebeneinanderstehenden Wagen. bei welchen für jedes Schachttrum zwei t gleise angeordnet sind, werden natürlich ent- .,prechend j edesmal zwei Sperrvorrichtungen eingeschaltet: oder ausgeschaltet.
Claims (3)
-
i. Sicherheitsvorrichtung für Förderkorl)i)eschickungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, (aß #lie Sperrvorrichtung (c, dt Sl)crrlie'-.el, Bremse o. l(1-1.) mit einer Antriebsvorrichtun@ (i, k) versehen ist, deren Kraftmittelzuleitung zugleich mit der des Motors (o) der Beschickungsvorrichturig (t) ein- und ausgeschaltet wird.PATE NT-A:y SPRÜCHE: - 2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (c, d) mit einem Kolben (g, 1c l verbunden ist, dessen Zylinder (i, k) an die Leitung (1) angeschlossen ist, die von der Steuervorrichtung (na') der mit Preßluft angetriebenen Aufschiebevorrichtung 7t, deren Motor (o) führt.
- 3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet. (Saß die einander entsprechenden Sperrvorriclitun@en (u" .r) paralleler, zum Beschicken verschiedener Förderkörbe dienenrIen (leise finit einer Antriebsvorrichtung (v) derart verbunden ist, daß jeweils die eine Vorrichtung eingeschaltet und die andere ausgeschaltet ist. d.. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Antriebsvorrichtung mit einem zwischen den Schachttrüniera angeordneten Hel:el (3) verbunden ist. der durch den jeweils einfahrenden F,;r-<lerkorb aus der einen Endlage in :3ie andere unigelegt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN19405D DE366186C (de) | 1920-11-27 | 1920-11-27 | Sicherheitsvorrichtung fuer Foerderkorbbeschickungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN19405D DE366186C (de) | 1920-11-27 | 1920-11-27 | Sicherheitsvorrichtung fuer Foerderkorbbeschickungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE366186C true DE366186C (de) | 1922-12-30 |
Family
ID=7340863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN19405D Expired DE366186C (de) | 1920-11-27 | 1920-11-27 | Sicherheitsvorrichtung fuer Foerderkorbbeschickungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE366186C (de) |
-
1920
- 1920-11-27 DE DEN19405D patent/DE366186C/de not_active Expired
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