DE364530C - Vorrichtung zum Erhitzen von Kesselspeisewasser durch Dampf, insbesondere fuer Lokomotivkessel - Google Patents

Vorrichtung zum Erhitzen von Kesselspeisewasser durch Dampf, insbesondere fuer Lokomotivkessel

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DE364530C
DE364530C DEW54699D DEW0054699D DE364530C DE 364530 C DE364530 C DE 364530C DE W54699 D DEW54699 D DE W54699D DE W0054699 D DEW0054699 D DE W0054699D DE 364530 C DE364530 C DE 364530C
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MACHINERY CORP
WORTHINGTON PUMP
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MACHINERY CORP
WORTHINGTON PUMP
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/42Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters specially adapted for locomotives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Erhitzen von Kesselspeisewasser durch Dampf, insbesondere für Lokomotivkessel. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 27. Juli igi8 beansprucht. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erhitzen von Kesselspeisewasser durch Dampf, insbesondere für Lokomotiven, bei welcher die Kaltwasserpumpe eine um den Betrag der durchschnittlichen Heizdampfniederschlagung geringeren Wassermenge fördert als die Kesselspeisepumpe. Die Erfindung besteht an erster Stelle darin, daß zwischen dem Erhitzer und dem Heißwasserbehälter ein Schwimmtopf eingeschaltet ist, welcher die Abführung des bei wechselnder Dampfzuführung in wechselnder Menge entstehenden Wasserüberschusses regelt.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die neue Vorrichtung größtenteils in Höhenschnitt, Abb. 2 in einer Seitenansicht, welche die Befestigung am Kessel erkennen läßt ; Abb. 3 und 4 sind Querschnitte nach 3-3 und 4-4 der Abb. i, während Abb. 5 einen Einzelschnitt nach 5-5 der Abb. 3 ist.
  • Auf der Zeichnung ist mit A die einen Erhitzer bildende Wärmeaustauschkammer, in welche Heizdampf und kaltes Speisewasser gelangen, bezeichnet, mit B der darunter angeordnete Behälter zur Regelung des Wasserrückflusses und mit C der Heißwasservorratsbehälter, in welchen das Wasser aus dem Behälter B durch einen Überlauf gelangt. An der einen Seite des Erhitzers sind die senkrecht übereinander angeordneten Pumpen D und E für das kalte Wasser und für das warme Wasser sowie der Dampfzylinder F befestigt, und diese ganze Speisewasseranlage bildet so eine Einheit, die durch Stützen io (Abb. 2) an der Seite des Lokomotivkessels G befestigt ist. Zwei Stützen sind am Erhitzergußstück und zwei an dem Pumpenteil der Anlage vorgesehen. Die Kammer A erhält Dampf durch das Rohr ii mit Absperrventil i2 und dem Einlaß 13, wonach der eintretende Dampf rund in der Kammer durch einen Einsatz 14 verteilt wird. Das kalte Wasser tritt in die Kammer A. über dem Einlaß 13 und dem Einsatz 14 durch einen Einlaß ein, der durch ein federbelastetes Streuventil 15 geschlossen ist. Durch dieses wird das Wasser in den Dampf gespritzt. Der Einlaß für das kalte Wasser ist mit der Druckkammer der Pumpe D durch einen Kanal 16 verbunden, der bei kleinen Anlagen vorteilhaft mit der Kammer aus einem Gußstück besteht. Neben dem Kanal 16 ist eine Luftkammer 17 vorgesehen, welche bei kleinen Anlagen vorteilhaft mit der Kammer A aus einem Stück besteht, und die Strömung aus der Pumpe D in die Kammer A ausgleicht, so daß ein ununterbrochener Strom gesichert ist, der gegenüber den Erschütterungen, wie sie im Lokomotivbetrieb auftreten, abgepuffert wird.
  • Der Einsatz 14 bildet ein weites Rohr, das bis in den Kopf der Kammer A und unter seine Stützplatte 3o ragt. Der Dampf tritt infolgedessen aus dem Rohr il in das Einsatzrohr aus dem Kopf der Kammer und geht mit dem kalten Wasser durch das Einsatzrohr abwärts, welches so geformt ist, daß der Durchgang des Wassers etwas verzögert wird und eine weitergehende Erhitzung des Wassers erreicht wird, besonders wenn mit voller Beaufschlagung gearbeitet wird. Dieses Ergebnis wird durch die Einschnürung 31 gesichert, welche dem Dampf einen größeren Durchgangsquerschnitt rund um den Umfang desEinsatzrohres bietet, wenn er in die Kammer A eintritt. Diese Form der Kammer mit diesem Einsatz ist einfach und wirksam und deshalb besonders vorteilhaft. Die Stützplatte 3o bildet, wie ersichtlich, eine Scheidewand in der Kammer A und ist mit einer Anzahl kleiner Öffnungen g versehen, so daß der Dampf langsam unter die Platte 30 treten kann, wodurch die Anheizung des Wassers unterstützt wird und alles über der Scheidewand sich ansammelnde Wasser abgezogen werden kann. Die Luft wird, wie unten näher angegeben, unterhalb der Platte 3o abgezogen, so daß alle sich im Erhitzer ansammelnde Luft entfernt wird und ein Aussetzen wegen solcher Luft nicht ein treten kann. Die austretende Luft wird vorteilhaft in den Kopf des Erhitzers über einem sich etwa bildenden Wasserspiegel abgeführt. Wie ersichtlich, läßt dieser Luftaustritt auch Dampf oder Wasser austreten, um einen schädlichen Überdruck in der Kammer A zu vermeiden. Das übliche Sicherheitsluftventil 18 ist in der Leitung ig ersichtlich, welche oben am Erhitzer die Verbindung mit dem Luftaustritt 32 herstellt, der vorteilhaft in dem Gußstück der Kammer A angeordnet ist und unterhalb der Scheidewand 30 mündet (Abb. 5).
  • Zur Regelung des Wasserspiegels und des Abganges des überschüssigen Wassers ist innerhalb eines Behälters B ein Schwimmtopf b mit oberen Öffnungen i für *den Wassereintritt vorgesehen. Dieser Schwimmtopf gleitet an einer feststehenden senkrechten Stange 2o, die zugleich einen Anschlag für die Feder des Ventils 15 bildet. Die Stange wird sicher in ihrer Mittellage durch eine Nabe gehalten, die durch Speichen in dem Einsatzrohr 1q. gehalten ist. Am unteren Ende ist die Stange verstärkt und mit Seitenöffnungen 2 versehen, welche durch den Schwimmtopf b geöffnet und geschlosen werden. Diese Öffnungen führen in eine Mittelöffnung 3, welche in einen Kanal 21 ausmündet, durch den überschüssiges Wasser unmittelbar in die Speisepumpe D zurückgelangt. Der Kanal 21 ist mit einer Luftkammer 22 versehen, die die gleiche Aufgabe wie die Kammer 17 hat und einen ständigen Strom aus dem Behälter mit einfacher Saugwirkung nach der Pumpe D sichert. Das Wasser aus der Kammer A tritt in den Behälter B durch einen Umfangsschlitz um die wagerechte Platte q. an der Stange 2o, so daß das Wasser verhindert ist, in die Öffnungen i des Schwimmtopfes b oder in einen später erwähnten Kanal 24 zu fallen, wodurch der Behälter B bis auf den normalen Wasserspiegel angefüllt wird, ohne daß das Wasser in den Schwimmtopf gelangt oder durch den Kanal 24 abfließt. Der Behälter B wird auf diese Weise sofort beim Anlassen angefüllt und bleibt angefüllt, was für die richtige Wirkungsweise des Behälters von Wichtigkeit ist.
  • Der Vorratsbehälter C empfängt das Speisewasser aus dem Behälter B mittels Überlaufs durch den Kanal 2q., der vorteilhaft in den beiden Seitenwänden des Behälters B ausgekernt ist, wie aus Abb. q. ersichtlich. Der normale Wasserspiegel im Behälter ist ungefähr der in Abb. i ersichtliche. Der Vorratsbehälter C ist unmittelbar durch ein Kanal 25 am Boden des Behälters mit der Speisewasserpumpe E verbunden.
  • Die Pumpen D und E sind als doppelt wirkende Pumpen von der üblichen Bauart gewählt. Sie haben Kolben d und e an einer Stange 26, die vom Dampfzylinder F aus bewegt wird, und ferner die üblichen Saugventile 5 und Druckventile 6. Die Saugkammer der Pumpe D erhält kaltes Wasser durch eine Leitung 27, während die Förderkammer der Pumpe E durch eine Leitung 28 mit dem Kessel verbunden ist.
  • Ein für die Einfachheit und Gedrungenheit wichtiges Kennzeichen, welches vorteilhaft Anwendung findet, besteht in der unmittelbaren Strömung des Überschußwassers aus dem Kanal 2i in die Pumpe D durch ein besonderes Saugventil 7, welches unter dem leichtesten erwünschten Druck nachgeben kann und nur bei dem einen Hub der doppelt wirkenden Pumpe arbeitet. Dieses Ventil (oder anstatt dessen auch mehrere Ventile) läßt das überschüssige Wasser in die Arbeitskammer der Pumpe D eintreten, damit es mit dem kalten Wasser ausgepumpt wird. Doch tritt dieses Überschußwasser nicht in die eigentliche Saugkammer der Pumpe D, sondern ist von dieser durch die Scheidewand 8 abgesperrt. Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft, indem die verhältnismäßige Stärke der Federn des besonderen Saugventils 7 und der Saugventile 5 so gewählt werden kann, daß die verhältnismäßige Wassermenge, die in die Pumpe durch die Ventile 7 und 5 eintritt, ungefähr auf den richtigen Betrag eingestellt werden kann, während die endgültige und genaue Einstellung durch den Regelungsbehälter erfolgt und von dem Wasserstand des Wassers im Erhitzer und dem Wasserstand in dem an die Pumpe durch das Rohr 27 angeschlossenen Speisebehälter abhängt.
  • Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: Kaltes Wasser und Dampf treten in die Kammer A und das Einsatzrohr 14, wo der Dampf niedergeschlagen wird, worauf das heiße Wasser rund um die Scheibe 4 in den Regelungsbehälter B gelangt, diesen auf einmal anfüllt und den Schwimmerbehälter b hebt, so daß er die Öffnungen 2 abschließt. Wenn der Behälter B auf den normalen Wasserstand gefüllt ist, läuft das Wasser durch die Kanäle 24 in den Vorratsbehälter C über und wird aus diesem in richtigem Maße durch die Pumpe E in den Kessel gespeist. Dieser Zustand wird durch die Speisepumpe D und die Pumpe E so lange aufrechterhalten, als der Dampfzustrom im wesentlichen gleichbleibt. Wächst aber der Dampfzufluß und infolgedessen die Menge des Dampfwassers, so steigt das Wasser in dem Behälter B rascher, als Wasser durch die Pumpe E abgeführt wird, bis es in die Öffnungen = des Schwimmtopfes b überfließt und diesen füllt. Er sinkt nun an der Stange 2o und verbindet die Seitenöffnungen 2 mit der Mittelöffnung 3 und dem Kanal 21, so daß das überschüssige Wasser durch das Saugventil 7 in die Pumpe gelangt und mit dem Speisewasser in die Kammer A zurückbefördert wird. Dieser Zustand dauert so lange, bis das Wasser im Außenbehälter B wieder fällt und der Schwimmtopf b durch die Öffnungen 2 genügend entleert ist, um sich wieder bis in die Stellung der Abb. r zu heben und die Seitenöffnungen 2 für den Regelbetrieb abzuschließen. Die Förderpumpe und die Speisewasserpumpe sind so bemessen, daß sie den Zylinder der Speisewasserpumpe voll und den Schwimmerbehälter auf dem normalen Wasserspiegel gefüllt erhalten, so daß der Schwimmtopf nur den veränderlichen Überschuß aus der Dampfniederschlagung abführt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zum Erhitzen von Kesselspeisewasser durch Dampf, insbesondere für Lokomotivkessel, bei welcher die Kaltwasserpumpe eine um den Betrag der durchschnittlichen Heizdampfniederschlagung geringere Wassermenge fördert, als die Kesselspeisepumpe, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Erhitzer (A) und dem Heißwasserbehälter (C) ein Schwimmtopf (b) eingeschaltet ist, welcher die Abführung des bei wechselnder Dampfzuführung in wechselnder Menge entstehenden Wasserüberschusses regelt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmtopf (b) in einem das Heißwasser von dem Erhitzer (A) nach dem Heißwasserbehälter (C) führenden Überlaufbehälter (B) angeordnet ist, in welchem bei gefülltem Heißwasserbehälter das Wasser über die Überlaufhöhe nach dem Heißwasserbehälter (C) ansteigt und zur Verstellung des Schwimmtopfes (b) in diesen überläuft.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch = und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Schwimmtopf (b) je nach seiner Einstellung geöffnete oder geschlossene Ableitung (2z) für den Wasserüberschuß getrennt von der Kaltwasserzuführung an die Arbeitskammer der Kaltwasserpumpe (D) angeschlossen ist und in dieser Verbindung ein odermehrere Rückschlagventile (7) angeordnet sind, deren Belastung im Verhältnis zu der Belastung der Kaltwassersaugventile so bemessen werden kann, daß eine gewisse rohe Regelung der unter dem Einfluß des Schwimmtopfes in die Kaltwasserpumpe eingeführten Heißwassermenge erfolgt.
  4. 4. Vorrichtung nach. Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ableitungskanal (2i) für das überschüssige Heißwasser und ein Kanal (i6), durch welchen die Kaltwasserpumpe in den Erhitzer (A) fördert, mit windkesselartigen Luftkammern (22 bzw. 17) verbunden sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Erhitzerbehälter (A), der Überlaufbehälter (B) mit dem Schwimmtopf (b) und der Heißwasserbehälter (C) senkrecht übereinander zu einem Gesamtstück verbunden sind, an dessen Seite die Kaltwasserpumpe (D) und die Heißwasserpumpe (E) mit dem Antriebszylinder (P) befestigt sind, um die Vorrichtung als ein Ganzes an der Seite des Kessels anzubringen.
DEW54699D 1918-07-27 1920-03-05 Vorrichtung zum Erhitzen von Kesselspeisewasser durch Dampf, insbesondere fuer Lokomotivkessel Expired DE364530C (de)

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