DE36004C - Taschen-Klaviatur - Google Patents

Taschen-Klaviatur

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Publication number
DE36004C
DE36004C DENDAT36004D DE36004DA DE36004C DE 36004 C DE36004 C DE 36004C DE NDAT36004 D DENDAT36004 D DE NDAT36004D DE 36004D A DE36004D A DE 36004DA DE 36004 C DE36004 C DE 36004C
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DE
Germany
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key
keyboard
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36004D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. WINTER in London, i4Bolton Road, St. Johns Wood
Publication of DE36004C publication Critical patent/DE36004C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B15/00Teaching music
    • G09B15/06Devices for exercising or strengthening fingers or arms; Devices for holding fingers or arms in a proper position for playing
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/12Keyboards; Keys

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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei derConstruction der vorliegenden Taschen-Klaviatur ist vor allem darauf Rücksicht genommen, den Apparat in nur geringem Umfange und darum leicht transportabel herzustellen. Eine einoctavige Klaviatur ist nur
2 cm hoch, 7 cm breit und 18 cm lang. Die weifsen Tasten sind 6 cm und die schwarzen
3 cm lang.
In der Gröfse, sowie im Aeufseren einem Taschenbuch ähnlich, läfst sich das Instrument bequem in der Tasche unterbringen und ermöglicht auf diese Weise die Ausführung von technischen Uebungen überall, z. B. auch auf Reisen, und ist somit als Hülfsmittel zur Erlangung und Erhaltung der gleichmäfsigen Ausbildung der Finger von Wichtigkeit.
In beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι das stumme Taschenklavier im ger öffneten,
Fig. 2 dasselbe im geschlossenen Zustande,
Fig. 3 die weifsen und schwarzen Tasten nebst Federn und Zubehör in gröfserem Mafsstabe,
Fig. 4 die durchlaufende Stange, welche als Drehachse der Federn und Tasten dient, und
Fig. 5 die Einrichtung zum Zusammenklappen eines zweioctavigen Taschen-Klaviers.
Der aus Holz, Metall oder einer Verbindung von beiden verfertigte Kasten hat einen Ueberzug aus Leder oder anderem brauchbaren Material. Je ein Lederstreifchen L verbindet die Spitzen der weifsen,. Tasten B mit dem Boden des Kastens und verhindert sie, beim Aufspringen über die bestimmte Entfernung von demselben hinauszugehen. Der Deckel-C, Fig. ι und 2, preist, wenn das Instrument verschlossen ist, alle schwarzen Tasten so weit herunter, dafs sie in eine Linie mit den weifsen zu liegen kommen. Vorn durch einen Knopf befestigt, wird er durch den Widerstand der nach oben drückenden schwarzen Tasten in seiner Stellung gehalten.
Die weifse Taste B, Fig. 3, am hinteren Ende 7 mm dick, verdünnt sich allmälig derart, dafs die Spitze derselben beim Druck des Fingers den Boden des Kastens berührt. Das hintere Ende der schwarzen Taste ist den weifsen gleich hoch ausgeschnitten, während die Spitze einen etwas schräg ablaufenden Knopf bildet, genau so hoch und breit wie die gewöhnliche Klaviertaste. Diese Einrichtung erlaubt das Niederdrücken der ganzen Taste und zwingt überdies den Finger, dieselbe an der vorschriftsmäfsigen Stelle anzuschlagen und sich an eine regelrechte Haltung zu gewöhnen.
Durch einen kleinen, unter jeder Taste angebrachten Träger Z aus Metall geht die am Boden des Kastens befestigte Stange R, welche gleichzeitig zur Aufnahme der Federn S dient. Letztere verleihen der Taste des Apparates die den Klaviertasten ähnliche Elasticität und sind entweder mittelstark oder stark, um den verschiedenen Anschlagsarten Rechnung zu tragen.
Das zweioctavige Taschen-Klavier, Fig. 5, besteht aus zwei vollständigen einoctavigen Instrumenten, die durch Scharnier mit einander verbunden sind und mittelst auf der Aufsenseite des Ka'stens angebrachte Haken oder Riegel festen Halt bekommen. Die offenen Seiten werden durch Klappen F verschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Taschen-Klaviatur in Buchform, gekennzeichnet:
    i. durch die Aufreihung der mit Ansätzen Z und Federn S versehenen, durch Lederstreifen L in der Bewegung nach oben begrenzten Tasten auf einer durchgehenden Achse R, wobei die weifsen Tasten als dünne, nach vorn sich verjüngende Blättchen, die schwarzen Tasten im vorderen Theile mit einem prismatischen, schräg anlaufenden Knopf gearbeitet sind, welcher beim Schliefsen des Deckels bis zur Oberfläche der weifsen Tasten heruntergedrückt werden kann, und ■
    bei Anordnung mehrerer Octaven durch die in Fig. 5 dargestellte Einrichtung zum Zusammenklappen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36004D Taschen-Klaviatur Expired - Lifetime DE36004C (de)

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