DE360764C - Verfahren zur Veredelung des Tones bei Streichinstrumenten - Google Patents
Verfahren zur Veredelung des Tones bei StreichinstrumentenInfo
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- DE360764C DE360764C DEO12034D DEO0012034D DE360764C DE 360764 C DE360764 C DE 360764C DE O12034 D DEO12034 D DE O12034D DE O0012034 D DEO0012034 D DE O0012034D DE 360764 C DE360764 C DE 360764C
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/22—Material for manufacturing stringed musical instruments; Treatment of the material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Verfahren zur Veredelung des Tones bei'Streichinstrumenten. Der Hersteller eines Streichinstrtumentes, wie z. B. Geige, Celdö o.,dgl., :dessen Wirkung durch seinen Resonanzkörper zur Geltung kommt, kann selbst bei sorgsamster Arbeit und .bei Auswahl .des :besten lfaterials und bei Anwendung von Edelhölzern nie voraussagen, ob dasselbe tonlich fehlerfrei ausfallen und eine reine und weiche Klangfarbe aufweisen wird. Vielfach fällt die Ansprache schwer oder mittelschwer aus, und in manchen Lagen ist von einer harmonischen Tonwirkung keine Rede. Sehr oft treten einzelne Töne oder Tongruppen aus den sonst leidlich gut klingenden :direkt störend hervor, weil der Resonanzkörper gerade an :dem Schwingen dieser Töne in ungleicher Weise beteiligt ist. Es ist deshalb schwer, die tonlich überragenden Eigenschaften zu erlangen, wie wir sie z. B. beiden alten italienischen Meistergeigen vertreten finden.
- 1lan hat durch mancherlei Hilfsmittel eine Veredelung 'des Tones zu erreichen versucht. Aber alle diese Maßnahmen erwiesen sich als ungenügend und führten nicht -zu dem erstrebten Ziel, ein geringwertiges Instrument zu einem tonlich fehlerfreien Instrument .mit guter Klangfarbe und leichter Ansprache in allen Tonlagen zu machen. Dieses Ziel soll der Erfindung gemäß (dadurch erreicht werden, daß der Resonanzkörper vor der Auftragung von Lack oder Politur mit einer Kautschukhaut, sei es teilweise oder ganz, überzogen wird, ,die mit dem Resonanzkörper in feste Verbindung kommt. Aren besten ist es, die Kautschukhaut durch einen dünneren oder stärkeren Anstrich einer handelsüblichen Kautschuklösung zu bilden, die gegebenenfalls auch noch andere Substanzen, wie z. B. Leinöl, enthalten kann, die mit der Kautschuklösung mischbar sind. Wirid die Schicht dünn aufgetragen, so ist die Klangfarbe heller, .bei stärkerer _Atiftragung dunkler. Der Anstrich kann in jeder Jahreszeit bei der gewöhnlichen Raum- oder Zimmertemperatur erfolgen. 1Tan läßt .den Anstrich so lange rohen, bis er trocken geworden ist und trägt hierauf, falls erforderlich, :den nächsten Anstrich auf. Ist die Kanitschukhaut trocken, dann kann der Körper in üblicher Weise mit Lack, z. B. :dem allgemeingebräuchlichen :Geigenlack, Leim, Politur o.digl. behandelt werden. Durch die Kautschukhaut wird :der Resonanzkörper v eranlaßt, der Tonhöhe und Tonfülle entsprechend, an den Tonschwingungen gleichmäßig teilzunehmen und dadurch die Klangfarbe des Tones zu verbessern. Man kann aber auch bereits im Gebrauch befindliche Instrumente auf diese Weise tonlich verbessern, ohne daß es notwendig ist, eine vorhandene Lack- oder Politurschicht von dem Resonanzkörper zu entfernen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zum Veredeln -des Tones bei Streichinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß man die Resonanzflächen ganz oder teilweise mit Kautschuk oder einer kautschukhaltigen Substanz und hierauf mit Lack, Leim oder einer Politur überzieht:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO12034D DE360764C (de) | 1921-01-12 | 1921-01-12 | Verfahren zur Veredelung des Tones bei Streichinstrumenten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO12034D DE360764C (de) | 1921-01-12 | 1921-01-12 | Verfahren zur Veredelung des Tones bei Streichinstrumenten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE360764C true DE360764C (de) | 1922-10-06 |
Family
ID=7352567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO12034D Expired DE360764C (de) | 1921-01-12 | 1921-01-12 | Verfahren zur Veredelung des Tones bei Streichinstrumenten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE360764C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19540668A1 (de) * | 1995-10-31 | 1997-05-07 | Frank Krocker | Saiteninstrument |
| US9905213B2 (en) | 2015-07-09 | 2018-02-27 | Aleks BEZGINAS | Solar guitar |
-
1921
- 1921-01-12 DE DEO12034D patent/DE360764C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19540668A1 (de) * | 1995-10-31 | 1997-05-07 | Frank Krocker | Saiteninstrument |
| US9905213B2 (en) | 2015-07-09 | 2018-02-27 | Aleks BEZGINAS | Solar guitar |
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