DE35967C - Anordnung der Verbindung zwischen den festen und beweglichen Theilen eines Luftfilters - Google Patents

Anordnung der Verbindung zwischen den festen und beweglichen Theilen eines Luftfilters

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DE35967C
DE35967C DENDAT35967D DE35967DA DE35967C DE 35967 C DE35967 C DE 35967C DE NDAT35967 D DENDAT35967 D DE NDAT35967D DE 35967D A DE35967D A DE 35967DA DE 35967 C DE35967 C DE 35967C
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air
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Application number
DENDAT35967D
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English (en)
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G. UNRUH in Lübeck
Publication of DE35967C publication Critical patent/DE35967C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/24Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies
    • B01D46/26Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies rotatable

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1885 ab.
Der Zweck des Apparates ist, den Druckverlust, welchen die Luft beim Durchgang durch das Filtertuch erleidet, möglichst gleichförmig zu machen und eine Reinigung desselben continuirlich zu bewirken.
Es bezeichnen in Fig. 1, 2, 3, 4 und 5:
α die Rahmen, auf welche das Filtertuch gespannt ist,
b das Filtertuch,
c den Eintrittsraum der mit Staub gemischten Luft,
d die einzelnen, durch elastische Rohre d1 geschlossenen Oeffnungen desselben nach den Filterabtheilungen,
e die Betriebswelle,
f und g Schnecke und Schneckenrad zur Bewegung des Hebels h mittelst Kurbelschleife und
i Sperrkegel. am Hebel h,
k ein drehbares Ventilationsgehäuse des Ventilators mit der Saugewindöffnung / und den Druckwindöffnungen m, den Sperrradzä'hnen η und der schiefen Fläche ο zum Heben der Filterrahmen mittelst der Hebel p.
q Führungen der Rahmen,
r r Abschlufswalzen der Sauge- bezw. Drucköffhungen mit Zahnrädchen s,
t Zahnkranzsegment,
u Staubbehälter,
W Stehbolzenverbindungen.
Dadurch, dafs das Rohr, welches die Staubluft zuführt, mit so vielen Oeffnungen versehen ist, wie Filterelemente vorhanden, die Zahl derselben beliebig grofs genommen werden kann und zur Zeit nur drei Elemente zwecks Reinigung abgeschlossen sind, können die Schwankungen des Gegendruckes bei reinem bezw. staubbeladenem Filter beliebig klein gehalten werden.
Die Staubluft strömt aus dem Hauptrohr c durch die Abzweigungen d in den Innenraum der doppelt V- förmigen Filter a; der Staub bleibt an den Wänden b hängen, während die Luft durch die Poren des Tuches entweicht.
Zwecks Reinigung eines Filterelementes wird die Saugeöffnung des Ventilators χ unter den betreffenden Zuführungskanal d dl gedreht, und zwar durch den Hebel h, die Sperrklinke i und die Sperrzähne n, welche mit dem Exhaustorgehäuse k verbunden und in derselben Anzahl wie Filterelemente vorhanden sind, so dafs eine Abtheilung nach der anderen gereinigt wird und die Saugeöffnung Z ebenso wie die Drucköffnungen m stets genau unter den Rohren d d1 stehen.
Der Ventilator saugt die Luft in umgekehrter Richtung durch das Filter und zugleich wird durch ein Heben und Fallenlassen der betreffendenFilterabtheilungvermittelst der schiefen Fläche ο und der Hebel ρ eine Erschütterung desselben bewirkt, die das Abfallen des Staubes erleichtert. *
Der gelöste Staub geht mit der Luft durch die nachgiebige Verbindung d1 in das Saugerohr /, lagert sich hier zum gröfsten Theil ab, während die Luft durch die Druckrohre m m in zwei andere Abtheilungen geht und etwa mitgerissener Staub sich in gleicher Weise in den Druckrohren lagert.
Saug- und Druckrohre sind am Boden durch die Walzen r mit den Zahnrädchen s abgeschlossen.
Ueber dem Staubbehälter u befindet sich ein Zahnkranzsegment t, in das die Rädchen s am Gebläsegehäuse beim Vorbeigehen eingreifen, die Walzen drehen und so den Staub in den Behälter u entleeren, aus welchem derselbe abgesackt wird.
In den Fällen, wo der Druck aufserhalb des kleinen Sauggebläses im Zuführungsrohr der Staubluft bedeutend kleiner ist wie der durch denselben erzeugte, kann die Luft aus demselben direct in das Staubrohr geblasen werden, also die Druckrohre fehlen.
Um gröfsere Ausbauchungen der Filtertücher zu vermeiden, sind diese durch eine genügende Anzahl stehbolzenartiger Verbindungen n> verbunden, wie Fig. 5 zeigt, oder ähnlich, welche dies verhindern, ohne den Durchgang der Luft erheblich zu hemmen.
In der Zeichnung ist angenommen, dafs die Staubluft in den Apparat hineingeblasen wird, doch kann dies auch durch Saugen geschehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Die eine Bewegung der Filtertheile gestattende, nachgiebige, ausziehbare Verbindung derselben mit den einzelnen Oeffnungen des Eintrittsrohres der Staubluft oder des Austrittsrohres der gereinigten Luft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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