DE357912C - Stopfen fuer Giesspfannen - Google Patents

Stopfen fuer Giesspfannen

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DE357912C
DE357912C DEG53484D DEG0053484D DE357912C DE 357912 C DE357912 C DE 357912C DE G53484 D DEG53484 D DE G53484D DE G0053484 D DEG0053484 D DE G0053484D DE 357912 C DE357912 C DE 357912C
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stopper
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pouring
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DEG53484D
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ALEX GRAU
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ALEX GRAU
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/14Closures
    • B22D41/16Closures stopper-rod type, i.e. a stopper-rod being positioned downwardly through the vessel and the metal therein, for selective registry with the pouring opening
    • B22D41/20Stopper-rod operating equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Stopfen für Gießpfannen. Die Erfindung betrifft einen Stopfen für Gießpfannen in Stahlwerken und Gießereien. Sie ist in der Hauptsache dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen nur eine kurze Baulänge hat und in einer feuerfesten Kappe innerhalb der Pfanne samt dem ihn bewegenden Gelenkhebel gelagert ist und sich durch einen durch den Mantel der Pfanne eingeführten Hebel bewegen läßt.
  • Der kurze Stopfen unterscheidet sich von den bisher üblichen langen Stopfen in vorteilhafter Weise dadurch, daß er nicht wie letzterer in fast ganzer Länge von Stahlgut umgeben ist, somit nicht die Gefahr des Durchschmelzens besteht, ferner nicht die Gefahr besteht, weil er nur am Kopfe der Stopfenstange befestigt, im unteren Teile aber führungslos ist, durch ungleichen Druck des flüssigen Metalles aus seiner ursprünglichen Stellung verdrängt zu werden, er mithin den Ausgußstein stets zu verschließen vermag. Durch die Kürze des neuen Stopfens sowie der Führung in der Hülse als auch des Führungszapfens im Ausgußstein wird einem Sichwerfen, Durchschmelzen und Abreißen desselben vorgebeugt.
  • Der Stopfen a, Hebelbüchsen b und c sind aus bester feuerfester Masse hergestellt. Der Ausgußstein wird auf den Mantel der Pfanne gesetzt und der Boden alsdann gemauert, das Mantelfutter bis etwa zo cm unterhalb der seitlichen Öffnung fertiggestellt und dann das ringförmige Futter mit Fassonsteinen hergerichtet. Der Mantel wird fertig gemauert und alsdann getrocknet. (Das vollständige Ausbrechen des Futters geschieht nur bei Bedarf, also etwa nach z5 bis 2o maligem Gebrauch.) Vor Gebrauch wird die Hebelbüchse b, in die man bereits den gut graphitierten Stopfen eingesetzt hat, durch die seitliche Öffnung eingeführt. In das Zapfenloch des Ausgußsteines gibt man eine kleine Menge dünner Schmiermasse, damit der Zapfen der Hebelbüchse und Ausgußstein ein geschlossenes Ganzes bilden. Auf die Stopfenbüchse b schraubt man die Hebelbüchse c. In dem äußeren Rande der letzteren befinden sich zwei Schlüssellöcher, welche zum Schluß verkeilt und alsdann verschmiert werden. In der kegelförmigen Öffnung der Hebelbüchse befindet sich eine eiserne Hohlkugel f als Stützpunkt für den Hebel h, während die durchbohrte, mit einem Splint versehene zylinderförmige Verlängerung k an der Kugel ein Verschieben des Hebels ausschließt. In. dem Boden des Stopfens befindet sich ein kantiges Loch. Mit Hilfe eines passenden Eisenstabes, welcher in den Ausguß eingeführt werden kann, ist die richtige Stellung des Stopfens zum Hebel ermöglicht. Die Abschlußplatte e kann zweckmäßig aus zwei Hälften bestehen, ähnlich der Türen an einem Schrank. Sie soll dem Druck des Stahlgutes in der Pfanne begegnen. Das geschieht durch kräftiges Verkeilen mit Hilfe der angebrachten Haken i. Das Spannschloß g hat die Aufgabe, den Hebel h, nachdem derselbe den Ausguß durch den Stopfen verschlossen hat, während des Abstiches bis zum Ausguß fest anzuhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stopfen für Gießpfannen, dadurch gekennzeichnet, daß er in einer inneren Kappe (b) ruht, welche teils auf dem Boden, teils unten in der Pfannenwand eingebaut ist und durch einen seitlich aus der Pfannenwand herausragenden Hebel bewegt wird, dessen eines am Pfannenstopfen angreifendes Ende ebenfalls in der Kappe (b) gelagert ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3310851A (en) * 1964-08-26 1967-03-28 Ellwood C Stiteler Ladle valve arrangement with stationary plug and slidable nozzle
EP0302215A1 (de) * 1987-08-03 1989-02-08 Didier-Werke Ag Drehverschluss für ein metallurgisches Gefäss sowie Rotor bzw. Stator für einen solchen Drehverschluss
US5121860A (en) * 1988-02-18 1992-06-16 Didier-Werke Ag Shut-off and control valve for use in continuous casting of a thin strip or slab

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0302215A1 (de) * 1987-08-03 1989-02-08 Didier-Werke Ag Drehverschluss für ein metallurgisches Gefäss sowie Rotor bzw. Stator für einen solchen Drehverschluss
US5121860A (en) * 1988-02-18 1992-06-16 Didier-Werke Ag Shut-off and control valve for use in continuous casting of a thin strip or slab
US5127557A (en) * 1988-02-18 1992-07-07 Didier-Werke Ag Shut-off and control valve for use in continuous casting of a thin strip or slab

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