DE360451C - Maschine zum Herstellen von Borsten- und Faserbuendeln - Google Patents

Maschine zum Herstellen von Borsten- und Faserbuendeln

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DE360451C
DE360451C DEW58896D DEW0058896D DE360451C DE 360451 C DE360451 C DE 360451C DE W58896 D DEW58896 D DE W58896D DE W0058896 D DEW0058896 D DE W0058896D DE 360451 C DE360451 C DE 360451C
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fibers
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DEW58896D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D1/00Bristles; Selection of materials for bristles
    • A46D1/08Preparing uniform tufts of bristles

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Maschine -zum Herstellen von Borsten- und Faserbündeln. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 19 c i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 28. Mai 1921 beansprucht Gegenstand der Erfindung ist Eine Maschine zum Herstellen von Borsten- und Faserbündeln von bestimmter Länge aus Fasern von unbestimmter Länge.
  • Maschinen zur Herstellung von Bündeln aus Fasern oder Borsten für Pinsel, Bürsten u. dgl. sind bekannt. Bei diesen Maschinen müssen aber die Fasern vorher auf die Länge zugeschnitten sein, die die fertigen Bündel haben sollen, auch werden die Bündel nur gebunden, und .es kann jeweils nur ein Bündel bearbeitet werden.
  • Die Maschine nach der Erfindung bezweckt die Massenherstellung von Borstcn- oder Faserbündeln aus Fasersträngen von unbestimmter, d. h. beliebiger Länge. Das Wesen der Erfindung besteht in der Vereinigung von Verteilern, die die Fasern in Strangform in der Längsrichtung auf ein rinnenförmiges Förderband legen, von Druckwalzen, die jeden Strang zu einem Zylinder pressen, Schneidvorrichtungen, die gleichzeitig den Strang in mehrere Bündel von bestimmter Länge zerschneiden, und einer Vorrichtung, die einen -als ununterbrochenes Band zugeführten Binder, beispielsweise Papier oder Metallband, abschneidet und tun ein Ende jedes Bündels herumlegt.
  • Auf der Zeichnung .sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, die sich voneinander durch ihre Binde-und Schneidvorrichtungen unterscheiden. Abb. -i ist ein teilweise geschnittener Aufriß der ersten Ausführungsform, Abb. 2 ein Querschnitt nach Linie A-A der Abb. i, die den Trichter und Verteiler erkennen läßt; A.bb. 3 ist eine perspektivische Darstellung des Trichters, Abb. q. ein Querschnitt nach Linie B-B der Abh. i .in größerem Maßstab, der die Einzelheiten einer Bindevorrichtung für gummiertes Papier darstellt; Abb. 5 ist ein Achsialschnitt der Bindevorrichtung ; Abb. 6 und 7 sind Achsial- und Querschnitte einer Scheidv orrichtung, die die Stränge schneidet und ihren Enden die gewünschte runde Form gibt, Abb. 7 ist ein Schnitt nach Linie C,C der Abb. i ; Abb. 8 zeigt perspektivisch ein Messer der Schneidvorrichtung ; Abb. g ist ein Aufriß eines Teils zweier aufeinanderfolgender Stränge, von denen einer ein Band hat, während das Ende des anderen abgerundet ist; ' Abb. io zeigt im Achsialschnitt die zweite Ausführungsform ; Abb. i i ist ein Querschnitt nach der Linie D -D der Abb. io;@ Abb. 12 ist ein Aufriß einer Trommel dieser Ausführungsform, teilweise nach der Mittelebene geschnitten; Abb. 13 ist ein Grundriß der Trommel und der zugehörigen Teile; Abb. 14 ist ein Teilschnitt nach Linie E-E der Abb. 12 in größerem Maßstab; Abb. 15 ist eine perspektivische Darstellung der Teile, die die Binderinge herstellen.
  • Bei beiden Ausführungsformen ist i der Trichter, in den die Fasern gebracht werden. Der Trichter hat parallel zu einer seiner senkrechten festen Wände :2 eine Wand 3, die in verschiedenen Lagen festgestellt werden kann, beispielsweise in Nuten 4 der geneigten Wände des Trichters, um die Bearbeitung von Fasern verschiedener Länge zu ermöglichen. Auf den geneigten Trichterwänden bewegen sichTransportbänder 5 ohne Ende, die die Fasern nach unten führen und sie dabei in paralleler Lage halten. Am unteren Ende des Trichters liegt ein umlaufender Verteiler 6, der die Fasern in Stränge von der gewünschten Dicke abteilt und die so gebildeten Stränge auf eine wagerechte Fördervorrichtung 7 ablegt, die sie an einer Reihe von Druckwalzen 8 vorüberführt. Damit die Fasern nicht zwischen den Verteiler 6 und seinem Mantel eindringen, sind Walzen 9, die in der Pfeilrichtung umlaufen, unterhalb der Transportbänder 5 angeordnet, derart, daß die Fasern nach der Mitte des Trichters hingeleitet werden.
  • Im oberen Teil des Trichters kann ein nicht dargestelltes Gewicht vorgesehen sein, das die Fasern nach unten drückt. Dieses Gewicht besteht nötigenfalls aus gelenkigen oder geschmeidigen Teilen, um sich während des Niedergehens der Form des Trichters anpassen zu können. Das Gewicht kann mit einem Warner verbunden sein, der anzeigt, wenn der Trichter beinahe leer ist.
  • Der Verteiler 6 kann aus einer Walze bestehen, die am Umfang mit Höhlungen versehen ist. Der Inhalt der Höhlungen ist dem Volumen der zu bildenden Stränge angepaßt. Die Walze hat eine unterbrochene Umlaufbewegung, derart, daß sie den Inhalt ihrer Höhlungen nacheinander auf den Förderer 7 wirft.
  • Der Förderer 7 ist ein endloses Band, dessen Ränder durch eine Führung io auf ihrem Weg unter dem Verteiler heraufgebogen werden. Der Förderer erhält durch eine der Walzen i i oder 12, um die er läuft, eine unterbrochene Bewegung. Die Größe dieser Bewegung richtet sich nach der Länge der Stränge, beispielsweise 6o cm, derart, daß die Stränge ständig hintereinander hergehen.
  • Die Druck-,valzen 8 dienen gleichzeitig zur Mitnahme der Stränge und zum Zusammenpressen in Zylinderform. Zu diesem Zweck hat der Umfang der Walzen eine Eindrehung vom gewünschten Durchmesser.
  • ,Alle Walzen 8 erhalten eine unterbrochene Drehbewegung, die mit derjenigen des Förderers 7 übereinstimmt. Indessen haben die letzten Walzen am Austritt eine Umfangsgeschwindigkeit, die etwas größer ist als die der vorhergehenden Walzen, um eine gewisse Streckung der Stränger hervorzurufen und die Fasern genau parallel zu legen.
  • Beim Austritt aus den letzten Walzen hat der Strang den gewünschten Durchmesser, worauf man daraus Faserbündel für Pinsel u. dgl. auf zwei verschiedene Arten herstellen kann.
  • Bei der ersten Ausführungsform (Abb. i bis 9) geht der zwischen den Walzen 8 hindurchgetretene Strang zwischen einer Reihe am Umfang ausgedrehter Walzen 13 hindurch, deren Abstand voneinander der Länge der aus den Strängen herzustellenden Bündel, beispielsweise 6 cm, entspricht. Die Walzen 13 haben die gleiche unterbrocheneDrehbewegung wie die vorhergehenden Walzen B. In den Zwischenräumen der Walzen 13 liegen die Vorrichtungen, durch die die Bündel gebunden «erden.
  • Jede dieser Vorrichtungen hat zwei runde, feste Kasten 14 und 15, die von einem gemeinsamen, nicht dargestellten Rahmen getragen werden und mit den Rahmen, in denen die Walzen 13 umlaufen, aus einem Stück bestehen. Im Innern dieser Kasten 14, 15 sind zwei Büchsen 16 angeordnet, die auf ihren Innenflächen eine Schraubennut 17 tragen. Die Nuten 17 münden in seitliche Nuten 18, die zur Einführung des Papier- oder dünnen Metallstreifens 25 zum Binden dienen.
  • Zwischen den Zylindern 16 ist eine Schraubenfeder i9 mit ihrem einen gabelförmigen Ende befestigt. Indem Raum zwischen dieser Feder und den Rändern der Kasten 14, 15 kann sich eine Nocke 2o drehen, die voll außen durch einen Mitnehmer 21 angetrieben wird. Dieser ist an der 1\ ocke 2o befestigt und geht frei zwischen den Kasten 14, 15 durch. Das Ende des Mitnehmers liegt in einer Bohrung eines Ringes 22, der um die Kasten 14 und 15 umläuft, beispielsweise unter Antrieb eines Zahnrades, das in einen Zahnkranz 23 des Ringes eingreift.
  • Der Ring 22 hat einen Schlitz 24, der in der Ruhestellung des Ringes mit den guten 18 zusammenfällt, um das Band 25 durchzulassen. Letzteres wird selbsttätig vorgeschoben, beispielsweise durch Walzen mit unterbrochener Drehbewegung.
  • So oft das Band 25 in dieser Weise durch die Nuten 24 und 18 vorgeschoben wird, gelangt es in die Nuten 17 und bildet im Innern der Federn i9 einen Ring um den Strang, der durch die Walzen 13 zugeführt wird.
  • Die Nocke 2o hat- am Umfang einen Vorsprung 26, der in der Ruhestellung der \ ocke in eine Aussparung 27 der Kasten 14, 15 greift. Wenn die Nocke durch den Ring 22 mitgenommen wird, tritt der Vorsprung aus der Aussparung 27 heraus und zwingt die Nocke, sich wieder dem Mittelpunkt der Kasten zu nähern, wodurch die Feder i9 veranlaßt wird, das Band 25, das vorher auf die gewünschte Länge zugeschnitten ist, um (las Bündel zu drücken.
  • Am Ende der Rollenreihe 13 und der Bindevorrichtungen ist eineVorrichtung angebracht, die dazu dient, die Stränge an den Bändern 25 glatt abzuschneiden und dem anderen Ende des Bündels die gewünschte Form, vorzugsweise die gerundete Form nach Abb. 9 zu geben.
  • Das Abschneiden erfolgt durch ein gebogenes Messer 28, das an einem beweglichen Kopf 29 sitzt, der in einer sehr schnell umlaufenden Büchse 3o befestigt ist. Die Büchse wird beispielsweise von einem Treibriemen angetrieben. Der Kopf 29 ist in exzentrischen Nuten 3 i der Wände der Büchse so geführt, daß die Relativbewegung des Kopfes 29 zur Büchse eine radiale Verschiebung des Messers 28 zur Folge hat. Um diese Relativbewegung hervorzubringen, genügt es, die umlaufende Büchse 30 periodenweise während des Durchgangs des Bündels anzuhalten oder zu bremsen, während das Messer sich durch seine Trägheit weiterbewegt und das Bündel bis zur Mitte auf die gewünschte runde Form zuschneidet.
  • Ein notwendiges Zubehör ist ein Sauger, der nicht dargestellt ist und dazu dient, die Abfälle zu entfernen, damit sie die Arbeit der Maschine nicht stören.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Die Fasern, die parallel zueinander im Trichter i liegen, werden vom Verteiler 6 zu Strängen geordnet, derart, daß diese sich hintereinander ohne Unterbrechung auf das Förderband 7 auflegen, wenn es angehalten wird.
  • Bei jeder Bewegungsperiode geht ein Strang zwischen den Druckwalzen 8 hindurch und erhält den gewünschten Durchmesser, worauf er zu den Bindevorrichtungen und Walzen 13 gelangt. Bei jeder Ruheperiode wird gleichzeitig auf der ganzen Länge des Strangs eine Anzahl von Bindevorgängen bewirkt, und zwar in Abständen, die der Länge der Bündel angepaßt sind.
  • In diesem Augenblick liegen alle Bänder aus gummiertem Papier oder Metall 25, die vorher in Bogenform in das Innere der Feder i9 vorgeschoben worden sind, den Strängen von außen an, infolge der Drehung der Nocken 2o in den Kasten 14 und 15. Diese Drehung wird durch mehr als eine Umdrehung derart bewirkt, daß das Band sich zunächst auf den Strang legt, worauf es scharf um den Strang herumgezogen und schließlich an den Enden durch Zusammenleimen oder, wenn es sich um ein Metallband handelt, durch feine Bohrungen zusammengehalten wird, die an der Feder i9 angebrachte Spitzen erzeugen.
  • Die Einschaltung der Feder i9 zwischen die Nocke 2o und das Band 25 hat zur Folge, daß letzteres durch die Nocke in seiner Drehbewegung mitgenommen und während des Rufwickelns die Bildung von Falten vermieden wird.
  • Während - des nun folgenden Vorrückens wird der Strang durch das umlaufende Messer 28 zerschnitten, so oft die Büchse 30 gebremst oder angehalten wird. Diese Bremsung erfolgt selbsttätig, so oft der Strang um die Länge eines Bündels vorgerückt ist, durch einen nicht dargestellten Mechanismus. Die Bündel sind nun fertig. Sie können pasteurisiert und selbsttätig verpackt werden. Dies geschieht durch Vorrichtungen, die keinen Teil der Erfindung bilden.
  • Bei der zweiten Ausführungsform (Abb. io bis 15) ist die Vorrichtung zur Bildung und Weiterführung der Stränge der beschriebenen ähnlich. Hinter den letzten Walzen 8 liegt eine Trommel 32, die eine unterbrochene Drehbewegung ausführt. Sie hat eine Reihe von Öffnungen 33, die nacheinander die aus den Walzen 8 kommenden Stränge aufnehmen. In jeder Öffnung liegt eine Klemmbacke 34, die von einer radial in der Trommel geführten Stange 35 getragen wird. Die inneren Enden der Stangen 35 stützen sich unter Einwirkung einer Rückziehfeder 37 und unter Vermittlung einer Rolle 38 auf eine feststehende Nocke 36. Zwischen den letzten Walzen 8 und der Trommel 32 liegt eine Schneidvorrichtung, die beispielsweise zwei im entgegengesetzten Sinne umlaufende Messer 39, 49 hat.
  • Auf der anderen Seite der Trommel 32 ist eine Vorrichtung angeordnet, durch die Binderinge aus einem Band 25 aus Papier oder dünnem Metall hergestellt werden. Diese Vorrichtung hat, in ähnlicher Weise wie die Vorrichtungen zum Wickeln von Zigaretten; eine Stange oder einen Kern 41, gegen den das Band periodisch oder ständig durch die Mitnehmerrollen 42, 43 und eine Führung 44 geführt wird. Hierdurch nimmt das Band allmählich, indem es längs des Kernes 41 und eines genuteten Zapfens 45 mit Gegenhaltern 46 vorbeigeht, die Rohrform nach Abb. 15 an. Die -Enden des Bandes werden umgebogen und ineinander gefalzt, hierauf durch Drehrollen 47 und in der bekannten Weise gefaßt. Man kann aber auch die Enden des Bandes einfach mit Leim bestreichen, anfeuchten und durch Rollen, die an die Stelle der Drehrollen 47, 48 treten, gegeneinanderlegen. Der Vorschub des Bandes ist so geregelt, daß zu jeder Periode, die dem Vorrücken des Strangs uni die Bündellänge entspricht, das Band um die Länge eines Ringes vorgeschoben wird, beispielsweise 15 mm.
  • Zwischen dem Zapfen 45 und der Trommel 32 liegt eine Schneidvorrichtung, die beispielsweise zwei Messer 49, 5o hat, und nach jedem Vorrücken der Papier- oder Metallröhre diese abschneidet.
  • Die Vorrichtung hat noch eine Schneidvorrichtung 51, die sehr schnell umläuft und dem Bündel die gewünschte runde Form gibt. Sie hat eine achsiale Hin- und Herbewegung, die ihr durch einen Winkelhebel 52 erteilt wird. Dieser stützt sich mit seinem einen, mit einer Rolle 53 versehenen Ende gegen eine wellenförmige Nocke 54, die mit der Trommel 32 aus einem Stück besteht.
  • Auf einer Seite der Trommel liegt ein wechselweise hin und her bewegter Auswerfer 55 für die fertigen Bündel.
  • Die Arbeitsweise dieser Maschine ist folgende: Während des Vorrückens der Stränge wird die Trommel 32 in unterbrochene Drehung versetzt, was jedes Mal eintritt, wenn der Strang in eine der Öffnungen 33 jenseits der Messer 39, 40 eingelegt ist. In diesem Augenblick wird der Strang abgeschnitten. Fast gleichzeitig wird er von der zugehörigen Backe 34 zusammengepreßt, die durch die Nocke 36 gehoben wird. Die Trommel dreht sich nun um einen Bruchteil einer Umdrehung, während ein weiterer Strang in die folgende Öffnung 33 eintritt: Um dieses Fortschreiten zu erMöglichen, ist einer der Ränder der Öffnungen 35 schräg ausgeschnitten, wie Abb. 14 zeigt.
  • .Infolge der Umdrehung der Trommel 32 wird der Strang, der von der Backe 34 gehalten wird, vor die Einrichtung geführt, die die Binderinge bildet, und empfängt das Ende der Papier- oder Metallröhre, die gegen den Strang vorrückt und im geeigneten Augenblick zerschnitten wird.
  • Das mit dem Band versehene Bündel wird nun der Schneidvorrichtung 5 i zugeführt, wenn diese gemäß Abb. io .abgehoben ist. Gegen das Ende jeder Drehbewegung der Trommel 32 und während der folgenden Halteperiode dreht das Messer, das durch die N ocke 54 eingestellt wird, sich über das Ende des Bündels und gibt ihm die gewünschte Form.
  • Endlich wird das Bündel vor den Auswerfer 55 gestellt, der es aus seiner Öffnung austreibt. Die Backe 34 wird vorher durch die Nocke 35 und die Feder 36 entspannt.
  • Die fertigen Bündel oder Pinsel können jetzt pasteurisiert und verpackt werden, wie vorhin erwähnt.
  • Es ist hervorzuheben, daß die Erfindung nicht auf die beiden beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist, und daß die verschiedenen Anordnungen durch jede beliebige andere gleichwertige Anordnung ersetzt werden können.
  • Beispielsweise -kann man den Strang in einer Maschine bilden und binden, die aus einer Reihe von Walzen besteht, die nach den Kanten eines Prismas angeordnet sind, sich berühren und im gleichen Sinne umlaufen, derart, daß sie die Fasern zwischen sich rollen. Einige dieser Walzen können in der Querrichtung verschoben werden, einerseits um die Einführung .der Fasern zu gestatten, anderseits um sie in der Form zusammenzupressen und schließlich die gepreßten und gebundenen Stränge entweichen zu lassen. Die Bindung kann in diesem Falle durch Bänder mit Leim bestrichenen Papiers bewirkt werden, die zwischen zwei Walzen zugeführt und durch die Drehung des Bündels mitgenommen werden, derart, daß -sie um den Strang mit ihren sich überdeckenden Enden verklebt werden. Der so in regelmäßigen Zeiträumen gebundene Strang wird durch eine Fördervorrichtung aufgenommen und -an den gewünschten Stellen zu Bündeln zerschnitten, und zwar entweder durch mehrere umlaufende Messer gleichzeitig oder nacheinander durch eine Schneidvorrichtung.
  • An Stelle mehrerer Stränge kann man auch einen durchlaufenden Strang verwenden, indem marl die Fasern ähnlich verarbeitet wie bei der Herstellung von Gewebebändern, beispielsweise aus Flachs.
  • Im übrigen braucht die vorliegende Maschine, wenn sie bereits vorgerichtete Bündel verarbeitet, nur die Einrichtungen zum Mitnehmen, zum Zusammenpressen, zum Binden und Abschneiden zu haben.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRt; cFIE: i. :Maschine zum Herstellen von Borsten- und Faserbündeln von bestimmter Länge aus Fasern von unbestimmter Länge mit einem Trichter und einem Verteiler, der die Fasern in Strangform nacheinander auf ein Förderband ablegt, gekennzeichnet durch Druckwalzen, die jeden Faserstrang in Zylinderform zusammenpressen, Schneidvorrichtungen, die -ihn in Bündel von bestimmter Länge zerschneiden und eine Vorrichtung, die einen als ununterbrochenes Band zugeführten Binder aus Papier, Metall o. dgl. abschneidet und um ein Ende jedes Bündels herumlegt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Faserverteiler (6) mit parallel zur Längsachse der Maschine liegender Achse, der die Faserstränge nacheinander auf ein endloses, rinnenförmiges Förderband (io) ablegt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch Förderbänder (5), die längs der Innenwände des Fasertrichters von oben nach unten gehen, um das Niedergehen der Fasern, die wagerecht liegen, zu erleichtern und sie in Parallellage zu erhalten. .q.. Maschine nach Anspruch i, 2 und 3, gekennzeichnet durch Walzen (g), die am Boden des Fasertrichters über dem Verteiler (6) angebracht sind und in entgegengesetztem Sinn umlaufen, derart, daß sie die von ihnen berührten Fasern veranlassen, sich nach der Mitte der Trichteröffnung zu bewegen, damit sie nicht- zwischen den Verteiler und seinen Mantel gelangen. 5. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, . daß die letzten Paare von Druckwalzen (8), zwischen denen der Strang durchgeht, eine höhere Umfangsgeschwindigkeit haben als die vorhergehenden Paare, um eine gewisse Streckung der Fasern herbeizuführen. 6. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Anzahl von Vorrichtungen, die sich über eine Länge gleich der eines Strangs erstrecken und mehrere Bündel gleichzeitig binden, während der Strang stillsteht. Maschine nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bindevorrichtung eine schraubenförmig um den Durchgang des Strangs gewickelte Feder (i9) hat, die im Sinne der Drehung angehalten wird, und daß eine umlaufende N ocke zwischen diese Feder und eine feststehende Führung eingelegt ist, um nacheinander alle Teile der Feder gegen das seitlich eingeführte und um den Strang gelegte Band (25) zu drücken. B. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Zerschneiden des Strangs, die ein frei in einer exzentrischen Nut einer den Strang umschließenden, schnell umlaufenden Büchse (30) gleitendes Messer (28) hat, das bei jedem plötzlichen Anhalten der Büchse (30) unter der Wirkung der Trägheit vorrückt und den Strang zerschneidet. g. 1-Iaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mit Unterbrechungen umlaufende Trommel (32) mit einer Anzahl von Öffnungen, die nacheinander vor den ständig zugeführten Strang treten, welche Trommel (32) einer Bindevorrichtung, einer Vorrichtung (53) zum Beschneiden der Enden derBündel und einem Auswerfer gegenübersteht, sowie eine Schneidvorrichtung, die den Strang vor der Trommel zerschneidet, so oft eine entsprechende Länge des Strangs in einer Öffnung der Trommel liegt. io. Maschine 'nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß jede Öffnung der Trommel (32) eine bewegliche Klemmbacke (34) hat, die unter der Einwirkung einer ortsfesten Nocke den Strang während eines Teils des Trommelumlaufs festhält, und eine Feder, die die Backe zurückzieht, wenn die N ocke nicht mehr einwirkt. i i. Maschine nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß das Band für die Bündel aus einem Rohr besteht, das in der bei Zigarettenwicklern üblichen Weise hergestellt und auf ein Ende des Strangs geschoben wird, während dieTrommel (32) stillsteht, worauf das Band abgeschnitten wird. 12. Maschine nach Anspruch i bis g, gekennzeichnet durch eine Schneidvorrichtung (53) mit gekrümmtem Profil, die schnell umläuft und absatzweise achsial verschoben wird, derart, daß sie sich von der Trommel (32) entfernt, wenn diese sich dreht und zurückkehrt, wenn sie stillsteht, um das Ende eines Bündels zu beschneiden. 13. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Reihe von Walzen, die nach den Kanten eines Prismas angeordnet sind, sich berühren und sämtlich im gleichen Sinne umlaufen, wobei einige der `Valzen quer verschiebbar sind, um die Einführung, die Zusammenpressung und die Freigabe des Strangs zu bewirken. i4.. Maschine nach Anspruch i- und 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei der Walzen in geeigneten Zwischenräumen Papierstreifen eingeführt werden, die von der Drehung der Walzen mitgenommen werden und den Strang umschließen.
DEW58896D 1921-05-28 1921-07-20 Maschine zum Herstellen von Borsten- und Faserbuendeln Expired DE360451C (de)

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