DE359203C - Arbeitszeitkontrollvorrichtung mit Kartendruck - Google Patents

Arbeitszeitkontrollvorrichtung mit Kartendruck

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DE359203C
DE359203C DEJ20403D DEJ0020403D DE359203C DE 359203 C DE359203 C DE 359203C DE J20403 D DEJ20403 D DE J20403D DE J0020403 D DEJ0020403 D DE J0020403D DE 359203 C DE359203 C DE 359203C
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DE
Germany
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gear
lever
control device
time control
working time
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Expired
Application number
DEJ20403D
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English (en)
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Jauch & Schmid
UHRENFABRIK
Original Assignee
Jauch & Schmid
UHRENFABRIK
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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Arbeitszeitkontrollvorrichtung mit Kartendruck. Bekannt sind Arbeitszeitkontrollvorrichtungen, bei denen durch die Benutzung des Kartendruckhebels das Triebwerk der Uhr aufgezogen wird und eine besondere Einrichtung dazu dient, den Aufzug auszuschalten, sobald die Uhrfeder voll aufgezogen ist, und wieder einzuschalten, sobald sie um ein gewisses Stück abgelaufen ist.
  • Die Erfindung bezweckt, bei derartigen Vorrichtungen die Verwendung von Anschlägen, Klinken u. dgl. zum Ausschalten und Wiedereinschalten des Federaufzuges nach Möglichkeit zu vermeiden. Sie besteht darin, daß mit den treibenden Rädern eines Diffeientialgetriebes einerseits das Federhaus, anderseits die Federspindel durch Getriebe und mit dem getriebenen Teil eine Mitnehmerscheibe verbunden sind und daß die Mitnehmerscheibe mit den Ein- und Ausschaltern des Schaltwerkes in Veibindung steht.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. i ist eine Seitenansicht der Aufziehvorricbtung, Abb.2 eine Ansicht von Abb. i in Richtung des Pfeiles A ; Abb. 3 stellt das Differentialgetriebe für sich dar; Abb. 4 zeigt im Grundriß das den Druckhebel mit der Uhrfeder verbindende Schaltwerk; Abb. 5 zeigt die Hubbegrenzung der Uhrfeder.
  • Das Federhaus i, das in Richtung des Pfeiles I abläuft, ist mit dem Zahnrad 2 fest verbunden und treibt von diesem aus durch das Zwischenrad 3 das mit der Hülse 5 fest verbundene Zahnrad 4 von gleicher Größe wie das Zahnrad 2. Die Hülse 5 ist auf der Achse 7 gelagert und trägt am anderen Ende das Kegelrad 6. Auf der Achse 7 ist neben dem Kegelrad 6 eine mit dem Zahntrieb 9 fest verbundene Mitnehmerscheibe 8 gelagert. Neben dem Stirnrad 4ist auf der Hülse 5 ein mit dem Kegelrad ii fest verbundenes Zahnrad io frei diehbar gelagert. Zwischen den Kegelrädern 6 und ii ist auf der Hülse 5 eine Muffe gelagert, auf deren Bolzen 13 ein Kegelrad 12 frei drehbar ist. Es kämmt mit den Kegelrädern 6 und ii. Der Bolzen 13 greift in einen an der Mitnehmerscheibe 8 befestigten Knaggen ein. Die Teile 5, 6, 1i, i2 und 13 bilden ein Differentialgetriebe, dessen treibende Räder 6 und ii sind und dessen getriebener Teil der Bolzen 13 ist.
  • Mit dem Zahnrad io kämmt ein Zahntrieb 26, der fest mit einem Sperrad 21 verbunden ist. In das Sperrad greift eine federbelastete Sperrklinke 21' ein. Diese sperrt die Federspindel gegen Rücklauf. Ferner kann eine Schaltklinke 2o in das Sperrad eingelegt und davon abgerückt werden. Dies geschieht durch einen Hebel 16, der schwenkbar neben der Schaltklinke 2o gelagert ist und in dessen gegabelten unteren Arm ein an einem Arm der Schaltklinke 2o angebrachter Stift eingreift. Das obere Ende des Hebels 16 ist mit einem aus zwei gegeneinander längs beweglichen Teilen 18 und 18' bestehenden, an einer Platine angelenkten Stift gelenkig verbunden, dessen Teile durch eine Feder i7 auseinandergedrückt werden, Die Feder 17 drückt den Hebel 16 stets in eine von seinen Endstellungen, die durch zwei an einer Platine befestigte Stifte ig festgelegt sind. Ein Daumen 14 ragt aus dei Mitnehmerscheibe 8 so vor, daß er beim Umlauf der Mitnehmerscheibe im Sinne des Pfeiles IV einen an dem Hebel 16 angebrachter Stift 15 nach außen drängt und dadurch den Hebel i6 umlegt. Ein rechtwinklig gebogener und seitlich gekröpfter Arm 16' des Hebels 16 liegt neben einem m,it dem Zahnrad g kämmenden Zahnrad 23, und seine Spitze liegt im Bereiche eines Stiftes 22, der an dem Zahnrad 23 angebracht ist. Das Zahnrad 23 ist siebenmal so groß wie das Zahnrad g. Wenn der Stift 22 an die Spitze des Armes 16" anstößt, so drückt er den Hebel 16 in seine innere Endstellung hinüber. Ein an dem Zahnrad 23 angebrachter Stift 31 greift in eine kreisbogenförmige -Nut 32 einer Platine ein und begrenzt dadurch den Hub des Zahnrades 23 und damit den Hub des Uhrwerkes.
  • Der am Gestell der Vorrichtung gelagerte Druckhebel 33 ist durch eine Zugstange 33' gelenkig mit einem Hebel 24 verbunden, der auf einer Welle 34 befestigt ist. An der anderen Seite der Welle 34 ist der Hebel 24' befestigt, der in einen am Gestell angelenkten zweiarmigen Hebel 25 eingreift. Dieser greift in einen ebenfalls am Gestell gelenkig befestigten Hebel 25' ein. Am Ende des Hebels 25' ist die Schaltklinke 2o angelenkt.
  • Die beschriebene Vorrichtung wirkt wie folgt Das Uhrwerk sei erstmalig zum Teil aufgezogen und in Gang gebracht, die Schaltklinke 2o in das Sperrad 21 eingelegt; dann wird das Sperrrad bei jedem Niederdrücken des Druckhebels 33 um ein Stück gedreht und dreht durch Vermittlung der Zahnräder 26 und io das Zahnrad 28 und damit die Federspindel 29 derart, daß die Uhrfeder weiter aufgezogen wird. Bei dieser Bewegung dreht sich das Zahnrad io im Sinne des Pfeiles X, Abb. i. Infolge dieser Drehung wird durch das Kegelrad ii das Kegelrad 12 gedreht; wälzt sich auf dem, Kegelrad 6 ab und schwingt dadurch den Bolzen 13 im Sinne des Pfeiles X um die Achse 7. An dieser Bewegung nimmt die Mitnehmerscheibe 8 und der Zahntrieb g teil. Infolgedessen wird das Zahnrad 23 im Sinne des in Abb. i eingezeichnetan Pfeiles gedreht. Im Verlaufe der Drehung des Zahnrades 23 stößt der Stift 22 an die Spitze des Armes 16' an, und zwar in dem Augenblick, wo die Uhrfeder vollständig aufgezogen ist. Durch das Zusammentreffen wird der Arm 16' zurückgedrückt, bis er die in Abb. i gezeichnete Stellung einnimmt. Dadurch wird die Schaltklinke 2o aus dem Sperrad 21 herausgezogen. .
  • Gleichzeitig dr<ht sich das Federhaus i im Sinne des Pfeiles I in Abb. i. und treibt durch Vermittlung der Räder 2, 3 und 4 sowie der Hülse 5 das Kegelrad 6 im Sinne des Pfeiles IV in Abb. i an. Um die Drehung des Kegelrades 6 vermindert sich die von der Drehung des Kegelrades i= ausgehende Schwingbewegung des Bolzens 13 und der Mitnehmerscheibe 8 sowie schließlich des Zahnrades 23. Ist nun die Schaltklinke 2o ausgeschaltet, so wird durch die Kegelräder 6 und i2 der Bolzen 13 im Sinne des Pfeiles IV um die Achse 7 geschwenkt. An dieser Bewegung nimmt auch die Mitnehmerscheibe 8 teil. Sobald dabei der Daumen 14 an den Stift i5 anschlägt, wird der Hebel 16 nach außen gedrängt und legt die Schaltklinke 2o wieder in das Sperrad 21 ein. Bei weiterer Benutzung des Druckhebels 33 wird nun die Uhrfeder wieder aufgezogen.
  • Das Federhaus = macht in 24 Stunden eine Umdrehung; mit der gleichen Geschwindigkeit läuft auch das Rad 4 und, bei stillstehendem Rad To, die Mitnehmerscheibe 8 um. Da die Übersetzung zwischen dem Zahntrieb g und dem Zahnrad 23 i/7 ist, läuft das Zahnrad 23 in sieben Tagen einmal um. Die Nut 32, die 1/" des Umfangs umfaßt, gestattet also einen sechstägigen Ablauf der Uhrfeder. Ist dieser erfolgt, so setzt sie das Uhrwerk still. Nach vollem. Aufzug der Uhrfeder können also 6 Tage vergehen, innerhalb deren der Druckhebel nicht benutzt wird, ohne daß die Uhr stehen bleibt. Nur nach einer sechstägigen Unterbrechung der Arbeit ist esalso notwendig, dieUhr vonneuemin Gang zu bringen; sonst läuft sie nach einmaliger Ingangsetzung ununterbrochen weiter, wenn nur der Druckhebel so oft niedergedrückt wird, daß er die Feder für die Zeit bis zur nächsten Benutzung aufzieht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r Arbeitszeitkontrollvorrichtung, bei der durch die Benutzung des Kartendruckhebels das Triebwerk der Uhr aufgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit den treibenden Rädern (6, 11) eines Differentialgetriebes (5, 6, 11, 12, 13) einerseits das Federhaus (i), anderseits die Federspindel (2g) durch Getriebe (2, 3, 4; 28, io) und mit dem getriebenen Teil (13) eine Mitnehm.erscheibe (8) verbunden ist und die Mitnehmerscheibe (8) mit den Ein- und Ausschaltern (14, 15, Z6; 22, 16', 16) des Schaltwerkes (2o, 21) in Verbindung steht.
  2. 2. Arbeitszeitkontrollvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Mitnehmerscheibe (8) aus durch eine Zahnradübersetzung mit verringerter Geschwindigkeit angetriebenes Zahnrad (23) einen bei voll aufgezogener Uhrfeder mit der Spitze eines die Schaltklinke (2o) umschaltenden Hebels (16, 16') zusammentreffenden Stift (22) und die Mitnehmerscheibe (8) einen Daumen (14) trägt, der bei teilweise entspannter Uhrfeder mit einem an dem Hebel (1ö; 16') angebrachten Stift (15) zusammentrifft.
  3. 3. Arbeitszeitkontrollvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Mitnehmerscheibe (8) angetriebene Rad (23) einen in eine kreisbogenförmige Nut (32) einer Platine eingreifenden Stift (31) trägt.
DEJ20403D Arbeitszeitkontrollvorrichtung mit Kartendruck Expired DE359203C (de)

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