DE360800C - Vorrichtung zum Sortieren von Zigarettenhuelsen - Google Patents

Vorrichtung zum Sortieren von Zigarettenhuelsen

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DE360800C
DE360800C DEM70863D DEM0070863D DE360800C DE 360800 C DE360800 C DE 360800C DE M70863 D DEM70863 D DE M70863D DE M0070863 D DEM0070863 D DE M0070863D DE 360800 C DE360800 C DE 360800C
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DEM70863D
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Praez S Maschinen & Zahnraeder
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Praez S Maschinen & Zahnraeder
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/46Making paper tubes for cigarettes
    • A24C5/465Making paper tubes for cigarettes the paper tubes partially containing a filter element

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  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

Bei der Herstellung von Zigarettenhülsen mit Watteeinlage tritt der Übelstand auf, daß das Reißen der Watte beim Einführen bzw. Einstechen 'in das Mundstückpapier nicht vermieden werden kann, so daß es dem Zufall überlassen bleiben muß, ob fehlerlose oder fehlerhafte Hülsen erhalten werden. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Sortieren von Mundstückzigarettenhülsen, insbesondere solchen mit Watteeinlage, mit welcher das Sortieren der fehlerhaften und der fehlerlosen Hülsen selbsttätig erreicht werden soll. Die Erfindung besteht darin, daß die Zigarettenhülsen entsprechend dem Widerstände, welchen sie einem in ihr Mundstück eintretenden Organ der Ablegevorrichtung entgegensetzen, von diesem Organ verschieden erfaßt und Hülsen gleicher Durchtrittswiderstände an derselben Stelle abgelegt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung schematisch veranschaulicht. Von dem an sich bekannten Ausroller gelangt die Hülse auf ein Transportband 1 (Abb. 1) und wird durch dessen Bewegung in der Pfeilrichtung zu einem Hebel 2 gebracht, welcher die Abschlußwand eines Gehäuses 11 bildet, dessen an den Hebel sich anschließenden Gehäusewände zwischen Hebel 2 und Transportband 1 eine Ausnehmung 4 besitzen, wobei durch Ausweichen des Hebels 2 die Hülsen einzeln gefädelt aus dem Gehäuse ausgetragen werden. In dieser Ausnehmung 4 arbeitet ein Stift oder Dorn 5 (Abb. 2), dessen vorderes Ende 6 abgerundet ist, derart, daß er in die Zigarettenhülse 3 (Abb. 4) einstößt und diese an dem Mundstück 26 auffädelt, wobei ein zu tiefes Eindringen des Stiftes S durch die Watteeinlage 26 verhindert ist.
Die Arbeitsbewegung des Stiftes 5 wird durch zwei Exzenter 8, 9 (Abb. 2) derart bewirkt, daß die Spitze des Stiftes S sich in einer ellipsenähnlichen Kurve bewegt (Abb. 3), in welcher die beiden Scheitelpunkte 10,11 dem Zeitpunkt des Auffädeins der Hülse und des Ausstoßens der mit Watte versehenen Hülse entsprechen. In der Zeichnung entspricht der Punkt 10 dem Augenblick ,'des Auffädeins und Punkt 11 dem Augenblick des Ausstoßens der Hülse. Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist der Stift 5 in einem Gehäuse 17 gelagert, welches unter Vermittlung der in demselben gelagerten Exzenter 8,9 eine schwingende Bewegung in einer ellipsenähnlichen Bahn ausführt, an welcher der im Gehäuse gelagerte Stift 5 teilnimmt und dadurch die Arbeitsbewegung (Abb. 3) ausführt. Das Abstreifen bzw. Ausstoßen der aufgefädelten Hülse wird dadurch erreicht, daß der Stift 5 eine zusätzliche Bewegung erhält, bei welcher das Gehäuse 17 lediglich die Führung für den Stift bildet. Diese Zusatzbewegung wird durch einen im Gehäuse 17 gelagerten Hebel 15 hervorgerufen, der an dem Stift 5 angreift und durch eine Nocke 16 eine derartige Stoßbewegung «•hält, daß durch den dem Stift 5 plötzlich erteilten Stoß die Hülse vom Stift auf ein Transportband 18 abfällt. Die Anordnung ist derart getroffen, daß der Hebel 15 die Stoßbewegung empfängt, wenn der Stift S in seiner Arbeitsbahn (Abb. 3) den Punkt 11 erreicht hat.
Nicht wattierte Hülsen, das sind fehlerhafte Hülsen, werden beim Auffädeln zufolge Fehlens der Watte den Stift 5 tiefer eindringen lassen (Abb. 5), wobei die Hülse auf dem Stift 5 besser festgehalten bzw. festgestellt wird; dies wird dazu benutzt, um die fehlerhaften Hülsen aus den fehlerlosen Hüllen auszuscheiden. Durch das tiefere Eindringen des Stiftes S in die Hülse und durch die Feststellung der letzteren wird nämlich das Ab-
stoßen der Hülse im Punkte 11 der Arbeitsbahn (Abb. 3) verhindert, wodurch ein Mittel gegeben ist, das Abstreifen fehlerhafter Hülsen zu einem anderen Zeitpunkte zu bewerkstelligen. Um das Abstreifen solcher fehlerhaften Hülsen zu bewirken, ist bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ein Abstreifhebel 19 (Abb. 3) vorgesehen, welcher erst hinter dem Punkte 11 der Arbeitsbahn zur Wirkung kommt. Die durch diesen Hebel 19 abgestreiften Hülsen fallen auf ein anderes Transportband 20 und werden gesondert von den fehlerlosen Hülsen abgeführt. Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung, welches sich auf die üblichen Hülsen mit Zacken im Mundstück bezieht, läuft die Hülse durch das tiefere Eindringen des Stiftes S auf eine Anlauffläche 13 (Abb. 5) desselben bzw. einen Ansatz auf, durch welchen ein zu tiefes Eindringen des Stiftes in die Hülse über das Mundstück hinaus verhindert wird. Bei diesem Auflaufen wird durch eine am Stift 5 vorgesehene Blattfeder 14 eine Klemmung der Hülse auf dem Stift erzielt, so daß die Hülse durch die Stoßbewegung des Hebels 15 im Punkt 11 nicht abgestreift werden kann. Um ein vollständiges Umlegen der Zacken, durch welches sie ihre Wirkung verlieren würden, zu verhindern, ist der Stift mit Rillen 7 versehen, in welche die Zacken eintreten, wodurch deren vollständiges Umlegen verhindert wird.
Durch das Abschlagen und Abstreifen der
Hülsen auf die beiden Transportbänder 18, 20 liegen die Hülsen wirr durcheinander, wo-
durch deren Verpacken erschwert ist. Um diesen Übelstand zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung die Hülsen derart ausgerichtet, daß Mundstück neben Mundstück zu liegen kommt. Zu diesem Zweck werden die Hülsen von jedem Transportband 18 bzw. 20 auf je ein Hebetransportband 27 (Abb. 6) fallen gelassen, von welchem sie in die Höhe geführt und aus entsprechender Höhe in ein trichterartiges Organ 21 fallen gelassen werden. Während des Falles findet zufolge des größeren Gewichtes des Mundstückes der Hülse eine derartige Drehung statt, daß die Hülse immer mit dem Mundstück nach unten in den Trichter fällt. Das Abführen der Hülse aus dem Trichter wird dadurch bewirkt, daß der untere Teil 22 der Trichterwand umklappbar gelagert ist und durch Vermittlung einer Nocke 23 umgeklappt bzw. in horizontale Lage gedreht wird, wodurch das Mundstück ausgerichtet auf ein Transportband 24 fällt. Zweckmäßig erhält das Transportband 27 eine Neigung, welche dem natürlichen Gleitwinkel zwischen Band und Hülse gleich ist oder größer ist als dieser.
Die Vorrichtung kann unmittelbar mit der Zigarettenhülsenmaschine zusammengebaut oder für sich allein ohne Zusammenhang mit der Zigarettenhülsenmaschine verwendet werden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Sortieren von Mundstückzigarettenhülsen, insbesondere solchen mit Watteeinlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Zigarettenhülsen entsprechend dem Widerstand, welchen sie einem in ihr Mundstück eintretenden Organ der Ablegevorrichtung entgegensetzen, von diesem Organ verschieden erfaßt und Hülsen gleichen Widerstandes an der gleichen Stelle abgelegt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Hülsen verschiedenen Durchtrittswiderstandes auf verschiedene Transportvorrichtungen abgelegt, von diesen hochgeführt und durch freien Fall abgegeben werden, wobei vermöge des größeren Gewichtes des Mundstückes .die Hülsen in gleiche Stellung ausgerichtet werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen zwangläufig in geeigneter Bahn bewegten Aufsteckstift (5) mit gleichzeitig intermittierender Stoßbewegung, welcher je nach dem Durchtrittswiderstand der Hülse mehr oder weniger tief in diese eindringt und Hülsen normaler Eindringungstiefe an bestimmter Stelle seiner Bewegungsbahn infolge seiner Stoßbewegung abwirft, während Hülsen nicht normaler Eindrin-, gungstiefe auf dem Stift festgehalten und durch eine hierzu geeignete Einrichtung an anderer Stelle der Bewegungsbahn des Stiftes von diesem abgestreift werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsteckstift in einer in die Hülsenachse fallenden Ebene eine Bewegung in einer geschlossenen, zweckmäßig ellipsenähnlichen Bahn ausführt, so daß die aufgesteckte Hülse das Nachrollen der nächsten Hülse nicht stört.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung zum Abführen der Hülsen eine Neigung erhält, welche gleich oder größer ist als der natürliche Gleitwinkel zwischen Unterlage und Hülse.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM70863D Vorrichtung zum Sortieren von Zigarettenhuelsen Expired DE360800C (de)

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