DE3630680C2 - - Google Patents

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sitzverstellung mit einem Gurtverankerungselement nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer nach der DE-OS 27 00 799 bekannten Vorrichtung dieser Art ist das Gurtverankerungselement mit der Basis einer im wesentlichen im Querschnitt U-förmigen, nach unten offenen Oberschiene durch eine Schraube verbunden. Eine solche Schraube kann sich im Laufe der Zeit lösen und ist nur beschränkt ausreißfest.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 anzugeben, die eine gegen Aus­ reißen besonders sichere Verbindung zwischen dem Gurt­ verankerungselement und der Oberschiene zur Folge hat.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 angegeben. Durch die Erfindung wird eine Formschlußverbindung hoher Ausreißfestigkeit zwischen dem Gurtverankerungselement und der Oberschiene erreicht, die in einfacher Weise herstell­ bar ist, insbesondere keine wesentliche Veränderung des Querschnittprofils der Oberschiene erfordert.
Eine besonders große gegenseitige Anlagefläche zwischen Oberschiene und Gurtverankerungselement erhält man durch die Ausbildung gemäß Anspruch 2.
Eine solche große gegenseitige Anlagefläche erhält man auch durch die Ausbildung gemäß Anspruch 3 mit dem zusätzlichen Vorteil, daß der Innenraum der Oberschiene keine Teile des Gurtverankerungselements aufnehmen muß. Der Innenraum der Oberschiene ist daher vollständig für andere Zwecke nutz­ bar.
Eine erhöhte Festigkeit der Verbindung zwischen Gurtver­ ankerungselement und Oberschiene ergibt sich durch Ausbildung nach Anspruch 4.
Um das Gurtverankerungselement auch gegen Längsverschiebung in bezug auf die Oberschiene zu sichern, ist bevorzugt eine Ausbildung nach Anspruch 5 vorgesehen.
Die Erfindung wird im folgenden an Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform im Bereich des Gurtverankerungselements (Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2);
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 bis 6 Querschnitte ähnlich Fig. 1 weiterer Ausfüh­ rungsformen.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Oberschiene 14 und eine Un­ terschiene 16, die einen Hohlraum 12 einschließen. Die Un­ terschiene 16 ist mit einem Karosserieboden und die Ober­ schiene 14 mit einem Kraftfahrzeugsitz verbunden. Falls auch eine Höhen- und Neigungs-Sitzverstellung vorgesehen ist, ist entweder zwischen dem Karosserieboden und der Unter­ schiene 16 oder zwischen der Oberschiene 14 und dem Kraft­ fahrzeugsitz ein Hebelsystem zur Neigungs- und Höhenver­ stellung vorgesehen. Um die Längsverstellung zu bewirken, ist im Hohlraum 12 eine Zahnstange an einer der beiden Schienen 14, 16 angebracht, in die ein an der jeweils ande­ ren Schiene gelagertes, motorgetriebenes Ritzel eingreift.
Beide Schienen 14, 16 sind als Strangpreß-Profil-Schienen mit einem gleichmäßigen Querschnitt über ihre Länge ausge­ bildet. Sie sind gegeneinander über ein Kugellager 18 und ein Gleitlager mit einer Gleitschicht 20 abgestützt. Die Unterschiene 16 weist im wesentlichen ein L-Profil auf und die Oberschiene 14 ein U-Profil. Das freie Schenkelende des in Fig. 1 linken Seitenschenkels 22 der U-Form der Ober­ schiene 14 stützt sich über die Gleitschicht 20 am freien Ende des horizontalen Schenkels 24 der L-Form der Unter­ schiene 16 ab. Der andere Seitenschenkel 26 der Oberschiene 14 stützt sich über das Kugellager 18 am anderen Schenkel 28 der Unterschiene 16 ab. Bei Belastung ineinander verhak­ bare Nasen 30, 32 verhindern, daß sich die Oberschiene 14 bei Belastung quer zur Schienenlängsrichtung von der Unter­ schiene 16 löst.
An der Oberschiene 14 ist ein Gurtverankerungselement 36 befestigt, an dem eine abgebrochen dargestellte, laschen­ förmige Gurtpeitsche 38 angebracht ist. Das Gurtverankerungs­ element 36 ist auf das in Fig. 2 rechte Ende 42 der Ober­ schiene 14 aufgesteckt. Da hierbei ein Profilabschnitt 40 in den Hohlraum 12 eingreift, ist die Oberschiene 14 mit einer schlitzförmigen, sich parallel zur Schienenlängs­ richtung A erstreckenden, am Ende 42 der Oberschiene 14 ausmündenden Durchbrechung 44 im Bereich des Mittelschen­ kels 46 der U-Form der Oberschiene 14 versehen. Diese Durch­ brechung 44 wird von einem Hals 48 des Gurtverankerungsele­ ments 36 durchsetzt, der die Durchbrechung 44 im wesentli­ chen vollständig ausfüllt. Der Hals 48 verbindet den Pro­ filabschnitt 40 mit einem Gurtanschlußabschnitt 50 des Gurtverankerungselements 36.
Der Gurtanschlußabschnitt 50 wird von einer Hülse 52 mit horizontaler, zur Schienenlängsrichtung A senkrechter Achse 54 durchsetzt. In ein Innengewinde 56 dieser Hülse 52 ist eine Kopfschraube 58 eingeschaubt, die zwischen ihrem Schraubenkopf 60 und dem Gurtverankerungselement 36 die Gurtpeitsche 38 festlegt, die hierzu mit einer von der Kopf­ schraube 58 durchsetzten Ausnehmung 64 versehen ist. Die Hülse 52 ist an ihrem vom Schraubenkopf 60 entfernten Ende mit einem radial nach außen abstehenden Umfangsbund 66 versehen, der die Festigkeit der Hülse 52 innerhalb des Gurtverankerungselements 36 verbessert, vor allem in bezug auf die bei einem Unfall auftretenden Gurtkräfte.
Um den Zusammenhalt von Gurtverankerungselement 36 und Oberschiene 14 auch bei extrem hohen Zugkräften der Gurt­ peitsche 38 bei geringem baulichem Aufwand sicherzustellen, sind am Strang-Preß-Profil der Oberschiene 14 beidseitig des oberen Endes eines Seitenschenkels 26 zwei Hinter­ schneidungen 70, 72 angeformt. Die innenliegende Hinter­ schneidung 70 greift formschlüssig in einen mit einem ent­ sprechenden Querschnitt ausgeführten Profilvorsprung 74 des Profilabschnitts 40 ein. Eine Hakenfläche 76 der Hinter­ schneidung 70 liegt dabei auf einer vom Gurtanschlußab­ schnitt 50 abgelegenen Seite. Wird demnach durch Zugkraft der Profilabschnitt nach oben gezogen, so führt die Neigung der Hakenfläche 76 (in Fig. 1 nach rechts oben) dazu, daß der Profilabschnitt 40 an die Hinterschneidung 70 (d.h. in Fig. 1 nach rechts) gezogen wird. Er bleibt daher zu­ verlässig in Eingriff mit der Hinterschneidung 70.
Ebenso wie die - innere - Hinterschneidung 70 ist auch die äußere Hinterschneidung 72 im Bereich der in Fig. 1 rechten Ecke zwischen dem Mittelschenkel 46 und dem Seitenschenkel 26 der U-Form der Oberschiene 14 ausgebildet. Ihre Haken­ fläche liegt wiederum auf der von der Gurtpeitsche 38 abgelegenen Seite, ist in Fig. 1 nach links oben geneigt und zieht einen an der Außenseite des Schenkels 26 im Eck­ bereich anliegenden Steg 80 des Gurtverankerungselements 36 bei Zugbelastung in Fig. 1 nach oben an die Oberschiene 14.
Die beiden Hinterschneidungen 70 und 72 bilden zusammen mit einem Aufnahmeschlitz 82 im Gurtverankerungselement 36 für den Seitenschenkel 26 der Oberschiene 14 eine im Quer­ schnitt der Fig. 1 angenähert T-förmige Ausnehmung 84 im Gurtverankerungselement 36, die einen entsprechenden Quer­ schnitt der Oberschiene 14 aufnimmt.
Zur Begrenzung der Verschwenkbarkeit der Gurtpeitsche 38 am Gurtverankerungselement 36 ist, um eine zugriffgünstige Stellung der Gurtpeitsche 38 sicherzustellen, am Gurtan­ schlußabschnitt 50 ein Vorsprung 86 vorgesehen (in Fig. 2 mit punktierter Umrißlinie angedeutet), an dem eine Seiten- Längskante 88 der Gurtpeitsche 38 anschlagen kann. Mit Hil­ fe eines nicht dargestellten zweiten derartigen Vorsprungs erfolgt auch eine Schwenkwinkelbegrenzung in der anderen Schwenkrichtung.
Am vertikalen Schenkel 28 der Unterschiene 16 ist eine Blende 90 durch Aufstecken auf zwei in Schienenlängsrich­ tung A verlaufende, hinterschnittene Vorsprünge 92, die schwalbenschwanzartig in entsprechende Ausnehmungen 94 der Blende 90 eingreifen, befestigt. Die Vorsprünge 92 verlau­ fen entsprechend dem Strang-Preß-Profil der Unterschiene 16 über deren gesamte Länge. Die Blende 90 deckt den Be­ wegungsspalt zwischen Oberschiene 14 und Unterschiene 16 auf der Sitzaußenseite ab.
Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform, wobei Bauelemen­ te, die ihrer Funktion nach solchen in den Fig. 1 und 2 entsprechen, mit denselben Bezugsziffern, jeweils vermehrt um die Zahl 100, versehen sind.
Die Ober- und Unterschiene 114 bzw. 116 sind im wesent­ lichen unverändert. Das Gurtverankerungselement 136 ist je­ doch, von der Hülse 152 abgesehen, aus zwei Teilen 196, 198 gebildet. Das eine Teil 196 ist ähnlich dem Gurtver­ ankerungselement 36 im Druckguß als massives Teil ausge­ bildet. Das zweite Teil 198 hat die Form eines relativ dünn­ wandigen, mehrfach abgeknickten Streifens und ist als Me­ tallblech-Profil ausgeführt und als Vormontageschiene für eine Ritzelkassette ausgebildet.
Die beiden Teile 196 und 198 durchsetzen eine schlitz­ förmige Durchbrechung 144, die der Durchbrechung 44 in Fig. 2 entspricht. Eine innere Hinterschneidung 170, die der Hinterschneidung 70 in Fig. 1 entspricht, greift in einen Profilvorsprung 174 eines Profilabschnitts 140a des Teils 196 unter gegenseitiger flächiger Anlage ein. Eine der außenliegenden Hinterschneidung 72 in Fig. 1 entspre­ chende Hinterschneidung ist nicht vorgesehen. Um dennoch die erforderliche mechanische Stabilität zu sichern, ins­ besondere gegenüber Kippmomenten um eine zur Schienenlängs­ richtung A parallele Achse, ist das zweite Teil 188 derart mehrfach abgeknickt, daß es unter Bildung eines Profil­ abschnitts 140b an der Innenseite des Mittelschenkels 146 der Oberschiene 114 (in Fig. 3 links) anschließend an die Durchbrechung 144 flächig anliegt, also auch anschließend an die Innenseite des (in Fig. 3 linken) Seitenschenkels 122. Der sich an die Durchbrechung 144 nach oben anschließen­ de Abschnitt des Teils 146 bildet dementsprechend einen Gurt­ anschlußabschnitt 150b, der flächig an einem Gurtanschluß­ abschnitt 150a des Teils 196 anliegt. Beide Gurtanschluß­ abschnitte 150a, 150b werden von der Hülse 152 durchsetzt. Der Umfangsbund 166 der Hülse 152 ist mit dem Gurtanschluß­ abschnitt 150b verlötet oder verschweißt. Bei eingeschraub­ ter Kopfschraube 58 werden so die Teile 196 und 198 zusammen­ gehalten.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform dargestellt, wobei Bau­ elemente, die ihrer Funktion nach solchen in Fig. 3 ent­ sprechen, mit denselben Bezugsziffern, jeweils vermehrt um die Zahl 100, versehen sind. Auch hier besteht das Gurt­ verankerungselement 236, von der Hülse 252 abgesehen, aus einem Teil 296 und einem Teil 298. Im Unterschied zu Fig. 3 ist das Teil 296 mit einer außenliegenden Hinter­ schneidung 27 der Oberschiene 214 entsprechend der Hinter­ schneidung 70 der Oberschiene 14 in Fig. 1 verhakt. Das Teil 296 erstreckt sich nicht in den Hohlraum 212 zwischen der Oberschiene 214 und der Unterschiene 216. Das Teil 298 ist gegenüber dem Teil 198 im wesentlichen unverändert. Die schlitzförmige Durchbrechung 244 in der Oberschiene 214 ist schmaler ausgebildet, da sie lediglich das Teil 298 aufzunehmen hat.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform sind funk­ tionsgleiche Bauelemente mit denselben Bezugsziffern wie in Fig. 1 und 2, jedoch vermehrt um die Zahl 300, versehen. Der Profilabschnitt 340 ist in drei Hinterschneidungen 370, 371, 372 an der Innenseite der Oberschiene 314 gehakt. Ein Bauelement, das dem Steg 80 der Fig. 1 entspricht, entfällt. Dies reduziert den erforderlichen Bauraum und verbessert das Aussehen. Eine erste - mittlere - Hinter­ schneidung 370 entspricht der Hinterschneidung 70 nach Fig. 1. Eine zweite Hinterschneidung 371 befindet sich etwa auf halber Höhe des Seitenschenkels 326 der Oberschiene 314 auf der vom Gurtanschlußabschnitt 350 abgelegenen Seite des Profilabschnitts 340. Eine dritte Hinterschnei­ dung 372 liegt an der Innenseite des Mittelschenkels 346 zwischen der (in Fig. 5 linken) Ecke 306 des U-Querschnitts der Oberschiene 314 und der schlitzförmigen Durchbrechung 344. Die Hülse 352 ist mit einem radial nach außen abste­ henden Umfangsbund 366 in eine Stufenausnehmung 308 des Gurtanschlußabschnitts 350 eingesetzt.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, wobei funktionsgleiche Bauelemente mit denselben Bezugsziffern, jedoch vermehrt um die Zahl 400, versehen sind wie entsprechende Bauele­ mente in Fig. 1 und 2. Diese Ausführungsform ist für diejenigen Fälle vorgesehen, in welchen der Hohlraum 412 bereits derart anderweitig genutzt wird (durch Einbau einer Zahnstange oder dergl.), daß kein ausreichender Platz für die Anordnung des Profilabschnitts 440 innerhalb des Hohl­ raums 412 ist. Der Profilabschnitt 440 umgreift in diesem Falle die Oberschiene 414. Eine der Hinterschneidung 272 der Fig. 4 entsprechende Hinterschneidung 472 in der rech­ ten Ecke 404 des Querschnitts der Oberschiene 414 wird ergänzt durch eine entsprechende Hinterschneidung 470 in der linken Ecke 406. Die zugeordneten Hakenflächen 476 und 478 sind wiederum derart geneigt, daß bei auf das Gurtverankerungselement 436 wirkenden Zugkräften nach oben die gegenseitige Verhakung von Oberschiene 414 und Profil­ abschnitt 440 verstärkt wird.
Die Herstellung der Oberschiene 14; 114; 214; 314; 414 und des Gurtverankerungselements 36; 136; 236; 336; 436 ist für sämtliche Ausführungsformen kostengünstig durch­ zuführen. Das Strang-Preß-Profil der vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung bestehenden Oberschiene 14; 114; 214; 314; 414 ist lediglich derart auszubilden, daß sich die gewünschten Hinterschneidungen 70, 72, 170, 270, 370, 371, 372, 470, 472 ergeben. Dann ist lediglich noch bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 5 die schlitzförmige Durchbrechung 44; 144; 244; 344 in dem Mittelschenkel 46, 146, 246, 346 der Oberschiene 14; 114; 214; 314 vorzu­ sehen. Das ein- oder zweiteilige Gurtverankerungselement 36, 136, 236, 336, 436 ist ebenfalls nicht besonders her­ stellungsaufwendig. Zur Montage des Gurtverankerungselements 36, 136, 236, 336, 436 an der Oberschiene 14; 114; 214; 314; 414 muß das Gurtverankerungselement 36, 136, 236, 336, 436 lediglich auf das Ende des Profilabschnitts 40, 140, 240, 340, 440 aufgeschoben werden. Die auftretenden Gurtkräfte werden zuverlässig vom Gurtverankerungselement 36, 136, 236, 336, 436 auf die Oberschiene 14; 114; 214; 314; 414 übertragen. Dies gilt sowohl für die zur Schienen­ längsrichtung A senkrechten Gurtkräfte als auch bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 5 für Kraftkomponenten in Schienenlängsrichtung, da diese das Gurtverankerungs­ element 36, 136, 236, 336 gegen das Ende der Durchbrechung 44, 144, 244, 344 schieben. Entgegengesetzt gerichtete Kräfte treten praktisch nicht auf. Um dennoch unter allen Umständen sicherzustellen, daß das Gurtverankerungselement 36, 136, 236, 336, 436 nicht (in Fig. 2 nach rechts) von der Oberschiene 14, 114, 214, 314, 414 versehentlich abge­ zogen wird, wird das Gurtverankerungselement 36, 136, 236, 336, 436 durch eine in Fig. 1 angedeutete Madenschraube 73 im Profilabschnitt 40 der Oberschiene 14 oder in anderer Weise, z.B. durch Verstemmen, festgelegt.
Lediglich bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform ohne Anschlag des Gurtverankerungselements 436 an einem Schlitzende sollte eine mechanisch höher belastbare Sicherung gegen Verschieben längs der Oberschiene 414 vorgesehen sein, beispielsweise durch belastbare Schraubverbindungen.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Anbringung einer Blende 90 an der Unterschiene 14 ist auch bei den anderen Ausführungsformen einsetzbar. Bei Verwendung einer Kunst­ stoff-Blende kann diese auf die Vorsprünge 92 aufgedrückt (aufgeklipst) werden.

Claims (5)

1. Vorrichtung (10; 110; 210; 310; 410) zur Sitzverstel­ lung mit einem Gurtverankerungselement (36; 136; 236; 336; 436) an einer gegenüber einer Unterschiene (16; 116; 216) längs verstellbaren Oberschiene (14; 114; 214; 314; 414), insbesondere für einen Kraftfahrzeug­ sitz, bei der das Gurtverankerungselement (36; 136; 236; 336; 436) auf ein Ende der Oberschiene (14; 114; 214; 314; 414) in Schienenlängsrichtung (A) aufgesteckt und an der Oberschiene (14; 114; 214; 314; 414) befe­ stigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gurtverankerungselement (36; 136; 236; 336; 436) einen sich in Längsrichtung der Oberschiene (14; 114; 214; 314; 414) erstreckenden Profilabschnitt (40; 140; 240; 340; 440) mit wenigstens einem hakenförmig ausgebildeten Profilvorsprung (74; 174; 274; 374; 474) aufweist, der eine schräg nach oben geneigte, in Schienen­ längsrichtung (A) verlaufende obere Hakenfläche (76; 176; 276; 376; 476, 478) aufweist, die von unten unter Bildung einer Formschlußverbindung flächenhaft an einer sich in der Schienenlängsrichtung (A) erstreckenden Hinterschneidung (70; 72; 170; 270; 370, 371, 372; 470, 472) der Oberschiene (14; 114; 214; 314; 414) anliegt.
2. Vorrichtung (10; 110; 210; 310; 410) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Ober­ schiene (14; 114; 214; 314; 414) im wesentlichen U-förmig ist und daß das Gurtverankerungselement (36; 136; 236; 336; 436) an wenigstens zwei Schenkeln (26, 46; 122, 126, 146; 222, 226, 246; 322, 326, 346; 422, 426, 446) der Oberschiene (14; 114; 214; 314; 414) anliegt.
3. Vorrichtung (10; 110; 210; 310; 410) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gurtverankerungselement (436) die Oberschiene (414) beidseitig umgreift (Fig. 6).
4. Vorrichtung (10; 110; 210; 310; 410) nach einem der An­ sprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gurt­ verankerungselement (136; 236) aus zwei Teilen (196, 198; 296, 298) gebildet ist, die durch eine beide Teile (196, 198; 296, 298) durchsetzende, der Aufnahme eines Gurtbefestigungsbolzens (58) dienende Hülse (152) starr miteinander verbunden sind (Fig. 3, 4).
5. Vorrichtung (10; 110; 210; 310; 410) nach einem der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gurtverankerungselement (36) mit einer Verschiebesiche­ rung, vorzugsweise in Form einer Madenschraube (73), versehen ist.
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