DE360800C - Vorrichtung zum Sortieren von Zigarettenhuelsen - Google Patents
Vorrichtung zum Sortieren von ZigarettenhuelsenInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/46—Making paper tubes for cigarettes
- A24C5/465—Making paper tubes for cigarettes the paper tubes partially containing a filter element
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Description
Bei der Herstellung von Zigarettenhülsen mit Watteeinlage tritt der Übelstand auf, daß
das Reißen der Watte beim Einführen bzw. Einstechen 'in das Mundstückpapier nicht
vermieden werden kann, so daß es dem Zufall überlassen bleiben muß, ob fehlerlose oder
fehlerhafte Hülsen erhalten werden. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung
zum Sortieren von Mundstückzigarettenhülsen, insbesondere solchen mit Watteeinlage,
mit welcher das Sortieren der fehlerhaften und der fehlerlosen Hülsen selbsttätig erreicht werden soll. Die Erfindung besteht
darin, daß die Zigarettenhülsen entsprechend dem Widerstände, welchen sie einem in ihr
Mundstück eintretenden Organ der Ablegevorrichtung entgegensetzen, von diesem
Organ verschieden erfaßt und Hülsen gleicher Durchtrittswiderstände an derselben Stelle
abgelegt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung schematisch
veranschaulicht. Von dem an sich bekannten Ausroller gelangt die Hülse auf ein Transportband
1 (Abb. 1) und wird durch dessen Bewegung in der Pfeilrichtung zu einem Hebel
2 gebracht, welcher die Abschlußwand eines Gehäuses 11 bildet, dessen an den Hebel
sich anschließenden Gehäusewände zwischen Hebel 2 und Transportband 1 eine Ausnehmung
4 besitzen, wobei durch Ausweichen des Hebels 2 die Hülsen einzeln gefädelt aus dem
Gehäuse ausgetragen werden. In dieser Ausnehmung 4 arbeitet ein Stift oder Dorn 5
(Abb. 2), dessen vorderes Ende 6 abgerundet ist, derart, daß er in die Zigarettenhülse 3
(Abb. 4) einstößt und diese an dem Mundstück 26 auffädelt, wobei ein zu tiefes Eindringen
des Stiftes S durch die Watteeinlage 26 verhindert ist.
Die Arbeitsbewegung des Stiftes 5 wird durch zwei Exzenter 8, 9 (Abb. 2) derart bewirkt,
daß die Spitze des Stiftes S sich in einer ellipsenähnlichen Kurve bewegt (Abb. 3),
in welcher die beiden Scheitelpunkte 10,11
dem Zeitpunkt des Auffädeins der Hülse und des Ausstoßens der mit Watte versehenen
Hülse entsprechen. In der Zeichnung entspricht der Punkt 10 dem Augenblick ,'des
Auffädeins und Punkt 11 dem Augenblick
des Ausstoßens der Hülse. Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist der Stift 5 in
einem Gehäuse 17 gelagert, welches unter Vermittlung der in demselben gelagerten Exzenter
8,9 eine schwingende Bewegung in einer ellipsenähnlichen Bahn ausführt, an
welcher der im Gehäuse gelagerte Stift 5 teilnimmt und dadurch die Arbeitsbewegung
(Abb. 3) ausführt. Das Abstreifen bzw. Ausstoßen der aufgefädelten Hülse wird dadurch
erreicht, daß der Stift 5 eine zusätzliche Bewegung erhält, bei welcher das Gehäuse 17
lediglich die Führung für den Stift bildet. Diese Zusatzbewegung wird durch einen im
Gehäuse 17 gelagerten Hebel 15 hervorgerufen, der an dem Stift 5 angreift und durch
eine Nocke 16 eine derartige Stoßbewegung «•hält, daß durch den dem Stift 5 plötzlich erteilten
Stoß die Hülse vom Stift auf ein Transportband 18 abfällt. Die Anordnung ist
derart getroffen, daß der Hebel 15 die Stoßbewegung empfängt, wenn der Stift S in
seiner Arbeitsbahn (Abb. 3) den Punkt 11 erreicht hat.
Nicht wattierte Hülsen, das sind fehlerhafte Hülsen, werden beim Auffädeln zufolge
Fehlens der Watte den Stift 5 tiefer eindringen lassen (Abb. 5), wobei die Hülse auf dem
Stift 5 besser festgehalten bzw. festgestellt wird; dies wird dazu benutzt, um die fehlerhaften
Hülsen aus den fehlerlosen Hüllen auszuscheiden. Durch das tiefere Eindringen
des Stiftes S in die Hülse und durch die Feststellung der letzteren wird nämlich das Ab-
stoßen der Hülse im Punkte 11 der Arbeitsbahn (Abb. 3) verhindert, wodurch ein Mittel
gegeben ist, das Abstreifen fehlerhafter Hülsen zu einem anderen Zeitpunkte zu bewerkstelligen.
Um das Abstreifen solcher fehlerhaften Hülsen zu bewirken, ist bei dem Ausführungsbeispiel
der Zeichnung ein Abstreifhebel 19 (Abb. 3) vorgesehen, welcher erst
hinter dem Punkte 11 der Arbeitsbahn zur Wirkung kommt. Die durch diesen Hebel 19
abgestreiften Hülsen fallen auf ein anderes Transportband 20 und werden gesondert von
den fehlerlosen Hülsen abgeführt. Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung, welches
sich auf die üblichen Hülsen mit Zacken im Mundstück bezieht, läuft die Hülse durch das
tiefere Eindringen des Stiftes S auf eine Anlauffläche
13 (Abb. 5) desselben bzw. einen Ansatz auf, durch welchen ein zu tiefes Eindringen
des Stiftes in die Hülse über das Mundstück hinaus verhindert wird. Bei diesem Auflaufen wird durch eine am Stift 5
vorgesehene Blattfeder 14 eine Klemmung der Hülse auf dem Stift erzielt, so daß die Hülse
durch die Stoßbewegung des Hebels 15 im Punkt 11 nicht abgestreift werden kann. Um
ein vollständiges Umlegen der Zacken, durch welches sie ihre Wirkung verlieren würden,
zu verhindern, ist der Stift mit Rillen 7 versehen, in welche die Zacken eintreten, wodurch
deren vollständiges Umlegen verhindert wird.
Durch das Abschlagen und Abstreifen der
Hülsen auf die beiden Transportbänder 18, 20
liegen die Hülsen wirr durcheinander, wo-
durch deren Verpacken erschwert ist. Um diesen Übelstand zu vermeiden, werden gemäß
der Erfindung die Hülsen derart ausgerichtet, daß Mundstück neben Mundstück zu liegen kommt. Zu diesem Zweck werden die
Hülsen von jedem Transportband 18 bzw. 20 auf je ein Hebetransportband 27 (Abb. 6)
fallen gelassen, von welchem sie in die Höhe geführt und aus entsprechender Höhe in ein
trichterartiges Organ 21 fallen gelassen werden. Während des Falles findet zufolge des
größeren Gewichtes des Mundstückes der Hülse eine derartige Drehung statt, daß die
Hülse immer mit dem Mundstück nach unten in den Trichter fällt. Das Abführen der Hülse
aus dem Trichter wird dadurch bewirkt, daß der untere Teil 22 der Trichterwand umklappbar
gelagert ist und durch Vermittlung einer Nocke 23 umgeklappt bzw. in horizontale
Lage gedreht wird, wodurch das Mundstück ausgerichtet auf ein Transportband 24 fällt.
Zweckmäßig erhält das Transportband 27 eine Neigung, welche dem natürlichen Gleitwinkel
zwischen Band und Hülse gleich ist oder größer ist als dieser.
Die Vorrichtung kann unmittelbar mit der Zigarettenhülsenmaschine zusammengebaut
oder für sich allein ohne Zusammenhang mit der Zigarettenhülsenmaschine verwendet
werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Sortieren von Mundstückzigarettenhülsen, insbesondere
solchen mit Watteeinlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Zigarettenhülsen entsprechend
dem Widerstand, welchen sie einem in ihr Mundstück eintretenden Organ der Ablegevorrichtung entgegensetzen,
von diesem Organ verschieden erfaßt und Hülsen gleichen Widerstandes an der gleichen Stelle abgelegt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Hülsen verschiedenen
Durchtrittswiderstandes auf verschiedene Transportvorrichtungen abgelegt, von diesen hochgeführt und durch
freien Fall abgegeben werden, wobei vermöge des größeren Gewichtes des Mundstückes
.die Hülsen in gleiche Stellung ausgerichtet werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen zwangläufig in
geeigneter Bahn bewegten Aufsteckstift (5) mit gleichzeitig intermittierender Stoßbewegung, welcher je nach dem
Durchtrittswiderstand der Hülse mehr oder weniger tief in diese eindringt und
Hülsen normaler Eindringungstiefe an bestimmter Stelle seiner Bewegungsbahn
infolge seiner Stoßbewegung abwirft, während Hülsen nicht normaler Eindrin-,
gungstiefe auf dem Stift festgehalten und durch eine hierzu geeignete Einrichtung an
anderer Stelle der Bewegungsbahn des Stiftes von diesem abgestreift werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsteckstift
in einer in die Hülsenachse fallenden Ebene eine Bewegung in einer geschlossenen,
zweckmäßig ellipsenähnlichen Bahn ausführt, so daß die aufgesteckte Hülse das Nachrollen der nächsten Hülse nicht
stört.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung
zum Abführen der Hülsen eine Neigung erhält, welche gleich oder größer ist als der natürliche Gleitwinkel
zwischen Unterlage und Hülse.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM70863D DE360800C (de) | Vorrichtung zum Sortieren von Zigarettenhuelsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM70863D DE360800C (de) | Vorrichtung zum Sortieren von Zigarettenhuelsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE360800C true DE360800C (de) | 1922-10-07 |
Family
ID=7313661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM70863D Expired DE360800C (de) | Vorrichtung zum Sortieren von Zigarettenhuelsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE360800C (de) |
-
0
- DE DEM70863D patent/DE360800C/de not_active Expired
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