DE359653C - Spannwirbel an Saiteninstrumenten - Google Patents

Spannwirbel an Saiteninstrumenten

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DE359653C
DE359653C DEC31701D DEC0031701D DE359653C DE 359653 C DE359653 C DE 359653C DE C31701 D DEC31701 D DE C31701D DE C0031701 D DEC0031701 D DE C0031701D DE 359653 C DE359653 C DE 359653C
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    • G—PHYSICS
    • G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/14—Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
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Description

  • Spannwirbel an Saiteninstrumenten: Zusatz zum Patent- 278337. Dass !Wesen des den Gegenstand, des Patentes 278337 bildenden Spannwirbels. liegt in einer den Schaft mit,der in dessen Kopf befindlichen Schraube kuppelnden Büchse, die dem Schaft unmittelbar als Lager in der in den Kopf des Instrumentes eingesetzten zylindrischen Hülse dient. Dieser Spannwirbel hat sich vorzüglich. bewährt, ist aber infolge seiner Vielgestaltigkeit für die jetzigen Verhältnisse zu teuer. Eine erhebliche Vereinfachung -des Spannwirbels wird gemäß derErfindung dadurch erzielt daß ,der Spannwirbel nicht mehr aus Schaft und Hohlschraube zusammengesetzt, sondern einheitlich ist, und daß an die Stelle der Lagerbüchse eine Scheibe tritt, die durch eine auf den Gewindeteil des Schaftes aufgeschraubte Mutter gegen die eine Stirnfläche der im Instrumentenkopf festsitzenden Hülse gepreßt wird, gegen deren andere Stirnfläche sich ein Bund des Schaftes anlegt. Um nun, wie im Hauptpatent, den Spannwirbel lediglich zusammen mit seiner Büchse in: der Lagerhülse, jetzt den Spannwirbel lediglich mit seiner Scheibe zusammendrehen. zu können und so zu verhindern, d:aß sich :die diesem anliegende Mutter beim Spannen der Saiten heraus oder hineinschraubt, ist :die verschiebbare Scheibe gegen eine Eigendrehung gesichert. Hierzu ist deren Bohrung urrund und folgt in ihrer Bohrungsbegrenzung der urrunden Gestalt des Spannwiribelschaftes. Insbesondere ist die Abweichung ides Schaftes vom Kreisquerschnitt an. der @die Scheibe aufnehmenden Stelle dadurch erreicht, daß oder Schaft zwei einander gegenüberliegende ebene Flächen hat. Dementsprechend hat auch die Bohrung in der Scheibe zwei gerade Kanten im Abstand der ebenen, Flächen ides :Schaftes.
  • Eine :beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes isst in der Zeichnung! :dargestellt.
  • Abb. i zeigt den damit ausgerüsteten Kopf einer Mandoline in Seitenansicht; A#b!b. 2 ist ein Längsschnitt durch den Spannwirbel allein in größerem Maßstab, Abb. 3 eine Vorderansicht desselben mit weggenommener Mutter; Abb.4 ist ein Schnitt nach A-B der Abib.2; Abb. 5 isst eine Vorderansicht der Mutter allein.
  • In :der im Kopf k eines Saiteninstrumentes, beispielsweise einer Mandoline, fest eingelassenen Hülse g steckt ider darin stramm drehbare Schaft i, auf dessen. Ende i2 der Wirbelkopf a u:nverdrehbar und. urverschiebbar aufgesetzt ist. Der Schaft i hat einen Bund. il, mit dem er (sich gegen die eine Stirnfläche der Hülse g legt. Auf einem Teil seiner Länge hat der Schaft f Gewinde o, das aber an zwei gegenüberliegenden Stellen weggenommen ist, indem hier ebene Flächen na angeschliffen sind. Auf den Gewindeteil o ist eine Scheibe e aufgeschoben, deren Bohrung dem Querschnitt des Teiles o genau folgt So daß sie also an zwei gegenüberliegenden Stellen dem Außenidurchmesser des Gewindes entspricht und sich im übrigen mit ihren ebenflächigen Kanten s innig an id:ie Flächen in anlegt. Auf diese Weise ist die Scheibe e auf dem Schaft zwar verschiebbar, aber ihm gegenüber nicht drehbar. Die Scheibe e wird durch eine auf das Gewinde o aufgeschraubte Mutter dl mit albgefasten Seitenflächen d2 für den Schlüsselangriff gegen, die Hülse g gepreßt.
  • Die Pressung ist so groß, daß sie die Drehung -des Wirbels i, il, i2, a zum Spannen der durch das Loch -f geschlungenen Saite p eben zuläßt, aber von deren Spannung nach Freigabe des Wirbels nicht überwunden wird.
  • Da die Scheibe e, s an einer Eigendrehung gehindert ist, kann sich auch .die an sie angedrückte Mutter beim Drehen des Wirbels zwecks Spann@ens der Saite p nicht lockern oder unerwünscht festziehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spannwirbel .für Saiteninstrumente nach Patent278337, gekennzeichnet durch einen einheitlichen Schaft (il, i2) mit eineu, sich gegen die eine Stirnfläche der im als Lager dienenden, .im Instrumentenkopf (k) befestigten Hülse (g) legenden Bund (il) und eine auf dem Schaft (i) verschiebbare, aber unverdrehbare, gegen die andere Stirnfläche der Hülse gepreßte Scheibe (e, s).
  2. 2. Spannwirbel nach Anspruch r, gekennzeichnet durch Gewindegänge (o) am Schaft (i), idie sich nur über einen Teil des Umfangs erstrecken und ebene Flächen (m) daran belassen, und eine mit mit einem Teil ihrer Bohrung,dem Außendurchmesser des Gewindes. (o) folgende sowie mit anderen ebenen Begrenzungen (s) (derselben sich an die Flächen (in) anlegende Scheibe (e), sowie eine auf das Gewinde (o) aufgeschraubte Mutter (dl), (die die Scherbe (e) gegen die Hülse (g) preßt.
DEC31701D 1921-08-28 1922-02-18 Spannwirbel an Saiteninstrumenten Expired DE359653C (de)

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