DE3607058A1 - Eckband fuer einen fenster- oder tuerfluegel - Google Patents

Eckband fuer einen fenster- oder tuerfluegel

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DE3607058A1
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/02Parts for attachment, e.g. flaps
    • E05D5/06Bent flaps
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/12Hinges or pivots of special construction to allow easy detachment of the hinge from the wing or the frame
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Eckband für einen Fenster- oder Türflügel
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Eckband für einen Fenster- oder Türflügel mit einer an der Umfangsfläche des Flügelüberschlages anschraubbaren Bandhülse für einen dem Fenster- oder Türstock zugeordneten Lagerzapfen und mit einem die Umfange fläche des Flügelfalzes im Eckbereich umgreifenden und an dieser Umfangs fläche befestigbaren Stützwinkel, der aus e gesonderten Schenkeln mit über den Eckbereich des Stützwinkels hinaus verlängerten Endstücken besteht und mit diesen gegen die Bandhülse vorstehenden, aneinanderliegenden Endstücken einen Verbindungssteg bildet, der in einer Eins',eekoffnun9 eines seitlich gegen den Flügelfalz vorragenden Kupplungsansatzes der Bandhülse gehalten ist.
  • Um das Gewicht auch schwerer Fenster- oder Türflügel sicher uber die am Flügel anzubringende Bandhülse auf das Ecklager abtragen zu können, wird bei Eckbändern die Bandhülse zusätzlich mit einem Stützwinkel versehen, der die Umfangsfläche des Flügelfalzes im Eckbereich umgreift und an dieser Umfange fläche festgeschraubt wird Da dieser Stützwinkel gegenüber der an der Umfangsfläche des Flügelüberschleges anliegenden Bandhülse einerseits senkrecht zur Flügelebene und anderseits senkrecht zur Anschlagfläche der Bandhülse versetzt st, muß zwischen der Bandhülse und dem Stützwinkel ein entsprechender Verbindungssteg vorgesehen werden, der Üblicherweise einstückig sowohl am Stützwinkel als auch an der Bandhülse enge formt ist Um einfachere Herstellungsverhältnisse zu schaffen, ist es darüber hinaus bekannt, den Stützwinkel aus zwei gesonderten Schenkeln zu bilden, die über den Eckbereich des Stützwinkels hinaus ver- längerte, den Verbindungssteg bildende Endstücke aufweisen.
  • Diese Endstücke, von denen das eine eine im wesentlichen gerade Schenkelverlängerung und das andere eine Abwinkelung des Schenkels darstellen, werden miteinander und mit der Bandhülse über einen Kupplungsansatz der Bandhülse verbunden, der eine Einstecköffnung für die beiden aneinanderliegenden Endstücke der Winkelschenkel aufweist. Nach dem Einführen der Endstücke der Winkelschenkel in die Einstecköffnung werden die Endstücke mit dem Kupplungsansatz vernietet, um die notwendige Verbindung sicherzustellen.
  • Solche Eckbänder haben sich an sich gut bewährt, doch haftet ihnen der Nachteil an, daß sie vollständig abgenommen werden müssen, wenn beispielsweise die Aufschlagsfläche des Flügelüberschlages mit einer Dichtung versehen werden soll, weil diese in eine Umfangsnut einzusetzende Dichtung zwischen dem Verbindungssteg des Eckbandes und dem Flügelüberschlag verläuft. Beim Einsetzen oder Auswechseln einer solchen Uberschlagsdichtung muß folglich das Eckband vom Flügel abgeschraubt und anschließend wieder aufgeschraubt werden, was nicht nur umständlich ist, sondern auch die Gefahr eines Lockerwerdens der Eckbandbefestigung mit sich bringt. Ähnliche Schwierigkeiten können auftreten, wenn der Fenster- oder Türflügel mit einem Farbanstrich versehen werden soll.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu vermeiden und ein Eckband der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, daß eine Uberschlagsdichtung einfach eingesetzt oder ausgewechselt werden kann, ohne die Befestigung des Eckbanes nachteilig zu beeinflussen.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der Verbindungssteg des Stützwinkels mit dem Kupplungsansatz der Bandhülse mittels einer durch eine Durchtrittsöffnung im Kupplungsansatz zugänglichen, in eine GewindedurchgangsbohrUng eines der beiden Endstücke der Winkelschenkel eingreifenden Klemmschraube lösbar verbunden ist.
  • Durch die lösbare Verbindung des Verbindungssteges mit dem Kupplungsansatz wird es möglich, die Bandhülse vom Flügelüberschlag abzunehmen, ohne den Stützwinkel entfernen zu müssen. Damit wird die Aufschlagsfläche des Flügels auch im Bereich des Verbindungssteges zugänglich, so daß eine Überschlagsdichtung einfach eingesetzt oder ausgewechselt werden kann. Da durch das Ab- und Anschrauben höchstens die Befestigung der Bandhulse an der Umfangsfläche des Flügel-Überschlages, nicht aber die Befestigung des Stützwinkels berührt wird, kann ein ausreichender Halt über den Stützwinkel selbst dann sichergestellt werden, wenn die Bandhülsenbefestigung durch das wiederholte Ab- und Anschrauben nicht mehr allen Anforderungen entsprechen kann Die Klemmhalterung der den Verbindungssteg bildenden Endstücke der Winkelschenkel im Kupplungeeneatz gewährleistet ja eine ausreichende Kraftübertragung. Abgesehen davon, könnten für die Bandhülsenbefestigung Einbohrzepfen mit einer Gewindebohrung für Befestigungsschrauben vorgesehen werden, mit deren Hilfe die Bandhülse mit den Einbohrzapfen verbunden ist, so daß es zum Abnehmen der Bendhülse vom Flügelüberschlag lediglich eines Lösens der Befestigungsschrauben und nicht der Einbohrzapfen bedarf.
  • Da für eine gute Klemmverbindung zwischen dem Kupplungsansatz und dem Verbindung es tag des Stützwinkels eine ausreichende Eingriffslange für die Klemmschraube sichergestellt werden muß, die Wand des Kupplungsansatzes zum Einhalten einer niedrigen Bauhöhe jedoch vergleichsweise dünn gehalten werden soll, wird die Klemmschraube nicht in eine Gewindebohrung im Kupplungsansatz, sondern in eine Gewindedurchgangsbohrung in einem der beiden Endstücke der Winkelschenkel eingedreht, die eine ausreichende Stärke aufweisen. Durch das aus der Gewindedurchgangsbohrung austretende Rd der Klemmschraube wird eine zuverlässige Klemmabstützung der Endstücke der Winkelschenkel an der Innenwand der Einstecköffnung des Kupplungsansatzes erreicht, ohne die Wandstärke des Kupplungsansatzes vergrößern zu müssen. Die Klemmschraube, die vorzugsweise als Wurmschraube ausgebildet sein wird, kann dabei mit einem geeigneten Werkzeug durch eine entsprechende Durchtrittsöffnung im Kupplungsansatz angezogen oder gelöst werden.
  • Wird die Gewindedurchgangsbohrung für die Klemmschraube in dem der Durchtrittsöffnung im Kupplungsansatz zugekehrten Endstück des einen Winkelschenkels vorgesehen, so wird das von dieser Durchtrittsöffnung abgekehrte Endstück des anderen Winkelschenkels durch das aus der Gewindedurchgangsbohrung austretende Ende der Klemmschraube gegen die eine Wand des Kupplungsansatzes und das andere Endstück gegen die andere Wand gedrückt, weil durch die Klemmschraube die aneinanderliegenden Endstücke im Sinne'einer Aufspreizung belastet werden. Ist diese Belastung der beiden aneinanderliegenden Endstücke im Sinne einer Aufspreizung unerwünscht, so kann in weiterer Ausbildung der Erfindung das von der Durchtrittsöffnung im Kupplungsansatz abgekehrte Endstück des einen Winkelschenkels die Gewindedurchgangsbohrung aufweisen, wobei die Klemmschraube das der Durchtrittsöffnung im Kupplungsansatz zugekehrte Endstück des anderen Schenkels durchsetzt. Durch diese Maßnahme stützt sich die Klemmschraube beim Eindrehen in die Gewindedurchgangsbohrung an der der Durchtrittsöffnung im Kupplungsansatz gegenüberliegenden Wand ab und drückt beide Endstücke der Winkelschienen gegen die Wand mit der Durchtrittsöffnung, so daß auch die beiden Endstücke aneinandergepreßt werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Eckband in einer schematischen Vorderansicht, Fig. 2 dieses Eckband in einer zum Teil aufgerissenen Seitenansicht und Fig. 3 einen Längsschnitt durch die beiden Endstücke der Winkelschenkel in einem größeren Maßstab.
  • Das dargestellte Eckband besteht im wesentlichen aus einer Bandhülse 1, die mit Hilfe einer Anschlagplatte 2 an der Umfangsfläche 3 des Flügelüberschlages 4 eines Fenster- oder Türflügels 5 angeschraubt ist, und aus einem Stütz~ winkel 6 für die Bandhülse 1, der die Umfangsfläche 7 des Flügelfalzes im Eckbereich umgreift und an dieser Umfangsfläche 7 angeschraubt ist Der Stützwinkel 6 wird dabei von zwei gesonderten Schenkeln 8 und 9 gebildet, wobei der Winkelschenkel 8 im Eckbereich des Stützwinkels ein abgewinkeltes Endstück 10 und der Schenkel 9 ein an diesem Endstück 10 anliegen des, über den Eckbereich hinaus verlängertes Endstück 11 aufweisen. Diese beiden Endstücke 10 und 11 bilden einen Verbïndungssteg 12 zwischen dem Stützwinkel 6 und der Bandhülse 1. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß an der Bandhülse 1 ein Kupplungsansatz 13 mit einer Einstecköffnung 14 für den Verbindungssteg 12 vorgesehen ist, der innerhalb der Einstecköffnung 13 mittels einer Klemmschraube 15 verklemmt werden kann. Diese Klemmschraube greift in eine Gewindedurchtrittsbohrung 16 des abgewinkelten Endstückes 10 ein und durchsetzt das Endstück 11 des anderen Winkelschenkels 9, so daß beim Anziehen der Klemmschraube 15 durch eine Durchtrittsöffnung 17 im Kupplungsansatz 13 die Klemmschraube 15 sich mit ihrem aus der Gewindedurchgangsbohrung 16 austretenden Ende an der geschlossenen Wand des Kupplungsansatzes 13 abstützt und das abgewinkelte Endstück 10 gegen das anliegende Endstück 11 und gegen die mit der Durchtrittsöffnung 17 versehene Wand des Kupplungsansatzes drückt Damit wird eine sichere Klemmverbindung einerseits zwischen den beiden Endstücken 10 und 11 der Winkelschenkel 8 und 9 und anderseits zwischen dem durch die Endstücke 10 und 11 gebildeten Verbindungssteg 12 und dem Kupplungsansatz 13 erhalten. Zum Lösen dieser Klemmverbindung braucht lediglich die Klemmschraube 15 gelockert zu werden, onach die Bandhülse 1 nach einem Lösen der Anschlag platte 2 vom Stützwinkel 8 abgezogen werden kann. Bei abgenommener Bandhülse 1 ist es folglich in einllacher Weise möglich, eine Überschlagedichtung 18 im Bereich der Aufechlagefläche -19 des Fenster- oder Türflugels 5 anzuordnen, Je zwischen dem Verbindungssteg 12 des Stützschenkels 8 und dem Flügelüberschlag 4 verläuft.
  • Nach dem Einsetzen oder Auswechseln der Überschlagsdichtung 18 kann die Bandhülse 1 wieder an der Umfangsfläche 3 des Flügelüberschlages 4 angeschraubt und die Klemmverbindung zwischen dem Verbindungssteg 12 und dem Kupplungsansatz 13 hergestellt werden, wobei eine ausreichende Kraftabtragung des Flügelgewichtes über das Eckband auf das Eckläger gewährleistet wird, weil sich die Befestigung des Stützwinkels 6 an der Umfangsfläche 7 des Flügelfalzes nicht durch ein wiederholtes Abnehmen des Stützwinkels 6 lockern kann.
  • Mit gleichem Vorteil kann die Bandhülse 1 vom Flügelüberschlag abgenommen werden, ohne den Stützwinkel 6 zu lösen, um den Fenster- oder Türflügel 5 mit einem Farbanstrich zu versehen oder den Farbanstrich des Flügels zu erneuern.

Claims (1)

  1. atentansprüche: 1. Eckband für einen Fenster- oder Türflügel mit einer an der Umfangs fläche des Flügelüberschlages anschraubbaren Bandhülse für einen dem Fenster- oder Türstock zugeordneten Lagerzapfen und mit einem die Umfangsfläche des Flügel falz es im Eckbereich umgreifenden und an dieser Umfangsfläche befestigbaren Stützwinkel, der aus zwei gesonderten Schenkeln mit über den Eckbereich des Stützwinkels hinaus verlängerten Endstücken besteht und mit diesen gegen die Bandhülse vorstehenden, aneinanderliegenden Endstücken einen Verbindungssteg bildet, der in einer Einstecköffnung eines seitlich gegen den Flügelfalz vorragenden Kupplungsansatzes der Bandhülse gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg (12) des Stützwinkels (6) mit dem Kupplungsansatz (13) der Bandhülse (1) mittels einer durch eine Durchtrittsöffnung (17) im Kupplungsansatz (13) zugänglichen, in eine Cewindedurchgangsbohrung (16) eines der beiden Endstücke (10, all) der Winkelschenkel (8, 9) eingreifenden Klemmschraube (15) lösbar verbunden ist.
    2: Eckband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Durchtrittsörfnung (17) im Kupplungsansatz (13) abgekehrte Endstück (10) des einen Winkelschenkels (8) die Gewindedurchgangsbohrung (16) aufweist und daß die Klemmschraube (15) das der Durchtrittsöffnung (17) im Kupplungsansatz (13) zugekehrte Endstück gel1) des anderen Winkelschenkels (9) durchsetzt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2358610A1 (de) * 1973-11-24 1975-06-05 Siegenia Frank Kg Scharniergelenk fuer fenster, tueren o.dgl.
DE2836412A1 (de) * 1978-08-19 1980-02-28 Bilstein August Fa Ecklager fuer kipp-schwenkfluegel von fenstern, tueren o.dgl.

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