DE362004C - Zentriervorrichtung fuer Flaschenverschliessmaschinen, Flaschenfuellmaschinen, Flaschenetikettiermaschinen u. dgl. - Google Patents

Zentriervorrichtung fuer Flaschenverschliessmaschinen, Flaschenfuellmaschinen, Flaschenetikettiermaschinen u. dgl.

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DE362004C
DE362004C DEH84116D DEH0084116D DE362004C DE 362004 C DE362004 C DE 362004C DE H84116 D DEH84116 D DE H84116D DE H0084116 D DEH0084116 D DE H0084116D DE 362004 C DE362004 C DE 362004C
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DE
Germany
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bottle
machines
centering
tool
bottle mouth
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Expired
Application number
DEH84116D
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Hela Verkaufsgesellschaft M B
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Hela Verkaufsgesellschaft M B
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  • Sealing Of Jars (AREA)

Description

  • Zentriervorrichtung für Flaschenverschließmaschinen, Flaschenfüllmaschinen, Flaschenetikettiermaschinen u. dgl. Bei Flasc'henverschließ-, Flaschenfüll-, Flaschenetikettiermaschinen u. dkl. soll das Werkzeug genau zentrisch zur Flaschenmündung arbeiten, weil sich andernfalls Fehler am fertigen Stück ergeben, Die Zentrierung des Werkzeuges gegenüber der Flaschenmündung stößt aber deswegen auf Schwierigkeiten, weil die im Handel erhältlichen Glasflaschen 'durchweg kleine Gestaltungsfehler aufweisen, indem der Durchmesser der Flaschenmündung zwischen einem größten und einen kleinsten Wert schwankt .und der Querschnitt der Flaschenmündung manchmal von der genau runden Form abweicht, ferner auch .die Achse der Flaschenmündung manchmal in ihrer Lage mit der Achse des Flaschenrumpfes nicht genau übereinstimmt. Es bleibt daher nichts anderes übrig, als den über die Flaschenmündung zu abringenden Führungsring in seinem lichten Durchmesser so weit zu halten, daß er den Flaschen mit dem größten Mündungsdurchmesser den Durchtritt gestattet. Infolgedessen können Flaschen .mit kleinerem Mündungsdurchmesser in exzentrische Lage gelangen. Eine solche exzentrische Lage führt beispielsweise bei der Verschließmaschine nach Patent 22O525 dazu, daß die ausgeschnittene ebene Scheibe bei der Umgestalturig zur Kapsel auf :der einen Seite tief und auf der Gegenseite nur wenig heruntergezogen wird, so daß sieh ein unschön aussehender und weben mangelnder Dichtheit unbrauchbarer Verschluß ergibt. Derartigen Arbeitsfehlern wird unter Berücksichtigung der Abweichungen in den Flaschenformen gemäß der Erfindung dadurch vorgebeugt, daß im geschlossenen Einführungsring für die Flaschenmündung, ider sich unterhalb des dem Aribeitszweck der Maschine dienenden Werkzeuges befindet, eine dem kleinsten vorkommenden Flaschenmündrangsdurchmesser angepaßte nachgiebige Zentrierung untergebracht ist, welche die .Aufgabe hat, .die Flaschen-.mündung zur Ausgleichung etwaiger Formfehler in die Achse des nach dem Einführen zur Wirkung k,#rnmenden Werkzeuges zurechtzurücken. Eine solche nachgiebige Zentrierung b steht am besten darin, @daß in rings am Führungsring verteilten, am inneren Ende verengten radialen Bohrungen frei drehbar je eine Kugel gelagert ist, welche unter der Einwirkung einer Federbelastung ein wenig über die Innenfläche des Führungsringes vorsteht und trotz der Umfassung des Flaschenkopfes -verhütet, daß bei der Abwärtsbewegung der Flasche oder bei der Aufwärtsbewegung des Werkzeuges die zuvor aufgebrachte Verschlußkapsel an ihrem unteren Rande er faßt und abgestreift wird.
  • Wesentlich ist also, ,daß zuerst die Flasche zurechtgerückt -wird und hernach das .dem Arbeitszweck -der Maschine dienende Werkzeug zur Wirkung kommt. Durch diese Reihenfolge ,der Vorgänge unterscheidet sich,die den Erfindungsgegenstand bildende Maschine grundsätzlich von älteren Maschinen, bei denen zuerst eine im voraus fertiggestellte Kapsel auf die Flaschenmündung gebracht und die Flasche mit der aufgebrachten Kapsel in der Maschine festgespannt wird, worauf mehrere rings verteilte, radial verstellbare Werkzeuge an der aufgebrachten Flasche angreifen. Jene Werkzeuge können die bereits in feste Lage gebrachte Flasche nicht mehr zurechtrücken, sondern sie passen sich ihrerseits der gegebenen, meistens etwas fehlerhaften Lage der Flasche an.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. i in vollen Linien in ihrer linken Hälfte den Ouerschnitt nach LI der A.bb,2 und in ihrer rechten Hälfte die Außenansicht auf einen mit solcher nacbgiebigen Zentrierung versehenen Einführungsring, wobei mit dünnen Linien die Arbeitslage der Flasche und des Verschlußwerkzeuges angedeutet ist.
  • Abb. 2 ist die Oberansicht auf den V erschließrin,g teilweise mit Schnitt nach II-II der Abb. i.
  • In A°bb.2a ist der Schnitt nach II-II in größerem Maßstab -wiederholt.
  • Der Ring a weist an seiner Innenseite unten einen Einführungskegel b auf, der in ein zylindrisches Führungsstück c Übergeht. Rings am Ring verteilt ist eine Reihe von radialen Bohrungen d, welche am inneren Ende eine Verengung e und in ihrem äußeren Teil Muttergewinde aufweisen. "In jede solche Bohrung ist eine Kugel g eingelegt, auf .welche je eine .Drurakfeder 1z folgt, die ihrerseits vor. einer Stiftschraube i gestützt wird. Damit diese Einrichtung auf :der sehr kurzen, zur Verfügung stehenden radialen Länge untergebracht werden kann, erhält die Stiftschraube i die Gestalteines Rohrabschnittes, an dessen äußerem Ende :ein einwärts gerichteter Flansch j vorgesehen ist, gegen den sich das äußere Ende der Feder 4 stützt, während 1 die Fetderwindungen im Innern des Rohrabschnittes Platz finden. Die Abmessungen sind so gewählt, daß die Kugel unter der Einwirkung der Federbelastung nach innen um einen gewünschten Betrag übersteht.
  • Die zu verschließenden Flaschen h werden j auf einen aus nachgiebigem Stoff, z. B. Hartgumimi oder Hartfilz, bestehenden Teller l gesetzt und von einer Stange m mit kleinem Druck gegen zwei bogenförmige Führungsstücke n, o angelegt, wodurch sich eine genaue Zentrierung .erbeben würde, wenn )die Form der Flasche stets genau die vorschriftsmäßige wäre. Die Maschine selbst kann s elbstverständlich unter Zuhilfenahme einer genau gearbeiteten, z. B. aus Eisen gedrehten Modell-' flasche genau montiert werden, so daß die Aufstellebene des Tellers genau senkrecht zur Achse der oberhalb des Einführungsringes befindlichen Werkzeuge liegt und auch die bogenförrnigen ,Führungsstücke vu, o nebst der Andrückstange m genau zentrisch wirken. Hingegen kann der Boden der Flasche ein wenig schief gegen die Flaschenachse liegen, was eine Neigung .der Flasche, sich schief zu stellen, hervorruft. Ebenso kann die Achse des Flaschenrumpfes ein wenig schief gegen die Achse der Flaschenmündung liegen, und der Durchmesser kann vom vorschrifts@mäßi-.gen Durchmesser ein wenig abweichen, auch kann der Flaschenrumpf ein wenig unrund sein, was wiederum Zentrierungsfehler v eranlaßt. Diese Fehler werden nur teilweise dadurch ausgeglichen, daß beim Heruntergehen der Bearbeitungswerkzeuge der Ring a mit seinem Leitkegel b über die Flaschenmündung gelangt und dadurch die Flasche zurechtrückt. Denn die Flaschenmündung, die vorschriftsmäßig einen Durchmesser von beispielsweise 27,5 mm haben sollte, schwankt tatsächlich @zwsohen .einem kleinsten Durchmesser von 26,omrn und einem größten Durchmesser von 29 mm. Wird die lichte Weite .des zylindrischen Teiles e des Einführungsringes unter Berücksichtigung der Materialstärke der Kapsel entsprechend diesem größten Flasohenmündungsdurchmesser von 29mm gewählt, so ergibt :sich zwar für Flaschen vom größten vorkommenden Durchmesser, vorausgesetzt, daß außerdem ihre Mündung genau rund ist, eine richtige .Zentrierung; hingegen legen sich Flaschen kleineren Durchmessers oder Flaschen mit unrunder Mündung einseitig an den Ring a an. In diesem Fall wird die zentrisch über dem Ring u liegende anfänglich ebene Scheibe bei der Umgestaltung zur .Kapsel auf der Seite, wo die Flaschenmündung den Führungsring a nicht berührt, tief hinuntergezogen, auf der Berührungsseite hingegen nur wenig, und es besteht überdies die Gefahr, daß beim Ernporgang des Werkzeuges die aufgebrachte Kapsel auf der Seite, auf welcher der Führungsring die Flaschenmündung berührt, nach oben wieder abgestreift wird.
  • Ist nun die beschriebene nach,gi,eb,ig e Zentrierung vorgesehen, so wird die Flasche zunächst in der ge!bräuchliohen Weise vorn Leitkegel b einigermaßen zurechtgerückt und gelangt dann zu den federbelasteten Zentrierungskugeln g. Hat eine Flaschenmündung bei runder Form den kleinsten vorkommenden Durchmesser, so bleiben sämtliche Kugeln unter der .Einwirkung ihrer Federbelastung an den verengten inneren Enden u ,der radialen Bohrungen d anliegend, so daß .gerade nur ein Durchtrittsquerschnitt entsprechend` diesem kleinsten Durchmesser frei bleibt und sich eine genaue Zentrierung ergibt. Damit diese Zentrierung wirklich zustande :kommt, muß die Federbelastung derKügeln g so stark sein, daß sie die verhältnismäßig kleinen Kräfte, welche auf Störung der zentrischen Lage ,hinwirken, zu ,überwinden vermag. Weicht die Flaschenmündung von der runden Form etwas ab, und weist sie nur in irgendeiner Richtung .den kleinsten. vorkommenden Durchmesser auf, während in anderer Richtung -der Durchmesser etwas größer ist, so würde längs dieses kleinsten Durchmessers, der beispielsweise die Lage A-A in Abe. 2 einnehmen mag, immer noch eine genaue Zentrierung erfolgen, wenn zufällig an den Enden dieses Durchmessers federbelastete Kugeln vorhanden wären. Dies ist zwar im allgemeinen nicht genau der Fall; wird aber die Anzahl,der Zentrierungskugeln so groß gewählt als konstruktiv durchführbar, z. B. gemäß oder Zeichnung gleich sechs, so-:bewirken die in .der Nähe dieses Durchmessers befindlichen. Kugeln ebenfalls eine ausreichend genaue Zentrierung.
  • ;Erreicht der Durchmesser der. Flaschenmündung überall oder aaich nur ,in einer Richtung den größten vorkommenden Wert, so erfolgt eine genaue Zentrierung in der Weise, daß alle Kugeln oder die Kugeln in der Nähe der Enden des Durchmessers bis zur Zylinderfläche c zurückgedrückt werden. Liegt hingegen der Durchmesser der Flaschenmündung überall oder in einzelnen Richtungen zwischen den erwähnten Grenzwerten, so :werden an beiden Enden eines solchen Durchmessers die Kugeln zurückgedrückt um.(", da die Zurückdrückung auf ;der einen Seite in höherem Betrag geschehen könnte als auf der anderen, so wäre .dabei eine exzentrische Lage der Flaschenmündung zunächst noch möglich. Um auch in diesem Fall für ausreichende Zentrierung der Flaschenmündung ,zu sorgen, genügt es, .die mit hoher Anfangsspannung eingesetz-. ten .Belastungsfedern verhältnismäßig kurz zu halten, was übrigens ohnehin aus konstruktiven Gründen notwendig ,ist. Bei kurzen Federn entspricht einem stärkeren Zurückdrücken jeder Felder ein beträchtliches Anwachsen des Widerstandes, wodurch .die Flaschenmündung in die Mitte der Führung gedrängt wird.
  • Da jeder Kugel urnd jeder Belastungsfeder eine besondere Eilnstellschraulbe zugeordnet ist, so kann der Belastungsdruck für jede Kugelgesondert eingeregelt -,werden.
  • Geht nach dem Aufbringen der Kapsel das Werkzeug mit dem Führungsring a längs der Flaschenmündung wieder in die Höhe, so liegt die Kapsel nicht an der Flaschenmündung, sonldern an den Kugeln an, welche sich hei dieser Bewegung frei drehen. Infolgedessen ist einem Abstreifen der Kapsel vorgebeugt.
  • Die Kugeln können aus Neusilber, Nickel o. dgl. angefertigt werden, damit sie dauernd rostfrei bleiben. Es ist aber auch möglich, die im (Handel leicht erhältlichen .und daher bei ;Bedarf ersetzbaren Stahlkugeln anzuwenden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: r. Zentriervorrichtung für Flaschenverschließmaschinen, Flaschenfüllmaschinen, Flaschenetikettierrnaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Einführungsring für die Flaschenmündung, der sich unterhalb des dem Arbeitszweck der Maschine dienenden Werkzeugs befindet, mit einer dem kleinsten vorkommenden Flaschenmündungsidtrchmesser angepaßten, ;im geschlossenen Einführungsring untergebrachten, nachgiebigen Zentrierung ausgerüstet ist, welche die Aufgabe 'hat, die Flaschenmündung zur Ausgleichung etwaiger Formfehler in ;die Achse des nach denn Einführen zur Wirkung kommenden Werkzeugs zurechtzurücken.
  2. 2. Zentriervorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in rings am Führungsring verteilten, am inneren Ende (bei e) verengten, radialen Bohrungen (d) frei drehbar je eine Kugel (g) gelagert ist, welche unter der Einwirkung einer Federbelastung (la) ein wenig über die Innenfläche des Führungsringes vorsteht und trotz der Umfassung .des Flaschenkopfes verhütet, daß bei ;der Abwärtsbewegung des Werkzeugs die zuvor auf-,gebrachte Verschlußkapsel an ihrem unteren Rand erfaßt und abgestreift wird.
DEH84116D 1921-02-05 1921-02-05 Zentriervorrichtung fuer Flaschenverschliessmaschinen, Flaschenfuellmaschinen, Flaschenetikettiermaschinen u. dgl. Expired DE362004C (de)

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DE362004C true DE362004C (de) 1922-10-21

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DEH84116D Expired DE362004C (de) 1921-02-05 1921-02-05 Zentriervorrichtung fuer Flaschenverschliessmaschinen, Flaschenfuellmaschinen, Flaschenetikettiermaschinen u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE362004C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5385559A (en) * 1993-12-20 1995-01-31 R. Jason Newsom Syringe filling and metering device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5385559A (en) * 1993-12-20 1995-01-31 R. Jason Newsom Syringe filling and metering device

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