DE358741C - Treibstangenkopf mit zweiteiligem Nachstellkeil und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Treibstangenkopf mit zweiteiligem Nachstellkeil und Verfahren zu dessen Herstellung

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DE358741C
DE358741C DEM70475D DEM0070475D DE358741C DE 358741 C DE358741 C DE 358741C DE M70475 D DEM70475 D DE M70475D DE M0070475 D DEM0070475 D DE M0070475D DE 358741 C DE358741 C DE 358741C
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DE
Germany
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wedge
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DEM70475D
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C9/00Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
    • F16C9/04Connecting-rod bearings; Attachments thereof
    • F16C9/06Arrangements for adjusting play in bearings, operating either automatically or not

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Treibstangenkopf mit zweiteiligem Nachstellkeil und Verfahren zu dessen Herstellung. Den Gegenstand ider Erfindung bildet ein Treibstangenkopf, bei dem die Lagerschalen mit Hilfe eines zweiteiligen Nachstellkeiles nachgestellt werden, und ein Verfahren zu dessen Herstellung. Die Herstellung der bekannten Anordnungen idieser Art ist sehr zeitraubend, schwierig und kostspielig, da die Bearbeitung und das Einpassen des Keiles sehr viel Handarbeit erfordert. Auch fällt die Arbeit hierfür häufig nicht so genau aus, wie es wünschenswert ist. Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, an Stelle (der bisherigen Ausführungen der Trebystangenköpfe mit Naehstellkeil eine Formgebung zu setzen, die es ermöglicht, das Keilloch, den Doppelkeil selbst und die Berührungsfläche zwischen Keil und nachzustellender Lagerschale maschinell auszuführen. Die Herstellung des neuen Treibstangenkopfes ist daher wesentlich einfacher und billiger als,die Herstellung der bisher gebräuchlichen Treibstangenköpfe; sie nimmt auch viel weniger Zeit in Anspruch. Auch gewährleistet die neue Konstruktionsform und das neue Herstellungsverfahren ein vollkommen genaues Passen der Keilverbindung, -,vas bisher nur schwierig zu erreichen war. Erfindungsgemäß werden die zylindrischen Bohrungen des Treibstangen'kopfes, in ,die der,Doppelkeil eingelegt wird, und die Bohrung zur Aufnahme der Lagerschale so angeordnet, daß sie sich überschneilden. Die Lagerschalerybohrung und die Berührungsflächen zwischen Keil und Lagerschale können daher in einem Arbeitsgang ausgedreht werden. Auch die Reihenfolge der Arlbeitsvorgänge ist bei dem neuen Arbeitsverfahren eine andere als bei Aden bekannten. Es wird zunächst das Keilloch zur Aufnahme des Doppelkeiles ausgearbeitet; hierauf wird der Doppelkeil eingesetzt und angezogen und dann in einem Arbeitsgang die Berührungsfläche des Keiles mit der einen Lagerschale und die Bohrung für die Lagerschale .ausgedreht. Zweckmäßig wird,der Doppelkeil so ausgeführt, daß sich seine beiden Teile in an sich bekannter Weise. zu einem zylindrischen Körper ergänzen.
  • Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. Abb. i zeigt den Stangenkopf in den ersten Entwicklungsgängen der Bearbeitung. Die Abb. 2 und 3 zeigen den zusammengebauten Treiibstangenkopf in Längs- und Querschnitt.
  • Der Nac'hstellkeil besteht aus zwei Teilen, -dem Keil i und dem Ergänzungskeil 2. Zum Nachstellen des Keiles wird in bekannter Weise eine Schraube 3, ein Steg oder eine Druckscheibe 4 verwendet. Der Keil i wird zusammen mit dem Ergänzungskeil 2 als Rotationskörper auf der Drehbank- hergestellt. In den Treibstangenkopf 6 wird zunächst das Keilloch 9 gebohrt oder eingedreht und hierauf der zweiteilige Keil 1, 2 eingesetzt und angezogen. Nun wird die Bohrung io für die Lagerschalen ausgedreht; hierbei wird zugleich ,die Fläche, mit der der Ergänzungskeil 2 an die Lagerschale 7 zu liegen kommt, mitbearbeitet. Der Keil i wird dann wieder aus dem Treibstangenkopf herausgenommen und der Ergänzungskeil 2 wird nach dem- Einsetzen der Lagerschalen 7 und 8 ,durch Schrauben oder -auf irgendeine andere Weise mit der unteren Lagerschale 7 fest verbunden, damit ein Verdrehen der beiden Lagerschalen verhindert wird. Die Ecken i i zwischen den beiden Bohrungen müssen dann noch gebrochen werden, damit ein Nachstellen des Keiles möglich ist. Aibb. 4 veranschaulicht die Herstellung der beiden zylindrischen Teile des Keiles in einem Arbeitsgang. Es werden zunächst die beiden Keilflächen 12 fertiggestellt, mit denen die beiden Keilstücke i und 2 aufeinanderliegen. Hierauf werden die Körner 13 und 14 in die Endflächen eingeschlagen, und zwar derart, daß der Winkel, den ihre Verbindungslinie mit den Keilflächen einschließt, dem Anzugswinkel entspricht, den ,der Keil erhalten soll. Dann werden die beiden Stücke zwischen die Körnerspitzen 13 und 14 eingespannt und auf den gewünschten Durchmesser d abgedreht.
  • Die vorliegende Konstruktion läßt sich mit geringen Abänderungen auch anwenden bei Ausführungen, bei denen die Lagerschalen von ebenen Flächen begrenzt werden. Es ließe sich bei größeren Auflagerdrücken auch ein Ergänzungskeil mit viereckigem Querschnitt anwenden, ohne daß sich dadurch das Herstellungsverfahren wesentlich ändern würde.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Treibstängenkopf mit zweiteiligem Keil zum Nachstellen der Lagerschalen, dadurch gekennzeichnet, -daß die zylindri-_ sche Bohrung (9) des Treiibstangenkopfes (6), in die der Doppelkeil (1, a) eingelegt wird, und die Bohrung (io) zur Aufnahme der Lagerschalen (7, 8) sich überschneiden, so daß die Lagerschalenbohrung (io) und die Berührungsfläche zwischen Keil (2) und Lagerschale (7) in einem Arbeitsgang aus.gedrelit werden können.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung eines Treibstangenkopfes, dadurch gekennzeichnet, d!aß zunächst das Keilloch (9) zur Aufnahme eines Doppelkeiles (1, 2) nach Anspruch i ausgearbeitet, dann der Doppelkeil (1, 2) eingesetzt und hierauf in einem Arbeitsgang die Berührungsfläche ,des Keiles mit der einen Lagerschale (7) und die Bohrung (io) für die Lagerscholen (7, 8) ausgedreht wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2 zur Herstellung eines Treib stanbenkopfes mit Nachstellkeil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Ausdrehen der Bohrung (io) für die Lagerschalen (7, 8) und der Berührungsfläche zwischen Keil (2) und Lagerschale (7) die zwischen der Bohrung (io) für die Lagerschalen (7, 8) und Odem Keilloch (9) stehen gebliebenen Ecken (ii) des Treibstangenkopfes gebrochen werden und der Treib- i stangenkopf zusammengebaut wird.
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DE (1) DE358741C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976909C (de) * 1948-11-05 1964-07-23 Kieserling & Albrecht Einarmige Exzenterpresse
DE1196474B (de) * 1958-03-12 1965-07-08 Gildemeister Werkzeugmasch Vorrichtung zur Korrektur der Winkellage von um eine waagerechte Achse schwenkbar miteinander verbundenen schweren Werkzeug-maschinenteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976909C (de) * 1948-11-05 1964-07-23 Kieserling & Albrecht Einarmige Exzenterpresse
DE1196474B (de) * 1958-03-12 1965-07-08 Gildemeister Werkzeugmasch Vorrichtung zur Korrektur der Winkellage von um eine waagerechte Achse schwenkbar miteinander verbundenen schweren Werkzeug-maschinenteilen

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