DE365281C - Durch Druckwellen gesteuerter Gasfernzuender mit einem Schaltwerk - Google Patents

Durch Druckwellen gesteuerter Gasfernzuender mit einem Schaltwerk

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DE365281C
DE365281C DEE26605D DEE0026605D DE365281C DE 365281 C DE365281 C DE 365281C DE E26605 D DEE26605 D DE E26605D DE E0026605 D DEE0026605 D DE E0026605D DE 365281 C DE365281 C DE 365281C
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Germany
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gas
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valve
pressure waves
remote control
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DEE26605D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Durch Druckwellen gesteuerter GasfernzÜnder mit einem Schaltwerk. Gegenstand der Erfindung ist ein duüch Druckwellen gesteuerter Gasfernzünder mit einem Schaltwerk, bei welchem die Umschaltung des Gasabsperrventils bereits bei dem durch Eintritt der DruckweRen erfolgenden Anhub des beweglichen Gliedes erfolgt.
  • Der Schalter zeichnet sich gegenüber den bekannten durch seine einfache Bauart aus, wodurch seine Anschaffung sehr verbilligt wird und in technischer Beziehung insofern eine Verbesserung eintritt, als schattenbildende Körper unterhalb des Brenners so gut wie vermieden werden. Die gedrängte Anordnung des Zünders wird dadurch erreicht, daß das Schaltwerk selbst, das Absperrventil und ähnliche Organe als Belastung des beweglichen Gliedes dienen und mit diesem bewegt werden. Dadurch wird die sonst erforderliche Anordnung besonderer Druckfedern oder Gewichte entbehrlich gemacht und die durch Druckwellen zu leistende Arbeit so verringert, daß die Ausführung des Zünders in kleinen Abmessungen erfolgen kann. Das Ansprechen des Gasabsperrventils bereits bei Eintritt der Druckwelle ist von Vorteil, weil dadurch die Umschaltung des Brenners, Zünden oder Löschen, verhältnismäßig schnell erfolgt. Bei größeren Gasnetzen ist man genötigt, die Welle längere Zeit andauern zu lassen, um mit Sicherheit auch die entferntesten Zünder zu betätigen. Es ist deshalb von Wert, daß diese nicht erst bei dem Absinken der Druckwelle, sondern bereits bei ihrem Entstehen in Tätigkeit treten. Auch gestattet die Art der Anordnung die Verwendung von verschiedenartig eingestellten Zündern in der Weise, daß z. B. der eine Zünder bereits bei der ersten Druckwelle, der andere Zünder erst bei der zweiten oder dritten Welle die Umsteuerung des Gasabsperrventiles herbeiführt. Dies ist von Bedeutung bei Anlagen, in denen nicht immer alle Flammen gleichzeitig gelöscht oder gezündet werden sollen (sogenannte Mitternachtsbrenner).
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar Abb. i einen senkrechten Schnitt durch den Zünder, Abb. 2 denselben, jedoch um 45' gedreht.
  • Das Gas tritt durch einen Stutzen i unter einen hohlen Kolben 2, in dessen Hohlraum das Schalt-,verk angeordnet ist. Der Kolben:2 bewegt sich in einem Zylinder 3 auf und nieder, welcher mit Hilfe eines Bunsenrohres 4 an dem Stutzen i verschraubt ist. Der Hohlkolben 2 trägt mit Hilfe von Scheiben 5, 6 einen Rahmen.7 (Abb. 2), in welchem drehbar um eine Achse 8 ein Steuerrad 9 und ein damit fest verbundenes Schalt#ad io gelagert sind. Bei Auf- und Niederbewegung stößt der Rahmen 7 abwechselnd gegen vorspringende Zähne 11, 12, die durch einen fest mit dem Stutzen i verbundenen Steg 13 getragen werden. Dadurch wird das Schaltrad io jeweils um einen entsprechenden Betrag vorwärtsgedreht und mit ihm das Steuerrad g. An einem Teller 14, der ebenfalls an dem beweglichen Kolben 2 befestigt ist, ist eine gelenkig angeordnete Zunge 15 vorgesehen, die sich auf das Steuerrad 9 stützt und andererseits als Auflage für das unten verjüngte Gasabsp*errventil 16 dient. Dieses ist in einer Hülse 17 mit einem kantigen Führungszapfen geführt. Die Hülse 17 ist ihrerseits mit dem Kolben 2 fest verbunden und trägt außen eine Gasdüse 18. Je nach der Lage der beweglichen Zunge 15 wird daher das Ventil 16 angehoben oder es fällt auf seinen Sitz und schließt die Gaszufuhr zu der Düse 18 ab. Die Lage der Zunge 15 ist aber wiederum davon abhängig, ob sie gerade auf einer Aussparung oder auf einem vorspringenden Zahn des Steuerrades 9 ruht.
  • Der Vorgang bei Eintritt einer Druckwelle ist folgender: Der Kolben 2 wird angehoben, gelangt in Eingriff mit dem Zahn ii und verstellt dadurch das Steuerrad 9 um einen entsprechenden Betrag, das seinerseits mit Hilfe der zwischengeschalteten Klinke 15 das Absperrventil 16 anhebt oder fallen läßt oder auch je nach der Verdrehung, welche das Steuerrad 9 erfahren hat, in der gleichen Lage wie zuvor beläßt. Wird das Ventil 16 geöffnet, so tritt das Gas in die Düse 18 und in den Brenner, während bei Abschlüssen kein Gas in die Düse gelangen kann. je nach Anordnung des Zahnes 12 oder einer entsprechenden Klinke kann bei Aufhören der Druckwelle und demgemäß eintretendem Heruntersinken des Kolbens 2 mitsamt dem Schaltwerk dieses in der einmal eingenommenen Lage festgehalten werden oder es kann auch noch um einen Teilbetrag weitergedreht werden, je nachdem wie es die jeweils obwaltenden Zweckmäßigkeitsgründe erheischen.
  • Bei richtiger Ausführung des dargestellten Zünders genügt das Gewicht des Kolbens 2, der darin befestigten Düse 18, des Ventils 16 sowie des Schaltwerkes. 7, 8, 9, io, um die Rückwärtsbewegung des Kolbens und der mit ihm zusammenhängenden Teile durchzuführen. Es wird daher das Eigengewicht der sowieso notwendigen Teile ausgenutzt, um die Schaltbewegung durchzuführen. In besonderen Fällen kann auch, falls dies erforderlich werden sollte, noch ein Hilfsgewicht hinzugefügt werden. Durch die gegebene Anordnung und die zentrale Lagerung des Gasabsperrventiles ergibt sich eine gedrängte Bauart, wie sie sonst nicht durchführbar ist. Diese wird auch dadurch ermöglicht, daß das Absperrventil und das Schaltwerk an der Bewegung des Kolbens teilnehmen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCIIE: :i. Durch Druckwellen gesteuerter Gasfernzünder mit einem Schaltwerk, bei welchem die Verstellung des Gasabsperrventiles bereits bei auftretender Druckerhöhung stattfindet, gekennzeichnet durch die Verbindung des Schalt- und Steuerrades sowie des Gasabsperrventiles mit dem beweglichen Gliede (Kolben).
  2. 2. Gasfernzünder nach Anspruch i, gekennzeichnet, durch die zentrale Anordnung des Gasabsperrventiles zur Düse und die Befestigung der Düse an dem beweglichen Gliede (Kolben).
DEE26605D 1921-05-12 1921-05-12 Durch Druckwellen gesteuerter Gasfernzuender mit einem Schaltwerk Expired DE365281C (de)

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