DE360809C - Loseblaetterbuch o. dgl. mit durch einen Schieber zu oeffnenden und zu schliessenden geteilten Ringen - Google Patents

Loseblaetterbuch o. dgl. mit durch einen Schieber zu oeffnenden und zu schliessenden geteilten Ringen

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DE360809C
DE360809C DES57790D DES0057790D DE360809C DE 360809 C DE360809 C DE 360809C DE S57790 D DES57790 D DE S57790D DE S0057790 D DES0057790 D DE S0057790D DE 360809 C DE360809 C DE 360809C
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Germany
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F Soennecken KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
    • B42F13/20Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges
    • B42F13/22Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two sections engaging each other when closed
    • B42F13/26Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two sections engaging each other when closed and locked when so engaged, e.g. snap-action

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Description

  • hoseblätterbuch o. dgl. mit durch einen Schieber zu öffnenden und zu schließenden geteilten Ringen. Die Erfindung bezieht sich auf die sogenannten Ringbuchmechaniken, welche lose Blätter in Notizbiiichern o. dgl.durch zwei oder mehr geteilte Ringe halten. Zum öffnen und Schließen dieser geteilten Ringe dienen b&anntlieh zwei sich kreuzend.: Schlitze, welche die beiden beweglichen Teile eines solchen Ringes umfassen. Ein in der Ouerrichtung verlaufender Schlitz sitzt dabei im Gehäuse. Der nach einer Kurve gestaltete zweite Schlitz sitzt hingegen in einem längsbeweglichen Schieber. Bei :diesen Einrichtungen zeigte sich immer ein schwerer Gang des Schiebers, es trat beim Öffnen und Schließen :des Schiebers immer eine ruckweise Sch.ieberbewegung auf, «-as einen erheblichen Verschleiß an den Führungsteilen zur Folge hatte, so daß nach eiaffiger Zeit des Gelwauchs :die Ringe nicht mehr zuverlässig schlossen und einzelne Blätter herausfielen.
  • Diese Übelstände der belmnnten Einrichtungen vermeidet die Erfindung durch eine bestimmte Formgebung der im Schieber befindlichen Steuerschlitze; diese sind so gestaltet, daß .bei der Bewegung des Schiebers um gleiche Wegabschnitte die Ringe sich um entsprechende :gleiche Winkelbeträge öffnen oder schließen. Dieses sich stets gleichbleibende Verhältnis ist bei bekannten Ausführungen nicht beachtet werden. Man hat hierbei vielmehr immer versucht, durch mehr oder weniger :schlanke Gestaltung der Schlitzkurve die besten Beweggungsverhältnisse herauszufinden. Man war aber nicht zu der Erkenntnis ;gekommen, daß das angeführte Verhältnis zwischen der geradlinigen Schieber-und der Winkelbewegung der Ringhälften konstant zu halten sei. Dieses Bewegungsverhältnis wird aber erhalten, indem die Steuerschlitze des Schiobers. w enn der letztere eine ebene Gestalt erhält, nach :einer reinen Tangentenkurve geformt werden. Erhält der Schieber eine von der Ebene abweichende Ouerschnittsform, dann ergeben sich Annäherungen zur Tangentenkurve, die sich nach der jeweiligen Schieberform jedoch leicht ermitteln lassen, wie das weiter unten gezeigt ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsformen :dargestellt, und zwar zeigen: Abb. z bis 3 in übereinstimmenden Querschnitten die Ringmechanik mit drei besonders gebräuchlichen Schieberquerschnittsformen, Abb..i und 5 einen Grundriß und eine Seitenansicht (teilweise im Schnitt) der Ausführung nach Ah-b. 3 und Abb.6 bis 8 in Diagrammen die Entstehung der in Abb. r bis 3 angegebenen Schieberquerschnitte.
  • Die der Zeichnung als -,#,usfühnungsbei,spiel zugrunde gelegte Ringbucheinrichtung besteht aus dem festen Gehäuse a, in welthem der Schieber b gelagert ist und aus den üblichen Ringen, die j e aus zwei Hälften cl, c2 gebildet sind, wobei je zwei übereinstimmende Ringhälften durch einen innerhalb des Gehäuses (Abb.5) liegenden Steg c3 verbunden sind. Das feste Gehäuse hat in seinem Deckel für jeden geteilten Ring zwei Schlitze d-, .d', die senkrecht zu seiner Längsrichtung verlaufen, und durch welche die Ringschenkel 1, c2 hindurchtreten. Der Schieber ist für jeden Ring mit je zwei Schlitzen e1, e2 ausgestattet, die gemäß Abb.4 an :dem einen Ende zusammenlaufen könnten. Die Ringteile cl und c2 führen sieh also teils in .den Schlitzen dl, d= des Gehäusedeckels, teils in Schlitzen e1, e= des Schiebers, und zwar in dien Kreuzungspunkten beider Schlitzführungen. Zur Öffnung wird der Schieber in die gestrichelt gezeichnete Lage (Abb. 4 und 5) fbergeführt, wodurch die Ringschenkel gezwungen werden, in den gespreizten Schieberschlitzen e1, e2 relativ zu wandern und sich hierbei ;auseinander zu bewegen"da sie in der Längsrichtung des Gehäuses .durch ,dessen Schlitze dl, d2 festgehalten werden.
  • Wenn der Schieber a eine ebene Gestalt aufweist (Abb.3), so verhalten sieh die Schieberwege x (Abb. 8) zu den zugehörigen halben Abständen y der Leitkurven e1, e2 im Schieber wie die Winkelbewegung der Ringe im Bogenmaß gemessen zur Tangente dieses Winkels. Wird der Schieber dachförmig Benommen, wie in Abb. 2, so kommt zur Tangente ,des Winkels noch als Korrektionsgröße der reziproke Wert hinzu, wobei ß der halbe Winkel zwischen beiden Dach@fiächen ist. Ist der Schieber im Querschnitt kreisförmig oder von anderer Form, so wird die zum Werte tg x hinzukommende Korrektionsgröße verwickelter. Im wesentliehen entspricht sie aber dem Tangenswert. Die Form der Kurve kann aber zeichnerisch ohne Sch lwi.erigkeit ermittelt werden.
  • Ringschieberversc@hlüsse mit der erläuterten stetig verlaufenden Schlitzkurve im Schieber zeigen einen besonders weichen angenehmen Gang im Gegensatz zu den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art, die eine ruckweise Bewegung ,aufweisen. F.ür :den Anfang und das Ende der Schie!berbewegung kann natürlich an die erfindungsgemäß gestalteten Bewegungskurven ein .anders gestalteter Kurventeil sich anschließen, :der in an sich bekannter Weise zur Verriegelung der Ringteile, insbesondere in ihrer Schrägstellung, dient.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Loseblät-terbuch u. dgl. m-it .durch einen Schieber zu öffnenden und zu schließenden geteilten Ringen, :deren Hälften im Kreuzungspunkt zweier Schlitzführungen be- wegt werden, von denen die eine in .dem Schiebergehäuse quer, die andere in dem Schi.elber nach einer Kurve verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der- Schieberschlitz bei ebenem oder auch gewölbtem Schieberquersehnitt so geformt ist, daß hei der Verschiebung des Schiebers die Schiehenwaage .und die Winkelbewegungen der .Ringe zueinander in :demselben festen Verhältnis verbleiben.
DES57790D 1921-10-12 1921-10-12 Loseblaetterbuch o. dgl. mit durch einen Schieber zu oeffnenden und zu schliessenden geteilten Ringen Expired DE360809C (de)

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DE (1) DE360809C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972399C (de) * 1950-02-18 1959-07-16 Jouval Minkoff Loseblattbuch
DE1179539B (de) * 1959-11-20 1964-10-15 Braecker A G Ringmechanik fuer Loseblattbuecher

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972399C (de) * 1950-02-18 1959-07-16 Jouval Minkoff Loseblattbuch
DE1179539B (de) * 1959-11-20 1964-10-15 Braecker A G Ringmechanik fuer Loseblattbuecher

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