DE357590C - Vorrichtung zum Abpressen der Feuchtigkeit aus Faserstoffen, wie Torf, Zellstoff u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Abpressen der Feuchtigkeit aus Faserstoffen, wie Torf, Zellstoff u. dgl.

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DE357590C
DE357590C DEL50915D DEL0050915D DE357590C DE 357590 C DE357590 C DE 357590C DE L50915 D DEL50915 D DE L50915D DE L0050915 D DEL0050915 D DE L0050915D DE 357590 C DE357590 C DE 357590C
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pressing
peat
cellulose
pressed
moisture
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DEL50915D
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ERICH LAASER DIPL ING
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ERICH LAASER DIPL ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/20Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using rotary pressing members, other than worms or screws, e.g. rollers, rings, discs

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abpressen der Feuchtigkeit aus Faserstoffen, wie Torf, Zellstoff u. dgl. Beim Abpressen stark wasserhaltiger Faserstoffe ist häufig festgestellt worden, daß infolge der Elastizität des Faserstoffs selbst bei Anwendung ziemlich hoher Drücke ein Abpressen von Wasser über eine bestimmte Grenze unmöglich ist. Erst durch wiederholtes Zerkleinern oder Auflockern des Preßkuchens und darauffolgende Pressungen kann eine erheblich größere :Menge Wasser oder Flüssigkeit abgepreßt werden, besonders wenn die Dicke des Preßkuchens dabei nach und nach verringert wird. Nun besteht aber z. B. bei den bekannten Pressen mit Kolbenpressung ein großes Hindernis in der geringen Leistungsfähigkeit der Presse, verbunden mit der häufigen Handhabung des Preßgutes.
  • Anderseits sind Knetvorrichtungen für Ton usw. bekannt, bei denen durch verschiedene Winkelgeschwindigkeit der Walzen eine Verlagerung des Preßgutes erzielt wird, während auch Walzwerke bekannt sind, die durch Anordnung eines sägeförmigen Querschnittes der Walzen das Preßgut ebenfalls verlagern.
  • Infolge der Eigenart des elastischen Faserstoffs, wie Torf oder Zellstoff, ist eine in diesem Industriezweig bisher unbekannte Vereinigung beider Arbeitsweisen erforderlich, indem das Preßgut nunmehr eine sowohl vorwärts wie seitlich gerichtete Verschiebung erfährt und das Ablaufen der abgepreßten Feuchtigkeit durch Lochung der Walzen erzielt wird. Wichtig ist, daß das Abpressen möglichst auf einer Walze erfolgt, um einesteils die Lager der Grundwalzen zu entlasten, anderseits dem Preßgut in schnell hintereinanderfolgenden Arbeitsgängen das Wasser zu entziehen. Zur Entlastung der Grundwalzenlager stehen die Gegenwalzen zu mehreren einander gegenüber.
  • Die Abbildung stellt eine beispielsweise Ausführungsform dieser Neuerung dar. Von einer Zubringervorrichtung A gelangt das Preßgut zu der Grundwalze B, welche trichter-oder trapezförmige Einschnitte C trägt, die nach dem Hohlraum der Walze zum Abfluß des Wassers durchlöchert sind. In die Grundwalze B, bezüglich in derenEinschnitte C, greifen entsprechende Einschnitte E der ersten Preßwalze D ein, so daß zwischen diesen Aussparungen und Einschnitten C und E Hohlräume entstehen, die von dem Preßgut ausgefüllt werden. Die Preßwalze D hat eine etwas größere Winkelgeschwindigkeit als die Grundwalze B, so daß das Preßgut in die Zwischenräume hineingezogen und beim Durchgang zwischen beiden Walzen stark zusammengepreßt wird, so daß das Ablaufwasser durch die Löcher F nach dem Innern der Walze B abgeführt wird. Da die Faserstoffe elastisch sind, wird das Preßgut nach Aufhören des Druckes etwas aufquellen. G ist eine zweite Preßwalze mit ebenfalls vergrößerter Winkelgeschwindigkeit gegenüber B, außerdem ist der Querschnitt so geformt, daß die Zwischenräume zwischen beiden Walzen nunmehr wesentlich kleiner als bei der Berührenden von B und D sind. Daran schließen sich noch mehr weitere Preßwalzen H bzw. I, K an, die ebenfalls zwecks Abflusses des Wassers gelocht sind und vor allem eine Auflokkerung durch die verschiedene Winkelgeschwindigkeit im Zusammenhang mit der trichter- oder trapezförmigen Ausbildung der Preßflächen ergeben. Es entstehen so Paare einander gegenüberstehender Gegenwalzen zur Grundwalze. Durch diese wird bei dem wiederholten Pressen und Auflockern eine Verlagerung in dem Preßgut (Band) erzielt, die ein Abpressender Flüssigkeit erleichtert, trotz der Verringerung der Preßdauer. Infolge der abnehmenden Dicke des Preßgutes ist es möglich, daß der Feuchtigkeitsgehalt bei demselben Kraftaufwand ziemlich herabgesetzt werden kann. Die trichter- oder trapezförmige Ausbildung der Preßfläche hat der geraden Preßfläche gegenüber den wesentlichen Vorzug, daß sowohl Druck wie Gut sich gleichmäßiger verteilen und damit der durchschnittliche Feuchtigkeitsgehalt nicht so. wechselnd ist als bei gerader Preßfläche (reine Walzenform).

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Vorrichtung zum Abpressen der Feuchtigkeit aus Faserstoffen, wie Torf, Zellstoff u. dgl., unter Anwendung von Walzen mit sägeförmigem Querschnitt und verschiedener Winkelgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenwalzen (D, G, H, I, K) zur Druckentlastung der Grundwalzenlager zu mehreren einander gegenüberstehend und mindestens die Grundwalze zum Abführen des Preßwassers durchlöchert ist.
DEL50915D Vorrichtung zum Abpressen der Feuchtigkeit aus Faserstoffen, wie Torf, Zellstoff u. dgl. Expired DE357590C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT382881B (de) * 1981-04-28 1987-04-27 Bell Ag Maschf Verfahren zur entwaesserung von stuecktorf oder aehnlichem material

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT382881B (de) * 1981-04-28 1987-04-27 Bell Ag Maschf Verfahren zur entwaesserung von stuecktorf oder aehnlichem material

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