DE362103C - Vorrichtung zum Kennzeichnen von Zeichnungsrollen - Google Patents

Vorrichtung zum Kennzeichnen von Zeichnungsrollen

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DE362103C
DE362103C DEU6904D DEU0006904D DE362103C DE 362103 C DE362103 C DE 362103C DE U6904 D DEU6904 D DE U6904D DE U0006904 D DEU0006904 D DE U0006904D DE 362103 C DE362103 C DE 362103C
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Germany
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card
disc
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plate
attached
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/08Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself
    • G09F3/18Casings, frames or enclosures for labels
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Kennzeichnen von Zeichnungsrollen. Zur Kennzeichnung von Tapetenrollen hat man bereits auswechselbare Nummern- oder Musterkarten verwendet, die in Kartenhalter gesteckt werden. Diese Kartenhalter sind an Trägern befestigt, die die Form von spreizbaren, federnden Schenkeln besitzen. Die Spreizfedern werden dabei in die mittlere öffnung der Papierrolle gesteckt. In die Kartenhalter werden die Nummern- oder Musterkarten seitwärts eingeschoben. Bei Papierrollen, die nur in wenigen Lägen übereinandergerollt sind und große, aber verschiedene mittlere Öffnungen besitzen, wie es z. B. bei Zeichnungen und Landkarten der Fall ist, würden sich Spreizkörper, die immer nur innerhalb eines gewissen Kreisbereichs federn, nicht eignen. Für Rollen dieser Art werden nach der Erfindung als Träger für die Kartenhalter solche Formen vorgeschlagen, die an einem Punkte des Umfangs des zusammengerollten Bogens selbst festgesteckt werden können. Infolge dieser Anordnung kommen aber die Nummernhalter in* den Umfang der Papierrolle, weshalb es notwendig ist, Nummernhalter in Scheibenform zu verwenden, die an einem Rande mit den Trägern befestigt sind. Dabei empfiehlt sich die Einschiebung von der Seite aus dem Grunde nicht, weil die Träger nicht so festgesteckt werden können, daß sie nicht bei Ausübung eines Druckes seitlich verschoben werden können. Dadurch kann aber das Papier verletzt werden. Es ist daher notwendig, die Nummern- oder Musterkarten von obenher einzustecken. Als Träger für die Nummernkartenhalter können einfache Schienen verwendet werden, die zwischen die Papierlage gesteckt werden und an denen die Nummernkartenhalter angebogen sind, oder Träger in Form. von Tischtuchklammern, an denen die Nummernkartenhalter befestigt werden können.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt den Umriß eines Ablegeschrankes mit einigen in den Fächern abgelegten Zeichnungen, Abb.2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in Abb. i in größerem Maßstabe, Abb.3 eine Vorderansicht einer Kennzeichnungsklammer, Abb. q_ eine schaubildliche Darstellung der Hinterseite der Zettelhaltevorrichtung der Klammer, Abb. 5 eine schaubildliche Ansicht einer Klammer, die an der Zeichnungsrolle angebracht wird, und an der der Zettelhalter befestigt wird, Abb. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 durch Abb. 2, Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 durch Abb. 6, Abb. 8 eine Vorderansicht eines abnehmbaren Zettels, der mit dem Zettelhalter verwendet werden kann, Abb. 9 eine schaubildliche Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung.
  • Wenn zwar die vorliegende Erfindung für einen bestimmten Zweck entworfen wurde, so hat sie doch eine weitere Anwendungsmöglichkeit als die in der Zeichnung angegebene, und während der Einfachheit halber die nachfolgende Beschreibung sich auf diese beschränkt, so ist es doch ohne weiteres verständlich, daß die Erfindung auch unter allen' anderen Verhältnissen angewendet werden kann, für die sie sich eignet.
  • Der Ablegeschrank a ist nach Abb. i durch Borte 2 und Scheidewände 3 in eine Anzahl Fächer T geteilt. Durch geeignete Merkzeichen kann man jedes einzelne Fach bezeichnen, z. B. kann das Fach mit der Zeichnungsrolle 5, die in der wagerechten Reihe B und der senkrechten Reihe .a. lieg, im Verzeichnis mit B`- bezeichnet sein. Diese Weise, die Ablegefächer aufzufinden, ist nicht ein besonderes Merkmal der Erfindung. Die Kennzeichnungsvorrichtung besteht aus einer Vorderplatte 6 aus Blech und besitzt zweckmäßig die Form einer Scheibe. Die Platte hat einen Randflansch 7, der über die Vorderseite umgebogen ist und damit eine Fassung (Abb.2) bildet, wobei der Flansch etwas weniger als die Hälfte des Umfangs der Scheibe einnimmt. Diesem Flansch gegenüber ist ein zweiter, aber kürzerer Fassungsflansch 8 angebracht.
  • Unterhalb des Flansches 7 sind etwa in der Mittellinie der Scheibe 6 zwei Zungen 9 ausgestanzt, die an ihren Enden io winklig aufeinander zu gebogen sind. Die Scheibe 6 wird an einer Klemmfeder ii befestigt. Sie besitzt zwei federnde Schenkel 12, 13, die durch eine Brücke 1q. verbunden sind, nach Art der bekannten Tischtuchklammern. Der Schenkel 13 erstreckt sich mit einer Verlängerung 16 noch über das Ende des Schenkels 12 hinaus.
  • Die Brücke 1q. ist an den Seiten bei 18 ausgeschnitten und bildet so Ansätze i9, die in einem bestimmten Abstand voneinander stehen. Die Ausschnitte 18> entsprechen in ihrer Länge den Zungen 9, so daß die Klammer i i mit den Zungen 9 an der Platte 6 befestigt werden kann, indem diese in die Ausschnitte 18 eingeschoben und hinter der Brücke 1q. umgebogen werden. Die Klemmfeder wird über die zusammengerollte Zeich= nung geschoben (Abb. 2). Die Federung der Schenkel 12, 13 ist eine solche, daß die Klammer i i an der Zeichnungsrolle befestigt werden kann, und sie genügt gewöhnlich, die Vorrichtung sicher genug daran festzuhalten; sollte aber bei manchen Zeichnungen die durch die Federung erzeugte Reibung nicht genügen, so können die einander gegenüberstehenden Flächen der Schenkel 12, 13 auch geraubt sein, wie es bei 24 in Abb.7 angedeutet ist. Gewöhnlich aber läßt man die Schenkel glatt.
  • Zur Bezeichnung der einzelnen Rollen dienen besondere Zettel oder Karten 2o (Abb. 8), die der Scheibe 6 entsprechend ebenfalls scheibenförmig sind und den gleichen Durchmesser haben wie die Platte 6. Auf jeder Karte befindet sich die Nummer der Zeichnung 2i, z. B. 1424 und die Angabe des Ablegefaches 22, 23, z. B. C3, so daß diese beiden Angaben die Lage des Faches angeben, in dem die Zeichnung liegt, welche die angegebene Nummer 1421 trägt. Diese Angaben dienen auch dazu, die Zeichnung und ihre Lage in dem Schranke in einem Verzeichnis zu bezeichnen.
  • Die Karte 2o wird in die Scheibe 6 eingelegt, indem man erst eine Kante unter den Flansch 7 steckt und dann die Karte etwas biegt, so daß die gegenüberliegende Kante unter den kurzen Flansch 8 schnappen kann, und dies läßt sich ausführen, ohne daß man die Karte so weit biegt, daß sie einen Bruch erhält; die Elastizität der Karte wird diese dann hinter den Flanschen 7 und 8 flach gegen die Platte 6 anliegen lassen. Damit die Karte nicht zufällig herausfällt, wird der Durchmesser der Karte an der zwischen den Enden der Flanschen 7 und 8 frei bleibenden Fläche etwas vergrößert.
  • In der Gebrauchslage liegt die Scheibe 6 mit ihrer Karte quer über dem Ende der Rolle nach der Mitte der letzteren zu. Da die Scheibe niemals größer als der Durchmesser der Rolle gemacht wird, liegt sie immer innerhalb des Umfangs der Rolle. Die Klammer i i kann so dicht an die Kante der Platte 6 herangerückt werden, daß sie damit bündig liegt, so daß die Rollen aufeinander aufgestapelt werden können, ohne daß sie aneinander haken, wenn eine Rolle aus einem Stapel herausgezogen wird. Ein solcher Stapel verschieden großer Rollen ist in dem Fach As in Abb. i angedeutet.
  • Der längere Flansch 7 ist an der bei Benutzung obenliegenden Kante der Platte 6 angebracht und die Zunge 8 an der unteren, da es natürlicher ist, den Daumen nach unten zu halten, während zwei Finger den oberen längeren Flansch 7 erfassen, so daß die Finger die Karte 2o nicht berühren können, die sonst verbogen oder verschoben werden oder sogar ganz hinausgeschoben und verlorengehen könnte.
  • Mit dieser Einrichtung kann eine große Anzahl von gerollten Zeichnungen, auch von großen Landkarten, innerhalb eines kleinen Raumes so aufgestapelt werden, daß die einzelnen Rollen jederzeit zugänglich sind und ohne Zeitverlust herausgefunden werden können. Jede Zeichnung ist mit einer Nummer versehen, die mit der Nummer der Karte 2o übereinstimmt.
  • Die Klemmfeder i i hat den weiteren Zweck, die Rolle am Auseinanderrollen zu verhindern, und es ist überflüssig, zu diesem Zweck irgend weitere Vorkehrungen zu treffen. Ferner kann der Lagerverwalter irgendeine aus dem Verzeichnis herausgesuchte Zeichnung heraussuchen, ohne irgendeine andere Zeichnung dabei berühren zu müssen.
  • In Abb. 9 ist eine etwas einfachere Form der Vorrichtung dargestellt, welche jedoch verschiedene der Vorteile der vorher beschriebenen Ausführungsform entbehrt. In Abb. 9 ist eine Platte 6a von z. B. kreisförmiger Gestalt an der einen Kante mit einer Schiene i ia versehen, mittels welcher die Platte 6a durch Einschieben "zwischen die Lagen der Rolle an dieser befestigt werden kann, so daß die Platte 6a quer vor dem Ende der Rolle hängt, wie dies auch in den anderen Abbildungen der Fall ist. An der Platte 611 ist ein Halteflansch 7a und ihm gegenüber eine Haltezunge 811 vorgesehen, aber der Flansch 7a ist durch die Zunge 11a unterbrochen, die aus einem Stück mit der Platte 6a nach Abb. 9 gemacht ist oder daran angelötet ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Vorrichtung zum Kennzeichnen von Zeichnungsrollen aus einer verschiebbaren, das Kennzeichen tragenden Scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß am Rande der mit gegenüberliegenden Halteflanschen (7, 8 bzw. 7a, 8a) für die federnde Kennzeichnungskarte ausgerüsteten Scheibe (6 bzw. 6a) eine Schiene (i i, i i11) angeordnet ist, die in die Lagen der Rolle eingesteckt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (i i) als federnde Klammer nach Art einer Tischklammer ausgebildet ist, mit der die Scheibe (6) dadurch verbunden wird, daß sie auf ihrer Rückseite Haltezungen (9) besitzt, die in Einschnitte (18) des senkrechten Teiles der Schiene eingesetzt und umgebogen werden.
DEU6904D 1914-02-12 1920-02-07 Vorrichtung zum Kennzeichnen von Zeichnungsrollen Expired DE362103C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US362103XA 1914-02-12 1914-02-12

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DE362103C true DE362103C (de) 1922-10-23

Family

ID=21887281

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU6904D Expired DE362103C (de) 1914-02-12 1920-02-07 Vorrichtung zum Kennzeichnen von Zeichnungsrollen

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DE (1) DE362103C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0012993A1 (de) * 1978-12-23 1980-07-09 Helmut Lechner Extrudiertes Preisschild aus Kunststoff

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0012993A1 (de) * 1978-12-23 1980-07-09 Helmut Lechner Extrudiertes Preisschild aus Kunststoff

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