DE364005C - Verfahren zur Formgebung von Vollreifen - Google Patents

Verfahren zur Formgebung von Vollreifen

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DE364005C
DE364005C DEM77060D DEM0077060D DE364005C DE 364005 C DE364005 C DE 364005C DE M77060 D DEM77060 D DE M77060D DE M0077060 D DEM0077060 D DE M0077060D DE 364005 C DE364005 C DE 364005C
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MAX MUELLER MASCHINEN und FORM
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/02Solid tyres ; Moulds therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Verfahren zur Formgebung von Vollreifen. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, mit Hilfe dessen es möglich ist, einem in bekannter Weise durch Aufwickeln eines Streifens auf einen Stahlring herzustellenden Vollreifen den gewünschten Querschnitt dadurch zu verleihen, daß der aufzuwickelnde Streifen die jeweilig gewünschte Breite vor dem Aufwickeln durch eine selbsttätig wirkende Vorrichtung erhält.
  • Dem neuen Verfahren liegt der Aufbau des Reifens aus einem aufzuwickelnden Streifen zugrunde, wobei, wie bereits gesagt, der Streifen im Augenblick des Auflaufens auf den Ring schon diejenige Breite besitzen soll, die ihm entsprechend seiner Lage im Querschnitt des entstehenden Reifens zukommt. Der Vorteil dieser Art der Formgebung gegenüber dem bisher Bekannten besteht darin, daß der gewünschte Querschnitt des Reifens gleichzeitig mit dem Aufwickeln des Streifens entsteht und keinen besonderen Arbeitsgang auf einer Drehbank usw. erfordert.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform für eine Maschine dargestellt, mit der ein Vollreifen aus Gummi nach dem neuen Verfahren hergestellt wird. Auf dem Sechsbackenfutter a ist das mit einer Hartgummischicht b versehene Stablband c aufgespannt, das in bekannter Art die Grundlage des entstehenden Reifens bildet. Das Sechsbackenfutter a befindet sich drehbar an einem Schlitten d, der mit Hilfe des Gewichtes e durch Übertragung des Hebels f in Pfeilrichtung verschoben wird. Dadurch wird bewirkt, daß der entstehende Reifen fest gegen die Walze g gepreßt wird. Letztere wird vom Kalander vermittels Kette /t und Kettenrad i angetrieben. Der vom Kalander gezogene Gummistreifen k läuft über die Walze 1 um die Walze g herum auf das Stahlband c auf, das infolge der bei der Anpressung auftretenden Reibung von der Walze g in Umdrehung versetzt wird und den Gummistreifen aufwickelt. Hierdurch wird das Stahlband c etwa um die Dicke des auflaufenden Streifens k von der Walze g abgedrängt, so daß sich der Schlitten d entgegengesetzt der Pfeilrichtung bewegt. Diese Bewegung wird durch den Hebel f vergrößert auf die Kette in übertragen, die ihrerseits der Welle n eine Drehbewegung in Pfeilrichtung erteilt. Die mit der Welle n fest verbundene Schablonentrommel o ist an ihren Rändern, entsprechend dem Profil des zu fertigenden Reifens, ausgebildet. Auf diesen Rändern rollen, durch Federkraft angedrückt, die an den Schlitten p befestigten Röllchen q. Die Schlittenp tragen die Kreismesser r, die durch Federns gegen die Walze z gedrückt werden, so daß der unter der Walze g durchlaufende Gummistreifen auf den Abstand der voneinander entfernten Messer r beschnitten wird. Durch die Drehbewegung der Schablonentrommel o wird dieser Abstand verändert und stets demjenigen zwischen den Röllchen q angepaßt. Da also die Breite des geschnittenen Streifens k stets von der Breite der Schablonentrommel o zwischen den Röllchen g abhängt, so ist es möglich, durch eine entsprechende Ausbildung der Ränder der Schablonentrommel einen Vollreifen mit vorbestimmtem Querschnitt in einem Arbeitsgang herzustellen, wie es dem obigen Verfahren entspricht. In Abb. 3 und 4 der Zeichnung sind ein paar Querschnitte andrer auf der Maschine herstellbarer Vollgummireifen wiedergegeben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspR-üciiE: i. Verfahren zurFormgebung vonVollreifen bestimmten Querschnitts,* dadurch gekennzeichnet, daß der bei der Herstellung des Reifens in bekannter Weise auf einen Stahlring oder eine andere ringförmige Unterlage aufzuwickelnde Streifen während des Wickelvorganges, vor seinem Auflaufen auf den Ring durch eine selbsttätig wirkende Vorrichtung derart in seiner Breite geregelt wird, daß letztere immer der Breite des jeweilig gewünschten Reifenquerschnittes entspricht. 2,. Maschine zur Ausübung dieses Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des aufzuwickelnden Streifens ein am Schlitten befestigtes Messerpaar (r) angeordnet ist, das durch eine von der Stärke des aufgewickelten Reifens in ihrer Bewegung abhängige Schablone (o) eingestellt wird.
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