DE36435C - Gewichtsauslösung zur Oeffnung eines Dampfventils an Mahlkasteu - Google Patents

Gewichtsauslösung zur Oeffnung eines Dampfventils an Mahlkasteu

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DE36435C
DE36435C DENDAT36435D DE36435DA DE36435C DE 36435 C DE36435 C DE 36435C DE NDAT36435 D DENDAT36435 D DE NDAT36435D DE 36435D A DE36435D A DE 36435DA DE 36435 C DE36435 C DE 36435C
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DE
Germany
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box
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steam valve
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grinding box
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36435D
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Original Assignee
A. P. JONES in London
Publication of DE36435C publication Critical patent/DE36435C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • B02C23/04Safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Diese Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen, welche dazu dienen, ein durch Staubexplosionen hervorgerufenes Feuer in Malzoder Getreidemühlen zu löschen.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer Getreidemühle mit der neuen Einrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht und
Fig. 3 eine Oberansicht derselben.
Fig. 4 ist eine Ansicht der Vorrichtungen zum Oeffnen der Ventile.
A ist der Reinigungskasten einer gewöhnlichen Malz- bezw. Getreidemühle, B der Trichter, in welchen das Getreide aus dem Reinigungskasten A fällt, um zwischen die Walzen C (durch punktirte Linien in Fig. 1 dargestellt), die im Kasten D gelagert sind, zu gelangen.
Das gequetschte Getreide bezw. das Malz fällt in einen Kasten mit schrägem Boden E, der nach dem Innern des Elevators F führt, welcher nach den oberen Stockwerken läuft.
Es ist eine bekannte Thatsache, dafs ernste Feuersbrünste durch das Explodiren des äufserst feinen Staubes im Mahlkasten während des Mahlens entstehen, wenn ein im Getreide vorhandener harter Körper zwischen die Quetschwalzen geräth und Funken hervorruft. Durch die Anwendung dieser Erfindung soll gröfsere Gefahr verhütet und das Feuer gleich nach dem Entstehen gelöscht werden.
Die eine Seite D1 des Mahlkastens wird vermittelst Gelenke an der oberen Kante aufgehängt, so dafs im Falle des Eintretens einer Explosion innerhalb des Kastens diese Seite nach aufsen gedrückt wird, um eine Ausdehnung der Gase zu gestatten und gleichzeitig das Ventil des Dampfzuleitungsrohres zu öffnen.
Nahe der unteren Kante der Klappe D1 befindet sich eine Klinke h, deren äufseres Ende mit einer ein Gewicht j tragenden lothrechten Stange i verbunden ist. Der lange Arm des an dem Ansätze q1 am Ventilgehäuse / durch Zapfen befestigten Hebels q ist bei k mit der Verticalstange i verbunden, während der kurze Arm desselben gegen die Nase s des im Gehäuse I angebrachten, in das Dampfrohr m eingeschalteten Ventils stöfst.
Die waagrechte Klinke oder der Hakenarm h ist mit einem nach unten ragenden Vorsprung η versehen, der gegen den freien Schenkel eines an das Gestell P der Mühle angebolzten Winkels O drückt, Fig. 4. Das Dampfrohr ist mit einem Zweigrohr r1, welches nach dem Mahlkasten führt, sowie mit nach dem Elevator F führendem Rohre versehen.
Findet eine Explosion im Mahlkasten statt, so wird die Seitenthür -D' nach aufsen gedrückt, die an derselben befestigte Nase g löst die Sperrung der Klinke h aus und die Stange i fällt vermöge des Gewichtes j sofort nach unten; dadurch wird das kurze Ende des Hebels q gegen die Nase s des Ventils gedrückt und letzteres geöffnet, worauf der Dampf in den Mahlkasten und Elevator einströmen kann. Der mit Oese u versehene Träger t, in welcher die Klinke h geführt ist, beschränkt den Hub der Klinke und verhindert, dafs der Arbeiter von der Klinke bei eintretender Explosion verletzt wird.
Die kleine Thür w, Fig. 2, ist durch Gelenke mit der beweglichen Seite D1 des Mahlkastens verbunden, um eine Besichtigung des Innern des Mahlkastens zu gestatten.
Obgleich der Trichter für gewöhnlich mit Getreide oder Malz gefüllt sein wird. dessen Schwere als Widerstand gegen die Kraft der Explosion im Innern des Mahlkastens dienen wird, können auch noch Vorrichtungen angebracht werden, um das Feuer zu löschen, falls dasselbe seinen Weg nach dem Trichter finden sollte. Eine solche Vorrichtung besteht z. B. in einem mit leicht entzündlicher Substanz getränkten Seile, dessen unteres Ende an der Seite des Trichters nahe dem Boden desselben befestigt wird. Das Seil läuft von hier aus längs der Innenseite des Trichters und der Reinigungskammer A über die Rollen vl und v2 an der Innenseite der Scheidewand χ und wird an dem oberen Ende einer ein Gewicht jl tragenden lothrechten Stange z1 befestigt.
Diese Stange il ist durch Zapfen mit dem
verbunden, l
langen Arm des Doppelhebels
dessen kurzer Arm gegen die Nase sl eines für gewöhnlich geschlossenen Ventiles drückt, welches in der Kammer I1 eines Wasserzuleitungsrohres PP liegt.
Diese Theile sind der oben beschriebenen Anordnung ähnlich.
Die an der Decke des Raumes, in welchem der Mahlkasten sich befindet, angebrachten Vertheilungsrohre sind mit den Hauptzuleitungsrohren PP verbunden.
Diese Rohre sind mit einer Reihe nach unten gerichteter Bohrungen versehen.
Sollte das Feuer sich bis in den Trichter ausdehnen, so wird das Seil ν durch das Feuer verzehrt, die belastete Stange il fällt und der kurze Arm des Doppelhebels q3 drückt gegen die Ventilstange s1 und öffnet das Ventil, so dafs der Raum durch das ausspritzende Wasser überschwemmt wird.
Das Seil kann auch aus zwei Theilen hergestellt und diese Theile durch eine leicht schmelzbare Verbindung y verkuppelt werden, die bei einer Temperatur von 1500 F. oder 6y° C. schmilzt, so dafs für den Fall, dafs das Seil durch das Feuer nicht verzehrt wird, die Verbindung schmelzen und die Vorrichtung in Wirksamkeit treten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Getreide- bezw. Malzmühlen die Anordnung einer an Gelenken aufgehängten, beweglichen Seite D1 des Mahlkastens, welche bei einer etwaigen Explosion nach aufsen gedrückt wird und ein Gewicht auslöst, das herabfallend ein in dem nach dem Mahlkasten und Becherwerk führenden Dampfrohre befindliches Ventil öffnet.
    Hierzu 1 Blatt .Zeichnungen.
DENDAT36435D Gewichtsauslösung zur Oeffnung eines Dampfventils an Mahlkasteu Expired - Lifetime DE36435C (de)

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