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Metallbaukasten. Die Erfindiung betrifft einen Metallbaukasten, dessen
B'auelemente so ausgebildet sind, daß mit iihnen ästhetisch wirkende Bauten von
konstruktiv und, statiisch richtigem Aussehen hergestellt werden könnten. Dies wird,
nach der Erfindung durch die Vereinigung m-ehnener an sich nicU neuer Bauelemente
erzielt. Für die Herstellung von Trägern, Dachbindern, Unterzügen, Ständern und
sonstigen auf Druck adier Knickung heanspruchrhen Baugliedern ist ein aus Flachmetallstreifen
hergestellter Gitterträger vorgesehen,
der dreieckige Ausnehmungen
und zwei an den Längsseiten verlaufende Lochreihen hat. Für die Herstellung von
Zuggliedern, Zugstangen, Wellen, Achsen usw. dient ein Rundstab, dessen beide Enden
mit Gewinde und mit einem, der Stärke des Gitterträgers entspreclrendien, achsJalen
Längsschlitz versehen isind. Die Verbindung der Gitterträger und der Rundstäbe .erfolgt
durch Schrauben oder aber auch durch :ein besonderes -#'-erbi.ndu ngsglied in Form
einer Lasche, diie ein rundes und ein rechteckiges Loch besitzt.
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Zu diesen Bauelementen treten noch die weiteren bekannten Elemente
in Form von einreihig gelochten Flach:sch:i.enen, Winkelschienen, Schrauben, gelochten
Platten, Seilscheiben, Spurkranzrädern, Naben, Seilschäkel usw. hinzu.
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In der Zeichnung sind die Bauelemente nach der Erfindung für sich
und in Verbindung miteinaiiderdargestellt, und zwar zeigen die Abb. i den Gitterträger
in Ansicht, Abb. 2 den Rundstab, Abb.3 das Verbindungsglne dl, Abb. .I ,eine Verbindung
mehrerer Gitterträger untereinander, Abb. 5 eiine Verbindung eines Gitterträgers
mit Rundstäben und Abb. 6 die Verbindung von Rundstäben als Speichen mit einer Nabe.
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Der Gitterträger (Abb. i) besteht aus einem Flachstreifen aus Metall
oder ,irgendeinem geeigneten Stoff. Die Ausneihanun.gen oder Ausstan:zungen haben
die Form z. B. gleichschenklig rechtwinkliger Dreiecke a, a, deren. Hypotenusen
mit den Außenkanten zusammen zwei Längsstäbe b, c und',d'ieren Katheten .die schrägen
Querstäbe d bilden. Die Längsstäbe b und c sind mit Lochreihen versehen. Die Entfernung
zweier Löcher e, e ist ebenso groß als der senkrechte Abstand der beiden
Lochreihen voneinander, es liegen also zwei Löcher der einen Reihe und die beiden
gegenüberliegend'en Löcher der anderen Reihe in den Ecken eines OOuadraties. Diese
Anordnung der Löcher ermäglicht es, die Gitterträger nicht nur fortlaufend in derselben
Richtung, sondern auch .senkrecht zueinander konstruktiv und stabil durch .Schrauben
zu verbinden, so daß auch Driehimomente übertragen «erden können, ohne besondere
Knotenbleche benutzen zu müssen. Diese Gitterstäbe sind in verschiedenen Längen
.den Baukasten beigegeben.
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Der Rundstab f (Abb. 2) ist an beiden Enden mit Gewinde g und mit
einem Längsschlitz 1a versehen, dessen Breite der Stärke des Gitterträgers entspricht,
so daß das Ende des Rundistabes über dien einen oder anderen Längsstab des Gitterträgers.
geschoben und mit zwei Muttern festgeschraubt werden kann (Abb. 5). Die Anordnung
der Längsschlitze an den Enden der Rundstäbe;#ermöglicht also den unmittelbaren
Übergang von: -dem Rund@-sy-stem zum Flachsystem. Die dreieckige Durchbrechung im
Gitterträger dient @dabei zugleich. der Aufnahme der Mutter.
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Das Verbind-ungsgliedi i (Abb. 3) hat die Form einer Lasche und .biesitzt
eine runde und eine rechteckige Öffnung k bzw. 1. Das Loch k gestattet mittels
einer Schraube oder eines Bolzens .die feste oder pendelnde Aufhängung der Lasche
i., über deren Quersteg m das geschlitzte Ende des Rundstabes f geschoben werden
kann. Die Befestigung des Rrandistabes erfolgt mittels zweier Muttern, von denen
die eine in der Öffnung 1 Platz findtet. Das @-erhnd:ungsglied i gestattet insbesondere
die Befestigung schräg angeordneter Zugglieder (vgl. Abb. 5) oder aber auch die
Aufhängung pendelndier Körper.
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Die _NIbb.4 zeigt die Verbindung mehrerer Gitterträger untereinander,
bei welcher ein Gitterträger n parallel mit - einem Gitterträger o .und dieser Gitterträger*o
mit einem senkrechten Gitterträger p und' einem schrä ,:en Gitterträger r durch:
Schrauben s bzw. durch eine Lamelle t verbunden sind.
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Die Abb. 6 zeigt .die Verwendung ider Rundstäbe f als Speichen rund
ihre Verbindung mit einer Radnabe u, die Aussparungen v zur Aufnahme der
Befestigungsanuttern besitzt.
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Mit den vorstehend beschriebenen Elementen könneny die verschiedenartigsten,
Bauwerke von konstruktiv und :statisch richtigem Aussehen, wie Brücken, Türme, Hallen,
Hellinganlagen, Hebewerkie usw., hergestellt werden. Im Verein mit den bekannten:
Elementen können aber auch Spielzeugmodelle, Wagen, Möbel usw. gebaut werden.