DE357643C - Zapfvorrichtung fuer unter Druck stehende Fluessigkeiten - Google Patents

Zapfvorrichtung fuer unter Druck stehende Fluessigkeiten

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DE357643C
DE357643C DEM61250D DEM0061250D DE357643C DE 357643 C DE357643 C DE 357643C DE M61250 D DEM61250 D DE M61250D DE M0061250 D DEM0061250 D DE M0061250D DE 357643 C DE357643 C DE 357643C
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DEM61250D
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CARL MALMENDIER FA
ELLA NEUMAYER
HELENE NEUMAYER GEB WERNER
LILLA
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CARL MALMENDIER FA
ELLA NEUMAYER
HELENE NEUMAYER GEB WERNER
LILLA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Zapfvorrichtung für unter Druck stehende Flüssigkeiten. Bei Zapfvorrichtungen für unter Druck stehende Flüssigkeiten, insbesondere für glasweise Abgabe von kohlensaurem Wasser, das entweder für sich allein oder je nach Wahl mit besonderen Zusatzflüssigkeiten als Brauselimonade zum Ausschank kommt, bezweckt die vorliegende Erfindung, die Zapfvorrichtung gleichzeitig mit einer Meß-, Misch- und Zählvorrichtung derart zu versehen, daß jedes verabfolgte Glas kohlensaures Wasser und Brauselimonade auf mechanischem Wege besonders registriert wird. Hierdurch wird eine genaue Kontrolle über die Zahl der verzapften Gläser jeder Flüssigkeitssorte ermöglicht, so daß Unterschleife nicht mehr vorkommen können.
  • Um dies zu erreichen, wird gemäß vorliegender Erfindung die nach entsprechender Einstellung des bekannten Umsteuerungszapfhahns durch den Druck der Flüssigkeit veranlaßte Kolbenbewegung der Meß'vorrichtung dazu benutzt, einen durch einen besonderen Einstellhebel drehbaren Nockenträger senkrecht zu dieser Drehbarkeit in der Längsrichtung zu verschieben. Je nach der Lage des Einstellhebels können daher die Nocken bei der erwähnten Längsverschiebung ihres Trägers entweder auf ,die das Einströmen der Zusatzflüssigkeiten regelnden Ventile und auf eine zugehörige Zählvorrichtung, oder, wenn keine Zusatzflüssigkeit zum Ausschank kommen soll, nur auf eine Zählvorrichtung für die auszuschänkende Druckflüssigkeit allein einwirken. Auf diese Weise wird also, ob nun reines kohlensaures Wasser oder Brauselimonade ausgeschänkt wird, die Zahl der ausgeschänkten Gläser für jede Flüssigkeitsart durch die verschiedenen Zählwerke genau registriert und eine vollständige Kontrolle ermöglicht.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in einer Ausführungsform in den Abb. i bis q. dargestellt. In der Hauptsache besteht die Vorrichtung aus zwei Hauptteilen: aus der aus Abb. i ersichtlichen Zapfsäule nebst den Saftbehältern c und cl .und der in Abb. q. dargestellten Meßvorrichtung. Die Säule findet Aufstellung oberhalb des zum Ausschank dienenden Büfetts, während die Meßv orrichtung als Fortsetzung der Säule unter dem Büfett angebracht ist. Die Saftbehälter c und cl wenden durch seitlich angebrachte Stützen b und hl getragen, in welchen die Saftdurchlaßv entile n sowie die Zuleitungen zum Zapfhahn v nebst Absperrhahn f eingebaut sind. Mit den Achse g, welche in k gelagert ist, ist Einstellliesel lt. fest verbunden und bildet mit dem Mitnehinerstift g1 die Einstellvorrichtung; i, besteht aus zwei Zählwerken. Die Rohre s und s' sind Steuerungsleitungen, während die Hauptzuleitung t den Vorratsbehälter mit dem Zapfhahn v, .der als Umsteuerungshahn nach bekanntem Prinzip konstruiert ist, verbindet. Hülse e ist mit Schlitzführungen versehen, tun sich an dein Mitnehmerstift gi auf und ab bewegen zu können.
  • Am Außendurchmesser von e befinden sich oben zwei längere Nocken i und il, sowie tiefer unten zwischen den oberen ein kurzer Nocken 1. Diese Nocken dienen zur Betätigung der Saftdurchlaßventile n., indem sie beim Vorbeigleiten die Gleiträdchen in. und, j e nach Einstellung, den oberen oder unteren Zähler mitbewegen. d ist eine Verlängerung der Kolbenstange w und ist mit .derselben an der Stelle z achsial drehbar verbunden. Zylinder y bildet gleichzeitig die Meßvorrichtung, in welcher der Kolben x sich ab- und aufwärts bewegt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die Hauptleitung- t wird an den Vorratsbehälter angeschlossen und mit unter Druck stehendem, kohlensaurem Wasser dauernd gespeist und ist zum Steuerungszapfhahn v geleitet.
  • Nach der jeweiligen Stellung vonv wird das kohlensaure Wasser durch die Steuerungsrohres s und s1 dem Kolbenzylinder y oberhalb oder unterhalb des Kolbens x zugeführt, wodurch der Kolben x nach unten oder nach oben verschoben wird, so daß das zugeführte Wasser im Zylinder y auf einer Seite des Kolbens x einströmt und auf der Gegenseite durch die Bewegung des Kolbens ausgestoßen wird .und durch den Zapfhahn v zum Ausschank gelangt. Derartige Umsteuerungshähne sind im allgemeinen bekannt. Mit der Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens x wird die Kolbenstange w und die mit ihr an der Stelle z drehbar verbundene Verlängerung d nebst Hülse e auf und nieder bewegt. Wird der Einstellhebel lt, wie aus Abb. 3 ersichtlich, in Stellung C gebracht, so wird e beim Hoch- oder Niedergehen mit dem daran befindlichen oberen Nocken il das Ventilgleiträdchen ml eindrücken; dadurch wird das Ventil zum Saftbehälter cl in Tätigkeit gesetzt, und zwar so lange, als das Rädchen ynl am Nocken entlanggleitet. In derselben Zeit wird der im Winkel von 9o° von il gestellte Nocken i den oberen Zähler uz betätigt haben. Wird der Einstellhebel la in Stellung A gebracht, so wird durch den Nocken i das Ventil zum Behälter c und durch Nocken il ,ebenfalls der Zähler zal :betätigt.
  • Resultat: Sobald der Einstellhebel h auf Saft gestellt ist, wird jeweils bei Betätigung des Zapfhahns v eine bestimmte Menge Saft nebst kohlensaurem Wasser als fertige Brauselimonade zum Auslaufen gebracht und gleichzeitig der obere Zähler ul betätigt, und jedes verzapfte Glas Brauselimonade wird hierbei durch den oberen Zähler angezeigt. Will man hingegen reines kohlensaures Wasser verzapfen, so wird Einstellhebel lt in Stellung B gebracht; dadurch werden die oberen Nocken weder die Rädchen m noch den oberen Zähler tcl berühren; hingegen hat der untere Nocken l eine solche Stellung eingenominen, claß er den unteren Zähler u2 betätigen kann. Hierdurch wird angezeigt, wiev iel kohlensaures Wasser ohne Saftzusatz verzapft wurde.
  • In den Stützen b und b1 `sind Hähne f eingebaut; diese haben den Zweck, je nach ihrer Einstellung die Saftmenge zu bestimmen, welche in der Zeitperiode einer Zapfung zum Auslaufen kommen soll. Die Saftbehälter c und cl werden durch Gummiring r an der Halswandung abgedichtet und gleichzeitig elastisch festgehalten; dieses wird erreicht, indem man durch Anziehen des Mutterrades o,. die Preßhülse p nach oben verschiebt, wodurch r zusammengedrückt und gleichzeitig an die Wandungen der Saftbehälter angepreßt wird. Will man zur Reinigung die Behälter entfernen, so ist die Befestigung durch Zurückschrauben von o ebenso schnell gelöst.
  • Die Anzahl der Zusatzflüssigkeiten kann natürlich beliebig sein. Bei mehr -als 2 Zusatzflüssigkeiten würden am Umfang der Zapfsäule eine entsprechende Anzahl von Stützen b und Behältern c angebracht werden, oder man könnte,die Behälter auch an anderer Stelle nebeneinander anbringen und durch besondere Leitungen mit der Zapfsäule verbinden.
  • Ebenso wäre es möglich, sowohl bei zwei wie bei mehr Zusatzflüssigkeiten für jede ein besonderes Zählwerk WL anzubringen, während bei der gezeichneten Ausführungsform alle zum Ausschank kommenden- Gläser Brauselimonade durch ein gemeinsames Zählwerk registriert werden. Bei Anwendung je eines besonderen Zählwerkes könnte man dieses j edesmal :durch .denselben Nocken i. bzw. il, welcher das zugehörige Ventil in bzw. W für die Zusatzflüssigkeit betätigt, antreiben lassen, oder man könnte auch die Bewegung der betreffenden Ventilstange dazu benutzen, um das zugehörige Zählwerk jedesmal weiterzuschalten.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRücHE: i. Zapfvorrichtung für unter Druck stehende Flüssigkeiten, mit Meß-, Misch-und Zählvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die nachentsprechender Einstellung des Umsteuerungszapfhahns (v) durch :den Druck der Flüssigkeit veranlaßte Kolbenbewegung der Meßvorrichtung (7x" x, g,) dazu benutzt wird, einen durch einen besonderen Einstellhebel (h) drehbaren Nockenträger (e) senkrecht zu dieser Drehbarkeit in der Längsrichtung zu verschieben und hierdurch die Nocken (i, il, L) je-nach der Inge des Einstellhebels entweder auf die das Einströmen der Zusatzflüssigkeiten regelnden Ventile (n) und auf @ eine oder mehrere zugehörige Zählvorrichtungen (W), oder, wenn keine Zusatzflüssigkeit zum Ausschank kommen soll, nur auf eine besondere Zählvorrichtung (2,c2) für die auszuschänkende Druckflüssigkeit allein einwirken zu lassen.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Zapfvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der sowohl drehbare als in der Längsrichtung bewegliche Nokkenträger (e) am einen Ende zwei oder mehrere im Winkel gegeneinander versetzte Nocken (i, il) trägt, die je nach Lage ,des Einstellhebels (h) auf das Zuströmen der einen oder der anderen Zusatzflüssigkeit und jedesmal gleichzeitig auf das zugehörige oder gemeinsame Zählwerk (u1) einwirken, während am anderen Ende der Nockenträger nur einen Nocken (L) besitzt, der bei der entsprechenden Lage des Einstellhebels (1c) das besondere Zählwerk (u2) für die reine Druckflüssigkeit bewegt.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfsäule, in welcher achsial der Nockenträger (e) gelagert ist, am Umfang konsolartige, an ihren oberen Enden nachgiebig die Saftbehälter (c, cl) tragende Stützen (b, b1). besitzt, welche die zum Umsteuerungsz apfhahn (v) führenden Saftkanäle, die in diesen angeordneten, von den Nocken (i., il) bewegten Ventile (7a) ,und gegebenenfalls noch besondere Regulierhähne (f) für den Saftzulauf enthalten.
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