DE358914C - Schiebersteuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Schiebersteuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE358914C
DE358914C DEP41457D DEP0041457D DE358914C DE 358914 C DE358914 C DE 358914C DE P41457 D DEP41457 D DE P41457D DE P0041457 D DEP0041457 D DE P0041457D DE 358914 C DE358914 C DE 358914C
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cylinder
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outlet
slots
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DEP41457D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/02Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
    • F01L7/04Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves surrounding working cylinder or piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Schiebersteuerung für Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung erstreckt sich ajuf solche Schiebersteuerungen für Verbrennungskraftmaschinen, bei denen Ein- und Au-slaß durch einen mit Schlitzen versehenen drehbaren Rohrschieber gesteuert werden, welcher zwischen der Zylinderwandung und -dem Arbeitskaliben angeordnet ist. .Die Erfindung besteht darin, daß der Arbeitskolben einen sich nach innen in den Zylinder hinein erstreckenden becherförmigen Ansatz -besitzt, der den Verbren. nungsraum unter Abdeckung der Innenfläche des Dreh- oder Rohrschiebers einschließt und Längsschlitze aufweist, die den Durchtritt zu .den Ein:- und Aus:laßöffnungen des Zylinders gestatten, -wenn. die letzteren durch den Drehschieber nicht überdeckt sind. Bei doppeltwirkenden Maschinen wird der Kolben gemäß der Erfindung an beiden Seiten mit becherförmigen Ansätzen versehen, die von dem rohrförmigen Drehschieber umschlossen werden.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Abb. i ist ein senkrechter Querschnitt durch eine Vierzylin.dermaschine, die nach der Erfindung eingerichtet ist, und Abb.2 ist ein wagerechter Schnitt .durch zwei Zylinder dieser Maschine nach x-x der Abb. i ; Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt einer doppelt wirkenden Einzylinderm;aschine, und Abb. q. ist ein wagerechter Querschnitt durch .den Zylinder.
  • A ist der Zylinder der Maschine, der :mit einer Einlaßöffnung B und einer Auslaßöffnung C versehen ist. D ist der Dreh-oder Rundschieber, der in dem Zylinder sitzt und die Öffnungen oder Schlitze d trägt, von denen zwei sich; gegenüberliegen und in Abb. 2 in Draufsicht gezeigt -sind. E ist der Kolben, der mit einem langen zylindrischen, bucherförmigen Teil e versehen ist, der die Schlitze el, e2 trägt, die in gleicher Flucht mit den. Ein- und Auslaßöffnungen B, C des Zylinders A liegen.
  • Bei der einfach wirkenden Maschine nach Abb. i und 2 wird der vollständige Schiebersatz von dem auf der Maschinenwelle f sitzenden Zahnrad F angetrieben, das in den Zahnkranz d' an .dem unteren Rand des benachbarten Schiebers eingreift. Der' Zahnkranz :des ersten Schiebers (in Abb. i links) steht mit dem Zahnkranz des nächsten Schiebers in Eingriff, während zwischen den Zahnkränzen, die zu :den Schiebern des, mittleren Zylinderpaares gehören, ein Trieb F1 vorgesehen ist, der nur ein Zwischenrad sein oder auch von der Maschine angetrieben werden kann, so daß die Schieber der beiden mittleren Zylinder in derselben Richtung gedreht werden.
  • Die Zylinderköpfe Al sind becherartig vertieft, derart, .daß schmale Ringkanäle a gebildet .werden, in die die zylindrischen., becherförmigen Teile der Kolben eintreten können. Die Kolben der beiden inneren Zylinder sind ungefähr am- Ende des Kompressionshubes dargestellt, wobei die Teile e bis in :die Enden der Kanäle a vorragen. Die Zylinderköpfe tragen am, Grunde ihrer vertieften Teile die Zündkerzen a1, wenn die Maschine mit elektrischer Zündung versehen ist. Die Schieber D werden, wenn sie ein Paar Schlitze d tragen, mit 1/,, Maschinengesch-vindigkeit angetrieben, jedoch würde diese Antriebsgeschwindigkeit die Hälfte der Maschinengeschwindigkeit betragen, wenn die Schieber nur mit einem einzigen Schlitz versehen wären. Die Schlitze d liegen in derselben Höhe wie die Ein- und Auslaßöffnungen B und C des Zylinders, so daß, wenn ein Schlitz d -während der Drehung .des Schiebers D entweder an der Einlaß- oder Auslaßöffnung ;des Zylinders vorbeigeht, der Schlitz nach dem Inneren durch einen der Kolbenschlitze e1, e= hindurch geöffnet wird, welch letztere wegen ihrer Länge während des ganzen Kolbenhubes immer mit den Zylinderschlitzen übereinstimmen, so @daß das richtige öffnen des Ein- und Auslasses völlig durch: den Drehschieber D' gesteuert wird.
  • Bei der einfach wirkenden Maschine nach Abb., i und 2 kann der Zylinder mit einer Hilfsauslaßöffnugg Cl versehen sein,. die ,gegen. :das äußere Ende des Zylinders hin liegt, während der Schieber D eine Hilfsöffnung d2 erhält, die den Zylinder zwecks Auspuffens durch die Öffnung Cl an dem Außenende des Arbeitshubes öffnet, wie dies in Abb. i bei .dem rechten Zylinder gezeigt ist.
  • Das innere Ende d3 des Drehschiebers D ist zweckmäßig genutet, und die Schiulter a2 des Zylinders A, gegen die der Schieber grenzt, isst .ebenfalls entsprechend .genutet, so d.aß das Ende des Schiebers zuverlässig an seinem Platz gehalten wird und die Zylinder-und Schieberflächen bündig liegen. Der Zylin:d:erkopf Al, der mit einem Wassermantel versehen ist, ragt, wie schon erwähnt, ein beträchtliches Stück in den Zylinder ,hinein, wobei dieser vorragende Teil ungefähr gleich ist dem zylindrischen Teil des Kolbens, so daß sich der Kolbenkopf an dem Innenende des Hubes dem Ende des sich; nach innen erstreckenden Zylinderkopfes nähert und der zylindrische Teil des Kolbens meist ganz in :dem schmalen Ringkanal aa zwischen dem Zylinderkopf und. :dem Zylinder liegt. Die Verhältnisse der verschiedenen Teile sind hierbei derart, ,daß am Ende des Kompreseionshubes der gewünschte Kompressionsraum vorhanden isst.
  • Bei einer Mehrzylvndermasch.ine, -wie sie in Abh. i dargestellt ist, werden die verschiedenen Schieber, wie schon beschrieben, zusammen angetrieben, und die Öffnungen sind so angeordnet, daß sie bei Drehung der Schieber :den Ein- und Aus.laß jedes, Zylinders richtig regeln. Die -dargestellte Maschine arbeitet .nach, d:eim üblichen Viertakt, der linke Zylinder ist ungefähr am Ende des Einlaßhubes: des Kolbens, der zweite Zylinder am Ende ,des Auslaßhubes, der dritte Zylinder am Ende des Kompressionshubes und der vierte Zylinder am Ende des Arbeitshubes dargestellt, bei dem :der Auslaßdurch den Hilfsschlitz Cl :stattfindet, der durch den Hilfsschie!bersch.litz d= freigelegt wird, wenn sich :der Kolben E dem Ende des Arbeitshubes nähert. Der Hilfsischlitz Cl wird beim Rückgang des Kolbens geschlossen und der Rest der Gase aus dem üblichen Auspuffschlitz C ausgetrieben.
  • Bei der doppelt wirkenden Maischine nach Abb.. 3 und 4 ist der Zylinder A" mit zwei Deckeln oder Köpfen A3, A4 versehen, durch deren einen die Kolbenstange e4 des doppelt wirkenden Kolbens El vorragmt. Der Schieber Dl ist in der Mitte des. Zylinders angeordnet und wird mittels des, Zahnkranzes d'F durch das von, der Maschine angetriebene Zahnrad F1 angetrieben,. Der Kolben El ist auf jeder Seite mit einem zylindrischen Fortsatz oder Becher es versehen, die ]'beide senkrechte Schlitze e1, e2 für den Ein- und Auslaß tragen, welche in gleicher Flucht mit den Ein- und Auslaßöffnungeü B, C des Zyllin, ders A= liegen.
  • Der Drehschle'ber Dl ist an .beiden Enden mit den Schlitzen d5, d6 versehen, wobei die Schlitze dli für die Ein- und - Auslaßöffnungen B, C des. oberen Zylinderendes dienen, während die Schlitze de,, die in Hinsicht auf die Schlitze d5 winklig versetzt sind, als Eir-und Auslaß des unteren. Zylinderendes dienen. Zwecks, besserer Darstellung sind die Schlitze d15, d6 in A:bb. q. beide irre Querschnitt veranschaulicht, wobei der die Schlitze *de zeigende Schnitt durch: das untere Zylinderende und der die Schlitze d6 zeigende Schnitt durch das obere Zylinderende gelegt sind. Die Winkelversetzung ;der Schlitze d5, dg entspricht dem Unterschied in der für die Eir-und Auslaßvorgänge an den beiden Zylinderenden erforderlichen Regelung, wobei das Arbeitsspiel in -der üblichen Folge vor sich geht. Die wassergekühlten Zylinderköpfe As, A:4 bilden je für sich den erforderlichen Ringraum a zur Aufnahme der zylindrischen Fortsätze e3 des Kolbens an dem: Außenende der bezüglichen Hübe. Der mittlere Zahnkranz d4 -des Drehschiebers, Dl wird in dem Ringkanal as .des Zylinders. ;getragen, @so daß der ,Schieber sowohl in der Mitte als auch an den Enden d3 abgestützt wird, welch letztere beide genutet sind.
  • Zwecks Verringerung id:er Reibung zwischen Schieber und Zylinder kann C5.1 unter Druck zwischen die Flächen gebracht werden, wobei dieses Öl durch die in Abb. i und 3 dargestellten Kanäle a4 eintritt und zweckmäßig durch schmale spi#rad= oderan:dersförmige Kanäle in, der Außenfläche ,des Schiebers oder der Innenfläche des Zylinders passiert auf der der Schieber gleitet.
  • Die Drehsehieberkonstrukbion ist für Vier-und Sechstaktmaschinen sowie für Maschinen mit Speisung durch jede Art Brennstoff verwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schielbersteuerung für Verbrennüngskraftmaschinen seit Steuerung ,des Ein,- -und Auslasses:durch einen mit Schlitzen versehenen. drehbaren Rohrschieber, welcher zwischen der Zylnnderwandung und dem Arbeitskolben angeordnet ist, dadurch: gekennzeichnet, ,daß der Arbeitskolben (E) einen sich nach innen in den Zylinder hinein erstrecken-,den ibecherförmigen Ansatz (e) besitzt, der den Verbrennungsraum unter Abdeckung der Innenfläche des Drehschiebers (D) einschließt und Längsschlitze (e1, e2) aufweist, :die den Durchtritt zu den Ein- und Auslaßöffnungerr (B, C) des Zylinders gestatten, wenn die, letzteren durch den Drehschieber nicht überdeckt sind (Abb. r und 2). a. Steuerung nach Anspruch i für doppelt wirkende Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben. (El) an beiden: Seiten mit becherförmigen Ansätzen (e3) versehen ist, die von dem rohrförmigen Drehschieber (Dl) umschlossen sind (Abb.3 und q.).
DEP41457D 1920-02-13 1921-02-12 Schiebersteuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE358914C (de)

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GB358914X 1920-02-13

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DEP41457D Expired DE358914C (de) 1920-02-13 1921-02-12 Schiebersteuerung fuer Verbrennungskraftmaschinen

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