DE365293C - Schaltung zum UEbertragen von Signalen aus einem Leitungsabschnitt in einen anderen, bei welcher die UEbertragungsleitung eine Bruecke fuer Stroeme einer gegebenen Frequenz besitzt - Google Patents

Schaltung zum UEbertragen von Signalen aus einem Leitungsabschnitt in einen anderen, bei welcher die UEbertragungsleitung eine Bruecke fuer Stroeme einer gegebenen Frequenz besitzt

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DE365293C DEB94579D DEB0094579D DE365293C DE 365293 C DE365293 C DE 365293C DE B94579 D DEB94579 D DE B94579D DE B0094579 D DEB0094579 D DE B0094579D DE 365293 C DE365293 C DE 365293C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/442Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies
    • H04Q1/4423Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies using one signalling frequency

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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Schaltung zum Übertragen von Signalen aus einem Leitungsabschnitt in einen anderen, bei welcher die Übertragungsleitung eine Brücke für Ströme einer gegebenen Frequenz besitzt. Die Erfindung bezieht sich auf Signalsysteme, insbesondere auf Signalsysteme mit zusammengesetzten Telephon- und Telegraphenlinien.
  • Erfindungsgemäß werden Signalapparate verwendet, welche Signalströme von einer Frequenz, die für die Übertragung über einen Abschnitt der Linie geeignet ist, in Signalströme von einer Frequenz umwandeln, welche sich zur Übertragung über einen anderen Abschnitt der Linie eignet, derart, daß keine induktive Störung auf langen Linien entsteht und keine Beeinträchtigung des Betriebes von Telegraphensystemen hervorgerufen wird, welche mit niedrigen Spannungen arbeiten, und welche mit solchen Linien verbunden sein können. Bei Verwendung von Röhrenverstärkern zur Vergrößerung der Reichweite der Sprachübertragung gestatten erfindungsgemäß die Signalapparate den Gebrauch von Signalströmen von solch geringer Stärke, wie sie über eine solche Leitung ohne Verzerrung möglich ist, ohne daß besondere Relais zur Verwendung gelangen, welche an jeder Verstärkerstation eine neue Signalstromquelle an die Leitung anschließen.
  • Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehend#en Beschreibung.
  • Wenn eine Leitung, nur für Telephonzwecke gebraucht wird, kann der Signalt' ZD stroni, der für den Anruf oder für andere Zwecke übertragen wird, eine Frequenz von etwa 16 Perioden haben, und der Signalapparat ist gewöhnlich so konstruiert, daß er Ströme von ungefähr dieser Frequenz er.-zeugt und auf solche Ströme anspricht. Wenn indessen die Leitung zusammengesetzt ist und sowohl für Telephon- als auch für Telegraphenzwecke verwendet werden soll, dann können, wie sich herausgestellt hat, Signalströme von einer Frequenz der obigen Größenordnung weder vom Schaltbrett aus noch zum Schaltbrett übertragen werden. Die Ursache hierfür liegt darin, daß die Frequenz dieser Signalströme ungefähr dieselbe ist, wie die Frequenz der Ströme, die für Telegraphierzwecke gebraucht werden, und der Filterapparat, der diese Telegraphenströme von den Telephonapparaten abhalten soll, schwächt die Signalströme und löscht sie praktisch aus. Demgemäß muß der Signalstrom von einer Frequenz oberhalb der Grenzfrequenz sein, die von dem Filter unterdrückt wird. Es hat sich nun herausgestellt, daß ein Signalstrom von etwa 133 Perioden zur Übertragung über eine solche zusammengesetzte Leitung besonders gut geeignet ist, obgleich irgendeine andere Frequenz oberhalb der Grenzfrequenz des Filters ausreichend sein kann. Bei Verwendung von Telephonverstärkern in einer solchen Leitung ist es nicht tunlich, 16periodische Signalströme durch die Verstärker zu übertragen, es sei denn, daß eine besondere Ausführungsform des Verstärkers, die für diesen Zweck geeignet ist, verwendet wird. Dem,gemäß war es üblich, Relais mit den V,erstärkern zusammenarbeiten zu lassen, derart, daß eine neue Quelle von Signalstrom an jede Verstärkerstation angeschlossen wurde. In einer langen Fernleitung kann ein Draht von geringer Stärke in Verbindung mit verschiedenen Verstärkern verwendet ,verden, um eine befriedig e nde Sprachübertragung zu erzielen. Diese Methode, Relais anzuwenden, ist jedoch nicht befriedigend weged der Verzögerung in der Signalübertragung, die hervorgerufen wird durch das aufeinanderfolgende Ansprechen -der Anrufrelais, welche mit den Verstärkern in den verschiedenen Verstärkerstationen verbunden sind. Es ist deshalb wünschenswert, daß die Signalströme durch die Telephonverstärker übertragen werden, und um dies zu ermöglichen, ist es notwendig, daß diese Ströme von geringerer Stärke sind, als dies gewöhnlich der Fall ist, damit sie beim Durchgang durch den Verstärker infolge Überlastung der Vakuumröhre nicht verzerrt werden. Auch die Frequenz der Signalströme muß zur Übertragung durch die Telephonverstärker geeignet sein, und es hat sich ergeben, daß die Verstärker leichter abgestimmt werden können für die Übertragung von 133-Perioden-Strömen oder Strömen höherer Frequenz als für 16-Perio,den-Ströme.
  • Um den niedrigfrequenten Signalstrom, der am Schaltbrett erzeugt wird, in einen höherfrequenten Signalstrom zu verwandeln, hat man bisher Anordnungen mit der Übertragungslinie verbunden, die als zusammengesetzte Anrufapparate bekannt sind. Diese zusammengesetzten Anrufapparate enthielten gewöhnlich eine größere Anzahl von abgestimmten Relais, von welch-en eine Type eingestellt war, um nur auf die höherfrequenten Signalströme anzusprechen; und welche dazu .diente, mit den Leitern, die zu den Schalttafelapparaten führen, eine lokale Quelle von niedrigfrequentem, jene Apparate erregenden Anrufstrom zu verbinden. Die andere Type der abgestimmten Relais wurde nur auf den auf die Leitung am Schaltbrett aufgedrückten Niederfrequenzsignalstrom eingestellt, und sie dienten dazu, mit der abgehenden übertragungslinie eine Quelle höherfrequenten Signalstroms zu verbinden.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindun,g werden Einwegevakuumröhren verschiedener Typen an Stelle der bisher bekannten Anordnungen verwendet. Der relativ niederfrequente Signalstrom, der am Schaltbrett zur Verfügung steht, wird auf einen Vakuumröhrenverstärker am Signalapparat aufgedrückt, der so eingerichtet ist, (laß er als Erzeuger von Oberschwingungen arbeitet. Der von dort ausgehende Strom enthält Oberschwingungen der ursprünglichen Welle und wird über einen Weg übertragen, der zu der besonderen, zur Übertragun-g über die Linie notwendigen Frequenz annähernid in Resonanz ist. Der Strom läuft dann durch einen Filter, wobei die nicht gewünschten Frequenzen ausgelöscht werden, und wird dann durch eine oder mehrere zusätzliche Vakuumröhren auf diejenige Stärke verstärkt, wie sie zum Signalisieren gewünscht wird. Er wird dann auf die abgehendt Linie vermittels ejines Gleichstromrelais und einer anderen als Gleichrichter wirkenden Vakuumröhre aufgedrückt.
  • Der über die Linie ankommende Anrufstrom wird durch eine oder mehrere Verstärkervakuumröhren auf die gewünschte Stärke gebracht und fließt dann durch einen Vakuumröhrengleichrichter zu einem Gleichstromrelais, welches die Leiter, die zu dem Schalttafelsignalapparat führen, mit einem als Oszillator wirkenden Vakuumröhrenverstärker verbindet. Vermittels geeigneter Ab- stimmung des abgehenden Stromkreises des Oszillators und vermittels eines geeigneten Filters wird der Oszillator auf die Leiter, die zum Schaltbrett führt, einen Strom aufdrücken, der eine Frequenz besitzt, die geeignet ist, die dort befindlichen Anordnungen zu erregen.
  • Gemäß einer anderen Anordnung der Erfindung wird der relativ niederfrequente Signalstrom, der am Schaltbrett zur Verfügung steht, auf ein abgestimmtes Anrufempfangsrelalis aufgedrückt, welch letzteres eine Quelle von Signalstrom von der Frequenz und der Stärke, wie sie für die abgehende Linie gebraucht werden, anschaltet. Diese Stromquelle kann entweder ein Oszillator sein, der so abgestimmt ist, daß er Ströme der gewünschten Frequenz abgibt, oder sie kann ein Unterbrecher oder ein Generator sein. Der Signalstrom, der über die Linie kommt und der beträchtlich geschwächt sein1 kann, wird zwecks Verstärkung über eine oder mehrere Vakuumröhren geführt und fließt dann durch einen Vakuumröhrengleichrichter zu einem Gleichstromrelais, welches die Leiter, die zum Schalttafelsignal-apparat füh- ren, mit einer Quelle nielderfrequenten Signalstroms, wie er zur Ingangsetzung solcher Apparate geeignet ist, verbindet.
  • b ei In den Abb. i und 2 zusanmiengenommen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, in Abb. .3 eine abgeänderte Ausführungsform und in Abh. 4 eine dritte Ausführungsform. In den Abb. i und 2 Wird eine Übertragungslinie gezeigt, in welcher die beiden Ab- schnitte L, und L, durdh die Leiter i und 2 untereinander in Verbindung stehen. Ab-Z> schnitt L, ist mit dem Schalttafelapparat verbunden, und Abschnitt L, ist ein Teil einer langen Fernteitung. In den Leitern i und :2 sind die Kondensatoren 32 und 3o bzw. 33 und 31 enthalten. Die Leiter i und 2 sinel zwischen den Kondensatoren 32 und 3o bzw. 33 und 31 durch den Leiter 3 Überbrückt. Leiter 3, zusammen mit den Kondensatoren 30 und 31, dient dazu, einen Niederfrequenzfilter zu bilden, welcher wohl die Übertragung der HochfrequenzsprechstrÖme gestattet, nicht aber die von Strömen niederer Frequenz, wie solchen unter 200 Perioden, vom Sch-alttafelapparat über die Leiter 6 und 7 zu den Signalanordnungen, die mit Ab- schnitt Ll, wie später ausgeführt werden wird, verbunden sind. Kondensatoren 32 und 33 dienen dazu, zu verhindern, daß Leiter 3 eine Gleichstrombrücke zum Apparat an der Schalttafel bildet. Mit den Leitern i und 2 sind die Leiter 4 und 5 und 6 und 7 verbunden, welche Drosselspulen enthalten und so beschaffen sind, daß sie hohe Impedanz besitzen, um den übertragungsverlust zu vermindern, der durchdie Verbindung des Signalapparats mit der übertragungslinie verursacht wird. Im Zusammenhang mit den Leitern4 und 5 steht der Filter8, der die Niederfrequenzsignalströme, die an der Schalttafel erzeugt werden, sehr gut durchläßt, dagegen Ströme aller anderen Frequenzen abschwächt und vernichtet. Mit dem Filter8 ist die '#Takuumröhre.4, verbunden, welche als Erzeuger von harmonischen Schwingungen wirkt. Zwischen beiden liegt der veränderliche Widerstand 9 in Brücke, welcher auf den gewünschten Wert ein-estellt ist, um Interferenz zu verhindern, die durch unerwünschte Impulse, wie z. B. beim Tele-,grahpieren, entsteht. Mit der Vakuumröhre A, ist der Kondensator io verbunden, der angeordnet ist, um einen parallelen Resonanzkreis in der gewünschten Niederfrequenz -, etwa 16Perioden, in Verbindung mit den zur Vakuumröhre A, führefiden Windungen i i zu bilden. Mit dem Ans-C7angsstromkreis der Vakuumröhre.4, ist der Filter 12 verbunden, welcher so entworfen ist, daß Ströme von der gewünschten Frequenz für Signalzwecke über die Linie L## leicht übertragen werden, etwa -Ströme-von der Frequene 133Perioden, der aber Ströme aller anderen Frequenzen schwächt und auslöscht. A., ist ein Vakuumröhrenverstärker, der angeoidnet ist zum Zwecke, die letzt--enannten Ströme zu verstärken. .4. ist eine ",-'ak-uurnröhre, angeordnet zum Zwecke, als Gleichrichter zu dienen, deren Ausgangsstromkreis das Relais ig steuert und dazu dient. die Seiten des Abschnitts L. der Linie mit den Leitern, die zum Ausgangskreis -des OberwellenerzeugersAjühren, zu verbinden.
  • Mit den Leitern 6 und 7 ist der Filter 20 verbunden, der dazu dient, Signa:Iströme von einer Frequenz, die zum Gebrauch über den Abschnitt L. der Linie geeignet -ist, und die in der Praxis -etwa eine Frequenz von 133 Perioden sein kann, leicht zu übertragen, der aber Ströme aller. anderen Frequenzen schwächt oder vernichtet. Mit ;dem Filter'2o sind die Vakuurnröhren A4 und A, verbunden, die angeordnet sind, um die Signalströme, welche durch Filter 2o Übertragen werden, zu verstärken, mit Röhre A4 steht der Kondensator 22 in Verbindung, der den Zweck hat. einen parallelen Resonanzkreis mit 133 Perioden im Zusammenhang mit den z# zu der '#Jaktiumröhre A, leitenden Windungen zu bilden. Mit der VakuumröhreA, ist der veränderliche Widerstand 21 verbunden, welcher als nicht-induktiver Nebenschlußwiderstand parallel zur Eingangswicklung des Transformators:23 liegt, und -der angeordnet ist, um die obenerwähnten irregulären Strotnimpulse, welche durch den Filter 2o dringen könnten und dann mit die Signalapparate stören würden, durch Nebenschluß al;zuleiten. Mit der VakuumröhreA, ist die VakuumröhreA, verbunden, welche als Gleichrichter dienen soll. Der Ausgangsstromkreis der Vakuumröhre A, steuert das Relais 27, ,velches dazu dient, die Seiten der Linie L, mit einer für die Schalttafelapparate geeigneten Ouelle von Signalströmen zu verbinden. 17iese Stromquelle enthält die Vakuumröhre A, welche als Oszillator dienen soll und so abgestimmt ist, daß sie Ströme von der gewünschten Frequenz erzeugt. Die Schwingungen, die durch die Vakuumröhre,4-, erzeugt werden, wdrden durch eine Anzahl von Vakuumröhren, wie A, und A, übertragen und auf den gewünschten Grad verstärkt. Mit dem Ausgangskreis der Vakuumröhre A, ist der Filter 36 verbunden, der angeordnet ist, um Ströme von einer Frequenz, die zur Verwendung in den Schalttafelapparaten geeignet ist, leicht zu übertragen, wie etwa Ströme von einer Frequenz von 16 Perioden, der aber Ströme aller anderen Frequenzen schwächen und praktisch vernichten wird.
  • In ,#,bb. 3 ist eine abgeäffderte Ausführungsforrn der Erfindung dargestellt, die geeignet ist, die Anordnungen in Abb.:2 zu ersetzen. Die Vakuumröhre A, in Abb. 2, welche als Gleichrichter wirkt, ist in Abb. 3 durch das Relais 6o ersetzt, welches abgestimmt ist, um auf Ströme von einer Frequenz, wie sie von den Apparaten an der Schalttafel erzeugt werden, anzusprechen, etwa! auf eine Frequenz von 16 Perioden. Das Relais 6o ist mit den Leitern 5 1 und 5:2 durch die Leiter 58 und 59 verbunden und dient zur Steuerung des Relais 68, welches die Seiten der Linie L, mit den Vakuumröhren A"" und A., verl#indet, die im wesentlichen jäen Vakuumröhrenanordnungen A, und A., in Abb. 2, entsprechen.
  • In der abgeänderten Ausführungsform der Erfindung, wie sie in Abb..4 dargestellt ist, sind die AbschnitteL, und L, der Übertraa le durch die Leiter ioo und ioi un-"ungslin tereinander verbunden. Mit den Leitern ioo und ioi ist der Filterkreis 107 verbunden, der den Durchgang der Sprechströme über die Leiter ioo und ioi gestattet, aber die übertraigung von Nielderfrequenzsignalstr8-nien verhindert ' wie etwa Ströme von einer Prequenz unter 2ooPerioden. welche an den Schalttafelapparaten erzeugt werden, die mit LinieL, verbunden sind, und solchen, welche über die LinieL, kommen. In einer Brücke zwischen den Leitern ioo und ioi ist das Relais 103 angeordnet, welches abgestimmt ist, so daß es auf die niederfrequenten Signalströme, die an dem Schalttafelapparat erzeugt werden, anspricht. Das Relais 103 sieTiert -das liefal#S f f 4, das Idie Seiten der Linie L, mit einer Quelle von Signalstrbm verbindet, der sich zum Gebrauch über die übertragungslinie eignet, wobei dieser Strom in der Praxis eine Frequenz von 133 Perioden haben mag. Mit den Leitern ioo und ioi sind vermittels einer Brücke, welche Windungen von hoher Impedanz enthält, die VakuumröhrenanordnungenAsoi A". und A" verbunden. Mit dem zur VakuumröhreA", leitenden Stromkreis ist der Filterkreis io8 verbunden, welcher die wirksame übertragung von Signalströmen, geeignet zum Gebrauch über die Linie L, wie etwa 133-Perioden-Ströme, gestattet, dagegen Ströme anderer Frequenzen schwächt und praktisch auslöscht. Das Widerstandselement iog ist veränderlich und wirkt als Nebenschluß, um Interferenz infolge unerwünschter Impulse zu verhindern. Der Kondensator i io ist angeordnet, um einen parallelen Resonanzkreis für 133 Perioden in Verbindung mit den zum Transformator iii leitenden Windungen zu bilden. Die Vakuumröhren A" und A", verstärken den Signalstrom auf den gewünschten Grad undsind mit der VakuumröhreA", verbunden, welcher als Gleichrichter dient, um das Relais 112 zu steuern. Das Relais 112, steuert das Relais io2, wobei die Seiten der Linie L, mit einer Signalstromquelle verbunden werden, die sich zur Ingangsetzung der Signalapparate an der Schalttafel eignet, wobei dieser Strom in der Praxis ein' Frequenz von 16 Perioden haben mag.
  • Die Wirkungsweise der in den Abb. i und 2 dargestellten Ausführungsform -,der Erfindung ist folgendermaßen: Der Signalstrom, der durch Apparate an der Schalttafel erzeugt wird, möge für Anrufzwecke in der Praxis eine Frequenz von etwa 16 Periaden haben und im folgenden als 16 - Perioden-Strom bezeichnet werden. Der Niederfrequenz-16-Perioden-Anrufstrora# wird über die. Linie L, und über die Leiter i und 2-und von dort über die Leiter 4 und 5 des Filterkreises 8 übertragen. Dieser crestattet die Übertragung dieser nieklerfrequenten 16-Periaden-Ströme, aber schwächt und löscht praktisch die Ströme anderer Frequenzen aus. Demamemäß werden diese 16-Perioden-Anrufströme durch die Filter auf die links gelegene Windung des Transformators i i übertragen. Parallel mitider linken Windung des Transformators ii liegt der nicht-induktive Widerstand 9, welcher alle irregulären Stromimpulse, wie Schalttafelinipulse, welche durch den Filter 8 durchdringen und die sonst die Signalapparate stören würden, im Nebenschluß ableitet. Mit der linken Windung des Transforinatofs ii ist ferner der Kondensator io verbunden, welcher einen Schwingungskreis für- 16P'ericden mit dem Transformator ii bildet, so daß das Potential, das auf die linke Windung des Transformators ii aufgedrückt wird, maximalen Stromfluß durch den Transformator bei dieser Frequenz bewirkt. Der Anrufstrom, der durch die linke Windung des Transformators ii übertragen wird, wird einen Strom in der rechtsgelegenen Windung des Transformators induzieren. Diese ist mit dem als Erzeuger von Oberwellen wirken--den Vakuumröhrenapparat A, verbunden. Wird nun genügend Niederfrequenzenergie geliefert, um die Vakuumröhre# des Oberwellenerzeugers zu überlasten, so wird die hineinfließende Welle verzerrt, und der herausfließende Strom - enthält Oberschwingungen der ursprünglichen Welle. Da der hineinfließende Stroni eine Frequenz von etwa 16 Perioden haben soll, so wird eine der Oberschwingungen eine Frequenz von etwa 133 Perioden haben. Ein Strom von dieser letztgenannten Frequenz ist in der Praxis geeignet zur übertragung über (die Linie L, Demgemäß ist mit dem Ausgangsstromkreis der Vakuumröhre A, ein Filter 12 verbunden, welcher Ströme von einer Frequenz von etwa 133 Perioden Überträgt, während er gleichzeitig Ströme anderer Frequenzen unterdrückt. Demgemäß wird ein 133-Periaden-Anrufstroni durch den Filterkreis i--> zu dem in die Vakuumröhre A, führenden Stromkreis übertragen werden. Die Va-1,tiumröhre,4, dient als Verstärker und bringt den 133-Periaden-Stroni auf die gewünschte Stärke. Dieser Str,(xn wird dann Über #die Leiter 13, 15 und 14, 16 Übertragen. Ein Teil des Stromes, der über die Leiter 13 und 14 verläuft, wird idurch, den Transformator 34 zum VakuumröhrenapparatA" der als ein Gleichrichter wirkt, übertragen. Der Anrufwechselstrom wird ;demgemäß gleichgerichtet und auf Leiter übertragen, die zum GleichstromreIais ig führen, das hierbei erregt wird. Das Relais ig verbindet dann die Seiten der Übertragungslinie L, mit den Leitern 15 und 16, die ihrerseits mit den Leitern 13 und 14 veilbundensind, worauf früher schon hingewiesen wurde. Anrufstrom geeigneter Frequenz und Stärke wird idann ü-ber diese Leiter auf die LinieL" übergehen.
  • Der Anrufstrom, der über die Linie L, hereinkommt, möge eine- Frequenz von etwa 133 Perioden haben. Der 133-Perioden-Anrufstrom, der über #die Linie L, kommt, fließt über die Leiter i und 2 und von dort über die Leiter 6 und- 7,zu dein Filterkreis :2o, der Ströme von etwa x33 Perioden durchläßt, aber Ströme anderer Frequenzen schwächt. Demgemäß wird der 133-PeriodenAnrufstrom idurch den Filter 2o und über die rechte Windung des Transformators :23 verlaufen. Parallel zum Transformator 23 ist der nichtinduktive Nebenschlußwilderstand 21 angeordnet, um irgendwelche irregulären Stromimpulse abzuleiten. Mitder rechten Windung des Transformators 23 ist ferner der Kondensator :22 verbunden, der einen Schwingungskreis von 133 Perioden mit dem Transformator 23 bildet, so daß der maximale Stromfluß durch den Transformator bei dieser Frequenz entsteht. Dieser induziert einen Strom in der linken Windung des Transformators 23, -welcher durch die Vakuumröhren A, und A, übertragen wird, die ihn auf die gewünschte Größe v#erstärken.
  • Während nur zwei Röhrenverstärker dargestellt sind, könnte natürlich eine größere Z> oder kleinere Anzahl verwendet werden, je nachdem die Anrufströme, die über Linie L., hereinkommen, sehr schwächer oder stärker sind; sie werden durchdie hohen Impedanzen , welche in den Leitungen 6 und 7 enthalten sind, wesentlich geschwächt werden. Der Anrufstrorn wird nunmehr von dem Ausgangsstromkreis der Vakuumröhre A, über die rechten Windungen des Transformators auf die Vakuumröhre A, übertragen, welche als Gleichrichter dient und demgemäß den Anrufstrorn in Gleichstrom verwandelt, der über die Leiter :25 un,d:26 des Gleichstromrelais 27 erregt wird. Dieses Relais trennt die Seiten der Linie L, von den Leitung-en i und 2 und verbindet die Linie L, mit den Leitern 28 und 29, welche zu den Vakuumröhrenanordnungen A, A" und A, führten. Der Eingangskreis,der Vakuumröhre A7 ist mit deren Ausgangskreig induktiv gekoppelt, und demgemäß wird die Vakuumröhre A., als Oszillator wirken und Wechselströme erzeugen. Diese Wechselströme wer-den durch die Valwumröhren A, und A, verstärkt auf den Filterkreis 36 übertragen, -welcher nur Ströme, die eine Frequenz von etwa 16 Perioden haben, durchläßt. Demgemäß werden 16-Perio#den-Anrufströme über die Leiter 28 und :29 und über die Seiten der Linie L, zum Schalttaf elapparat Übertragen werden.
  • Die Wirk-un,-s)#,v#eise der Anordnungen, die in Abb. 3 dargestellt sind, ist die folgende-Der 16-Perioden-Anrufstrom, der an der Schalttafel erzeugt wird, gelangt über die Leiter 51 und 52 und über die Leiter 53 und 55 zum Filterkreis 61. Filterkreis 61, Vakuumröhre A", Filter 64 und Vakuumröhre A., entsprechen im wesentlichen dem Filter 8, der Vakuumröhre 4, dem Filter 12 und der Vakuumröhre A, der Abb. 2-. Demgemäß wird,der 16-P.erioä-,n-Anrufstrom über die Leiter 53 und 55 durch Filter 61 zum OberwellenerzeugerA"" übertragen. 133-Perioden-,Anruf.,troni wird dann durch Filter 64 und den Verstärker A" und durch die linke Windun- des Transformators 65 ini wesentlichen in (derselben Art, wie mit Bezug auf Abb. 2 beschrieben, auf die rechten Windungen des Transformators 65 übertragen und über die Leiter 66 und 67 weitergeleitet. Ein Abzweig des 16-Perioder.-Anrufstromes, der an der Schalttafel erzeugt wird, wird über die Leiter 58 und 59 und #durch die «#,V-indungen des Relais 6o geführt, welcheg auf Ströme von etwa 16 Perioden anspricht. Demgemäß, wenn der 16-Perioden-Anrufstroi-n über die Linie übertragen wird, wird das Relais 6o .erregt und den folgenden Stromkreis schließen: von Erde, Kontakt und Anker des Relais 6o, üaber Leiter 69, die Windung (des Relais 68 zur Batterie und zur Erde. Das Schließen dieses Stromkreises bringt Relais 68 zum Ansprechen und bewirkt !die Verbindun '-,der Seiten der Leitung L, mit den Leitern 66 und 67, so daß 133-Perioden-Ailrtifstrom über die Linie L, fließt.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung nach UNbl). 4 ist folgende: Der 16-Perioden-Anrufstrom, der an der Schalttafel erzeugt wird, verläuft Über die Seiten der Linie L." über die Leiter ioo und ioi, von dort über die'Leiter 104 und io5 und durch :die Windungen des Relais 103. Das Relais 103 ist abgestimmt und spricht auf Ströme von ungefähr dieser Frequenz an und wird,demgemäß den folgenden Stromkreis schließen-. von Erde über Kontakt und Anker des Relais 103, Leiter io6, Windung des Relais 114 zur Batterie und Erde. Hierdurch wird das Relais 114 erregt, welches seinen Anker anzieht und die Seiten der Linie L,# mit Leitern verbindet, die zu einer Quelle für Strom geeigneter Frequenz, z. B. von ungefähr 133 Perioden, führen.
  • Der 133-Perioiden-Anruf strorn, der über die Linie L, hereinkommt, wird über die Leiter ioi und ioo, ferner über die Leiter 115 und 116, welche Windungen von hoher Impedanz enthalten, zum Filter io8 fließen. Der Filterkreis io8 läßt nur Ströme dieser Frequenz durch. Demgemäß wird (der 133-Perioden-Anrufstrom über Filter io8 und die linke Windung des Transformators iii verlaufen. Parallel zu dem Transformator i i i liegt der induktionslose Nebenschlußwiderstand iog, der etwa auftretende unreggelmäßige Strom:impulse ableitet. Mit den linken Windun--en des Transformators i i i ist auch der Kondensator i io verbunden, welcher einen Schwingungskreis mit dem Transformator iii für 133 Perioden bildet, so daß ,der Anrufstrom in der link-en Windung des Transformatorsden. maximalen Wert bei dieser Frequenz erreicht. Der induzierte Strom fließt nuntnehr durch die rechte Windung des Transformators i i i und idurch die Vakuumröhren A", und A.", welche #die schwachen ankommenden Anrufströme auf die gewünschte Stärke bringen. Der Anrufstrom gelangt dann zur Vakuumröhre A"" welche als Gleichrichter wirkt und ;den Anrufwechselstrom in Gleichstrom verwandelt Der letztgenannte Strom wird dann durch #d.ie Windungen des Gleidistromrelais 112 geschickt, wobei dieses erregt wird und folgenden.Stromkreis schließt: von Erde, Anker undKontaktdes Relais i 12, Leiter 113, Windung des Relais io2 zur Batterie und zur Erde. Hierdurch wird -das Relais io2 erregt und verbindet die Seiten der Linie L:, mit Leitern, -die zu einer Stromquelle für die Speisung Üer Anrufapparate an der Schaltta-fel führen, welche mit Strom von etwa 16 Perioden betrieben werden möge.
  • Während:der Signalstrorn, der geeignet ist, um Empfangsapparate an der Schalttafel, zu erregen, als ein Strom von etwa 16 Perioden angenommen -worden ist, und der zur Über-;Z -tragung über die Linie L, bestimmte als Strom von etwa 133 Perioden, ist ohne weiteres ersichtlich, daß, die Anordnungen gemäß ,dieser Erfindung in ihrer Wirkungsweise nicht auf Ströme von idiesen Frequenzen. beschränkt sind, sondern daß auch Anordnungen getroffen werden können, um mit Strömen von irgendwelchen anderen Frequenzen zu arbeiten.

Claims (5)

  1. PATENT-ANsPRÜCIIE: i.
  2. Schaltung zum Mertragen von Signalen aus einem Leittingsabschnitt in ,einen anderen, bei welcher die Übertragungsleitung eine Brücke für Ströme einer gegebenen Frequenz besitzt, gekennzeichnet Jurch abgestimmte Kreise (8, A" 12 ... ), idie in Verbindung mit der Brücke dem durch sie fließenden, aus dem einen Leitungsabschnitt (L,) kommenden Strom jene Ströme entziehen, deren Frequenzen Oberschwingungen von ider Frequenz #dieses Stromes sind, sowie idurch Relais (ig), welche einen ausgewählten,. von den entzogenen Strömen auf iden anderen Leitungsabschnitt (L,) aufdrücken. :2.
  3. Schaltung nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß in dein Teil, welcher iden ausgewählten Strom führt, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Verstärkers (A") ein ;Gleichrichter (A") eingefügt ist, um einen zur Erregung des Umschaltrelais (ig) zu verwendenden Teil des Stromes gleichzurichten. 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch ,gekennzeichnet, daß ein Relais (ig) vorgesehen ist, das auf den gleichgerichteten Teil ides Stromes anspricht und einen anderen Tei,11 ides ausgewählten Stromes dem Abschnitt Jer Übertragungsleitung zuk#I führt.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch i, bei welcher zwei Abschnitte (L,. und L.) der Übertragungssleitung #durch Filter verbun-Jen werden, um Ströme gewisser Frequenzen (Sprachfrequenzen) zu Übertragen und Ströme anderer Frequenzen (Ruffrequenzen) auszulöschen oder zu schwächen, Idadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (4, 5, 8, 9 usw.) mit einem ider Abschnitte (I") auf #einer,Seite ides Filters (3, 30, 3 1, 323, 33) verbunden ist, wobei der entzogene Strom auf iden anderen Abschnitt (L,) der Leitung aufgedrückt wird, und ,daß auf ider anderen Seitedes Filters eine Brücke (6, 7, 20 usw.) mit -dem letzter-en Abschnitt (L,) der Leitung in Verbindunf steht, die auf die Rufströme, die über diesenAbschnittankommen, anspricht, und ein Relais (27) erregt, welches dem ersterwähnten Abschnitt (L.,) der Leitung Rufstrom zuführt. # 5. Sol-ialtung mit einer Übertragungsleitun- die in zwei Abschnitte geteilt ist, ZDY Welche durch ein Filter -verbunden sind, um Ströme gewisser Frequenzen (Sprachfrequenzen) zu Übertragen und Ströme anderer Frequenzen (Ruffrequenzen) auszulöschen oder zu schwächen, gekennzeichnet idurch eine Brücke (104, 105) mit einem Relais (io3), das mit dem Ab- schnitt (L,) der Leitung auf einer Seite des Filters (io7) verbunden ist, und so arbeitet, daß es auf Ströme von anderen Frequenzen (z. B.
  5. Rufstrom von 16 Perioden), idie über iden genannten Abschnitt ankommen, anspricht, und ein Relais (114) erregt, Avelches dem anderen Abschnitt (L,) der Leitung Ruf strom (Z. B. von 133 Perioden) zuführt, weiterhin gekennzeichnet idurch eine Brücke (115, 1.16, io8), die mit Odem an-deren Abschnitt (L,) der Leitung, auf der anderen Seite Ües Filters (io7) in Verbindung steht und,die mit Rufströmen (z. B. 133 Perioden) arbeitet, die über den genannten Abschnitt (L,) ankommen, und Relais (112" io2,) er-regt, um dein erstgenannten Abschnitt ader Leitung Rufstrom (z. B. von 16 P-erioden) zuzuführen.
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