DE65151C - Ununterbrochen arbeitender Thonreiniger - Google Patents

Ununterbrochen arbeitender Thonreiniger

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Publication number
DE65151C
DE65151C DENDAT65151D DE65151DA DE65151C DE 65151 C DE65151 C DE 65151C DE NDAT65151 D DENDAT65151 D DE NDAT65151D DE 65151D A DE65151D A DE 65151DA DE 65151 C DE65151 C DE 65151C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clay
cleaner
sieves
continuously working
impurities
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65151D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. MARQUARDT in Dobien b. Wittenberg
Publication of DE65151C publication Critical patent/DE65151C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C1/00Apparatus or methods for obtaining or processing clay
    • B28C1/10Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants
    • B28C1/14Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom
    • B28C1/20Apparatus or methods for obtaining or processing clay for processing clay-containing substances in non-fluid condition ; Plants specially adapted for homogenising, comminuting or conditioning clay in non-fluid condition or for separating undesired admixtures therefrom for separating undesired admixed bodies, e.g. stones

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bis jetzt im Gebrauch befindlichen Thonreiniger leiden ohne Ausnahme an dem Uebelstande, dafs deren Wirkung nicht continuirlich, sondern nur periodisch ist. Die zum Zurückhalten der Verunreinigungen in Anwendung befindlichen Drahtseiten, Siebe, durchlochte Bleche, müssen von Zeit zu Zeit, wenn die unreinen Beimengungen des Thones dieselben zugesetzt, verstopft haben, von diesen Verunreinigungen befreit werden, . zu welchem Zwecke es bisher nothwendig war, die betreffenden Maschinen in Stillstand zu versetzen. Es ist mir nun gelungen, eine Vorrichtung zu erfinden, mittelst welcher ein Thonreiniger continuirlich arbeiten kann. Dieselbe besteht darin, dafs man das Reinigen des Thones nicht gleichzeitig durch sämmfliche Austrittsöffnungen des Thonreinigers, sondern nur durch einen Theil derselben bewirkt,, so dafs man, wenn z. B. der Thonreiniger zwei Austrittsöffnungen hat, an denen die Reinigung des Thones bewirkt wird, nur die eine arbeiten läfst, die andere dagegen aufser Betrieb setzt und dadurch im Stande ist, deren Drähte, Siebe u. s. w., während der Thonreiniger fortarbeitet, von den Verunreinigungen, welche ein Versetzen der freien Austrittsöffnung bewirkt haben, zu befreien. Ich erreiche den vorangedeuteten Zweck dadurch, dafs ich hinter die Drahtsiebe u. s. w. des Thonreinigers Schieber setze, durch welche das Nachdrängen, der Zuflufs des Thones vollständig abgesperrt werden kann. Wenn nun der Thonreiniger z. B. zwei Austrittsöffnungen hat, so ist die eine derselben geöffnet, die zweite durch einen Schieber geschlossen. In die erstere kann der Thon eintreten, in die zweite nicht. Wenn sich nun die Verunreinigungen des Thones, Kalkstein, Schwefelkiese .u. s. w., hinter dem Sieb so angehäuft haben, dafs der freie Austritt für den Thon zu gering ist, dafs nicht mehr genügend gereinigte Masse austreten kann, schliefst man diesen Ausgang, indem man den Schieber wegschiebt, öffnet aber gleichzeitig durch dieselbe Verrichtung, wie aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich, den zweiten, bisher durch Schieber verschlossen gewesenen Ausgang, und zwar in demselben Verhältnifs, wie der erste Ausgang geschlossen wird. Die freie Durchgangsöffnung des Thonschneiders bleibt daher stets dieselbe, ein Stillstand, eine Unterbrechung in der Arbeit des Thonreinigers kann daher nie vorkommen. In der Zeichnung (Fig. 2 und 3) bedeuten a a1 die Schieber; dieselben sind mit zwei Zahnstangen b b1 verbunden, welche beide durch dasselbe kleine Getriebe c, das durch Vorgelege ef mittelst Drehen der Kurbel g bewegt wird, auf- und niedergeschoben werden. Dadurch, dafs das eine Getriebe c auf beide Zahnstangen b 1 gleichzeitig wirkt, wird der eine Schieber in die Höhe gehoben, wenn der andere niedergeht. Es ist deshalb ein totales Absperren der sämmtlichen Reinigungsöffnungen des Thonreinigers unmöglich, vielmehr ist eine Austrittsöffnung für das Reinigen stets frei. Die die Verunreinigungen zurückhaltenden Drahtsiebe, Drähte, durchlochte Bleche, sind in Rahmen h h1 befestigt, welche sich um die Achsen ii1 drehen können, und werden, wenn sie das Reinigen des Thones bewirken sollen, unabhängig von einander durch die Schrauben k k1 festgehalten. In der Zeichnung ist in
Fig. 2 und 3 die eine Seite des Thonreinigers in Thätigkeit, es sitzt deshalb das eine Sieb, durch die Schraube k1 festgehalten, vor der einen Austrittsöffnung, während die andere Austrittsöffnung durch den Schieber α geschlossen und das Sieb behufs Reinigung, nachdem die Schraube k gelöst und zurückgedreht wurde, aufgeklappt ist. Während nun das eine Sieb arbeitet, kann das andere Sieb gereinigt werden, und zwar im Gegensatz zu allen bisherigen Methoden aufserordentlich rasch und leicht. Bei den bisher in Anwendung befindlichen Thonreinigern ohne Schieber mufs, nachdem die Siebe abgeklappt worden sind, das hinter denselben im Thonreiniger sitzende unreine Material, indem sich die Unreinigkeiten, durch die Siebe zurückgehalten, angehäuft haben, von der Hauptmasse des Thones losgestochen werden, eine umständliche, zeitraubende Arbeit. Diese Arbeit fällt bei meiner Einrichtung vollständig weg. Wenn die Schieber heruntergeschoben werden, so schneiden sie denjenigen Thon, in welchem sich die durch die Siebe zurückgehaltenen Unreinigkeiten angehäuft haben, von der Hauptmasse im Thonreiniger vollständig ab, und wenn man die Rahmen h h1 öffnet, so dreht man aus dem Thonreinigungskopf die (in Fig. 2 zur Siebvorrichtung senkrecht weitläufig schraffirten) Thonkuchen I Z1 heraus. Dieselben hängen an den Rahmen h h1 fest und lösen sich, weil der Raum, in dem sich die Thonkuchen ll1 gebildet haben, wie aus der Zeichnung ersichtlich, stark konisch ist, glatt aus dem Thonreiniger heraus. Nachdem man nun den Kuchen / von dem Rahmen abgenommen hat, klappt man denselben wieder an den Thonreiniger heran und befestigt ihn durch die Schraube k,. so dafs diese Seite wieder gebrauchsfertig ist. Wenn nun auf der anderen Seite sich die Unreinigkeiten hinter den Sieben derartig angehäuft haben, dafs sie den Austritt des reinen Thones wesentlich hemmen, schiebt man den Schieber a1 herunter und öffnet dadurch gleichzeitig den Schieber a. Die Seite, auf welcher der Siebrahmen h sitzt, tritt dadurch in Thätigkeit, während diejenige Seite mit dem Siebrahmen h1 zu functioniren aufhört und, wie vorbeschrieben, gereinigt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein ununterbrochen arbeitender Thonreiniger mit einander gegenüberstehenden, ausrückbaren Sieben und mit Schiebern zum wechselweisen Abschliefsen der Siebe von dem zu reinigenden Thonstrange.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65151D Ununterbrochen arbeitender Thonreiniger Expired - Lifetime DE65151C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176540B (de) * 1959-07-24 1964-08-20 Haendle & Soehne Karl Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Trocknen von Ton und anderen plastischen Massen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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