DE359786C - Drehscheibe mit geteilten Haupttraegern - Google Patents

Drehscheibe mit geteilten Haupttraegern

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DE359786C
DE359786C DER53660D DER0053660D DE359786C DE 359786 C DE359786 C DE 359786C DE R53660 D DER53660 D DE R53660D DE R0053660 D DER0053660 D DE R0053660D DE 359786 C DE359786 C DE 359786C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Drehscheibe mit geteilten Hauptträgern, durch die eine einfache und zweckmäßige Gelenkverbindung und zugleich eine mittlere Verlagerung beider Drehscheibenoberteile erzielt, und das Verdrehungsmoment in zweckmäßigster Weise aufgenommen wird.
Die bisher bekannten Bauarten sind' fast durchweg mit mehrfachen schwerwiegenden Nachteilen behaftet, die ihre technische Vollkommenheit bedeutend herabsetzen. Es sind dies vorzugsweise: Erschwerte Zugänglichkeit zum mittleren Spurlager, einseitige Beanspruchung desselben durch wagerechte Kippkräfte (ein besonders wichtiger Umstand im Falle eines Kugellagers), welche sich noch durch etwaiges schiefes Setzen des Mittelquaders steigern kann, statische Unbestimmtheit bei Übertragung vonVerdrehungsinomenten durch die Querträger, welche gewöhnlich aus Walzeisen angefertigt und mit besonders angebrachten Gelenkaugen 0. dgl. versehen sind, schwere Montage bz,w. Demontage des Verbindungsbolzens, schließlich Kompliziertheit und große Bauhöhe der Mittellagerung.
Diese Mängel und Nachteile sind gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Gelenkaugen mit den hohlen oder vollen Querträgern ein Ganzes bilden.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung dienen die beiden, die Stützrollen tragenden Gelenkbolzen zugleich zur Aufnahme eines Tragbügels.
Des ferneren ist die Anordnung erfindungsgemfäß derart getroffen, daß sich das Spurlager durch den Spielraum zwischen Tragbügel und Querträger einführen oder herausnehmen läßt, welcher Spielraum sich durch seitliches Umlegen des Tragbügels vergrößern läßt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Abb. ι zeigt einen Schnitt durch die Drehscheib enquer achs e,
Abb. 2 den zugehörigen Grundriß, Abb. 3 einen durch die Querträger in der Längsachse der Drehscheibe geführten Schnitt.
Anstatt der üblichen aus Walzeisen zusammengesetzten, einen Teil des genieteten Drehscheibentragwerkes bildenden Querträger mit besonderen, daran befestigten Gelenkaugen o. dgl., sind hier gegossene, hohle oder volle Querträger 3 mit einem Wellenquerschnitt (rund, viereckig, vieleckig u. dgl.) gewählt, so daß Gelenkaugen 4, S, 15, ferner Flanschen 16, Führung 14 und unter Umständen Ansätze 17 ein Ganzes bilden. Durch diese Wahl des Profils der mit Gelenkaugen ein Ganzes bildenden Querträger wird ein vorteilhaftes, statisch bestimmtes Auffangen derVerdrehungsmomente, leichte Zugänglichkeit des mittleren Spurlagers (s. Spielraum«), ferner eine geringe Bauhöhe der Querträger und der ganzen Mittellagerung und dadurch eine seichte Drehscheibengrube erzielt und die Anordnung eines kippbaren Tragbügels ermöglicht,
Beide Querträger sind von genau gleicher Form, wodurch diese Anordnung in Gestalt und Herstellung eine große Einfachheit annimmt; die Bearbeitung ist sehr leicht auszuführen, z. B. lassen sich alle Gelenkaugen jedes Querträgers bei einer einzigen Einspannung auf der Bohrmaschine ausbohren, wodurch zugleich ein genaues Passen, wie solches zum Übertragen der bei Lokomotivdrehscheiben vorkommenden bedeutenden Kräfte notwendig ist, erreicht wird.
Auf die beiden Gelenkbolzen 6 sind außer dem als Mutter für die Tragschraube 11 die^- nenden schwenkbaren Tragbügel io zwei drehbare Stützrollen 7 aufgesetzt; zwischen letzteren und dem Laufkranz 8 ist ein Spielraum f angeordnet. Die eine oder die andere der Stützrollen 7 gelangt, je nach der Richtung der seitlichen auf die Drehscheibe wir-
kenden Kippkräfte (Wind), zum Aufliegen auf den Laufkranz 8 des Mittelstuhls 9, wodurch ebenso wie im Falle einer schiefen Setzung des Mittelquaders einer einseitigen Beanspruchung des Spurlagers vorgebeugt
wird. Die gesamte lotrechte auf die Mittellagerung entfallende Belastung wird dagegen auf das Spurlager allein übertragen, so daß die Stützrollen, infolge des zwischen ihnen und dem Laufkranz 8. angeordneten, durch die Tragschraube 11 leicht nachstellbaren Spielraums/, nicht mitzutragen haben und daher die Reibung nicht zu vergrößern vermögen.
Als Hauptspurlager kann entweder ein einfaches Linsenpaar 12,13 oder aber ein normales achsiales Kugellager von üblichen Abmessungen Verwendung finden. Unter Umständen können sogar beide Lagerarten zugleich eingebaut werden, damit bei etwaiger
Beschädigung des einen Lagers das andere sofort und ohne Betriebsunterbrechung als Reserve in Wirkung tritt. Es kann in diesem (nicht abgebildeten) Falle z. B. in kürzester Zeit das beschädigte Kugellager behufs Instandsetzung herausgenommen und die Drehs.cheibe mit alleiniger Benutzung der Linsen sofort wieder weiterbenutzt werden, was einen weiteren willkommenen Vorteil dieser Bauart bildet.
Die einander zugekehrten Enden der Hauptträger sind mit halbkreisförmigen Ausschnitten versehen, durch welche die beiden Gelenkbolzen 6 herausgeführt sind. Die Herausnahme dieser Bolzen ist verhältnismäßig leicht, da ihre Länge und somit ihr Gewicht klein sind.
Durch die gewählte wellenartige Gestalt der Querträger 3 ist des weiteren eine sehr vorteilhafte Materialausnutzung rücksichtlich der entstehenden Verdrehungsmomente erreicht und dabei zugleich eine einfache und doch solide Verbindung mit den Hauptträgern ermöglicht, indem die in der Hauptträgerachse vorkommenden Kräfte durch die in die Stehbleche der Hauptträger eingelassenen Ansätze 17 der Querträger übertragen werden, während auf Bolzen bzw. Niete der Flaschenverbindung hauptsächlich nur die Vermittlung der Drehmomente entfällt.
Soll das mittlere Spurlager eingebaut oder herausgenommen oder auch nur untersucht werden, so genügt es, die Tragschraube 11 zum Teil loszudrehen; zu diesem Zweck läßt sich erforderlichenfalls der Zwischenraum m durch seitliches Abschwenken des Tragbügels 10 noch weiter vergrößern. Hierbei bleibt der mittlere Teil der Tragkonstruktion auf den Stützrollen 7 ruhen. Durch Anwendung einer einfachen Vorrichtung kann die Tragschraube zugleich zum Abheben des Spur-(kugel) lagers dienen, das sie beim Hochdrehen mitnimmt.
Bei den bisherigen Bauarten ist die vorbeschriebene Zugänglichkeit nicht vorhanden, vielmehr ist man dort in der Regel genötigt, zum gleichen Zweck erst einen schweren Oberteil zu entfernen, die Hauptträger abzuheben und ähnliche beschwerliche, umständliche, zeitraubende und die Verwendung von Winden u. dgl. erfordernde Arbeiten und Vorkehrungen auszuführen, welche Nachteile insbesondere im regen Eisenbahnbetriebe schwer ins Gewicht fallen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Drehscheibe mit geteilten Hauptträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkaugen (4, 5, 15) mit den hohlen oder vollen Querträgern (3) ein Ganzes bilden.
2. Drehscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden die Stützrollen (7) tragenden Gelenkbolzen (6) zugleich zur Aufnahme eines Tragbügels (10) dienen.
3. Drehscheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Spurlager durch den Spielraum (») zwisehen Tragbügel und Querträger einführen oder herausnehmen läßt, welcher Spielraum sich durch seitliches Umlegen des Tragbügels vergrößern läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
ty. QPDHUCKT IN DgK
DER53660D Drehscheibe mit geteilten Haupttraegern Expired DE359786C (de)

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