DE361680C - Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung des Sinkschlammes aus dem unteren Teil des Klaerbeckens - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung des Sinkschlammes aus dem unteren Teil des Klaerbeckens

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DE361680C
DE361680C DEB83887D DEB0083887D DE361680C DE 361680 C DE361680 C DE 361680C DE B83887 D DEB83887 D DE B83887D DE B0083887 D DEB0083887 D DE B0083887D DE 361680 C DE361680 C DE 361680C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24Feed or discharge mechanisms for settling tanks

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung des Sinkschlammes aus dem unteren Teil des Klärbeckens.
  • Es ist bekannt, den Sink- oder Klärschlamm aus dem unteren Teil der Klärhecken nach Abschluß dieses Teils gegen den oberen Teil durch Abstreicher zu entfernen.
  • Wegen seiner zähen, klebrigen Beschaffenheit läßt sich jedoch. der Schlamm durch die Abstreicher von den verschmierten Flächen nicht v ollständig abstreifen.
  • Die vorliegende Erfindung will diese Mängel dadurch beseitigen, daß der Schlamm durch Abschwemmen und Abstreifen aus dem Klärbecken entfernt wird, wobei zum Abschwemmen im Klärbecken Wasser aus der Schlammbehandlungsanlage verwendet wird. Ferner dient der in bekannter Weise als Abstreicher benutzte Verschluilbalken als Zuführmittel für die Abschwemmflüssigkeit.
  • Die Abb. 1 bis 5 der Zeichnung veranschaulichen Ausführungsformen des Verfahrens und der Vorrichtung.
  • Von dem Klårraum 6 wird der in der Schlammrinne 5 angesammelte Schlamm 3 in bekannter Weise mit dem Verschlußbalken 8 abgeschieden. Zu beiden Seiten des mittleren Klärraumes 6 sind die beiden Schlammräume IO angebaut. Je nach Ausführung kann über den Schlammräumen 10 noch ein Klärgerinneg (Abb. 1 bis 3) eingehängt sein.
  • Der Balkenverschluß 8 reicht über den mittleren Klärraum 6 und über einen Schlammraum 10. In der Darstellung der Abb. 1 schließt er, wie aus Abb. 3 zu ersehen ist, den Schlitz des eingehängten Gerinnes g ab.
  • Durch die dargestellte Schaltung der Klärräume und Schlammräume und die gewählte Balkenlänge kann durch Hin- und Herschieben des Balkens der Schlamm nach den beiden seitlichen Schlammsümpfen geschoben werden. Zu diesem Zweck hat der Verschlußbalken 8 auf der Unterseite den Ansatz I. Der Verschlußbalken hat also zwei verschiedene Bewegungen auszuführen. Zuerst wird er gesenkt, um die Schlammrinne in bekannter Weise abzuschließen. Dann wird er verschoben, um gleichzeitig die Schlammrinne geschlossen zu halten und den Schlamm auszustoßen.
  • Die Spülung erfolgt dadurch, daß aus den Faulbecken 7, z. B. mit den Pumpen 12', durch die Leitungen 2 Spülwasser in die Schlammrinne eingeführt wird. Damit kein Spülwasser in die Klärräume 6 eindringt, wird über die Grundleitung II aus den Sümpfen der Schlammräume I0 das gleiche ouantum Wasser mit der Pumpe 12 in das Faulbecken 7 zurückgefördert.
  • In die Schlammsümpfe I0 gelangt der Schlamm in der Pfeilrichtung 4. Nach den Faulbecken 7 wird daraus der Schlamm über die Leitungen II mit der Pumpe 12 ohne ein Nachziehen von Klärbeckenwasser gefördert.
  • Durch den Kreislauf der Spülwasserbewegung 7-2-I2-2-5-4-Io-II-I2-7 wird im Faulbecken 7 gleichzeitig ohne weiteres Zutun der faulende Schlamm innig mit dem frischen Schlamm gemischt. Der Kreislauf der Wasserbewegung aus dem Faulbecken 7 und durch dasselbe kann jederzeit beliebig lange dauern, ohne daß dadurch der Klärvorgang benachteiligt wird. Da das über die Leitungen 2 eingeführte Spülwasser aus den Schlammsümpfen 10 mit den Leitungen II in gleicher Menge ständig entnommen wird, so kann Klärraum 6 nicht mit Wasser aus dem Faulbecken 7 aufgefüllt werden.
  • Die Äbb. 4 und 5 zeigen die Anwendung des Verfahrens in einer kreisförmigen Kläranlage. Das Klärbecken 6 und das Schlammfaulbecken 7 sind in bekannter Weise im Grundrißkreisförmig zusammengelegt. Abb. 4 stellt eine Abwicklung der Kläranlage dar, wenn man einen Schnitt in der Sammelrinne führt. Der Verschlußbalken 8 schließt die kreisförmige Schlammrinne 5 ab, trägt wiederum die Spülrohre 2 und den Abstreicher 1 und rotiert durch das Klärbecken 6 und durch den Schlammraum 7.
  • Es sind Ausführungen bekannt, die mit dem Gegenstand der Erfindung Ähnlichkeit besitzen. Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich aber von ihnen. Zur Kennzeichnung sollen die Unterschiede noch besonders hervorgehoben werden.
  • Es ist bereits bekannt, faulenden Schlamm zur Infizierung mit frischem Schlamm zu mischen. Im vorliegenden Falle wird jedoch das mit Frischschlamm beladene Spülwasser durch den faulenden Schlamm hindurchgezogen. Dadurch unterscheidet sich die vorliegende Arbeitsweise auch wieder von den Verfahren, bei denen der faulende Schlamm mit Wasser ohne Frischschlammzusatz aufgewühlt wird.
  • Zum Spülen von Rohrleitungen hat man in Faulbecken schon Wasser aus den Faulbecken selbst angewendet. Bei dem neuen Verfahren wird aber das Faulbeckenwasser nicht zum Spülen in dem Faulbeckenraum, sondern in dem Schlammraum des Klärbeckens verwendet.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Entfernung des Sinkschlammes aus dem unteren Teil des Klärbeckens nach Abschluß gegen den oberen Teil durch Abstreicher, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Abstreichen des Schlammes ein Abschwemmen erfolgt, wobei zum Abschwemmen Wasser aus der -Schlammbehandlungsanlage verwendet wird.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens unter Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abschwemmen des Schlammes Wasser aus dem Faulbecken entnommen und ohne Vermengung mit Klärbeckenwasser so in diese wieder zurückgeführt wird, daß der Frischschlamm mit dem faulenden Schlamm in an sich bekannter Weise innig gemischt wird.
  3. 3. Als Abstreicher ausgebildeter Verschlußbalken zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der hin und her schiebbare Verschlußbalken (8) über mehrere Klärrinnen reicht, an der unteren Seite einen als Abstreicher dienenden Ansatz (I) aufweist und die zur Zuleitung des zum Abschwemmen bestimmten Wassers dienenden Leitungen trägt.
  4. 4. Absfteicher gemäßt Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß er drehbar über dem in bekannter Weise ringförmig um den Faulraum liegenden Klärbecken angeordnet ist.
DEB83887D 1917-05-24 1917-05-24 Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung des Sinkschlammes aus dem unteren Teil des Klaerbeckens Expired DE361680C (de)

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