DE3630680C2 - - Google Patents
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- B60N2/02—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
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- B60N2/06—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the whole seat being movable slidable
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- B60N2/0702—Slide construction characterised by its cross-section
- B60N2/072—Complex cross-section, e.g. obtained by extrusion
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60R22/18—Anchoring devices
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sitzverstellung
mit einem Gurtverankerungselement nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Bei einer nach der DE-OS 27 00 799 bekannten Vorrichtung
dieser Art ist das Gurtverankerungselement mit der Basis
einer im wesentlichen im Querschnitt U-förmigen, nach unten
offenen Oberschiene durch eine Schraube verbunden. Eine
solche Schraube kann sich im Laufe der Zeit lösen und
ist nur beschränkt ausreißfest.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 anzugeben, die eine gegen Aus
reißen besonders sichere Verbindung zwischen dem Gurt
verankerungselement und der Oberschiene zur Folge hat.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 angegeben.
Durch die Erfindung wird eine Formschlußverbindung hoher
Ausreißfestigkeit zwischen dem Gurtverankerungselement und
der Oberschiene erreicht, die in einfacher Weise herstell
bar ist, insbesondere keine wesentliche Veränderung des
Querschnittprofils der Oberschiene erfordert.
Eine besonders große gegenseitige Anlagefläche zwischen
Oberschiene und Gurtverankerungselement erhält man durch
die Ausbildung gemäß Anspruch 2.
Eine solche große gegenseitige Anlagefläche erhält man auch
durch die Ausbildung gemäß Anspruch 3 mit dem zusätzlichen
Vorteil, daß der Innenraum der Oberschiene keine Teile des
Gurtverankerungselements aufnehmen muß. Der Innenraum der
Oberschiene ist daher vollständig für andere Zwecke nutz
bar.
Eine erhöhte Festigkeit der Verbindung zwischen Gurtver
ankerungselement und Oberschiene ergibt sich durch Ausbildung
nach Anspruch 4.
Um das Gurtverankerungselement auch gegen Längsverschiebung
in bezug auf die Oberschiene zu sichern, ist bevorzugt
eine Ausbildung nach Anspruch 5 vorgesehen.
Die Erfindung wird im folgenden an Ausführungsbeispielen
an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform
im Bereich des Gurtverankerungselements (Schnitt nach
der Linie I-I in Fig. 2);
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 bis 6 Querschnitte ähnlich Fig. 1 weiterer Ausfüh
rungsformen.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Oberschiene 14 und eine Un
terschiene 16, die einen Hohlraum 12 einschließen. Die Un
terschiene 16 ist mit einem Karosserieboden und die Ober
schiene 14 mit einem Kraftfahrzeugsitz verbunden. Falls auch
eine Höhen- und Neigungs-Sitzverstellung vorgesehen ist,
ist entweder zwischen dem Karosserieboden und der Unter
schiene 16 oder zwischen der Oberschiene 14 und dem Kraft
fahrzeugsitz ein Hebelsystem zur Neigungs- und Höhenver
stellung vorgesehen. Um die Längsverstellung zu bewirken,
ist im Hohlraum 12 eine Zahnstange an einer der beiden
Schienen 14, 16 angebracht, in die ein an der jeweils ande
ren Schiene gelagertes, motorgetriebenes Ritzel eingreift.
Beide Schienen 14, 16 sind als Strangpreß-Profil-Schienen
mit einem gleichmäßigen Querschnitt über ihre Länge ausge
bildet. Sie sind gegeneinander über ein Kugellager 18 und
ein Gleitlager mit einer Gleitschicht 20 abgestützt. Die
Unterschiene 16 weist im wesentlichen ein L-Profil auf und
die Oberschiene 14 ein U-Profil. Das freie Schenkelende
des in Fig. 1 linken Seitenschenkels 22 der U-Form der Ober
schiene 14 stützt sich über die Gleitschicht 20 am freien
Ende des horizontalen Schenkels 24 der L-Form der Unter
schiene 16 ab. Der andere Seitenschenkel 26 der Oberschiene
14 stützt sich über das Kugellager 18 am anderen Schenkel
28 der Unterschiene 16 ab. Bei Belastung ineinander verhak
bare Nasen 30, 32 verhindern, daß sich die Oberschiene 14 bei
Belastung quer zur Schienenlängsrichtung von der Unter
schiene 16 löst.
An der Oberschiene 14 ist ein Gurtverankerungselement 36
befestigt, an dem eine abgebrochen dargestellte, laschen
förmige Gurtpeitsche 38 angebracht ist. Das Gurtverankerungs
element 36 ist auf das in Fig. 2 rechte Ende 42 der Ober
schiene 14 aufgesteckt. Da hierbei ein Profilabschnitt 40
in den Hohlraum 12 eingreift, ist die Oberschiene 14 mit
einer schlitzförmigen, sich parallel zur Schienenlängs
richtung A erstreckenden, am Ende 42 der Oberschiene 14
ausmündenden Durchbrechung 44 im Bereich des Mittelschen
kels 46 der U-Form der Oberschiene 14 versehen. Diese Durch
brechung 44 wird von einem Hals 48 des Gurtverankerungsele
ments 36 durchsetzt, der die Durchbrechung 44 im wesentli
chen vollständig ausfüllt. Der Hals 48 verbindet den Pro
filabschnitt 40 mit einem Gurtanschlußabschnitt 50 des
Gurtverankerungselements 36.
Der Gurtanschlußabschnitt 50 wird von einer Hülse 52 mit
horizontaler, zur Schienenlängsrichtung A senkrechter
Achse 54 durchsetzt. In ein Innengewinde 56 dieser Hülse
52 ist eine Kopfschraube 58 eingeschaubt, die zwischen ihrem
Schraubenkopf 60 und dem Gurtverankerungselement 36 die
Gurtpeitsche 38 festlegt, die hierzu mit einer von der Kopf
schraube 58 durchsetzten Ausnehmung 64 versehen ist. Die
Hülse 52 ist an ihrem vom Schraubenkopf 60 entfernten Ende
mit einem radial nach außen abstehenden Umfangsbund 66
versehen, der die Festigkeit der Hülse 52 innerhalb des
Gurtverankerungselements 36 verbessert, vor allem in bezug
auf die bei einem Unfall auftretenden Gurtkräfte.
Um den Zusammenhalt von Gurtverankerungselement 36 und
Oberschiene 14 auch bei extrem hohen Zugkräften der Gurt
peitsche 38 bei geringem baulichem Aufwand sicherzustellen,
sind am Strang-Preß-Profil der Oberschiene 14 beidseitig
des oberen Endes eines Seitenschenkels 26 zwei Hinter
schneidungen 70, 72 angeformt. Die innenliegende Hinter
schneidung 70 greift formschlüssig in einen mit einem ent
sprechenden Querschnitt ausgeführten Profilvorsprung 74 des
Profilabschnitts 40 ein. Eine Hakenfläche 76 der Hinter
schneidung 70 liegt dabei auf einer vom Gurtanschlußab
schnitt 50 abgelegenen Seite. Wird demnach durch Zugkraft
der Profilabschnitt nach oben gezogen, so führt die Neigung
der Hakenfläche 76 (in Fig. 1 nach rechts oben) dazu, daß
der Profilabschnitt 40 an die Hinterschneidung 70 (d.h.
in Fig. 1 nach rechts) gezogen wird. Er bleibt daher zu
verlässig in Eingriff mit der Hinterschneidung 70.
Ebenso wie die - innere - Hinterschneidung 70 ist auch die
äußere Hinterschneidung 72 im Bereich der in Fig. 1 rechten
Ecke zwischen dem Mittelschenkel 46 und dem Seitenschenkel
26 der U-Form der Oberschiene 14 ausgebildet. Ihre Haken
fläche liegt wiederum auf der von der Gurtpeitsche 38
abgelegenen Seite, ist in Fig. 1 nach links oben geneigt
und zieht einen an der Außenseite des Schenkels 26 im Eck
bereich anliegenden Steg 80 des Gurtverankerungselements
36 bei Zugbelastung in Fig. 1 nach oben an die Oberschiene 14.
Die beiden Hinterschneidungen 70 und 72 bilden zusammen
mit einem Aufnahmeschlitz 82 im Gurtverankerungselement 36
für den Seitenschenkel 26 der Oberschiene 14 eine im Quer
schnitt der Fig. 1 angenähert T-förmige Ausnehmung 84
im Gurtverankerungselement 36, die einen entsprechenden Quer
schnitt der Oberschiene 14 aufnimmt.
Zur Begrenzung der Verschwenkbarkeit der Gurtpeitsche 38
am Gurtverankerungselement 36 ist, um eine zugriffgünstige
Stellung der Gurtpeitsche 38 sicherzustellen, am Gurtan
schlußabschnitt 50 ein Vorsprung 86 vorgesehen (in Fig. 2
mit punktierter Umrißlinie angedeutet), an dem eine Seiten-
Längskante 88 der Gurtpeitsche 38 anschlagen kann. Mit Hil
fe eines nicht dargestellten zweiten derartigen Vorsprungs
erfolgt auch eine Schwenkwinkelbegrenzung in der anderen
Schwenkrichtung.
Am vertikalen Schenkel 28 der Unterschiene 16 ist eine
Blende 90 durch Aufstecken auf zwei in Schienenlängsrich
tung A verlaufende, hinterschnittene Vorsprünge 92, die
schwalbenschwanzartig in entsprechende Ausnehmungen 94 der
Blende 90 eingreifen, befestigt. Die Vorsprünge 92 verlau
fen entsprechend dem Strang-Preß-Profil der Unterschiene
16 über deren gesamte Länge. Die Blende 90 deckt den Be
wegungsspalt zwischen Oberschiene 14 und Unterschiene 16
auf der Sitzaußenseite ab.
Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform, wobei Bauelemen
te, die ihrer Funktion nach solchen in den Fig. 1 und
2 entsprechen, mit denselben Bezugsziffern, jeweils vermehrt
um die Zahl 100, versehen sind.
Die Ober- und Unterschiene 114 bzw. 116 sind im wesent
lichen unverändert. Das Gurtverankerungselement 136 ist je
doch, von der Hülse 152 abgesehen, aus zwei Teilen 196,
198 gebildet. Das eine Teil 196 ist ähnlich dem Gurtver
ankerungselement 36 im Druckguß als massives Teil ausge
bildet. Das zweite Teil 198 hat die Form eines relativ dünn
wandigen, mehrfach abgeknickten Streifens und ist als Me
tallblech-Profil ausgeführt und als Vormontageschiene
für eine Ritzelkassette ausgebildet.
Die beiden Teile 196 und 198 durchsetzen eine schlitz
förmige Durchbrechung 144, die der Durchbrechung 44 in
Fig. 2 entspricht. Eine innere Hinterschneidung 170, die
der Hinterschneidung 70 in Fig. 1 entspricht, greift in
einen Profilvorsprung 174 eines Profilabschnitts 140a des
Teils 196 unter gegenseitiger flächiger Anlage ein. Eine
der außenliegenden Hinterschneidung 72 in Fig. 1 entspre
chende Hinterschneidung ist nicht vorgesehen. Um dennoch
die erforderliche mechanische Stabilität zu sichern, ins
besondere gegenüber Kippmomenten um eine zur Schienenlängs
richtung A parallele Achse, ist das zweite Teil 188 derart
mehrfach abgeknickt, daß es unter Bildung eines Profil
abschnitts 140b an der Innenseite des Mittelschenkels 146
der Oberschiene 114 (in Fig. 3 links) anschließend an die
Durchbrechung 144 flächig anliegt, also auch anschließend
an die Innenseite des (in Fig. 3 linken) Seitenschenkels
122. Der sich an die Durchbrechung 144 nach oben anschließen
de Abschnitt des Teils 146 bildet dementsprechend einen Gurt
anschlußabschnitt 150b, der flächig an einem Gurtanschluß
abschnitt 150a des Teils 196 anliegt. Beide Gurtanschluß
abschnitte 150a, 150b werden von der Hülse 152 durchsetzt.
Der Umfangsbund 166 der Hülse 152 ist mit dem Gurtanschluß
abschnitt 150b verlötet oder verschweißt. Bei eingeschraub
ter Kopfschraube 58 werden so die Teile 196 und 198 zusammen
gehalten.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform dargestellt, wobei Bau
elemente, die ihrer Funktion nach solchen in Fig. 3 ent
sprechen, mit denselben Bezugsziffern, jeweils vermehrt um
die Zahl 100, versehen sind. Auch hier besteht das Gurt
verankerungselement 236, von der Hülse 252 abgesehen,
aus einem Teil 296 und einem Teil 298. Im Unterschied
zu Fig. 3 ist das Teil 296 mit einer außenliegenden Hinter
schneidung 27 der Oberschiene 214 entsprechend der Hinter
schneidung 70 der Oberschiene 14 in Fig. 1 verhakt. Das
Teil 296 erstreckt sich nicht in den Hohlraum 212 zwischen
der Oberschiene 214 und der Unterschiene 216. Das Teil
298 ist gegenüber dem Teil 198 im wesentlichen unverändert.
Die schlitzförmige Durchbrechung 244 in der Oberschiene
214 ist schmaler ausgebildet, da sie lediglich das Teil 298
aufzunehmen hat.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform sind funk
tionsgleiche Bauelemente mit denselben Bezugsziffern wie
in Fig. 1 und 2, jedoch vermehrt um die Zahl 300, versehen.
Der Profilabschnitt 340 ist in drei Hinterschneidungen 370,
371, 372 an der Innenseite der Oberschiene 314 gehakt.
Ein Bauelement, das dem Steg 80 der Fig. 1 entspricht,
entfällt. Dies reduziert den erforderlichen Bauraum und
verbessert das Aussehen. Eine erste - mittlere - Hinter
schneidung 370 entspricht der Hinterschneidung 70 nach
Fig. 1. Eine zweite Hinterschneidung 371 befindet sich etwa
auf halber Höhe des Seitenschenkels 326 der Oberschiene
314 auf der vom Gurtanschlußabschnitt 350 abgelegenen
Seite des Profilabschnitts 340. Eine dritte Hinterschnei
dung 372 liegt an der Innenseite des Mittelschenkels 346
zwischen der (in Fig. 5 linken) Ecke 306 des U-Querschnitts
der Oberschiene 314 und der schlitzförmigen Durchbrechung
344. Die Hülse 352 ist mit einem radial nach außen abste
henden Umfangsbund 366 in eine Stufenausnehmung 308 des
Gurtanschlußabschnitts 350 eingesetzt.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, wobei funktionsgleiche
Bauelemente mit denselben Bezugsziffern, jedoch vermehrt
um die Zahl 400, versehen sind wie entsprechende Bauele
mente in Fig. 1 und 2. Diese Ausführungsform ist für
diejenigen Fälle vorgesehen, in welchen der Hohlraum 412
bereits derart anderweitig genutzt wird (durch Einbau einer
Zahnstange oder dergl.), daß kein ausreichender Platz für
die Anordnung des Profilabschnitts 440 innerhalb des Hohl
raums 412 ist. Der Profilabschnitt 440 umgreift in diesem
Falle die Oberschiene 414. Eine der Hinterschneidung 272
der Fig. 4 entsprechende Hinterschneidung 472 in der rech
ten Ecke 404 des Querschnitts der Oberschiene 414 wird
ergänzt durch eine entsprechende Hinterschneidung 470
in der linken Ecke 406. Die zugeordneten Hakenflächen 476
und 478 sind wiederum derart geneigt, daß bei auf das
Gurtverankerungselement 436 wirkenden Zugkräften nach oben
die gegenseitige Verhakung von Oberschiene 414 und Profil
abschnitt 440 verstärkt wird.
Die Herstellung der Oberschiene 14; 114; 214; 314; 414
und des Gurtverankerungselements 36; 136; 236; 336; 436
ist für sämtliche Ausführungsformen kostengünstig durch
zuführen. Das Strang-Preß-Profil der vorzugsweise aus
einer Aluminiumlegierung bestehenden Oberschiene 14; 114;
214; 314; 414 ist lediglich derart auszubilden, daß sich
die gewünschten Hinterschneidungen 70, 72, 170, 270, 370,
371, 372, 470, 472 ergeben. Dann ist lediglich noch bei
den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 5 die schlitzförmige
Durchbrechung 44; 144; 244; 344 in dem Mittelschenkel
46, 146, 246, 346 der Oberschiene 14; 114; 214; 314 vorzu
sehen. Das ein- oder zweiteilige Gurtverankerungselement
36, 136, 236, 336, 436 ist ebenfalls nicht besonders her
stellungsaufwendig. Zur Montage des Gurtverankerungselements
36, 136, 236, 336, 436 an der Oberschiene 14; 114; 214;
314; 414 muß das Gurtverankerungselement 36, 136, 236,
336, 436 lediglich auf das Ende des Profilabschnitts 40,
140, 240, 340, 440 aufgeschoben werden. Die auftretenden
Gurtkräfte werden zuverlässig vom Gurtverankerungselement
36, 136, 236, 336, 436 auf die Oberschiene 14; 114; 214;
314; 414 übertragen. Dies gilt sowohl für die zur Schienen
längsrichtung A senkrechten Gurtkräfte als auch bei den
Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 5 für Kraftkomponenten
in Schienenlängsrichtung, da diese das Gurtverankerungs
element 36, 136, 236, 336 gegen das Ende der Durchbrechung
44, 144, 244, 344 schieben. Entgegengesetzt gerichtete
Kräfte treten praktisch nicht auf. Um dennoch unter allen
Umständen sicherzustellen, daß das Gurtverankerungselement
36, 136, 236, 336, 436 nicht (in Fig. 2 nach rechts) von
der Oberschiene 14, 114, 214, 314, 414 versehentlich abge
zogen wird, wird das Gurtverankerungselement 36, 136, 236,
336, 436 durch eine in Fig. 1 angedeutete Madenschraube
73 im Profilabschnitt 40 der Oberschiene 14 oder in anderer
Weise, z.B. durch Verstemmen, festgelegt.
Lediglich bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform
ohne Anschlag des Gurtverankerungselements 436 an einem
Schlitzende sollte eine mechanisch höher belastbare Sicherung
gegen Verschieben längs der Oberschiene 414 vorgesehen sein,
beispielsweise durch belastbare Schraubverbindungen.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Anbringung einer
Blende 90 an der Unterschiene 14 ist auch bei den anderen
Ausführungsformen einsetzbar. Bei Verwendung einer Kunst
stoff-Blende kann diese auf die Vorsprünge 92 aufgedrückt
(aufgeklipst) werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung (10; 110; 210; 310; 410) zur Sitzverstel
lung mit einem Gurtverankerungselement (36; 136; 236;
336; 436) an einer gegenüber einer Unterschiene (16;
116; 216) längs verstellbaren Oberschiene (14; 114;
214; 314; 414), insbesondere für einen Kraftfahrzeug
sitz, bei der das Gurtverankerungselement (36; 136;
236; 336; 436) auf ein Ende der Oberschiene (14; 114;
214; 314; 414) in Schienenlängsrichtung (A) aufgesteckt
und an der Oberschiene (14; 114; 214; 314; 414) befe
stigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gurtverankerungselement (36; 136; 236; 336;
436) einen sich in Längsrichtung der Oberschiene (14;
114; 214; 314; 414) erstreckenden Profilabschnitt (40;
140; 240; 340; 440) mit wenigstens einem hakenförmig
ausgebildeten Profilvorsprung (74; 174; 274; 374; 474)
aufweist, der eine schräg nach oben geneigte, in Schienen
längsrichtung (A) verlaufende obere Hakenfläche (76;
176; 276; 376; 476, 478) aufweist, die von unten unter
Bildung einer Formschlußverbindung flächenhaft an einer
sich in der Schienenlängsrichtung (A) erstreckenden
Hinterschneidung (70; 72; 170; 270; 370, 371, 372; 470,
472) der Oberschiene (14; 114; 214; 314; 414) anliegt.
2. Vorrichtung (10; 110; 210; 310; 410) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Ober
schiene (14; 114; 214; 314; 414) im wesentlichen U-förmig
ist und daß das Gurtverankerungselement (36; 136; 236;
336; 436) an wenigstens zwei Schenkeln (26, 46; 122,
126, 146; 222, 226, 246; 322, 326, 346; 422, 426, 446)
der Oberschiene (14; 114; 214; 314; 414) anliegt.
3. Vorrichtung (10; 110; 210; 310; 410) nach einem der
Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gurtverankerungselement (436) die Oberschiene (414)
beidseitig umgreift (Fig. 6).
4. Vorrichtung (10; 110; 210; 310; 410) nach einem der An
sprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gurt
verankerungselement (136; 236) aus zwei Teilen (196, 198;
296, 298) gebildet ist, die durch eine beide Teile
(196, 198; 296, 298) durchsetzende, der Aufnahme eines
Gurtbefestigungsbolzens (58) dienende Hülse (152) starr
miteinander verbunden sind (Fig. 3, 4).
5. Vorrichtung (10; 110; 210; 310; 410) nach einem der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gurtverankerungselement (36) mit einer Verschiebesiche
rung, vorzugsweise in Form einer Madenschraube (73),
versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863630680 DE3630680A1 (de) | 1986-09-09 | 1986-09-09 | Sitzverstellung, insbesondere fuer einen kraftfahrzeugsitz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863630680 DE3630680A1 (de) | 1986-09-09 | 1986-09-09 | Sitzverstellung, insbesondere fuer einen kraftfahrzeugsitz |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3630680A1 DE3630680A1 (de) | 1988-03-10 |
| DE3630680C2 true DE3630680C2 (de) | 1991-01-10 |
Family
ID=6309222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863630680 Granted DE3630680A1 (de) | 1986-09-09 | 1986-09-09 | Sitzverstellung, insbesondere fuer einen kraftfahrzeugsitz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3630680A1 (de) |
Families Citing this family (5)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2014007B2 (de) * | 1970-03-24 | 1976-01-22 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Befestigung eines sicherheitsgurtes an einem fahrzeugsitz |
| FR2338416A2 (fr) * | 1976-01-16 | 1977-08-12 | Faure Bertrand | Perfectionnements aux glissieres, notamment pour sieges de vehicule |
-
1986
- 1986-09-09 DE DE19863630680 patent/DE3630680A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3630680A1 (de) | 1988-03-10 |
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