DE361340C - Zeichengeraet, wie Lineale, Winkel, Kurvenlineale o. dgl. - Google Patents

Zeichengeraet, wie Lineale, Winkel, Kurvenlineale o. dgl.

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DE361340C
DE361340C DEK75784D DEK0075784D DE361340C DE 361340 C DE361340 C DE 361340C DE K75784 D DEK75784 D DE K75784D DE K0075784 D DEK0075784 D DE K0075784D DE 361340 C DE361340 C DE 361340C
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OBERRHEINISCHE METALLWARENFABR
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OBERRHEINISCHE METALLWARENFABR
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges
    • B43L7/027Plural non-adjustable straightedges fixed at right angles
    • B43L7/0275Triangles

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Zeichengerät; wie Lineale, Winkel, Kurvenlineale o. dgl. Vorliegende Erfindung betrifft ein Zeichengerät, wie Lineale, Winkel, Kurvenlineale u. dgl., das sich gegenüber den bisher bekannten Zeichengeräten aus Metall dadurch kennzeichnet, daß es einerseits aus dem neuesten Leichtmetall, dem sogenannten Elektronmetall, das etwa nur halb so schwer wie Aluminium ist, besteht, wobei aber anderseits noch eine besondere Ausbildung der Oberfläche in Betracht kommt.
  • Diese besondere Ausbildung besteht darin, daß die Oherfläche vermittels Sandstrahlgehläses durch Ätzen o. dgl. entsprechend aufgerauht ist.
  • Erst durch die Vereinigung dieser- beiden Merkmale, nämlich der Verwendung des ein geringes spezifisches Gewicht besitzenden I:lelctronn:etalls und dieAufratihungderOl:eriläche desselben, wird ein aus Metall bestehendes Zeichengerät, wie Lineale, Winkel, Kurvenlineale o.dgl., geschaffen, dem nicht nur die Vorteile, die in der Verwendung von Metall liegen, zugute kommen, sondern bei dem zudem auch noch die Nachteile, die insbesondere dein spezifisch schweren Metall eigen sind, in Wegfall kommen.
  • Bei der Verwendung von Metall zur Herstellung von Zeichengerät wird an sich der Vorteil der größeren Haltbarkeit und der Beständigkeit gegen Werfen u. dgl. erreicht, dagegen bildet das größere Gewicht einen Nachteil, weil hierdurch nicht nur die Handhabung erschwert wird, sondern außerdem auch sehr oft Verletzungen der Zeichenfläche mit in den Kauf genommen werden müßten, wenn zufolge der durch das große Gewicht beeinflußten mangelnden Handhabung derartige Metallzeichengeräte unbeabsichtigterweise aus der Hand fallen. Beschädigungen waren insbesondere dann, wenn z. B. die scharfe Spitze eines Winkels oder eine scharfe Kante unsanft mit der Zeichenfläche in Berührung kam, stets unausbleiblich.
  • Gerade wegen dieses letzteren Mißstandes hat man, so angenehm sonst die Vorteile der Metallwinkel usw. sind, auf die Verwendung in der Praxis Verzicht geleistet. Selbst das an sich schon leichte Metall, Aluminium, konnte in dieser Beziehung die Abneigung gegen Metallzeichengeräte nicht überwinden. Dies wird aber sofort anders, wenn, wie nach vorliegender Erfindung, zu dem Zeichengerät das jetzt erhältliche Elektronmetall, das um die Hälfte leichter wie Aluminium und kaum schwerer wie Hartholz ist, verwendet wird.
  • Ein Zeichengerät, ausElektronmetall hergestellt, wird sich ebenso sicher erfassen und gerade so bequem handhaben lassen wie ein solches aus Hartholz, Hartgummi, Zelluloid o. dgl., hat dabei aber doch weit größere Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigung der Kanten und ist, trotzdem es aus Metall besteht, wegen des geringen spezifischen Gewichtes des Elektronmetalles der Zeichenfläche nicht mehr nachteilig, wie die aus Holz, Hartgumi, Zelluloid u. dgl. bestehenden Zeichengeräte.
  • Da die Zeichengeräte bei Verwendung von Elektronmetall ohne Schwierigkeit aus einem Stück gestanzt werden können, so weisen sie gegenüber den aus mehreren Teilen zusammengesetzten Zeichengeräten aus Holz, wie Winkeln u. dgl., nicht mir eine größere Haltbarkeit auf, sondern sie geben auch sichere Gewähr dafür, daß der Winkel stets genau dem ihm zukommenden Winkelgrad entspricht, denn es kann kein Verziehen eintreten. Dabei ist das neue Zeichengerät aus Elektronmetall auch gegen Feuchtigkeit oder mechanische Einflüsse in weitgehendstem Maße unempfindlich.
  • Dazu kommt noch, daß bei dem neuen Leichtmetall, Elektronmetall genannt, zufolge des Umstandes, daß es etwa nur halb so schwer wie z. B. Aluminium ist, aus der gleichen Gewichtsmenge das doppelte Quantum von Zeichengeräten sich herstellen läßt, und da überdies noch der Kaufpreis für Elektronmetall gegen Aluminium geringer ist, so ergibt sich, daß auf diese Weise die Herstellungskosten für das neue Zeichengerät, aus einem Stück Elektronmetallblech gestanzt, wesentlich geringer sind wie die aus jedem anderen Material. Die Rauhung der Oberfläche nach vorliegender Erfindung durch Sandstrahlgebläse, :fitzen oder durch sonstwelche bekannte Mittel oder Verfahren ist insofern von besonderer Wichtigkeit, als dadurch bei der im Gebrauch erfolgten Belastung des Zeichengeräts durch den Druck der Finger eine gute Adhäsion auf der Zeichenfläche erzielt wird, so daß das Zeichengerät im Belastungsfalle in erhöhtem Maße gegen ein willkürliches Verschieben auf der Zeichenfläche gesichert ist.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eines solchen Zeichengerätes ein Winkel in Abb. i in Ansicht und in Abb. 2 in einem Schnitt nach der in Abb. i eingezeichneten Linie A-B in starker Vergrößerung dargestellt. Letztere Abbildung soll insbesondere die Rauhung der Oberfläche ersehen lassen.
  • Abb.3 zeigt noch ein, weiteres Ausführungsbeispiel, bei welchem außerdem noch in an sich bekannter Weise Durchbrechungen d von beliebiger Form und Größe vorgesehen sind, durch die einerseits noch eine weitere Verminderung des Eigengewichtes des Winkels erzielt werden soll, und die anderseits zugleich dazu beitragen, die Griffigkeit des Zeichengerätes zu erhöhen. Durch diese Durchbrechungen werden in gewissem Sinne weitere und gfößere Hohlräume auf der Ober-Räche des Zeichengerätes geschaffen, durch die beim Anfassen des Zeichengerätes mittels der Hand die darunter befindliche Papierfläche sich in stärkerem Maße in diese Durchbrechungen d einlegen kann, wodurch die Sicherheit gegen willkürliches Verschieben des Zeichengerätes während der Arbeit noch weiter gesteigert wird.
  • In zweckmäßiger Weise sind bei diesem Zeichengerät aus Elektronmetall scharfe Spitzen, wie sie sich sonst an den Berührungspunkten der Seitenflächen eines Dreiecks ergeben, durch Abrunden vermieden. Beim Arbeiten kommen diese scharfen Spitien, wie sie beispielsweise bei den Holzwinkeln beibehalten sind, praktisch ernstlich nicht in Frage, sie bilden immer eine Gefahr für die Zeichenfläche.

Claims (1)

  1. PATENT-A:@ SPRUCH: Zeichengerät, wie Lineale, Winkel, Kurvenlineale o. dgl., dadurch gekennzeichnet, <laß dasselbe aus Elektronmetall besteht, dessen Oberfläche vermittels Sandstrahlgebläses, durch Ätzen oder auf sonstige Weise aufgerauht ist.
DEK75784D 1920-12-31 1920-12-31 Zeichengeraet, wie Lineale, Winkel, Kurvenlineale o. dgl. Expired DE361340C (de)

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DE (1) DE361340C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3096586A (en) * 1955-03-25 1963-07-09 William R Albright Layout gauge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3096586A (en) * 1955-03-25 1963-07-09 William R Albright Layout gauge

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