DE364056C - Farbwerk fuer Druckmaschinen zur Herstellung von kopierfaehigen Drucken - Google Patents

Farbwerk fuer Druckmaschinen zur Herstellung von kopierfaehigen Drucken

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DE364056C
DE364056C DEG52619D DEG0052619D DE364056C DE 364056 C DE364056 C DE 364056C DE G52619 D DEG52619 D DE G52619D DE G0052619 D DEG0052619 D DE G0052619D DE 364056 C DE364056 C DE 364056C
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KARL GOTTARDI
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/005Ink viscosity control means

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. NOVEMBER 1922
REICHSPATENTAMT ·
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 d GRUPPE 31
(G 5261g ΧΙΙΪΙ5 d)
Karl Gottardi in Göppingen.
Farbwerk für Druckmaschinen zur Herstellung von kopierfähigen Drucken. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1920 ab.
Die kopierfähigen Drucksachen weisen viel- den die Drucksachen nicht oder ungenügend
fach den Nachteil auf, daß sie infolge der ver- : kopierfähig, während bei zu strenger, d. h. zu
änderlichen Konsistenz der Druckfarbe wäh- \ dicker Farbe die Druckschrift ineinander fließt
rend der Herstellung schlechte Kopien abgeben, und unleserlich wird. Diesem Nachteil hat man
Wird die Farbe zu dünn aufgetragen, so wer- , dadurch abzuhelfen versucht, daß man die
Sirup- oder die Stahlwalze der Kopierdruckmaschine bei zu strenger Farbe öfters mit feuchtem Lappen bestreicht, tun die Farbe gleichmäßig zu erhalten, was jedoch umständlieh und zeitraubend ist, ohne den Nachteil ganz zu heben.
Diesem Ubelstand wird durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung für Kopierdruelanaschinen abgeholfen. Dieselbe kennzeichnet sich dadurch, daß auf beiden Seiten der Sirup- oder Stahlwalze durch eine Pumpe betätigte Wasserzerstäuber angeordnet sind, die bei zu dicker Farbe in Tätigkeit gesetzt werden, wodurch eine gleichmäßige Befeuchtung erreicht wird. j
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in | beispielsweiser Ausführung dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Vorderansicht, Abb. 2 einen Querschnitt und Abb. 3 eine Draufsicht.
Die Wasserzerstäuber sind auf beiden Seiten der Sirupwalze α an den Seitenlagern der Maschine befestigt. Die Zerstäuber bestehen aus dem Wasserbehälter b, auf dem das Zerstäuberrohr c mit seinem in den Behälter b bineintauchenden Rohr d befestigt ist. Auf dem vorderen Teil des Zerstäuberrohres c ist ein Hohlkörper β verschiebbar angeordnet, der an seiner tiefsten Stelle mit einem Ablaufröhrchen f versehen ist, das ungefähr 1 bis 2 cm innerhalb über der Kante der Walze α geführt ist. Die Zerstäuberrohre c sind durch Schläuche g an eine gemeinsame Rohrleitung h angeschlossen, in die von einer Kolbenpumpe (auf der Zeichnung nicht dargestellt) die für Zerstäuber erforderliche Druckluft eingepumpt wird. In die Rohrleitung h sind Hähne i, k eingeschaltet, mittels deren der eine oder der andere Zerstäuber ein- oder ausgeschaltet werden können. Am Hahn k ist ein ins Freie geführtes Luftrohr I angebracht, das bei geschlossenem Hahn mit der Luftleitung h verbunden ist, so daß bei Ausschaltung des Zerstäubers die eingepumpte Luft entweichen kann, während bei geöffnetem Hahn k das Rohr I abgeschlossen ist. Die Zerstäuber wirken den Bewegungen des Kolbens der Pumpe entsprechend stoßweise.
Durch die Zerstäuber werden die Walzen in ihrer ganzen Länge gleichmäßig angefeuchtet. , Durch den vorstehenden erhöhten Rand m des Hohlkörpers e wird ein Teil des aus der Düse des Zerstäubers herausgeblasenen Wassers aufgefangen, das auf den Rand der Walze durch das Rohr f getropft wird, um ein Springen der Sirupwalze bei zu strenger, d. h. bei zäher, dicker Farbe zu vermeiden. Die Düse 0 des Zerstäubers ist zwecks leichter Reinigung abnehmbar, während auf der andern Seite des Rohres c ein Sieb η angebracht ist, um ein Verstopfen der Düse nach Möglichkeit zu vermeiden.
Der Antrieb der Luftpumpe ist so ausgebildet, daß er vom Arbeitsplatz aus ein- und ausgeschaltet werden kann.
Die Anordnung des Luftzuführungsrohres richtet sich jeweils nach der Konstruktion der Maschine und ist so angebracht, daß die Hähne *, k ebenfalls vom Arbeitsplatz aus betätigt werden können.
Die Zerstäuber können an der Sirupwalze a oder der Stahlwalze φ angebracht sein.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: 7g
1. Farbwerk für Druckmaschinen zur HersteEung von kopierfähigen Drucken, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Sirup- oder der Stahlwalze (α, φ) von einer Luftpumpe aus betätigte Wasserzerstäuber (δ, c) angebracht sind, um die auf der Walze aufgetragene Farbe bei zu großer Dicke gleichmäßig zu verdünnen.
2. Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Vorderteil des Zerstäuberrohres (c) ein vorn teilweise offener Hohlkörper (e) verschiebbar angeordnet ist, der einen Teil des zerstäubten Wassers auffängt und durch ein Rohr (f) auf die Kante der Walze tropfen läßt, um ein Springen der Walze bei zu großer Dicke der Farbe zu vermeiden.
3. Farbwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäuber durch eine von der Maschine angetriebene ausschaltbare Kolbenpumpe in Tätigkeit gesetzt werden und durch eine gemeinsame Luftleitung Qi) miteinander in Verbindung stehen, in der Hähne (i, k) eingeschaltet sind, mittels deren der eine oder der andere Zerstäuber je nach Bedarf ausgeschaltet werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEG52619D 1920-12-19 1920-12-19 Farbwerk fuer Druckmaschinen zur Herstellung von kopierfaehigen Drucken Expired DE364056C (de)

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