DE358174C - Sicherheitsschloss - Google Patents

Sicherheitsschloss

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DE358174C
DE358174C DER50665D DER0050665D DE358174C DE 358174 C DE358174 C DE 358174C DE R50665 D DER50665 D DE R50665D DE R0050665 D DER0050665 D DE R0050665D DE 358174 C DE358174 C DE 358174C
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recesses
tumblers
balls
safety lock
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DER50665D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/02Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key
    • E05B27/08Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Sicherheitsschlösser, bei denen der Schlüssel mit Aussparungen verschiedener Tiefe unter Vermittlung von Kugeln auf die in einer drehbaren Büchse untergebrachten Zuhaltungen des Schlosses einwirkt.
Gegenüber den bekannten Schlössern dieser Art besteht die Erfindung darin, daß die Entriegelung in zwei Stufen stattfindet, indem die Zuhaltungen mit schrägen Flächen versehen sind, auf welche die Kugeln derart einwirken, daß sie beim Einführen des Schlüssels durch den vollen Schlüsselschaft gehoben, zunächst die Zuhaltungen in deren Längsrichtung so verschieben, daß diese mit dem einen Ende aus, mit dem andern dagegen in eine feste Hülse treten und hierauf, wenn sie in die betreffenden Aussparungen des Schlüssels fallen, durch eine entgegengesetzte Verschiebung der Zuhaltungen deren völlige Freigabe veranlassen. Hierdurch wird eine Entriegelung ausgeschlossen, wenn die Aussparungen der Schlüssel nicht ganz genau passend sind, da bei zu geringer oder zu großer Tiefe die Zuhaltungen entweder auf der einen oder auf der anderen Seite in ihrer festen Hülse stecken bleiben und die Drehung der Büchse verhindern.
In der Zeichnung ist die Erfindung in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen schematisch die Hauptteile der Sicherung gemäß der Erfindung.
Abb. 3, 4 und 5 stellen verschiedene Ausführungsformen dar.
Abb. 6 ist ein Schnitt nach 6-6 der Abb. 5.
Abb. 7 bis 13 sind Vertauschungsschemata.
Abb. 14 und 15 zeigen Schlüsselformen.
Wie aus Abb. 1 ersichtlich, sind in Längsnuten der drehbaren Büchse 8 die Zuhaltungen r eingesetzt, die sich mit Schrägflächen 6 an die in radialen Öffnungen 7 der Büchse 8 gelagerten Kugeln 2 anlegen, welche
durch den Schlüssel 4 und seine Aussparungen 3 in verschiedene Höhenlagen gehoben werden. Bei ausgezogenem Schlüssel drücken die Zuhaltungen ι mit ihren Schrägflächen 6 die Kugeln 2 unter Wirkung der Federn 5 in die Öffnungen 7 der Büchse 8 hinein. Wird der Schlüssel 4 eingesteckt, so hebt zunächst sein voller Schaft die Kugeln, und seine Aussparungen lassen sie danach wieder sinken.
Hierbei werden durch die Schrägflächen 6 die Zuhaltungen 1 in ihrer Längsrichtung entsprechend vor und zurück bewegt. An den Enden der Zuhaltungen 1 sind Zapfen 12, 13 vorgesehen, welche bei entriegelter Stellung
den Öffnungen 10,11 einer feststehenden Hülse 9 gegenüberstehen (Abb. 2). Bei dieser Stellung kann die Büchse 8 gedreht werden. Um diese Stellung herbeizuführen, müssen die Hügeln 2 in eine ganz bestimmte Höhenlage durch den Schlüssel gebracht werden. Seine Aussparungen 3 müssen also genau die richtige Tiefe und Lage besitzen. Bei zu geringer Tiefe steigt die Kugel 2 zu hoch, die Zuhaltung 1 wird zu weit nach links (Abb. 2) verschoben und ihr
Zapfen 13 tritt in die Öffnung 11 der festen Hülse 9; ist die Aussparung 3 zu tief, dann fällt die Kugel 2 zu weit abwärts und die Zuhaltung 1 wird von der Feder 5 mit dem Zapfen 12 in die Öffnung 10 der festen Hülse geschoben. In beiden Fällen bleibt die Büchse 8 an der Drehung gehindert und das Schloß verriegelt.
Die Zuhaltungen 1 und Kugeln 2 können in verschiedener Anzahl und Anordnung verwendet werden. Abb. 3 zeigt eine Ausführung mit zwei in gegenseitiger Verlängerung liegenden Zuhaltungen 1,1 in einer Nut der Büchse 8 mit entgegengesetzt gerichtetenSchrägflächen 6, gemeinsamer Feder 5 und je einer Kugel 2.
Abb: 4 zeigt zwei Zuhaltungen in gemeinschaftlicher Nut der Büchse 8 nebeneinander mit entgegengesetzt gerichteten Schrägflächen 6 in einer Kugel.
Die Büchse 8 kann eine beliebige Anzahl um einen geeigneten Winkel zueinander versetzte Nuten aufweisen, doch ist bei Schlössern, bei denen die Büchse nur eine halbe Umdrehung auszuführen hat, auf die symmetrische Anordnung dieser Nuten Bedacht zu nehmen, wie auch hinsichtlich der Verriegelungslöcher 10,11 in jedem Umfangshalbkreis. Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 und 6 hat jede Zuhaltung 1 an Stelle der Zapfen 12 und 13 eine Kerbe 14, mit der sie einen sternförmigen Ring 15 von innen umgreift, .welcher hinter der eigentlichen Schloßeinrichtung befestigt ist. Wenn die Zuhaltungen 1 durch die Kugeln 2 in die richtige Stellung gebracht sind, kann die Büchse 8 gedreht werden und das Schloß mitnehmen. Wenn hingegen nicht der richtige Schlüssel eingeführt wird, so vollführen die Kugeln 2 nicht ihren richtigen Hub und die Zuhaltungen 1 werden so vor- bzw. zurückgezogen, daß sich ihre Kerben 14 nicht in der gleichen Kreisebene befinden und- infolgedessen die Scheibe 15 eine Drehung verhindert.
Zur Verbindung zwischen der Büchse 8 und den Schloßteilen ist eine mit einem vorstehenden Rand ausgestattete Scheibe 16 vorgesehen, die außen zwei Bolzen 17 trägt und innen eine Platte 18 umfaßt, die mit der drehbaren Büchse 8 ein Stück bildet. Diese Platte 18 besitzt eine Anzahl radialer Kanäle, in welche je ein Kugelpaar 19,19 eingesetzt ist. Ein kleiner Rand 20 an der Innenfläche dieser Platte hindert das Herausfallen dieser Kugeln. Wenn der Schlüsse^ in das Schloß eingeführt wird, werden die Kugelpaare 19 nach außen gedrückt, wobei die äußeren Kugeln zum Teil in kleine öffnungen 21 im Rand der Scheibe 16 eintreten. Auf diese Weise wird die Scheibe 16 mit der Büchse 8 gekuppelt, welche durch eine Keilverbindung 22 oder durch irgendeine geeignete Vorrichtung mit dem Schlüssel gedreht wird.
Bei der Herausnahme des Schlüssels wird umgekehrt die Verbindung zwischen der Büchse 8 und dem Schloßmechanismus selbsttätig aufgehoben, ohne Zuhilfenahme von Federn.
Abb. 7 zeigt die Abwicklung der zylindrischen Umfangsfläche eines Schlüssels für ein Schloß mit einer Büchse von sechs Nuten, mit je einer Zuhaltung und einer Kugel.
In bezug auf die Längsrichtung des Schlüssels sind die Öffnungen für die Kugeln in sechs verschiedenen Ebenen angeordnet; die erste öffnung im Schnittpunkt der ersten Nut mit der ersten Querfläche, die zweite im Schnittpunkt der zweiten Nut mit der nächsten Fläche usw.
Für bestimmte Stichzahlen, wie z. B. 4, 5, 6, 7, 8, 9 bei dem in Abb. 8 gezeigten Beispiel, werden die Unterschiede in den Tiefenabmessungen der durch die Ziffern gekennzeichneten Aussparungen untereinander durch verschiedene Tiefen der Schlüsselaussparungen erhalten. Die Abb. g, 10,11,12 und 13 zeigen, daß die Ziffern immer in den gleichen Querflächen bleiben, dagegen ihre Lage am Umfang des Schlüssels geändert ist. Alle Riegel kommen in Tätigkeit, und die gewählte Kombinationszahl bleibt die gleiche. Jedes Schloß wird aber einen von den anderen abweichenden Schlüssel haben, da die Aussparungen ihre Stellung geändert haben; wenn aber die Schlüsselausnehmungen durch in der betreffenden Querebene liegende Umfangsnuten ersetzt werden, so geben sie den Kugeln, welche Stel- iao lung diese auch einnehmen, den gewünschten Hub, so daß man auf diese Weise einen ge-
meinsamen Schlüssel für die Kombinationsreihe erhält. Dieser Punkt bedeutet eines der Kennzeichen der Erfindung.
Abb. 14 zeigt einen Schlüssel mit kreisförmigen Aussparungen und Umfangsnuten. Abb. 15 einen Schlüssel, bei welchem alle Ausnehmungen die Form von Umfangsnuten besitzen.
In der Praxis kann man die Nuten ganz
um den Schlüsselschaft herumführen oder nur zum Teil; auch können diese Ausnehmungen nur als kreisförmige Aussparungen ausgebildet sein.
Die gleichen Schlüsselkombinationen können auch in dem Sinne gedacht sein, daß jemand, der eine Ziffernkombination für sich allein gewählt hat, mit einem einzigen Schlüssel seine verschiedenen Schlösser öffnen kann, unabhängig von der Anzahl der Kugeln in jedem FaUe.
Die Büchsen und Zuhaltungen können Massenarbeit sein und sind ohne weiteres auswechselbar.
Eine Aufnahme von Abdrücken u. dgl. für die Herstellung falscher Schlüssel ist nicht möglich. In bezug auf die Formen und Verwendungen gibt es keine Beschränkung, und die Anzahl der mathematischen Kombinationen geht ins Unendliche. Die Nachahmung der Schlüssel ist ungemein schwierig, selbst wenn man über das Original verfügt; die Verwendung der Sicherheitsbüchse bietet also eine wirkliche Garantie gegen, ein unberechtigtes Öffnen des Schlosses.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherheitsschloß, bei dem der Schlüssel mit Aussparungen verschiedener Tiefe unter Vermittlung von Kugeln auf die Zuhaltungen des Schlosses wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungen durch Schrägflächen, gegen welche die beim Einstecken des Schlüssels durch dessen Schaft und Aussparungen in verschiedene Höhenlage gebrachten Kugeln drücken, in ihrer Längsrichtung so vor- und zurückgeschoben werden, daß sie zuerst mit dem einen Ende in und mit dem anderen außer Eingriff und danach auch mit dem anderen Ende außer Eingriff mit einem festen Schloßteil gebracht werden.
2. Sicherheitsschloß nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine drehbare Büchse (8) mit Längsnuten, in denen Zuhaltungen
(1) mit Schrägflächen (6) eingesetzt sind, mittels welcher die in Öffnungen (7) der Büchse (8) gelagerten Kugeln (2) die Zuhaltungen der Tiefe der Schlüsselaussparungen entsprechend so seitlich verschieben, daß sie einen feststehenden Teil (9 bzw. 15), in den sie mit Zapfen (12,13) oder Kerben (14) unter dem Einfluß von Federn (5) eingreifen, nur freigeben, wenn die Kugeln einen ganz bestimmten Hub ausgeführt haben (Abb. 1, 2, 5).
3. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 und.2, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Nut der Büchse (8) zwei Zuhaltungen (1,1). in gegenseitiger Verlängerung und mit entgegengesetzt gerichteten Schrägflächen eingesetzt sind, die durch eine Feder (5) auseinandergehalten und je durch eine Kugel
(2) beeinflußt werden (Abb. 3).
4. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Nut der Hülse zwei Riegel nebeneinanderliegend angeordnet sind, deren entgegengesetzt gerichtete Wirkungsflächen von ein und derselben Kugel beeinflußt werden (Abb. 4). ·
5. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Schlüssel mit der entsprechenden Anzahl Umfangsnuten (Abb. 15) für mehrere Schlösser versehen ist, die die gleiche Kombinationsziffer besitzen, bei denen jedoch die Umfangsanordnung der Ausnehmungen in den einzelnen Schlüsseln sich ändert oder mit einer entsprechenden Anzahl von Umfangsnuten und Einzelausnehmungen (Abb. 14) für solche Schlösser, bei denen die Winkelversetzung auf eine Gruppe von Ausnehmungen beschränkt ist, wobei die Tiefen und die Entfernungen der Nuten und der Ausnehmungen in beiden Fällen der Kombination entsprechen, welcher die Reihe von Hülsen angehört, so daß der gemeinsame Schlüssel und die einzelnen Schlüssel auf die gleiche Anzahl Riegel einwirken.
6. Sicherheitsschloß nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsmittel zwischen der drehbaren Büchse (8) und dem Schloßriegelwerk Kugeln (19) dienen, die vorzugsweise paarweise in radialen Öffnungen einer am inneren Ende der Büchse (8) befestigten Flanschplatte (18) derart eingesetzt sind, daß sie beim Einführen des Schlüssels nach außen gedrängt werden und in Öffnungen (21) einer schüsselartig geformten Scheibe (16) eingreifen, welche ihrerseits an das eigentliche Schloßriegelwerk in irgendeiner geeigneten Weise angeschlossen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER50665D 1914-01-30 1920-07-11 Sicherheitsschloss Expired DE358174C (de)

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ID=8893647

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