DE358975C - Schutzvorrichtung fuer Stanzmesser - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer Stanzmesser

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DE358975C
DE358975C DEV16857D DEV0016857D DE358975C DE 358975 C DE358975 C DE 358975C DE V16857 D DEV16857 D DE V16857D DE V0016857 D DEV0016857 D DE V0016857D DE 358975 C DE358975 C DE 358975C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • C14B5/02Stamps or dies for leather articles

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Description

  • Schutzvorrichtung für Stanzmesser. Bisher wurden winkelförmige Fingerschutzleisten als Schutzvorrichtungen für Stanzmesser verwendet, die man in Form von starren Segmenten am Umfang der Stammesser mittels Schrauben, Niete oder Federn befestigte. Diese Vorrichtungen weisen den Nachteil auf, daß jedes .einzelne Messer oder jede Messergröße besondere Schutzleisten entsprechender Abmessung erforderte.
  • Es ist ferner vorgeschlagen worden, je zwei an gegenüberliegenden Enden .des Stanzmessers sitzende, in Form von starren Bügeln ausgebildete Schutzleisten durch Vermittlung von Schraubenfedern oder anderen nachgiebigen Zuggliedern miteinander zu verbinden und gegen den Messerrand zu pressen. Derartige Vorrichtungen sind gleichfalls nur für Stanzmesser bestimmter Größe geeignet, so daß jeder Messergröße eine Schutzleiste von ganz bestimmten Abmessungen beigeordnet ist.
  • Die Erfindung betrifft demgegenüber eine Schutzvorrichtung, die für eine ganze Reihe von Stanzm.essern verschiedener Größe zum Ausstanzen von Sohlen und Absätzen Verwendung finden kann, und besteht darin, daß an Stelle von starren Bügeln aus gelenkig miteinander verbundenen Armen gebildete Bügel verwendet werden, an deren Schenkel die nachgiebigen Zugglieder angreifen, die entweder,die beiden Arme desselben Bügels oder je zwei Armeder an gegenüberliegenden Messerenden sitzenden Bügel miteinander verbinden. Durch entsprechende Wahl, der Angriffsstellen der Federn an den Bügelarmen einerseits und durch Änderung von Anzahl und Länge der Zugglieder anderseits kann dieselbe Schutzvorrichtung Stammessern verschiedener Abmessungen angepaßt werden, zumal die Federspannung veränderlich ist.
  • Die Vorteile der Schutzvorrichtung gemäß der Erfindung sind ohne weiteres klar, denn es erübrigt sich, jedes einzelne Stanzmesser mit einer besonderen Schutzvorrichtung versehen zu müssen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen Abb. i einen Grundriß, Abb. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung und Abb. 3 und 4 verschiedene Verwendungsmöglichkeiten.
  • Die Vorrichtung besteht aus Bügelpaaren, die aus j e zwei gelenkig miteinander verbundenen Armen oder Schenkeln 2, 3 und 4, 5 gebildet und um Gelenke 6 und 7 schwingbar sind. Die Bügelschenkel sind in bekannter Weise gebogen und ihre Innenfläche paßt sich den Umrißlinien der Nasen- und Absatzteile des Stanzmessers an. Bei der Ausführung gemäß Abb. i und 2 sind die beiden Bügel durch Schraubenfedern 8, 9 miteinander verbunden, die in Aussparungen oder Bohrungen io, ii der Bügelschenkel eingreifen. Das Einhängen der Federn 8 in die Bohrungen i i der beiden Bügel ergibt,die kleinste, das Einhängen zweier ineinandergreifenden Federn 8, 9 in die Bohrungen io der Bügelschenkel die größte Länge. Je nachdem eine oder mehrere Federn verschiedener Länge eingespannt und in die Bohrungen 1o oder i i eingehängt werden, erhält man Schutzvorrichtungen verschiedener Länge, die den Anforderungen der Praxis vollkommen genügen, zumal die Federn entsprechend gespannt werden können.
  • Zum Feststellen der Schutzvorrichtung auf dem Stanzmesser i :dienen gegenüber den Gelenken 6, 7 angeordnete Stifte i z, 13, die in Bohrungen der Stanzmesser i eingreifen. Zum Anbringen auf das Messer wird die Schutzvorrichtung aus ihren Einzelteilen in entsprechender Länge zusammengestellt, cüe etwas ,geringer ist als jene des Messers; darauf wird der eine Bügel a, 3 gegen den Messerumfang angelegt, -wobei der Stift 12 in die Bohrung an der Nase des Messers eindringt. Sodann wird die Vorrichtung an einem am Bügel 4, 5 befestigten Griff 14 erfaßt und unter Spannung der Feder auf die not=wendige Länge gestreckt, bis der Stift 13 in die ihm entsprechende Bohrung ,des Messers einschnappt. Auf diese Weise schmiegt sich die Vorrichtung fest an das Stanzmnesser an und ist in ihrer Lage zuverlässig festgehalten, rla die Feder die Stifte 12, 13 gegeneinander zu ziehen bestrebt ist.
  • Die Abb. 3 und 4 zeigen die Verwendungsmöglichkeit eines einzigen Bügels für Messer zum Ausschneiden des Absatzes oder der Kappe, also für Messer mit verhältnismäßig geringen Abmessungen.
  • Zu diesem Zweck wird bloß der Bügel 2, 3 gegen den Umfang des Stammessers gepreßt und die in der beschriebenen Weise eingespannten Federn werden r echtivinklig umgebogen. Am Körper des Messers sind zwecks Führung der Federn Ringe 15 vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzvorrichtung für Stanzmesser, bestehend aus gegen den Messerumfang anliegenden und durch Vermittlung von federnden Zuggliedern miteinander verbundenen Bügeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (2, 3; 4, 5) aus miteinander gelenkig (6, 7) verbundenen Armen bestehen.
  2. 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch aus den Bügeln (2, 3;' 4, 5) nach innen vorspringende, in Bohrungen der Stanzmesser (i) eingreifende Feststellstifte (12, 13).
  3. 3. Schutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Zugglieder an Stellen (1o, ii) der Bügelschenkel (2, 3; 4, 5) angreifen, die von den Gelenken (6, 7) in verschiedenen Entfernungen liegen. .
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