DE357596C - Schienennagel - Google Patents

Schienennagel

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DE357596C
DE357596C DEB94601D DEB0094601D DE357596C DE 357596 C DE357596 C DE 357596C DE B94601 D DEB94601 D DE B94601D DE B0094601 D DEB0094601 D DE B0094601D DE 357596 C DE357596 C DE 357596C
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DE
Germany
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shaft
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driving
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Expired
Application number
DEB94601D
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EVA LOUISE DULCIE BAGG BALFOUR
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EVA LOUISE DULCIE BAGG BALFOUR
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/04Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry without clamp members
    • E01B9/06Railways spikes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Schienennagel. Die Erfindung bezieht sich auf einen Schienennagel mit unterer, den Nagelschaft beim Eintreiben nach außen ablenkender Schrägfläche, und neu daran ist, daß die Schaftinnenfläche im Anschluß an den prisinatischen oberen Schaftteil schräg nach außen bis zu der Ablenkungsfläche verläuft, und daß an der gleichmäßig vom Kopf bis zur Spitze durchlaufenden Schaftaußenfläche langgestreckte Einkerbungen vorgesehen sind, deren Flächen einen stumpfen, beim Eintreiben etwa in einen rechten Winkel übergehenden Winkel bilden.
  • Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß beim Eintreiben und Krümmen des Nagels nach außen durch die an der Schaftaußenfläche vorhandenen Einkerbungsspitzen die Holzfasern infolge des anfangs atuinpien Einkerbungswinkels nicht zertrümmert und durch den beim Eintreiben etwa in einen rechten Winkel übergehenden Einkerbungswinkel besser zusammengehalten werden, wodurch ein sicherer Sitz des Nagels gewährleistet und sein Lockerwerden vermieden ist.
  • Der insbesondere für Schienennägel bestimmte Erfindungsgegenstand ist in der Abb. i in der Seitenansicht und in der Abb. 2 in Stirnansicht dargestellt. Die Abb. 3 zeigt verschiedene andere Nagelspitzenformen, die Abb.4 teilweise einen Schnitt mit dem in eine Eisenbahnschwelle eingetriebenen Nagel und die Abb. 5 einen Grundriß der Nägel an einer von ihnen festgehaltenen Schiene.
  • Der vorzugsweise rechteckige Nagelschaft ist unter dem Nagelkopf i auf eine kurze Strecke mit den beiden parallel zueinander und zur Schiene liegenden Seitenflachen 2 versehen, deren Symmetrieachse als Nagelachse bezeichnet werde. Die darunterliegende äußere Nagelstirnseite ist mit mehreren hintereinander liegenden, sich quer über den Schaft erstreckenden Einkerbungen 3 versehen, die durch die nach ab- und einwärts geneigten Flächen 4 und die daran anschließenden, nach außen geneigten Flächen 5 gebildet sind.
  • Die Einkerbungen 4, 5 bilden einen stumpfen Winkel miteinander von annähernd i2o°, zu welchem Zwecke die Einkerbungsfläche 5 zu der gestrichelt angedeuteten Senkrechten in einem Winkel von etwa 4o bis 6o° liegt.
  • Es kann jede beliebige Anzahl solcher vorzugsweise gleich weit voneinander abstehender, parallel zueinander liegender Einkerbungen vorgesehen sein. Unter der letzten Einkerbung ist die Stirnfläche als ebener, senkrechter Teil 6 fortgesetzt, der in einer Linie mit dem oberen glatten Teil 2 der Schaftaußenfläche liegt. Die innere oder Kopfstirnfläche ist unter dem Kopf ebenfalls mit einem glatten Teil 2 versehen und setzt sich als glatter, schräg verlaufender Teil 7 nach unten fort. Der schräge Teil geht unter dem Winkel von annähernd i2o° in die von den Flächen 6 und 8 gebildete meißelartige Nagelspitze über, zu welchem Zwecke die Neigung der Schrägfläche zur Senkrechten etwa 4.o bis 6o° beträgt. Die beiden Schaftseitenflächen 9 und io liegen nach der Abb. 2 parallel zueinander.
  • Durch diese Ausführungsform wird der Vorteil erzielt, daß durch den beim Eintreiben etwa in einen rechten Winkel übergehenden Einkerbungswinkel von 12o° die Holzfasern in unzertrümmertem Zustand besser als bei bekannten eingekerbten Nägeln zusammengehalten werden.
  • Bei der abgeänderten Nagelform nach der Abb. 3 ist die meißelartige Nagelspitze einseitig abgeschrägt oder abgerundet. Diese Abschrägung i t kann sich quer über die gesamte Schaftbreite erstrecken oder auch nur auf einen Teil der Schaftbreite, und z. B. nur bei 12 abgerundet sein.
  • Beim Eintreiben des Nagels in eine Eisen; bahnschwelle o. dgl. wird der Schaft, veranlaßt durch die einseitig (nach außen) gegen die Achse liegende Schrägfläche 8 der Spitze, aus der Nagelachse herausgebogen (Abb.4), wobei der Grad der Neigung der Fläche 8 die Größe der Nagelschaftbiegung und den Bogen bestimmt, in *dem der Nagel beim Eintreiben sich krümmen soll. Die Richtung des sich krümmenden Nagels hängt von der unteren Begrenzung der Nagelspitze ab. So steht der Nagelschaft bei einer senkrecht zu den Seitenflächen des Nagels verlaufenden Unterkante der Nagelspitze nach der Abb. i rechtwinklig zu dem zu befestigenden Gegenstande, während der Nagelschaft bei schrägem Verlauf der Unterkante der Nagelspitze nach der Abb. 3 nahezu schräg, z. B. bei der Abschrägung i i, unter 45' zu dem zu befestigenden Gegenstande abgebogen wird.
  • Kommen Nagelformen der Abb.2 und 3 nebeneinander zum Befestigen von Schienen nach Art der Abb.5 zur Verwendung, so werden zweckmäßig ein Nagel mit einer rechtwinkligen Abbiegung auf der Schieneninnenseite und zwei Nägel auf der Schienenaußenseite eingetrieben, von. denen der eine unter 45' nach rechts und der andere unter 45° nach links abgebogen wird.
  • Der Schienennagel nach der Erfindung ist selbstverständlich auch für andere Befestigungszwecke verwendbar.

Claims (1)

  1. PATENT-Ail SPRUCH: Schienennagel mit unterer, den Nagelschaft beim Eintreiben nach außen ablenkender Schrägfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaftinnenfläche (7) im Anschluß an den oberen Schaftteil schräg nach außen bis zu der Ablenkungsfläche (8) verläuft, und daß an der gleichmäßig vom Kopf bis zur Spitze durchlaufenden Schaftaußenfläche ]anggestreckte Einkerbungen (3) vorgesehen sind, deren Flächen (4, 5) einen stumpfen, beim Eintreiben etwa in einen rechten Winkel übergehenden Winkel bilden.
DEB94601D 1919-06-19 1920-06-19 Schienennagel Expired DE357596C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB357596X 1919-06-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE357596C true DE357596C (de) 1922-08-26

Family

ID=10381272

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB94601D Expired DE357596C (de) 1919-06-19 1920-06-19 Schienennagel

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DE (1) DE357596C (de)

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